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Hier werden ausschließlich die Presseberichte zur 1. Mannschaft, dem Fußball-Oberliga-Team gepostet. Alle weiteren Berichte zum VfB Germania Halberstadt sind im Fan-Forum nachzulesen.

Mai 06


Volksstimme Halberstadt vom 31.05.2006

Saisonabschlussparty mit Oberliga-Team
Schlitte kehrt zurück und verstärkt Fan-Team des VfB

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (mak). Fußball-Oberligist VfB Germania Halberstadt lädt am Freitag, dem 2. Juni, zu einer großen Saison abschlussparty in das Friedensstadion ein. Ab 16 Uhr wird es unter anderem zu einem Aufeinandertreffer einer Fan-Auswahl und der Oberliga-Mannschaft kommen.
Das wird für die Halberstädter Oberliga-Kicker noch einmal eine ganz schwere Aufgabe, denn die Fanauswahl hat sich prominent verstärkt. Bundesliga-Spieler Kevin Schlitte konnte nach langen und zähen Verhandlungen von seinem Verein Carl Zeiss Jena für eine Begegnung in Halberstadt freigekauft werden. Somit kann er mit den VfB-Fans gegen seine alten Mannschaftskollegen antreten. Außerdem wird das "Dicke-Bäuche-Team" von Radio SAW, verstärkt durch Volksstimme-Mitarbeiter, gegen eine Sponsorenauswahl antreten. Im Rahmenprogramm werden zahlreiche Aktionen rund um das Thema Fußball angeboten.
Um das leibliche Wohl an diesem Tag kümmern sich die Spieler der Oberliga-Mannschaft und deren Frauen. Gemeinsam haben sie Kuchen gebacken, Salate kreiert und Steaks vorbereitet. Am Ausschank stehen ebenfalls Gerlach & Co. Für einen gemütlichen und lustigen Nachmittag ist also gesorgt. Wer einmal in Ruhe mit den Oberliga-Kickern ins Gespräch kommen möchte, sollte diese Chance nutzen.


Volksstimme Halberstadt vom 30.05.2006

Germania Halberstadt
Dritte Saison, dritte Steigerung

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (mak). Ende gut, alles gut. Beim Halberstädter Oberligisten VfB Germania herrscht nach dem tollen Auftritt in Leipzig zum Saisonabschluss allgemeine Zufriedenheit. "Für ein letztes Saisonspiel, in dem es eigentlich um nichts mehr geht, war es ganz gut. Wir hätten nur unsere Chancen konsequenter nutzen müssen. Trotzdem bin ich stolz auf diese Saison", erklärte Trainer Thomas Pfannkuch.
Der Coach kann sich zurecht freuen. In der dritten Ober liga-Saison ist ihm eine weitere Leistungssteigerung gelungen. Mal abgesehen von einem leichten Tief nach dem verkorksten Rückrundenstart haben die Halberstädter immer im oberen Viertel mitgespielt. Germania hat sich in der Liga einen Namen gemacht.
Angetan von der Leistung seiner Mannschaft zeigte sich Germanias Präsident Olaf Herbst. "Der Schlussspurt hat bewiesen, dass die Mannschaft noch einmal zeigen wollte, dass die gute Hinrunde kein Zufall war. Obwohl es sportlich um nichts mehr ging, hat unser Team in den letzten Begegnungen super gespielt. Das zeichnet die Qualität einer guten Mannschaft aus", betonte Herbst. Halberstadt habe mit dieser Mannschaft einen überregionalen Werbeträger, dessen Qualität sich wirklich sehen lassen kann.
Wie groß das Interesse an dieser Mannschaft ist, zeigt die Einladung von Radio SAW. Die Mannschaft von Trainer Pfannkuch wird heute im Magdeburger Funkhaus zu Gast sein und einmal hinter die Kulissen schauen dürfen. Die Muckefuck-Moderatoren Volker Haidt und Holger Tapper mussten gestern nach ihrer Sendung etwas länger auf ihr Essen warten. Denn in der SAW-Kantine liefen die Vorbereitungen für die Gäste aus Halberstadt bereits auf Hochtouren.


Leipziger Volkszeitung vom 29.05.2006

Abschied mit 1:0-Sieg gegen Halberstadt
Mehr Spielanteile, aber Burmeister muss zweimal in letzter Not retten

Von Eberhard Schmiedel

Versöhnlicher Saison-Ausklang gestern in Leutzsch: Mit einem 1:0 (0:0)-Sieg über Germania Halberstadt behauptete der FC Sachsen Leipzig den dritten Oberliga-Platz. "Sicher war mehr drin, aber ganz unzufrieden muss man auch nicht sein", so das kurze Fazit des Leutzscher Trainers Hans-Jörg Leitzke nach 30 Punktekämpfen.
Er musste im letzten Saisonspiel auf Stützen wie die verletzten Daniel Ferl und Adebowale Ogungbure verzichten und stellte Jan Burmeister statt Rene Twardzik zwischen die Pfosten. Der 2004 vom 1. FC Magdeburg an die Pleiße gewechselte Keeper nutzte noch einmal die Gelegenheit und stellte vor 1578 Zuschauern seine Klasse unter Beweis. Dreimal konnte er in letzter Not gegen völlig frei vor ihm auftauchende Halberstädter retten – eine Glanzleistung im letzten Pflichtspiel für den FC Sachsen Leipzig im Alfred-Kunze-Sportpark. Denn Burmeister wurde ebenso vor der Partie von Präsident Rolf Heller verabschiedet wie der Langzeitverletzte Robert Ratkowski, Mats Wejsfelt und Benjamin Fraunholz. Riesenpech für den 20-Jährigen, dass er zwei Minuten nach der Einwechslung wegen eines Zweikampfes mit Randy Gottwald verletzt vom Platz humpeln musste.
Zwanzig Minuten vor dem Abpfiff waren die Gastgeber etwas von der Rolle gekommen. Der Schwung und die Ideen mit sehenswerten Kombinationen aus der ersten Halbzeit waren wie weggewischt, die Partie wurde von vielen Zweikämpfen und Fehlabspielen dominiert. "Da hatten wir schon etwas Glück", bekannte Trainer Leitzke. Eben, weil Sachsen-Torwart Burmeister gegen den frei vor ihm auftauchenden Ladislav Steffke rettete (56., 69.). Die Gäste hatten die klaren Möglichkeiten, die Leutzscher dagegen mehr Spielanteile. Sie ließen trotz manchem Leerlauf nie nach und wurden doch noch belohnt: Benjamin Boltze lief links fast bis zur Grundlinie durch und passte nach innen. Stürmer Tino Semmer eilte heran und schob aus drei Metern ein (85.) – der Sieg im letzten Saisonspiel war geschafft.
"Schön, dass die junge Truppe sich mit einem Erfolgserlebnis verabschieden konnte", lobte Leitzke. Germania-Coach Thomas Pfannkuch fand anerkennende Worte für sein Team wie für die Sieger. "Ich drücke euch jedenfalls die Daumen für den Aufstieg", gab er den Leipzigern mit auf den Weg.
Einer, der unbedingt den letzten Saison-Auftritt der Sachsen-Kicker miterleben wollte, stand da noch im Stau auf der Autobahn beim Dreieck Nossen. Eduard Geyer, der neue Sportdirektor der Leipziger, wollte sich nach der Partie mit dem Vorstand zusammensetzen, um erste Maßnahmen für die neue Spielzeit zu besprechen, was zunächst vertagt werden musste.


Volksstimme vom 29.05.2006

Oberliga: Halberstadt verliert bei Sachsen Leipzig unglücklich mit 0:1
Starke Germania macht Trainer Pfannkuch stolz

Von Mathias Kasuptke

Leipzig. Klasse gespielt, aber verloren: Fußball-Oberligist Germania Halberstadt hat in Leipzig ein 0:1 (0:0) hinnehmen müssen, aber mit einer ganz starken Leistung für einen versöhnlichen Saisonabschluss gesorgt. Das einzige Tor im Spiel fiel in der 85. Minute. Nach Flanke von Boltze schob Semmer zum glücklichen Sachsen-Sieg ein.
Matchwinner hätte erneut Halberstadts Stefke sein können. Der Slowake, der in der Vorwoche noch Meuselwitz beim 4:0 mit drei Treffern fast im Alleingang abschoss, hatte gegen Leipzig kein Glück am Fuß. Sechs (!) teilweise hochkarätige Chancen (7., 10., 44., 56., 64., 87.) ließ Stefke gegen Sachsen ungenutzt. In die Liste mit den ausgelassenen Möglichkeiten trugen sich noch Binsker, Heckeroth und Kopp ein.
Auf der Gegenseite war Sachsen Leipzig zwar nicht ungefährlich, wirkte aber über weite Strecken ideenlos. Das Spiel der Leitzke-Truppe wirkte holprig und offenbarte besonders im Mittelfeld große Lücken, die Germania geschickt zu nutzen wusste.
Die Halberstädter machten das vielleicht beste Spiel der Saison. Die Mannschaft von Trainer Pfannkuch agierte in allen Mannschaftsteilen konzentriert, wirkte auffallend harmonisch, spielte druckvoll nach vorne und hatte mit Kapitän Gerlach zum wiederholten Mal einen überragenden Lenker im Mittelfeld. Überraschend auch der Auftritt von Mathias Günther. Der A-Junior bestritt sein erstes Oberliga-Spiel und blieb vor über 1500 Zuschauern fehlerfrei. Wie gut Germania war, fasst ein Satz von Pfannkuch zusammen: "Ich bin stolz, Trainer dieser Mannschaft zu sein."


