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Sven Heit und Florian Eggert

„Fühlen uns beim VfB Germania richtig wohl“

Nach dem 4:0-Auswärtssieg in Gera, bei dem u. a. die Neuzugänge Florian Eggert und Sven Heit überzeugten, stellten sich beide Akteure für ein Interview zur Verfügung.

Florian, drei Tore in Gera, ist dir schon einmal Ähnliches gelungen und wirst du am Sonntag gegen Eilenburg nachlegen?
In der A-Jugend erzielte ich mal einen lupenreinen Hattrick, als wir mit dem 1. FC Magdeburg im alten Grube-Stadion bei 18 Grad Minus den FSV Bentwisch klar be­siegt haben, aber im Männerbereich war mir solch eine Trefferquote bisher leider nicht vergönnt. Eilenburg… Es wäre natürlich schön, auch mal zu Hause zu knipsen, denn vor eigenem Publikum ist es doch immer etwas Besonderes.

Mit euren starken Leistungen in Gera habt ihr zum grandiosen 4:0-Aus­wärts­sieg erheblich beigetragen. Ist der so genannte „Knoten“ bei euch jetzt geplatzt?
Eggert: …hat der Trainer zumindest bei der Auswertung so gesagt, dann muss es ja stimmen :-). Für mich ist der besagte Knoten allerdings bereits beim 2:2 in Mar­kran­städt geplatzt, als ich mein erstes Tor für Halberstadt erzielen konnte. Das hat mir gezeigt, auch in dieser Liga werde ich treffen und damit hab ich mir eine Menge Selbstvertrauen geholt.

Heit: Na das hoffe ich doch! Gegen Meuselwitz habe ich ja sehr viel Lehrgeld gez­ahlt, aber auch das gehört leider dazu, zumal es meine erste Oberliga-Saison ist. Danach habe ich mich gesteigert und jetzt auch zweimal zu Null gespielt, das sorgt natürlich für Selbstbewusstsein.

Mit Eilenburg empfangen wir einen sehr unangenehmen Gegner, immerhin konnten wir den FCE erst einmal besiegen. Wie sind eure Erwartungen an das Spiel?
Heit: Für uns geht es wieder beim Stand von Null zu Null los, und wir wollen na­tür­lich unseren Fans einen tollen Fight liefern und am Ende als Sieger vom Platz gehen. Vielleicht können wir jetzt sogar eine kleine Serie starten. Ansonsten bin ich hoch motiviert, da beim Gegner mit Armin Kilz einer meiner besten Freunde spielt. Auf dieses Duell freue ich mich besonders.

Eggert: Ganz klar Heimsieg! Einfach wird dies aber bestimmt nicht, zumal Eilenburg über eine andere Spielanlage als Gera verfügt. Außerdem zeigen ja die bisherigen Vergleiche, dass die Duelle mit den Sachsen immer knapp ausgingen. Eines wissen jetzt aber alle Beteiligten, dass die bittere Niederlage zum Ligaauftakt gegen Meuselwitz ein Ausrutscher war.

Ihr seid beide von Verbandsliga-Mannschaften zum VfB Germania gewechselt. Wie groß war die Umstellung?
Eggert: Voran schicken muss ich erstmal, das Verbands- und Oberliga teilweise Welten auseinander liegen und von daher war es für mich schon eine sehr große Umstellung, wenngleich ich in der Saison 2006/07 mit Neuruppin bereits Oberliga­fußball gespielt habe. Hier beim VfB Germania ist die Qualität in der Mann­schaft hingegen weitaus höher einzuschätzen und auch in der Breite des Ka­ders sind wie bedeutend besser aufgestellt. Außerdem war die Vorbereitung für mich extrem kräftezehrend, da die körperlichen Anforderungen um einiges höher sind.

Heit: Von Staßfurt nach Halberstadt zu wechseln, ist schon ein riesiger Sprung und wie „Eggi“ bereits sagte, die beiden Ligen unterscheiden sich extrem. Ich habe zwar auch bei der U23 von Cottbus schon mal in die Oberliga rein geschnuppert, aber jetzt ist es etwas völlig anderes, allein bei der Schnelligkeit ist die jetzige Spielklasse der Verbandsliga doch um einiges voraus.

Wie schätzt ihr eure bisherigen Leistungen ein?
Eggert: Mit bisher vier Toren bin ich schon zufrieden, aber dennoch möchte ich mich weiter steigern und u. a. meine Spritzigkeit verbessern.

Heit: Die Umstellung brachte viel Neues für mich mit und ich musste mich erstmal zu Recht finden. Am Anfang war es nicht einfach, aber aus meiner Sicht habe ich mich immer gesteigert und bin momentan relativ zufrieden. Dennoch gibt es bei meinem Spiel noch einiges zu verbessern, aber daran arbeite ich fast täglich.

Sven, nach René Cunaeus, Thomas Pfannkuch und Nils Thiele haben wir mit dir wieder einen Innenverteidiger mit Gardemaß. Wie gehst du mit diesen großen „Fußstapfen“ um?
Ganz ehrlich, fußballerisch kenne ich die Genannten kaum. Ich möchte hier mein „Ding“ durchziehen, mein Fußball spielen und mich ebenso auf meine eigenen Leistungen konzentrieren.

Vier Treffer in vier Spielen, Florian, wie groß sind die Hoffnungen auf den Titel des Torschützenkönigs?
Hoffnungen sind jetzt natürlich da, aber zurzeit ist mein erster Platz in besagter Liste nur eine Momentaufnahme, mehr nicht. Wir haben noch viele Spiele vor uns und der weitere Saisonverlauf ist noch gar nicht absehbar. Davon mal abgesehen, steht für mich der Mannschaftserfolg absolut im Vordergrund und eben nicht solch eine einzelne Statistik.


 

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