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Geschäftsführer Rüdiger Bartsch


Herr Bartsch, seit kurzem sind sie der neue Geschäftsführer der Fußball-GmbH, die sich für unsere Oberliga-Mannschaft verantwortlich zeigt. Stellen sie sich bitte kurz vor!
Ich heiße Rüdiger Bartsch, bin 43 Jahre jung, verheiratet und habe einen 18-jährigen Sohn. Nach dem Besuch der Magdeburger Kinder- und Jugendsportschule (das heutige Sportgymnasium) war ich als Fußballer beim 1. FCM, bei Lok Halberstadt, Vorwärts Neubrandenburg und in Schönebeck in der damaligen 2. Liga aktiv. Meine berufliche Laufbahn begann ich in einem großen deutschen Unternehmen, zunächst als Verkaufsleiter, dann als Consultant in Human Resources, um anschließend als Vertriebsdirektor tätig zu sein. Danach arbeitete ich als Manager beim international tätigen Sportvermarkter "International Sports and Entertainment" in Frankfurt und Zürich. Während dieser Zeit war ich u. a. in das bisher weltweit größte Sport-Hospitality-Programm involviert, dass zum Confederations-Cup 2005 und zur Fußball-WM 2006 von uns erstellt und verkauft wurde. Aufgrund meiner privaten Wurzeln in Sachsen-Anhalt folgte ich anlässlich der Handball-WM 2007 dem Werben der hiesigen Sportverantwortlichen und kam nach Magdeburg zurück. Dort leitete ich das Büro vom Organisationskomitee der Handball-WM und trug als Marketing- und Hospitality-Chef entscheidend zum Gelingen dieser Veranstaltung in der Landeshauptstadt bei. Darüber hinaus bin ich im Besitz einer DFB-Trainerlizenz (B) und habe auch jahrelang als Honorartrainer für den Deutschen Fußballbund gearbeitet.

Sie meinten gerade, dass sie zu diversen großen Sportveranstaltungen bestimmte Hospitality-Rechte vermarktet haben. Was kann man sich darunter vorstellen?
Dabei geht es u. a. um die Gestaltung und Vermarktung der sogenannten VIP-Programme.

Wie kam es zum kurzfristigen Engagement bei Germania? Wer hat sie ins "Boot" geholt?
... einige Gesellschafter der Halberstädter Fußball-GmbH ...

Welche Aufgabenbereiche umfasst ihre neue Tätigkeit? Wie kann man sich das vorstellen bzw. wofür ist der Geschäftsführer eigentlich verantwortlich?
In der Halberstädter Fußball-GmbH bin ich für die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der ersten Männermannschaft verantwortlich. Diese werden u. a. durch das sogenannte Sponsoring bewerkstelligt. Ferner ist es unser Ziel, die wirtschaftlichen sowie technisch-organisatorischen Voraussetzungen für einen Spielbetrieb oberhalb der Oberliga zu schaffen. Ebenso bin ich der Vorgesetzte des kompletten sportlichen Teams und übernehme somit die Gesamtverantwortung. Natürlich steht eine gut funktionierende Zusammenarbeit mit dem Präsidium des VfB Germania und den Gesellschaftern der GmbH dabei ebenso im Vordergrund.

Warum haben sie sich für den künftigen Fünfligisten entschieden, sie hatten doch bestimmt auch andere lukrative Angebote aus dem Sportbereich vorliegen?
Es ist richtig, dass ich auch andere Offerten hätte annehmen können, u. a. vom Management der Qatar-Football-League. Fußball ist beim VfB Germania – der Nr. 1 im Harz – jedoch mehr als nur ein Spiel, und deshalb habe ich mich für Halberstadt entschieden. Der Harz kann einen Fußballidentitätsträger oberhalb der Oberliga gut gebrauchen. Die Voraussetzungen hierfür in Halberstadt zu gestalten, ist meine Motivation. Natürlich war die Verbundenheit zur heimatlichen Region ebenso ein Argument hier zu bleiben. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und zugleich auf viel Arbeit.

Am kommenden Sonntag treten wir nun zum Landesderby beim Tabellenführer Hallescher FC an. Was meinen sie, können wir dort bestehen und mit welchem Ziel fahren wir in die Saalestadt?
Mit unserem Kader haben wir in jedem Spiel Chancen. Die Mannschaft ist gut drauf und wird dies auch in Halle zeigen – davon bin ich überzeugt. Wenn wir individuelle Fehler in der Defensive vermeiden und unsere Konterchancen effizient nutzen, ist auch beim Spitzenreiter etwas zu holen. Angesichts der momentanen Hallenser Siegesserie wäre eine Auswärtspunkt ein respektabler Erfolg.

In der 80er Jahren trugen sie bereits das Trikot der BSG Lokomotive Halberstadt und waren danach in der DDR-Liga bei Motor Schönebeck aktiv. Welche Position bekleideten sie damals auf dem Spielfeld?
Ich war ein so genannter Offensiv-Allrounder, also Stürmer oder Mittelfeldspieler.

Kannten sie bereits einige Funktionsträger oder Spieler unseres Vereins vor Beginn ihrer Tätigkeit?
Hier nur ein Beispiel: Der Kontakt zum Mannschaftsarzt Dr. Wolfgang Bartel ist seit meiner Halberstädter Zeit nicht abgerissen. Ich habe mich darüber hinaus sehr gefreut, viele ehemalige Weggefährten wieder zutreffen.

Welche bisherigen Erfahrungen bringen sie beim VfB Germania ein und wie gut kennen sie unsere Oberliga-Staffel?
Ich denke Impulse von Außen sind für jede Unternehmung gut, so auch für Germania Halberstadt. Da ich in den letzten Jahren viel positives Feedback, auch aus der Wirtschaft bekam, bin ich zuversichtlich auch unserem Verein helfen zu können. Die Oberliga bzw. den Leistungsfußball allgemein kenne ich aufgrund zahlreicher Spielbeobachtungen gut, unsere Staffel ist wohl eine die spiel- und kampfstärkste aller neun Oberligen.

Sie saßen zum Jahreswechsel 2007/08 beim FC Sachsen Leipzig im Vorstand. Welche Aufgaben hatten sie dort, und führen sie diese Funktion immer noch aus?
Ich war dort als Vizepräsident für Sport und Marketing tätig und habe mein Mandat auf eigenen Wunsch niedergelegt.



 

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