Leipziger Rundschau vom 28.05.2006

Heute gegen Halberstadt
Die Hoffnung heißt "Ede" Geyer

Von Andreas Wendt

Die Weichen für die kommende Saison sind beim FC Sachsen Leipzig gestellt. Eduard Geyer soll den Verein in den nächsten Jahren in die höheren Fußball-Gefilde führen. Die Trainer-Ikone unterschrieb in der vergangenen Woche einen Zweijahres-Vertrag - als Sportdirektor. Nun können die in den vergangenen Wochen ins Stocken geratenen Planungen für die kommende Spielzeit endlich auch weitergeführt werden.
Daniel Ferl und Kevin Kittler bekamen am Freitag ihre neuen Vertrags-Angebote. Im Laufe der nächsten Tage wird eine Entscheidung der beiden Spieler erwartet. In Sachen Adebowale Ogungbure sind wohl noch einige Gespräche nötig. Da passt es, dass "Ede" Geyer heute in Leipzig-Leutzsch ist. "Ich habe mir schon einen großen Fragenkatalog zu Recht gelegt", erklärt der FC-Sachsen-Manager Achim Jungnickel. Neben der Personalie Ogungbure werden hier sicherlich auch die Verteilung der Kompetenzen und mögliche neue Spieler zu den Kernthemen gehören.
Über die zukünftigen Kompetenzen sind sich zumindest Trainer Hans-Jörg Leitzke und Eduard Geyer in einem langen Gespräch bereits einig geworden. "Ich bleibe der Cheftrainer, darüber haben wir natürlich gesprochen. Ich hätte mich auch nicht verbiegen lassen, um dann wieder ins zweite Glied zu rücken", stellt Hans-Jörg Leitzke klar.

Heute gegen Halberstadt
Heute geht auch für die grün-weißen Kicker die Saison zu Ende. Mit dem Heimspiel gegen Germania Halberstadt verabschieden sich die Leutzscher im Alfred-Kunze-Sportpark von ihren Fans. "Wir wollen noch einmal einen Dreier einfahren und uns damit ordentlich bei den Fans für ihre Treue bedanken", erklärt Trainer Hans-Jörg Leitzke, der diese Spielzeit keineswegs als "eine verlorene Saison" sieht: "Vor allem die jungen Spieler haben sich sehr gut weiterentwickelt. Wir haben vor der Saison gesagt, dass wir eine junge dynamische Mannschaft aufbauen wollen. Das ist uns auch gelungen."

Leitzke weist bei seinem positiven Saison-Fazit vor allem auf die erfreuliche Tatsache hin, dass es inzwischen sogar für "drei, vier Spieler Anfragen aus der Bundesliga gibt". Ebenfalls positiv: Ronny Garbuschewski wird auch in den kommenden Jahren das Leutzscher Trikot tragen. Der 20-jährige Youngster, der sich in dieser Saison von der A-Jugend auf Anhieb in das Oberligateam gespielt hat, hat in dieser Woche seinen Vertrag bis 2009 verlängert.
Unter der Woche testeten die Oberliga-Kicker noch einmal erfolgreich gegen den LSV Südwest. Mit 4:2 setzten sich die Schützlinge von Trainer Hans-Jörg Leitzke gegen den Stadtligisten durch. Kurios dabei: In der zweiten Halbzeit durfte Torhüter Jan Burmeister als Feldspieler ran und erzielte prompt sogar den Treffer zum zwischenzeitlichen 4:1.

Aischmann getestet
Mit dabei war mit Alexander Aischmann auch ein Testspieler. Der 23-jährige Abwehrspezialist vom VfB Lübeck soll in der Sommer-Vorbereitung zeigen, ob er für die kommende Saison eine echte Verstärkung sein kann. "Er war jetzt zwei Tage bei uns. Da sieht man natürlich noch nicht ganz so viel. Aber er darf wiederkommen", erklärt der Leutzscher Coach: "Wir werden jetzt auch definitiv keine Schnellschüsse machen. Die neuen Spieler müssen uns definitiv auch weiterhelfen. Wir brauchen Spieler für die erste Elf, keine Spieler für die Bank."


Leipziger Volkszeitung vom 27.05.2006

Spannung in Grimma
Saisonende der Fußball-Oberliga

Von Eberhard Schmiedel

Leipzig. Während am Sonntag zum letzten Mal in der Oberliga-Saison 2005/06 um Punkte gespielt wird, hat beim FC Sachsen Leipzig die neue Saison schon begonnen. Gestern wurde mit Ronny Garbuschewski einer der veranlagtesten Leutzscher Kicker bis zum Jahr 2009 vertraglich gebunden. Der 20-Jährige kam vom FSV Kitzscher und hat sich vor allem durch seine Standards einen Namen gemacht. Gestern wurden außerdem Adebowale Ogungbure, Kevin Kittler und Daniel Ferl Angebote für eine Vertragsverlängerung unterbreitet.
"Ich habe mich mit dem neuen Sportdirektor Eduard Geyer getroffen. Dabei spielten auch viele Namen von neuen Spielern eine Rolle", sagte gestern Trainer Hans-Jörg Leitzke. "Mit den meisten stimmen wir überein", betonte er. Der FCS-Trainer beobachtet schon seit einiger Zeit Kandidaten für eine mögliche Verstärkung. Knackpunkt der Verpflichtungen wird – wie immer – der finanzielle Rahmen sein. Leitzke betont, dass der Ehrgeiz bei seinen Kickern groß sei, sich auch in der Abschlusspartie gegen Germania Halberstadt behaupten zu wollen (Sonntag, 14 Uhr, Kunze-Sportpark). Ein dritter Oberliga-Platz sei schließlich auch nicht zu verachten.
Mehr Spannung gibt es allerdings im Kampf um den Abstieg. Grimma muss gegen den punktgleichen Tabellenletzten FC Oberlausitz Neugersdorf unbedingt gewinnen, ist aber auch davon abhängig, wie sich die weiteren Abstiegskandidaten (Pößneck und Völpke) schlagen. "Wir denken positiv", bekräftigte gestern Spielertrainer Ragnar Zaulich. Der Punktgewinn in der jüngsten Partie gegen Magdeburg soll für Selbstvertrauen sorgen. Der Tabellen-14. hat noch die Chance, in der Relegation den Oberliga-Verbleib (31. Mai/4. oder 7. Juni) zu sichern.


Volksstimme Halberstadt vom 27.05.2006

Germania Halberstadt
Neuverpflichtungen: Oberligist setzt auf Bescheidenheit statt auf große Namen

Von Mathias Kasuptke

Germania Halberstadt hat die ersten Neuverpflichtungen bekannt gegeben. Andreas Luck (Angriff), Thomas Klare (Mittelfeld) und Eike Engel (Torwart-Trainer) sollen die Mannschaft von Trainer Thomas Pfannkuch in der nächsten Saison verstärken. Germania setzt damit auf Bescheidenheit statt auf große Namen. Im vergangenen Jahr war man damit sehr erfolgreich.
Halberstadt (mak). Beim VfB Germania schiebt sich langsam das Team für die nächste Saison zusammen. Die ersten Neuverpflichtungen laufen allerdings noch unter der Rubrik Bescheidenheit. Große Namen sind nicht dabei. Im Angriff soll Andreas Luck vom Verbandsligisten Magdeburger SV Börde für neue Akzente sorgen. Der 20-Jährige traf in der laufenden Saison sieben Mal. In der nächsten Saison in der Oberliga müssen es mehr Tore werden, zumal mit einer Rückkehr von Fait-Florian Banser vor September nicht zu rechnen ist. Erste Ende Juni sollen bei ihm die Schrauben im Fuß entfernt werden.
Für Germanias Spielermanager René Cunaeus gibt es keinen Zweifel, dass Luck für den VfB eine Bereicherung ist. "Wir haben uns Andreas Luck einige Male angesehen und glauben, dass er gut zu unserer Spielweise passt. Seine Stärken sind in Magdeburg nicht richtig ausgenutzt worden. Er ist groß, robust und kopfballstark", ist Cunaeus überzeugt, dass Luck den zuletzt schwächelnden Ohne-Banser-Sturm des VfB verstärken kann.
Im Mittelfeld wird in der Offensive von Thomas Klare eine Verstärkung erwartet. Der 24-Jährige spielte bisher beim Landesligisten Oschersleber SC, wo er in dieser Serie zwölf Tore erzielte. Klare gilt als hoch motivierter Fußballer mit viel Talent. Aufgefallen war Klare dem Germania-Trainerstab beim Neujahrsturnier in Halberstadt. Cunaeus ist überzeugt, dass er ins Germania-Team passt. "Wir setzen auf sein Potenzial. Bei uns wird er gefordert sein, das zu beweisen", betont Cunaeus.
Eine kleine Überraschung ist die Verpflichtung von Eike Engel von Fortuna Halberstadt als Torwarttrainer beim Oberligisten. Engel wird dringend benötigt, um den Stab von Cheftrainer Pfannkuch und Co-Trainer Lindemann aufzufüllen. "Er ist ein Routinier, der noch etwas erreichen möchte und seine Dienste angeboten hat", sagte Cunaeus.
Germanias morgiger Gegner Sachsen Leipzig hat sich dagegen unter der Woche spektakulär verstärkt. Trainer-Legende Eduard Geyer soll es als Sportdirektor in der nächsten Saison bei den Leipzigern richten. Wenn es bei den Sachsen nicht funktioniert, kann der 61-Jährige bereits zum Jahresende wieder aussteigen. Germania dürfte das egal sein. Morgen um 14 Uhr beginnt im Karl-Kunze-Sportpark das letzte Spiel der Saison noch unter alten Vorzeichen.


Bild Magdeburg vom 26.05.2006

Halberstadt muss nach Leipzig
Germania: Stefke bleibt

Von Olaf Scholz

Gut für Germania: Ladislav Stefke (27) wird auch in der nächsten Saison für Halberstadt wirbeln. "Er bleibt, Lazi lassen wir nicht weg. Im Spiel nach vorne ist er für uns unheimlich wichtig", sagt Trainer Thomas Pfannkuch.
Stefke hat mit dem Dreierpack beim 4:0 gegen Meuselwitz sein Potential gezeigt. Pfannkuch: "Er ist ein Riesenfußballer. Endlich hat Lazi mal aufs Tor geschossen. Gleich war jeder Schuss ein Treffer. Man hatte schon das Gefühl, er freut sich über eine Torvorlage mehr, als über eigene Treffer." Sonntag in Leipzig kann Stefke nachlegen.


