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Andreas Luck

„Wolfen wird mit Mann und Maus verteidigen“

Kurz vor dem Landesderby gegen Wolfen stand Mittelfeldakteur Andreas Luck (Foto), der erst im November wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann, in einem Inter­view Rede und Antwort. Hierbei schilderte er die Gründe für seinen lang­wierigen Aus­fall. Ferner äußerte sich der 22-Jährige zur anstehenden Partie gegen Grün-Weiß Wolfen und betonte dabei, dass sich der Tabellenletzte vor allem auf die Defensive beschrän­ken wird. Dennoch erwartet Luck einen Heimsieg

Seit dem Saisonauftakt hast du kein Spiel mehr bestritten. Was ist da los?
Bereits vor der Partie gegen Meuselwitz war ich erkältet. Nach den 90 absolvierten Minuten habe ich dann einen Rückfall erlitten, woraufhin ich auch eine Woche krank war, meine Nasennebenhöhlen hatten sich entzündet. Nachdem ich mit diversen Medikamenten behandelt worden bin, trat leider keine Besserung ein, sodass eine Operation an der Nase unumgänglich war. Ich lag dann eine Woche im Kranken­haus und darf nun den ganzen Monat Oktober keinen Sport treiben.

Leider wirst du Trainer Petersen nun lange Zeit nicht zur Verfügung stehen. Wie gehst du damit um?
Erstmal ist diese ganze Geschichte für mich natürlich äußerst ärgerlich, alldieweil ich die komplette Vorbereitung absolviert habe und einen guten Fitnesszustand hatte. Dann konnte ich nur das eine Ligaspiel bestreiten – das ist als Fußballer eine Katastrophe! Auf der anderen Seite hoffe ich, dass mit der Operation einige Pro­bleme mit Erkältungskrankheiten zukünftig bei mir nicht mehr auftreten.

Wie sieht dein Programm für die kommenden Wochen aus und hast du spezielle Wünsche für die nächsten Monate?
Erstmal muss ich mich noch schonen und darf mich körperlich nicht anstrengen, leider. Je nach Heilungsverlauf kann ich dann in 3-4 Wochen wieder mit leichtem Training beginnen. Spezielle Wünsche habe ich zurzeit nur einen einzigen, so schnell wie möglich wieder gesund werden. Außerdem möchte ich an dieser Stelle meinem Arbeitgeber, der Firma Wyludda, besonders danken, für das große Ver­ständnis, was die Firmenleitung mir zuletzt entgegen gebracht hat.

Am Sonntag empfangen wir Aufsteiger Wolfen. Was erwartest du vom Sachsen-Anhalt-Derby?
Viele werden einen klaren Sieg erwarten, aber ich erinnere an die letzte Saison, als wir gegen den damaligen Aufsteiger Sangerhausen einige Probleme hatten und am Ende nur 0:0 spielten. Wolfen wird sich genauso hinten reinstellen und mit „Mann und Maus“ verteidigen. Da ist es nicht einfach, entsprechende Tore zu er­zielen. Ein Vorteil könnte für uns sein, dass diese Mannschaft, aufgrund der zahl­reichen Neuzugänge, noch nicht allzu gut eingespielt ist. Vielleicht können wir diesen Umstand zu unseren Gunsten nutzen. Das Schwerste wird jedoch sein, den Führungstreffer zu markieren. Aber insgeheim erwarte ich schon einen deutlichen Sieg.

Du spielst seit Sommer 2006 für Germania. Wurden bisher alle Erwartungen erfüllt bzw. fühlst du dich hier wohl?
Das erste Dreivierteljahr bei Germania war nicht einfach für mich. Während dieser Zeit habe ich kaum gespielt und war ebenso vier Monate verletzt. Dennoch haben mich auch diese negativen Erfahrungen weiter gebracht. Unter Trainer Petersen (löste im April 2007 Vorgänger Pfannkuch ab, die Redaktion) ging es für alle Spieler wieder bei „Null“ los. Im Abstiegskampf 2006/07 konnte ich dann viele Begeg­nungen bestreiten und habe mich in die Stamm-Elf gespielt. Trotz der schwie­ri­gen Zeiten zu Beginn fühlte bzw. fühle ich mich in Halberstadt immer noch richtig wohl. Ebenso wurden auch alle Erwartungen erfüllt, um die Ausgangsfrage konkret zu beantworten.

Damals wurdest du als Stürmer verpflichtet, mittlerweile agierst du oft als „Sechser“ vor der Abwehr. Wie kam diese Veränderung zustande und was ist deine Lieblingsposition?
Trainer Petersen hat mich mal im Training als Libero spielen lassen, weil einige Abwehrspieler verletzt waren. Er war dann mit der Leistung ganz zufrieden. Danach habe ich diese Position öfters mal im Training bekleidet, gelegentlich auch als „Sechser“ vor der Abwehr. Anfang November 2007 gab es dann das Heimspiel gegen Halle, als ich auf der „Sechser-Position“ ins kalte Wasser geworfen wurde, weil ein Mitspieler kurzfristig ausfiel. Seitdem spiele ich im defensiven Mittelfeld. Das macht mir auch viel Spaß, ich habe das Feld vor mir. Was viele nicht wissen, auch im Nachwuchs war ich zentraler Mittelfeldakteur und bin dann nur irgend­wann aufgrund meiner Größe in den Angriff beordert worden. Zu meiner Lieblingsposition ... Unter den ersten Elf :-)



 

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