Volksstimme Halberstadt vom 26.05.2006

Germania Halberstadt
Fanbus hofft noch auf Mitfahrer

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (mak). Fans erwünscht. Sachsen-Leipzig darf zum letzten Oberliga-Spieltag am Sonntag den VfB Germania Halberstadt vor Zuschauern empfangen. Nach den jüngsten Ausschreitung Leipziger Fans beim Pokalspiel gegen den Chemnitzer FC war von Seiten des Fußballverbandes ein Ausschluss der Öffentlichkeit als Strafe in Erwägung gezogen worden. Somit kann der Halberstädter Fanbus auf Reisen gehen.
Allerdings müssten sich noch einige Germania-Fans melden. Bisher reiche die Zahl der Fans nicht aus, um den gecharterten großen Bus zu füllen, heißt es von Organisator Bernd Waldow. Wer Interesse hat, den Halberstädter Oberligisten bei seinem letzten Spiel der Saison die Ehre zu erweisen, sollte sich heute bis Mittag bei Bernd Waldow unter der Telefonnummer (03941) 443126 oder im Fahrzeughaus Klus verbindlich melden.
Für Halberstadts TrainerThomas Pfannkuch ist die Marschrichtung in Leipzig klar. "Wir fahren dahin, um zu gewinnen", betonte der Coach. Mit welcher Formation das gelingen soll, lässt Pfannkuch allerdings noch offen: "Die gesamte Mannschaft wird nach Leipzig fahren. Wer spielt, entscheide ich vor Ort." Zur Not könnte es sogar Pfannkuch selbst sein. Gestern hat er in der 2. Mannschaft von Germania gespielt und 0:1 verloren.


Volksstimme Halberstadt vom 23.05.2006

Germania Halberstadt
Wohlige Wärme beim 4:0-Sieg und die Chance auf Platz drei

Von Mathias Kasuptke

4:0 gegen Meuselwitz – das hätten auch die größten Optimisten vor dem letzten Heimspiel nicht für möglich gehalten. Zu schwach waren die Auftritte der letzten Wochen von Halberstadts Oberligisten. Möglich gemacht hat die Überraschung eine Leistungssteigerung, eine effektive Chancenverwertung und der Spaß-Faktor. Die Fans feierten dafür Trainer und Team.

Halberstadt (mak). Die Spitze saß: "Wir wollten, dass beim letzten Heimspiel keiner frieren muss", meinte Halberstadts Oberliga-Coach Thomas Pfannkuch mit Blick auf jüngste Presseformulierungen, wonach im Winter Leidenschaft auf dem Platz für Wärme sorgte, derzeit die Zuschauer aber angesichts der Germania-Leistung trotz 20 Grad und Sonne frösteln.
Frieren musste am Sonntag im Friedensstadion wirklich keiner – zumindest die erste Halbzeit glich einem Feuerwerk. Germania schoss vier Tore (Stefke 3, Binsker 1). Selbst Torhüter Sebastian Kischel traute seinen Augen nicht: "Was ist denn heute los, jede Chance ein Tor, das ist ja wie in der Hinrunde", kommentierte der Keeper während der ersten Spielhälfte das Wirken seiner Vorderleute.
Irgendwie hatte Kischel mit dieser Einschätzung den Nagel auf den Kopf getroffen. Viel erinnerte wirklich an die Spielkultur vor der Winterpause. Locker und leicht zelebrierten die Halberstädter ihr Spiel. Gerlach schlug Flanken mit Ansage, Stefke vollendete, als wenn es um nichts mehr ging – Fußball ohne Druck.
Auf Germania wirkte das gegen Meuselwitz offenbar befreiend. In der Meisterschaft geht es für die Pfannkuch-Truppe tatsächlich um nichts mehr, sieht man einmal davon ab, dass sich die Halberstädter mit einem Sieg in Leipzig und FCM-Schützenhilfe gegen den HFC noch auf Platz drei spielen könnten. Was ein sensationeller Saisonabschluss wäre und das Formtief der letzten Wochen vergessen lassen würde.
Egal wie, und wenn Trainer Pfannkuch auch meint, "wir haben alles in allem eine gute Saison gespielt", darf doch der Erfolg nicht über die Sorgen beim VfB Germania in den letzten Wochen hinweg täuschen. Die Halberstädter Bank gegen Meuselwitz sprach Bände. Zum wiederholten Mal musste sich der Trainer selbst als Auswechselspieler aufstellen. Auch wenn die Fans ob der Freude über den Spielstand Pfannkuchs Einwechselung forderten, macht die Möglichkeit allerdings die Personalnot deutlich. Mit 23 Akteuren ist Germania in die Saison gestartet, am Sonntag reichte es gerade noch zu 15.


Osterländer Volkszeitung vom 22.05.2006

Halberstadt - Meuselwitz 4:0 (4:0)
ZFC-Spieler in Gedanken schon im Urlaub

Von Ronny Eichhorn

Eine ebenso unnötige wie beschämende Niederlage hat der ZFC Meuselwitz in Halberstadt kassiert. Nach den wohl schwächsten 90 Minuten seit Monaten hieß es im Friedensstadion 0:4 und das nicht einmal zu Unrecht. "Die Spieler waren überhaupt nicht auf dem Platz. Obwohl wir eine tolle Rückrunde gespielt haben, ärgert mich diese Einstellung", machte Trainer Damian Halata seinem Frust Luft. Vermutlich war die Mannschaft ja auch schon im Urlaub. Am Montag heben die Spieler ab in Richtung Mallorca und werden es dort fünf Tage sicher krachen lassen. Dies sei den Jungs auch gegönnt. Dennoch war die Leistung in Halberstadt eine echte Zumutung.
Bereits nach 34 Minuten waren die Messen gesungen. Drei Mal durfte dabei Stefke jubeln. So richtig schwer wurde es ihm von der sich in Auflösung befindlichen Abwehr aber auch nicht gemacht. Nach 16 Minuten nahm Stefke den Ball nach einer Gerlach-Eingabe direkt und traf mit einer Bogenlampe. Drei Minuten später das nächste Gegentor: Diesmal wühlte sich Stefke durch und lupfte über den an diesem Tag schwachen Keeper Oliver Dix ins Netz. Auch beim dritten Gegentor mussten sich die Halberstädter nicht besonders anstrengen. Mit einem Pass war die gesamte ZFC-Viererkette ausgespielt. Reitzig legte noch quer auf den einschussbereiten Binsker, der nur noch einschieben musste. Da waren gerade mal 33 Minuten gespielt und die Gastgeber blieben hungrig. Stefke zog aus 22 Metern ab und wieder war der Ball drin. Danach schalteten die Germanen zum Glück einen Gang zurück. "Was wir hier geboten haben, war ja gar nichts", war Halata ratlos.
Nach dem Wechsel taten sich beide Teams nicht mehr weh. Halberstadt hätte dennoch zu weiteren Toren kommen können. So verpasste Binsker (63.) eine gut getimte Gerlach-Flanke ganz knapp. Erwähnenswert: Falk Terjek (79.) traf per Kopf die Querlatte. Es war und blieb die einzige richtige Torchance für den ZFC Meuselwitz. Besonders ärgerlich: Mirko Graf brach sich einen Knochen im Schulterbereich und wird einige Zeit ausfallen.
Nun kommt es am kommenden Sonntag zum letzten Punktspiel gegen den VfB Auerbach. Fraglich ist, wie die Meuselwitzer nach fünf anstrengenden Urlaubstagen auflaufen. Hoffentlich geht noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft.


Volksstimme vom 22.05.2006

Fußball-Oberliga: Germania Halberstadt bezwingt Meuselwitz mit 4:0
Stefke zaubert, Gerlach trickst, ZFC chancenlos

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt. In nur 45 Minuten spielte Germania Halberstadt beim 4:0 den ZFC Meuselwitz am vorletzten Spieltag der Oberliga an den Rand einer Blamage. Nach vier Toren in der ersten Halbzeit, drei allein vom überragenden Stefke und eins von Binsker, ließen es die Platzherren nach dem Seitenwechsel locker angehen, ohne den Faden aus der Hand zu geben. Germania verabschiedete sich im letzten Heimnspiel der Saison mit einer überzeugenden Leistung von seinen Fans.
Ausschlaggebend für den souveränen Auftritt der Halberstädter war die Senioren-Mittelfeldachse der Germania - ein rackender Vandreike (30), ein streckenweise genialer Kapitän Gerlach (29) und ein zaubernder Stefke (27).
Gerlach schickte seine Leute ein ums andere Mal mit Kunstpässen in die Spur und war mehr oder minder an allen Toren beteiligt. Was Stefke allerdings an diesem Tag vom Fuß ließ, grenzte an Zauberei. Der sonst so ruhige und unscheinbare Slovake setzte mit seinem rechten Fuß reihenweise physikalische Gesetze außer Kraft, so zirkelte er die Bälle ins Tor.
Insgesamt schien sich Halberstadt wieder an die Tugenden der Hinrunde erinnert zu haben. Spaß lautete vor der Winterpause das Zauberwort bei Germania und führte die Halberstädter teilweise an die Tabellenspitze. So viel Spaß wie gegen Meuselwitz war im Friedensstadion lange nicht mehr zu sehen, den Gästen war es jedenfall zu viel. Der ZFC brachte über 90 Minuten nichts Vernünftiges zustande.
"So darf man sich nicht preisgeben", meinte ZFC-Coach Halata. Sein Kollege Pfannkuch war zufrieden: "Wir wollten uns mit einer anständigen Leistung verabschieden, das ist uns gelungen." Stimmt!


Osterländer Volkszeitung vom 20.05.2006

Meuselwitz muss nach Halberstadt
ZFC will Platz fünf zementieren

Von Ronny Eichhorn

Am kommenden Sonntag gastiert der ZFC Meuselwitz bei Tabellennachbar Germania Halberstadt. Ja, gegen das Pfannkuch-Team hatten die Thüringer in der Hinrunde eine schmerzhafte 3:5-Heimpleite einstecken müssen. Doch die Voraussetzungen haben sich seither gründlich geändert. Während der ZFC danach zu einem Höhenflug ohne Gleichen ansetzte und in den folgenden 14 Spielen 31 Punkte sammelte, kam bei den Germanen ein kleiner sportlicher Einbruch. Nur 17 Punkte ergatterte der einstige ärgste Verfolger des 1.FC Magdeburg. Doch dies hatte auch verschiedene Gründe.
Kevin Schlitte verließ das Team in der Winterpause in Richtung Jena und steht dort kurz vor dem Zweitliga-Aufstieg. Sein genialer Sturmpartner Fait Banser ist seit Wochen verletzt und wird auch gegen Meuselwitz nur mit Krücken auf der Bank sitzen. "Ich habe die Halberstädter am Mittwoch gegen Pößneck gesehen. Es war ein Spiel mit sehr vielen Fehlern und letztlich einem glücklichen 2:1-Heimsieg. Aber trotzdem: Halberstadt hat nach wie vor richtig flotte Stürmer. Doch wir wollen unbedingt punkten und damit auch den fünften Platz festmachen", sagte Trainer Damian Halata.
Personell muss der Coach wieder einmal improvisieren. Besonders schmerzlich: Matthias Großmann wird erneut fehlen. Die Grippe ist immer noch nicht ausgestanden. Fraglich ist der Einsatz von Miroslav Rada (Knöchel) und Sebastian Miltzow (Zeh). Holm Pinder wird zumindest auf der Bank Platz nehmen. "Holm hat zwei Einheiten mittrainiert. Mal sehen, ob es schon geht." Keeper Marko Eckstein konnte ebenfalls unter der Woche wieder richtig trainieren. Dennoch wird er Oliver Dix den Vortritt lassen müssen. "Oli hat in Plauen großartig gehalten. Da kann ich ihn jetzt nicht auf die Bank setzen", sagte der Trainer.


Volksstimme Halberstadt vom 20.05.2006

Germania Halberstadt: Letztes Heimspiel auch letztes Spiel mit Publikum?
Spieler spendieren Freibier

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (mak). Es ist morgen das letzte Heimspiel der Saison – und für Germania vielleicht die letzte Begegnung vor Publikum in dieser Saison. In der nächsten Woche geht es am letzten Spieltag nach Leipzig. Doch den Sachsen droht nach den schweren Ausschreitungen beim Pokalspiel gegen den Chemnitzer FC ein Spiel ohne Zuschauer. Betroffen wäre Germania Halberstadt, da die Leipziger morgen ein Auswärtsspiel haben.
Ungeachtet dessen ist es morgen für Halberstadts Oberliga-Mannschaft die letzte Chance, sich vor heimischem Publikum mit einer guten Leistung aus der Saison zu verabschieden, den guten Eindruck aus der Hinrunde noch einmal zu bestätigen. Die Spieler wissen offensichtlich, was sie an ihren Fans haben und spendieren morgen nach der Begegnung schon einmal zwei Fässer Bier – ehe es dann am 2. Juni im Friedensstadion zur richtigen Saisonabschlussfeier mit großem Aufgebot und zahlreichen Showspielen kommt.
Für Kapitän Enrico Gerlach ist das morgige Freibier auch eine Anerkennung für das gewachsene Umfeld. "Es ist toll, dass die Fans jetzt besser organisiert sind und regelmäßig zu den Auswärtsspielen kommen", lobt Gerlach den Germania-Fanclub Harz, der sich die Organisation der Halberstädter Fans auf die Fahne geschrieben hat.


Volksstimme vom 20.05.2006

Germania Halberstadt erwartet Meuselwitz
Zum Abschluss ein Sieg?

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt. Die Oberliga-Saison ist zwar noch nicht zu Ende, aber die Reihe der vorfristigen Vertragsunterzeichnungen bei Germania reist nicht ab. Thiele hat jetzt für zwei weitere Jahre unterschrieben, Pölzing für eine Serie.
Damit steht fast der gesamte Kader für 2006/07 unter Vertrag. In Schweigen hüllt man sich noch beim Thema Neuverpflichtungen. Fünf sollen es werden. Namen werden aber nicht genannt. "Wir wollen in den anderen Mannschaften nicht für Unruhe sorgen", erklärte Spieler-Manager René Cunaeus und kündigte Überraschungen an.
Eine solche verhindern will Germania morgen im letzten Heimspiel gegen Meuselwitz (Anstoß 14 Uhr). Auch wenn es um nichts mehr geht, drei weitere Punkte wären ein toller Saisonabschluss.
Die Voraussetzungen für einen Erfolg scheinen gut. Der zuletzt erkrankte Pölzing wird wieder spielen können, was für die Stabilität der Vierer-Kette wichtig ist. Ansonsten sind alle bis auf den Dauerverletzten Banser an Bord.
Der Gang ins Stadion lohnt sich morgen zudem doppelt. Neben den Siegesaussichten spendiert die Mannschaft noch Freibier: "Das ist unser erster Dank an unsere Fans für die Unterstützung in der Saison", sagt Kapitän Gerlach. Am 2. Juni steigt dann noch eine große Abschlussfeier im Friedensstadion.


Volksstimme Halberstadt vom 19.05.2006

Germania Halberstadt gegen Pößneck 2:1
Bitter: Nur noch 323 Zuschauer wollten Oberligisten sehen

Von Mathias Kasuptke

Das war bitter: 323 Zuschauer im Friedensstadion bei einem Oberliga-Spiel. Das ist Negativrekord. Zumindest was das Fan-Interesse angeht, ist Germania Halberstadt im Oberliga-Mittelmaß angekommen. Besonders sehenswert war das zuletzt Gezeigte allerdings auch nicht. Trainer Pfannkuch ist dennoch überzeugt, dass es einen versöhnlichen Saisonabschluss geben wird.
Halberstadt (mak). Die Rechnung ist einfach: Ihr eigenes Ziel, 16 Punkte aus acht Spielen, kann die Mannschaft von Halberstadts Oberligisten nicht mehr erreichen. Bisher hat sie acht Punkte und kann noch sechs holen, macht 14. Wäre nicht schlecht. Aber Meuselwitz und Leipzig schlagen? In der derzeitigen Verfassung sind da bei Germania durchaus Zweifel angebracht. Und die Fans glauben offensichtlich auch nicht mehr an die Wende zum Saisonende.
Nur noch 323 Zuschauer wollten die Begegnung gegen Pößneck am Mittwoch sehen. Selbst im tiefsten Winter kommen mehr. Damals sorgte Leidenschaft auf dem Platz für Wärme. Heute fröstelt es die Zuschauer bei 20 Grad und Sonne. Gegen den Abstiegskandidaten aus Pößneck wurde zwar gewonnen, aber wie. Es sind wenige Leistungsträger, die dafür sorgen, dass es gegen die "Kellerkinder" keine Niederlage gab. Wenn dann Pfannkuch in der Nachspielzeit taktische Auswechslungen vornehmen muss, um Zeit zu schinden, sagt das viel über die Verfassung des Teams.
Der Trainer sieht das Problem offensichtlich auch. "Zunächst zählen nur die drei Punkte. Alles andere werden wir intern auswerten", sagte Pfannkuch. Das "Positive" müsse "mitgenommen" werden, unterstrich der Coach mit Blick auf die Begegnungen gegen Meuselwitz und Leipzig. Positiv gegen Pößneck war, dass sich die Zuschauer auf den Einsatz der Alten verlassen konnten. Gerlach, Vandreike und Stefke gehören zu denen, die noch Leistung abrufen. Zu wenig, wenn die letzten beiden Spiele gewonnen werden sollen. Zwei Punkte unter dem eigenen Ziel wären gerade noch akzeptabel.


Volksstimme vom 18.05.2006

Fußball-Oberliga: Halberstädter 2:1-Heimsieg gegen Pößneck
Germania leistet dem TSV Völpke Schützenhilfe

Von Wolfgang Seibicke

Halberstadt. Auf Wiedergutmachung waren gestern die Kicker von Germania Halberstadt im Heimspiel gegen den VfB Pößneck aus. Zwei Niederlagen in Folge und schwache spielerische Leistungen zuletzt forderten das gerade zu heraus. Am Ende gelang das Vorhaben der Vorharzer. Sie gewannen mit 2:1 (1:0).
Schon in der achten Minute konnten die lediglich 323 Zuschauer (Negativrekord in drei Jahren Germania-Oberligazugehörigkeit) jubeln. Nach Querpass von Ladislav Stefke schob Felix Binsker zum 1:0 ein. Weitere Tormöglichkeiten von Friedrich Reitzig, Alex Kopp und Randy Gottwald folgten, doch bis zur Halbzeitpause waren keine weiteren Treffer zu registrieren.
Als "Fritze" Reitzig in der 55. Minute zum 2:0 für Halberstadt einschoss, schien die Vorentscheidung in dieser Partie gefallen, doch Germania versäumte es nachzulegen.
Stattdessen verkürzte Kai ZImmermann, der bereits in der ersten Halbzeit drei Möglichkeiten zu Torerfolgen besessen hatte, nach einem Halberstädter Abwehrfehler auf 1:2 aus Pößnecker Sicht.
In der Folge versuchten die stark abtsiegsgefährdeten Thüringer alles, um Druck im Angriff zu erzeugen. Dadurch ergaben sich natürlich Räume, doch die Halberstädter, in deren Reihen Stefke, Ingo Vandreike und Enrico Gerlach sehr konstruktive Leistungen boten, nutzten die sich daraus ergebenden Tormöglichkeiten nicht. Stattdessen gab es noch bange Schlussminuten. Pößnecks Andreas Förster jagte das Leder in der 87. Minute knapp über die Halberstädter Quelattte und auch Schimmelpfennig patzte. Doch Germania hielt am Ende die drei Siegespunkte fest.
Das Ergebnis wird die Anhänger des TSV Völpke freuen, denn Pößneck ist unmittelbarer Kontrahent im Abstiegskampf.


Thüringische Landeszeitung vom 18.05.2006

Pößneckt unterliegt in Halberstadt 1:2
Pößneck zittert, Magdeburg ist aufgestiegen

Von unbekannt

Pößneck (tlz). Der VfB Pößneck muss in der Fußball-Oberliga Süd mehr denn je um den Klassenerhalt bangen. In einem Nachholspiel unterlagen die Ostthüringer trotz einer Leistungssteigerung nach der Pause bei Germania Halberstadt mit 1:2 (0:1). "Mein Team hat sich sehr gut verkauft. Die Tore sind in unsere Druckphasen hinein gefallen. Das war bitter. Im Abstiegskampf sind wir aber die Mannschaft mit den besten Voraussetzungen", sagte VfB-Trainer Andreas Wohlfart. Dabei könnte Pößneck sogar von einem möglichen Abstieg des FC Rot-Weiß Erfurt profitieren. In diesem Fall gäbe es neben Erfurt II nur zwei direkte Oberliga-Absteiger.
Dagegen ist der 1. FC Magdeburg praktisch in die Regionalliga aufgestiegen. Nach dem klaren 7:0 (2:0)-Erfolg beim Schlusslicht FC Oberlausitz Neugersdorf haben die Elbestädter vor den letzten beiden Spielen sechs Punkte und 26 Tore Vorsprung auf Verfolger VFC Plauen.


Volksstimme vom 17.05.2006

Heute Oberliga-Nachholspiel: Halberstadt erwartet Pößneck
Auch Völpke drückt Germania die Daumen

Von Wolfgang Seibicke

Halberstadt. Zum letzten Mal in der laufenden Serie stehen die Kicker von Germania Halberstadt in einer "englischen Woche". Heute (18 Uhr) kommt der VfB Pößneck ins Friedensstadion.
Für diese Begegnung wünschen sich nicht nur Germania und ihre Anhänger einen Erfolg der Gastgeber. Auch aus Völpke und Umgebung schielt man mit mehr als einem Auge in Richtung Halberstadt. Die Kicker aus dem Bördekreis stehen bekanntlich mit den Pößneckern im Fernduell gegen den Abstieg. Beide Mannschaften vefügen über jeweils 21 Punkte.
"Natürlich wünschen wir den Halberstädtern einen vollen Erfolg. Davon würden wir profitieren. Ich denke, dass auch Germania eher uns den Oberligaverbleib gönnt, allein schon wegen der geringen Entfernung und der Derbys", hofft Völpkes Trainer Thoralf Bennert auf einen deutlichen Germania-Sieg.
Doch ein Selbstläufer wird das bei weitem nicht. In Halberstadt kann man mit der Rückrunde nicht zufrieden sein. Die Mannschaft hat 2006 erst 14 Punkte geholt und die beiden letzten Begegnungen bei Rot-Weiß Erfurt II und daheim gegen den Halleschen FC jeweils mit 1:3 verloren.
"Unsere Spielerdecke speziell im Angriff ist nach dem Weggang von Kevin Schlitte und der Langzeitverletzung von Fait-Florian Banser zu dünn", macht Germania-Trainer Thomas Pfannkuch auf sein derzeit größtes Problem aufmerksam.
Kontrahent Pößneck aber hat noch größere Sorgen. Das belegen die Namen der Trainer. Anfang Mai war das noch Ulrich Oevermann, zwsichenzeitlich für vier Tage Gerd Struppert und nun Andreas Wohlfahrt.


Germanen-Echo vom 17.05.2006

Interview mit Frank Lindemann
Wir müssen uns mit Oberliga-Niveau verstärken

Von Mathias Kasuptke

Germanen-Echo: Die Hinrunde war überagend, nach der Winterpause konnte Germania wie schon in den Vorjahren nicht an die Leistungen der Hinrunde anknüpfen. Was macht die Rückrunden für Germania so schwer?

Frank Lindemann: Die lange Winterpause ist aus meiner Sicht ein wichtiger Grund für das derzeitige Formtief. Wir sind danach nicht richtig in Tritt gekommen. Dann kamen die englischen Wochen, in denen uns wichtige Zeit für die Regeneration fehlte und wir somit zwangsläufig verletzungsbedingt auf Spieler verzichten mussten. Zudem summieren sich in der Rückrund immer die Gelben Karten, was zu weiteren Ausfällen führt.
In der Hinrunde passte alles und die Zuschauer waren zufrieden, wie wir Trainer natürlich auch. In dieser Euphorie sprachen einige "Fußballkenner" sogar schon von der Regionalliga. Doch wer sich unsere Mannschaft realistisch angesehen hat und sich im Fußball ein bißchen auskennt, wusste, dass es so nicht weitergehen konnte. Wir Trainer wussten, was uns noch bevor steht. Besonders nach dem Wechsel von Kevin Schlitte.

Germanen-Echo: Ist der Wechsel von Kevin Schlitte und die Verletzung von Fait-Florian Banser für die Mannschaft wirklich so schwerwiegend, wie es derzeitig den Eindruck macht?

Frank Lindemann: Sie fehlen mit Sicherheit, da sie zu den Stützen unserer Mannschaft gehörten. Die jungen Spieler (Binsker und Reitzig) können den Ausfall der beiden zum jetzigen Zeitpunkt nicht kompensieren. Ein, zwei gute Spiele reichen nicht aus. Mehr Konstanz in ihren Leistungen wünschen wir uns. Wollen wir nicht in ein, zwei Jahren im Oberliga-Niemandsland enden, müssen wir uns in der Qualität verstärken. Wir brauchen mehr Spieler mit Oberliga-Niveau.

Germanen-Echo: Binsker, Reitzig, Wiekert, Kopp - um nur einige zu nennen - fast die halbe Oberliga-Mannschaft hat in der Vergangenheit in der Zweiten ausgeholfen. War das vielleicht zu viel für einige Spieler?

Frank Lindemann: Wenn man sich nur das Mannschaftsbild anschaut: Wie viele Spieler stehen aus den verschiedensten Gründen gar nicht mehr im Kader! Bei dieser dünnen Spielerdecke, dazu die Doppelbelastung einiger Akteure in der zweiten Mannschaft, da bleibt ein Substanzverlust nicht aus. Sogar bei einigen Führungsspielern ist derzeit der Kräfteverschleiß deutlich zu erkennen.


Volksstimme Halberstadt vom 16.05.2006

Germania Halberstadt
Pfannkuch-Team könnte positiven Eindruck der Hinrunde verspielen

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (mak). Der gute Eindruck droht zu schwinden. Germania hatte eine überragende Hinrunde gespielt, doch was derzeit auf dem Rasen von den Halberstädter Oberliga-Kickern gezeigt wird, erinnert kaum noch an die Leistungen der Spiele vor der Winterpause. Da wurde die Mannschaft von Trainer Thomas Pfannkuch gar als Aufstiegskandidat gehandelt – wenn auch nur von Unwissenden. Die Ergebnisse von damals erlaubten noch diese Träume. Doch woran liegt der Leistungsabfall? Allgemeine Zufriedenheit? Fehlender Druck? Schlitte-Weggang? Banser-Ausfall? Fehlende Alternativen? Die Antwort zu finden, ist keine leichte Aufgabe für Trainer Pfannkuch.
Von Nöten ist die Antwort aber unbedingt. Denn wenn es auch sportlich nur noch um die goldene Ananas geht, werden doch jetzt schon die Pflöcke für die nächste Saison eingeschlagen. Mit guten Leistungen auf dem grünen Rasen lassen sich am grünen Tisch gute Sponsorenverträge aushandeln. Für die Finanzierung der nächsten Saison sind diese Verträge unerlässlich, denn Germania braucht Verstärkung. Das haben die jüngsten Spiele deutlich gezeigt. Kommt die Verstärkung nicht, spielt Germania in der nächste Serie auf keinen Fall oben mit – diplomatisch formuliert.
16 Punkte wollte die Mannschaft aus sieben Spielen holen. Bisher sind es fünf. Drei Spiele sind noch offen.


Mitteldeutsche Zeitung vom 15.05.2006

3:1-Sieg im Landesderby in Halberstadt - Magdeburg fast am Ziel
HFC spielt endlich Fußball

Von unbekannt

Halberstadt/MZ. Der Hallesche FC hat seinen dritten Tabellenplatz mit einer eindrucksvollen Vorstellung verteidigt. Trainer René Müller begann mit der Formation aus dem Pößneck-Spiel, die vor Wochenfrist bereits angedeutet hatte, dass sie durchaus in der Lage ist, ansehnlichen Fußball zu spielen. Und so sahen die 900 Zuschauer im Halberstädter Friedensstadion eine attraktive Partie mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten.
Doch die Gäste wirkten vor dem gegnerischen Tor einen Tick zielstrebiger und gingen kurz vor der Pause in Führung. Gröger traf nach einer Freistoß-Eingabe von Sokolowski per Kopf. Zuvor hatte Wille (15.) vorbei geschossen und Georg (25.) den Pfosten getroffen. Wille verwandelte zwar den Nachschuss, doch Schiedsrichter Melms (Osterburg) hatte eine Abseitsposition gesehen. Die Gastgeber kämpften und spielten zumindest bis zum Strafraum gut mit. Doch nach drei guten Gelegenheiten von Gerlach, Stefke und Reitzig, die in den ersten zehn Minuten alle an HFC-Keeper Küfner scheiterten, hatten sie ihr Pulver verschossen. Auch das Fehlen von Banser konnte Germania nicht kompensieren.
Nach dem Wechsel erhöhte zunächst Kindling (61.) mit tatkräftiger Hilfe von Germanen-Keeper Kischel, der einen harmlosen Schuss durch die Hände rutschen ließ. Nach einem Foul von Kamalla an Stefke gelang Gerlach per Elfmeter zwar der Anschluss (72.). Doch mit einem Bilderbuch-Konter über Gleis, Kindling und Wille stellte der HFC nur drei Minuten später den alten Abstand wieder her. "Wir haben zwei engagierte Teams in einem guten Oberligaspiel gesehen. In der ersten Halbzeit haben wir bei der Chancenverwertung gesündigt. Aber unter dem Strich geht der Sieg in Ordnung", meinte HFC-Trainer René Müller, der Petrick bereits nach 37 Minuten mit einem Bänderriss auswechseln musste. "Diese Verletzung war natürlich bitter. Aber ansonsten hat es Spaß gemacht, unserer Mannschaft zu zu sehen", war auch HFC-Pressesprecher Jörg Sitte angetan.

Aufstieg in Sichtweite
In Magdeburg wird nach dem Sieg am Sonntag der Sekt kalt gestellt. Die Gastgeber brannten nach dem enttäuschenden 1:1 in Völpke auf Wiedergutmachung und schossen sich gegen Cottbus ihren Frust von der Seele. Schon nach drei Minuten köpfte Kubis nach Bananen-Flanke von Plock zum 1:0 ein. Überfallartig schwärmten die Elbestädter immer wieder aus und konnten nach zwölf Minuten das zweite Tor durch Plock bejubeln. Nach dem Wechsel erhöhten erneut Kubis und Kapitän Kallnik gegen leichtsinnige Lausitzer mühelos auf 4:0. "Die beiden frühen Tore waren wichtig. Wir freuen uns über die Punkte und arbeiten konzentriert weiter. Noch sind wir nicht durch", so FCM-Trainer Dirk Heyne.


Bild Halle vom 15.05.2006

Germania - HFC 1:3 (0:1)
Angstgegner besiegt! HFC abgezockt in Halberstadt

Von unbekannt

Richtig abgezockt" (O-Ton Lars Georg) gespielt und den Angstgegner besiegt: Der HFC gewann mit einer "ganz souveränen Leistung" (Trainer Rene Müller) bei Germania Halberstadt 3:1 (1:0). Es war der erste Sieg nach zweieinhalb Jahren.
Mit einer "Ostfriesen-Mischung" fing alles an. Sokolowski brachte einen Freistoß von der Grundlinie nach innen, Kollege Gröger nickte aus Nahdistanz ein (42.). Ein Binsker-Kopfball an den Pfosten war für den HFC das Alarmsignal. Nachlegen war angesagt. Kindling hielt sich dran, traf (mit freundlicher Unterstützung von Halberstadts Keeper Kischel) zum 2:0 (61.). Als vor 900 Zuschauer Gerlach durch einen fragwürdigen Elfmeter verkürzt hatte (73.), verputzte Wille die Würstchen endgültig (76.).
Bitter: Petrick zog sich einen Riß der Plantarsehne im linken fuß zu - Saison vorbei.


Volksstimme vom 15.05.2006

Fußball-Oberliga: Halberstadt unterliegt dem Halleschen FC mit 1:3
Germania vorn kraftlos, hinten wackelig

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt. Germania Halberstadt hat ein Personalproblem. Den Weggang von Kevin Schlitte (Jena) und die Verletzung von Banser (Fuß- und Knie) können die Oberliga-Kicker einfach nicht kompensieren. Bei der 1:3 (0:1)-Heimniederlage wurde das einmal mehr als deutlich. Germania ist im Angriff ungefährlich. Hinzu kommen immer häufiger individuelle Fehler in der Abwehr. Einzig das Mittelfeld hält noch stand. Gerlach, Stefke und Vandreike sind die Rettungsanker.
Gegen den HFC sah es zu Beginn gar nicht so schlecht aus. Beide Teams lieferten sich einen munteren Schlagabtausch, waren ausgesprochen offensiv eingestellt. Chancen zum Torerfolg waren auf beiden Seiten vorhanden. Der HFC hatte aber in der 25. Minute mit einem Pfostenknaller von Georg die bis dahin größte Möglichkeit. Die Führung in der 41. Minute durch Gröger war verdient.
Beim Thema Chancen war bei Germania das Mittelfeld unter sich. Gerlach und Stefke waren der Dreh- und Angelpunkt, in der zweiten Halbzeit steigerte sich auch Kopp. Doch Binsker und Reitzig im Angriff agierten erneut kraft- und glücklos.
Nach dem 0:2 durch Wille in der 61. Minute schien alles gelaufen, doch nach einem Foul von Kamalla an Stefke und dem verwandelten Strafstoß von Gerlach (72.) bäumte sich Germania noch einmal auf. Aber drei Minuten später zerstreute erneut Wille alle Halberstädter Hoffnungen. Dafür genügte dem HFC zwar unter dem Strich nur fußballerisches Mittelmaß, das reichter aber gegen Germania. Das Resümee von Trainer Pfannkuch fiel dann auch eindeutig aus: "Mit dieser Mannschaft haben wir unter den ersten fünf Plätzen der Oberliga nichts verloren."


Hallescher Kurier - SonntagsNachrichten vom 14.05.2006

Nachholespiel in der Fußball-Oberliga
Sachsen-Anhalt-Derby: HFC reist am Sonntag nach Halberstadt

Von Steffen Hannemann

Im Nachholespiel in der Fußball-Oberliga, Staffel Süd trifft der Hallesche FC am Sonntag, 14. Mai, 14 Uhr im Halberstädter Friedensstadion auf die Elf von Germania Halberstadt.

HALLE. Dass die Germania ein Angstgegner für die Hallenser ist, davon will wohl keiner reden. Aber die letzten drei Aufeinandertreffen sprechen eine andere Sprache. Eine Niederlage und zwei Unentschieden bescherten dem HFC gerade mal zwei magere Pünktchen.
Ein Desaster der letzte Auftritt des HFC im Friedensstadion in der vergangenen Saison. Eine indiskutable Mannschaftsleistung und Handgreiflichkeiten mit den eigenen Fans – wer erinnert sich nicht mehr daran! Damals verspielte man schon zu Saisonbeginn viele Sympathien. Das Gesicht der Halleschen Mannschaft hat sich verändert und Vorkommnisse dieser Art soll es nicht mehr geben.
Am Sonntag treffen zwei gleichwertige Teams aufeinander, die mit dem Ausgang der Meisterschaft zwar nichts mehr zu tun haben. Aber einerseits geht es noch um den dritten Tabellenplatz, und nach letztlich durchwachsenen Leistungen wollen beide Teams auch ihre Fans versöhnlich stimmen. Brisant dürfte die Begegnung aber auch deshalb werden, weil es noch zum Saisonende um die Nummer zwei in Sachsen-Anhalt geht – hinter dem 1. FC Magdeburg?
Schon im Hinspiel waren die Halberstädter ein ebenbürtiger Gegner und brachten den HFC vor heimischer Kulisse an den Rand einer Niederlage. Denis Koslov war es damals mit seinem Tor in der 77. Minute vergönnt den Hallensern wenigstens einen Punkt zu retten. Mit einem Sieg würde der HFC den dritten Tabellenplatz festigen und sich wohl auch noch Selbstbewusstsein für die Partie am 28. Mai im Kurt-Wabbel-Stadion gegen den derzeitigen Tabellenführer Magdeburg holen.
Aber auch die Halberstädter Kicker um ihren Trainer Thomas Pfannkuch wissen, was die Stunde geschlagen hat. Mit Blick auf die aktuelle Tabellensituation und der Chance, mit einem Sieg näher an die Hallenser heran zu rücken, ist ein munteres Spiel zu erwarten.
Sollte Halles Coach René Müller bei der Mannschaftsaufstellung aber aus dem Vollen schöpfen können und die Mannschaft an ihre Leistung aus dem Pößneck-Spiel anknüpfen, wird am Sonntag nach dem Schlusspfiff keine Rede vom Halberstadt-Komplex der Hallenser sein. Und auch ein vorzeitiger Abschied des Trainers dürfte dann kein Thema mehr sein...


Germanen-Echo vom 14.05.2006

Interview mit Thomas Pfannkuch
Was meine Spieler geleistet haben, verlangt Respekt ab

Von Mathias Kasuptke

Germanen-Echo: Das Restprogramm unserer Mannschaft hat es in sich. HFC, Meuselwitz und Leipzig sind Oberliga-Kaliber. Wie sieht die Prognose aus?

Thomas Pfannkuch: Die Mannschaft hat sich vor dem Cottbus-Spiel vorgenommen, insgesamt noch 16 Punkte holen zu wollen. Mein Ziel waren 15. Bisher haben wir fünf Punkte davon abgearbeitet. Zehn Punkte aus vier Spielen sind rechnerisch möglich, schauen wir mal, was die Jungs noch für Überraschungen auf Lager haben.

Germanen-Echo: Was wiegt bei der Zielstellung als Handicap schwerer, der Ausfall von Fait-Florian Banser oder die Saison mit dem verkorksten Rückrundenstart, den daraus reslutierenden englischen Wochen und die damit fehlende Regenerationszeit?

Thomas Pfannkuch: Fait ist sicher für unser Spiel eine ganz wichtige Komponente. Aber alles an ihm festzumachen, würde der Leistung der Mannschaft nicht gerecht werden. Uns schaden die englischen Wochen mehr. Wir brauchen bei unserem kleinen Kader mehr Zeit zum Regenerieren. Wenn wir dreimal in der Woche spielen, fehlt uns die Kraft.

Germanen-Echo: Bei einem Blick auf die Statistik fällt auf, dass lediglich zwölf Spieler die Hauptlast tragen. War das zu knapp geplant für die Saison?

Thomas Pfannkuch: Mann kann eine Saison nicht ganu vorausplanen. Der Weggang von Kevin war nicht vorhersehbar, das Karriereende von Erik Hartmann ebenfalls nicht. Fakt ist, dass wir aber auf der Kante genäht haben. Für die Zukunft brauchen wir mehr Luft, um solche Engpässe auffangen zu können. Um so mehr muss man aber vor dieser Mannschaft den Hut ziehen. Was meine Spieler in dieser Saison geleistet haben, verlangt Respekt ab.


Mitteldeutsche Zeitung vom 13.05.2006

Hallescher FC am Sonntag in Halberstadt - Sieg bei Germania steht noch aus
Harz ist kein gutes Pflaster

Von Karl Ebert

Halle/MZ. Germania Halberstadt ist alles andere als ein Lieblingsgegner des Halleschen FC. Zum sechsten Mal treffen beide Teams am Sonntag (14 Uhr) in der Fußball-Oberliga aufeinander. Und ein voller Erfolg der Saalestädter im Halberstädter Friedensstadion steht bislang noch aus.
Der erste Duell vor zwei Jahren, damals unter Trainer Dirk Mankowski, endete 1:1, nachdem Keeper Eniz Paden in der Nachspielzeit eine harmlose Flanke durch die Hände gleiten ließ und der heutige Germanen-Trainer Thomas Pfannkuch nur noch die Fußspitze hinhalten musste. Ein Jahr später ging das noch höher gehandelte Team von Trainer Hermann Andreev um Almedin Civa gleich mit 0:3 unter, weil Gerlach seine Freistoßkünste bewies und die HFC-Verteidiger für Konterstürmer Penew zweimal zu langsam waren. Auch die unrühmlichen Auseinandersetzungen mit den eigenen Fans nach dem Abpfiff der Partie sind bei vielen haften geblieben.
Der jetzige HFC-Trainer René Müller hält nicht viel von Bilanzen und Statistiken aus der Vergangenheit. "Die Partie wird am Sonntag um 14 Uhr angepfiffen und endet nach 90 Minuten. Wenn wir gewonnen haben, dann freue ich mich. Wenn nicht, werde ich mich ärgern. Aber nur über die Fehler, die zum Punktverlust geführt haben, nicht über die Statistik", erklärt er. Die Rechnung ist einfach. Gewinnt der HFC, würde er sieben Punkte zwischen sich und die Germania legen. Verliert die Müller-Elf, schrumpft ihr Vorsprung auf einen Zähler und Halberstadt könnte mit einem Heimsieg in Nachholspiel gegen Pößneck vorbei ziehen. "Und genau das gilt es zu verhindern", stellt Müller klar.
An seiner Besetzung will er nicht viel ändern. "Christian Fährmann musste ein Training wegen muskulärer Probleme auslassen. Ob er spielt, entscheidet sich nach dem Abschlusstraining", sagt Müller. Die Gastgeber sind für ihr schnelles Spiel nach vorn und ihre Konterstärke bekannt. Gut möglich, dass Müller etwas defensiver aufstellt als zuletzt. "Darüber schlafe ich noch zwei Nächte. Es wird ein scharfes Spiel, weil beide noch Dritter werden wollen", glaubt er.


Volksstimme Halberstadt vom 13.05.2006

Germania Halberstadt
Eigene Zielstellung fordert morgen Sieg gegen HFC

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (mak). Es ist ein Prestigeduell: Germania Halberstadt gegen den Halleschen FC. Anstoß ist morgen um 14 Uhr im Friedensstadion. Die Kassen öffnen bereits um 12 Uhr, und um 13 Uhr beginnt ein von der Allianz-Generalvertretung Schwarz organisiertes Familienfest. Kinder, die kleiner als 1, 40 Meter sind, haben an diesem Tag im Stadion freien Eintritt.
Zehn Punkte aus vier Spielen lautet die Zielstellung bei Germania. Die Spieler selbst haben dieses Ziel in einem Gespräch mit Trainer Thomas Pfannkuch formuliert. Gegen den HFC sollen die ersten drei Punkte geholt werden. Trainer Pfannkuch stehen dafür außer dem Langzeitverletzten Banser alle Akteure zur Verfügung.


Volksstimme Halberstadt vom 13.05.2006

Cheerleadergruppe des VfB Germania tritt morgen im Friedensstadion auf
Red Scorpions suchen Mädchen und Jungen

Von Bernd Kramer

Halberstadt (bkr). Seit April gehören die Cheerleader "Red Scorpions" zum VfB Germania Halberstadt. Unter der Leitung von Daniela Wäser und Stefanie Osthushendrich traten sie bereits beim "Fair Play for fair Life" -Tag im Martineum und dem Frühlingsfest auf. Morgen steht um 14 Uhr beim Heimspiel des VfB Germania gegen den Halleschen FC der nächste Höhepunkt bevor.
Die "Red Scorpions" suchen für ihre künftigen Auftritte noch Verstärkung. Jungen und Mädchen, die gern mitmachen möchten, sind zu den Trainingszeiten, montags von 16 bis 18 Uhr und donnerstags von 17 bis 18. 30 Uhr in der Sporthalle des KäKo-Gymnasiums bzw. mittwochs in der Sporthalle der Spiegel-Schule, willkommen.


Volksstimme Halberstadt vom 12.05.2006

Fußball-Oberligist VfB Germania Halberstadt
Familienfest zum Prestigeduell

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (mak). Mit einem Familienfest wird Halberstadts Oberligist VfB Germania am Sonntag seine Fans zum Heimspiel gegen den Halleschen FC im Friedensstadion empfangen.
Veranstalter ist die Allianz-Generalvertretung Schwarz, die Kindern mit einer maximalen Größe von 1, 40 Metern ab 13 Uhr freien Eintritt gewährt. Geboten werden unter anderem neben der obligatorischen Hüpfburg ein Clown-Luftballonaufbläser, eine Rutsche, ein chinesisches Horoskop und die Torwand "Allianz-Arena". Es lohnt sich also, pünktlich im Stadion zu erscheinen.
Und ab 14 Uhr steht dann Oberliga-Fußball auf dem Programm. Die Fußballfans, die größer als 1, 40 Meter sind, müssen zwar für die Begegnung des VfB Germania Halberstadt gegen den Halleschen FC eine Eintrittskarte kaufen, aber das Angebot auf dem Rasen dürfte das Geld wert sein. Immerhin gilt das Derby gegen die Hallenser mittlerweile als Prestigeduell.
Dass die Begegnung diesen Stellenwert hat, liegt nicht zuletzt an der kontinuierlichen Leistungssteigerung der Halberstädter. In den drei Oberliga-Jahren konnten sich Germanias Fußballer immer mehr in die Spitzengruppe der Oberliga-Süd spielen und sprechen dort ein gewichtiges Wort mit. Der 3. Tabellenplatz zum Saisonende ist aus Halberstädter Sicht keine Vision und wäre ein sensationeller Erfolg für die Mannschaft von Trainer Thomas Pfannkuch.
Mit einem Sieg gegen den HFC am Sonntag käme der VfB Germania diesem Ziel ein großes Stück näher, zumal die Halberstädter ein Spiel weniger auf dem Konto haben und somit am nächsten Mittwoch auch den HFC hinter sich lassen könnten. Das Punktspiel am Sonntag gegen Halle wird um 14 Uhr angepfiffen.


Mitteldeutsche Zeitung vom 12.05.2006

Fernduell Magdeburg gegen Plauen geht weiter - HFC zum Derby in Halberstadt
Jeder Patzer gefährdet den Aufstieg

Von unbekannt

Halle/MZ. Am vergangenen Spieltag zeigten die Aufstiegsaspiranten in der Fußball-Oberliga Nerven. Der 1. FC Magdeburg kam beim Aufsteiger in Völpke nicht über ein 1:1 hinaus. Verfolger VFC Plauen musste nach dem 0:0 gegen den HFC auch im zweiten Heimspiel in Folge gegen Bautzen mit einem 2:2 zufrieden sein. Somit sind beide punktgleich (59 Zähler), nur die Elbestädter haben noch ein Spiel mehr auszutragen.
"Wir haben uns in Völpke natürlich nicht mit Ruhm bekleckert. Aber jetzt gegen die Cottbuser Reserve weiß jeder Spieler, was die Stunde geschlagen hat. Jeder weitere Patzer gefährdet den Aufstieg", weiß nicht nur Magdeburgs Trainer Dirk Heyne. Am Mittwoch muss er mit seinem Team noch beim FC Oberlausitz nachsitzen. Gelingt dort auch ein Dreier, könnten die Elbestädter im letzten Heimspiel am 21. Mai gegen Grimma bereits den Aufstieg feiern. Schließlich hätten sie dann vor dem abschließenden Derby am 28. Mai beim Halleschen FC mindestens drei Punkte und mehr als zehn Tore Vorsprung auf die Vogtländer. Plauen muss am Sonntag gegen Meuselwitz ran. Dann geht es für den VFC nach Pößneck und zum Abschluss zu Hause gegen die Cottbuser Reserve.
Der Hallesche FC hat zwar mit dem Aufstieg nichts mehr am Hut, aber Rang drei wollen die Saalestädter bis zum Saisonende schon verteidigen. Mit einem Sieg am Sonntag bei Germania Halberstadt könnten die Schützlinge von Trainer René Müller diesem Ziel einen wesentlichen Schritt näher kommen. Seit dem Oberliga-Aufstieg der Harzer gab es allerdings für den HFC im dortigen Friedensstadion nicht viel zu erben. Zwei Niederlagen und ein in der Nachspielzeit verschenkter Sieg stehen zu Buche. Germania ist der Angstgegner des Klubs.
Doch Trainer Thomas Pfannkuch hat Personalprobleme. Definitiv nicht dabei sind die verletzten Fait-Florian Banser, René Cunaeus und Tassilo Werner. "Ich hoffe, dass uns zumindest die zuletzt leicht erkrankten Enrico Gerlach und Alexander Kopp wieder zur Verfügung stehen", so Pfannkuch.


Volksstimme vom 12.05.2006

Fußball-Oberliga: Halberstadt empfängt HFC
Diesmal tragen die Hallenser die Favoritenbürde

Von Wolfgang Seibicke

Halberstadt (wos). Germania Halberstadt empfängt am Sonntag (14 Uhr) den Halleschen FC zum Nachholspiel. Angesichts der Tatsache, dass die Gäste in der Rückrunde bereits 24 Punkte holten, Germania (ein Spiel weniger) dagegen erst 14, schlüpfen die Hallenser diesmal in die Rolle des Favoriten.
Zweifellos ist die geringe Punktzahl der Halberstädter im zweiten Saisonabschnitt besonders darauf zurückzuführen, dass im Angriff nicht mehr so viel Druck erzeugt wird wie zuvor, als der inzwischen nach Jena gewechselte Kevin Schlitte und der langzeitverletzte Fait-Florian Banser noch für Angst und Schrecken in den gegnerischen Reihen sorgten.
Germania-Coach Thomas Pfannkuch überlegt deshalb, ob er im Landesderby gegen Halle Mittelfeldakteur Ladislav Stefke an die Seite der jungen Angreifer Felix Binsker und Friedrich Reitzig stellt, um den Angriffsdruck zu erhöhen.


Volksstimme Halberstadt vom 09.05.2006

Germania Halberstadt
Oberligist spielt am Limit

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (mak). Germania hat eine Pechsträhne. "Das Glück aus der Hinrunde geht uns gänzlich ab", erklärte Thomas Pfannkuch, Trainer von Halberstadts Oberligisten, mit Blick auf das Spiel in Erfurt am Sonntag. In der Hinrunde wären zwei der drei Tore nicht gefallen, ist Pfannkuch überzeugt. Erst springt Gottwald am Ball vorbei, dann rutscht Thiele im entscheidenden Moment aus. "Und jedes Mal hängt das Ding drin", versteht Pfannkuch die Welt nicht. Im Hinspiel hätten wir die Bälle sonst wohin gedroschen.
Dabei hatte seine Mannschaft gegen die Reserve von Rot-Weiß Erfurt ganz ordentlichen Fußball gespielt. "Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen", so der Trainer. Die drei Minuten, in denen die drei Gegentore fielen, müssen ausgewertet und auch das Positive aus dem Spiel mitgenommen werden. "Besonders in der zweiten Hälfte haben wir druckvoll nach vorne gespielt und unsere Spitzen gut eingesetzt", erklärte Pfannkuch. Aber es fehlte das Glück. Das wäre aber hilfreich für das Selbstbewusstsein und die Psyche. "Fußball ist 80 Prozent Kopfsache", sagte Pfannkuch.
Ein Vorwurf wäre aber unangebracht. Das Team spielt am Limit. Erst der vermasselte Rückrundenstart, dann die englischen Wochen, gefolgt mit Doppelbelastungen für einige Spieler, die auch noch in der Zweiten eingesetzt werden. Hinzu kommt der Weggang von Schlitte, die Verletzung von Banser, immer wieder Ausfälle durch Verletzungen und Gelbe Karten. Und die Hauptlast liegt auf zwölf Spielern. Die haben 80 Prozent der Begegnungen bestritten.


Thüringer Allgemeine vom 08.05.2006

Erfurt II - Halberstadt 3:1 (3:1)
Fußball-Oberliga: Sanders punktgenaue Kopie

Von Manfred Höner

Den Rot-Weißen reichten vier tolle Minuten zum klaren 3:1-Erfolg über den Tabellenvierten Halberstadt. Mann des Tages war Angreifer Nico Sander, dem binnen zweier Minuten ein tolles Tor per Volleylupfer und direkt danach die absolut identische Kopie gelang.
Dabei begannen die Gäste in der von beiden Seiten offensiv und spielfreudig geführten Partie wie die Feuerwehr. Mit ihren quirligen Angreifern Binsker und Reitzig setzten sie vor allem der wackeligen Erfurter Innendeckung (Scherer, Habichhorst) arg zu. Rot-Weiß-Keeper Essig musste mehrfach Schnitzer seiner Vorderleute ausbügeln. Er hielt seine Mannschaft mit einigen glänzenden Paraden am Leben. Reitzigs Führung (11.) ließ dennoch Arges befürchten. Indes - und das macht den Reiz des Kicks immer wieder aus: Es kam ganz anders.
Zunächst setzte Ullmann den auf und davon stürmenden Sander in Szene. Sein Volleylupfer über Keeper Kischel hinweg war vom Feinsten (16.). Vom Anstoß weg der identische Zug. Diesmal war der im defensiven Mittelfeld mit viel Übersicht agierende Gerke der Passgeber für Sander. Der bedankte sich mit einem erneut kaltschnäuzigen Volleylupfer zur 2:1-Führung in die schwindlig gespielte Gäste-Deckung hinein. Die so furios gestarteten Halberstädter fanden in der Abwehr keine Bande. Der im offensiven Mittelfeld überzeugende Mensah setzte zu einem Solo über das halbe Feld an, fand sich zum Doppelpass mit Sander und verwandelte zum 3:1 (19.). Die 248 Zuschauer waren aus dem Häuschen. Bis zur Pause hielt der hohe Unterhaltungswert der Begegnung an, in der die Rot-Weißen den Gast gelähmt zu haben schienen.
Nach dem Wechsel besaß die Partie nicht mehr die Klasse. Die Rot-Weißen mit nun gefestigter Innendeckung begannen, das Ergebnis zu verwalten. Halberstadts Bemühungen besaßen nicht mehr den Pfiff des Auftaktes. Was dennoch aufs Erfurter Tor kam, wurde vom aufmerksamen Essig entschärft. Im Finish hätte sich Sander ("Die hätte ich machen müssen!") bei zwei dicken Chancen die Krone aufsetzen können (89., 90.). Am Ende strahlte ein zufriedener Trainer Krebs mit seiner Mannschaft um die Wette: "43 Punkte jetzt schon. Wer hätte das der jungen, stets als echtes Team aufgetretenen Mannschaft vor der Saison zugetraut?"


Thüringische Landeszeitung vom 08.05.2006

Erfurt II besiegt Halberstadt mit 3:1
Spiel schnell gedreht

Von René Arand

Erfurt. (tlz/ra) Mit 3:1 gewann gestern die Reserve des FC Rot-Weiß gegen Germania Halberstadt und hat nunmehr als Aufsteiger bereits 43 Punkte eigefahren. Matchwinner bei den Gastgeber war Sander, der zwei Tore selbst schoss und eins vorbereitete.
Halberstadt dominierte die ersten 15 Minuten und ging auch folgerichtig in Führung, als Erfurts Torwart Essig einen Binsker-Schuss nur abklatschen lassen konnte und Reitzig im Nachschuss erfolgreich war (11.). Rot-Weiß aber drehte dann innerhalb von drei Minuten mit drei Treffern das Spiel total. Zwei blitzsaubere Tore aus 15 Metern gelangen erst Sander (16., 17.), dann legte der auf Mensah auf, der nach Solo erfolgreich war (19.). Danach war es Essig, der mit Glanzparaden in Serie den Erfurter Sieg festhielt. Er rettete gegen Schüsse von Reitzig (33., 36.) und später auch gegen den freistehenden Binsker (66.). Erfurt hielt sich nun zurück, hatte aber durch Sander noch klare Möglichkeiten (72., 90.). Trainer Albert Krebs: "Ein Sonderlob geht an Essig."


Volksstimme vom 08.05.2006

Fußball-Oberliga: Rot-Weiß Erfurt II - Germania Halberstadt 3:1 (3:1)
Blackout in der Abwehr: In drei Minuten drei Gegentore

Von Mathias Kasuptke

ACHTUNG! Der Autor war kein Augenzeuge. Der MDR-Liveticker diente für diesen Artikel als Grundlage, deshalb ist er mit Vorsicht zu genießen.

Erfurt. Ein Blackout in der Abwehr vermasselt Germania den Nachmittag. Innerhalb von drei Minuten kassiert Halberstadt drei Tore und bringt sich selbst um den Lohn einer guten Leistung.
In einer ansonst ausgeglichenen Fußball-Oberligapartie verlor Germania gegen die Reserve von Rot-Weiß Erfurt mit 1:3 viel zu hoch. Den einzigen Halberstädter Treffer erzielte Reitzig. Die Entscheidung fiel in der 16. Minute. Bis dahin haben die Halberstädter ordentlich Fußball gespielt, nach elf Minuten bereits geführt. Reitzig staubte einen Schuss von Binsker ab, den Keeper Essig zuvor parieren konnte.
Doch fünf Minuten später legte sich Germanias Abwehr zum Schlaf und wachte erst in der 19.Minute wieder auf. Da stand es dann aber auch schon 1:3. Zuvor waren die Halberstädter innerhalb einer Minute (16.) gleich zweimal überrant worden. Erfurts Sander hatte doppelt zugeschlagen. In der 19. Minute war es dann Mensah, der das dritte Tor für die Platzherren erzielte.
Danach war alles wie in der ersten Viertelstunde. Germania druckvoll, mit guten Chancen, nur der Ball wollte nicht ins Tor. "Wenn wir das zweite Tor machen, schießen wir auch noch das dritte", war Halberstadts Trainer Pfannkuch nach dem Spiel überzeugt. In der Tat war Germania näher an einem Tor als Rot-Weiß. Gerlach, Thiel, Gottwald und Reitzig hatten gute Möglichkeiten. Was fehlte, war das Tor.
Trotz des Kurzzeitnickerchens seiner Abwehr war Trainer Pfannkuch nach dem Spiel nicht gänzlich unzufrieden: "Wir haben ordentlich Fußball gespielt, uns aber mit den verpennten drei Minuten wieder einmal selbst um den verdienten Lohn gebracht." Leider passiert das Germania häufiger.


Thüringer Allgemeine vom 06.05.2006

Erfurt II empfängt Tabellenvierten Germania Halberstadt
Fußball-Oberliga: Erneut eine Rechnung offen

Von Steffen Ess

Erfurt (se). Vier Aufgaben stehen den Mannen um Trainer Albert Krebs jedoch noch bevor, ehe die erste Saison im Oberliga-Umfeld als großer Erfolg verbucht werden kann. Und die nächste hat es erneut in sich. Am Sonntag stellt sich in der Grubenstraße der Vierte Halberstadt vor (14 Uhr).
Bange braucht den Erfurtern indes nicht zu sein. Am Mittwoch besiegten sie den Dritten Hallescher FC durch das Tor von Tobias Müller 1:0. "Zwischendurch haben wir zwar mal mitgebolzt, aber sonst haben meine Jungs die Sache sehr gut gemacht", jubilierte Krebs. Obwohl die Ausbeute von insgesamt 40 Zählern über seinen Erwartungen liegt, will er die Zügel vor dem Restprogramm keinesfalls locker lassen. "Klar, können wir gelöst in die letzten Partien gehen, aber mit dem nötigen Ernst", fordert Krebs. Mit 44 Zählern sind die Halberstädter zwar auch noch in Reichweite. Solche Ambitionen hegt der Erfurter Coach indes nicht: "Wir wollen auf jeden Fall Platz acht verteidigen.
"Wie mit Halle zuvor haben die Erfurter auch mit Halberstadt noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Mit 1:2 ging das verloren. Einer wird auf jedenfall besonders motiviert sein: Keeper Stephan Essig. Der 21-Jährige verursachte den unnötigen Foulelfmeter, der die Erfurter im November in Rückstand brachte und steht am Sonntag für Michael Ratajczak zwischen den Pfosten. Angeschlagen ist zudem Abwehrmann Robert Stark. Für ihn könnte Marcus Gauder in die Stammelf rücken.


Volksstimme vom 06.05.2006

Germania Halberstadt
Gegner droht Zwangsabstieg

Von Wolfgang Seibicke

Halberstadt. Auf einen auf den ersten Blick unattraktiven Kontrahenten trifft der Tabellenvierte Germania Halberstadt am morgigen Sonntag (14 Uhr). Die zweite Mannschaft von Rot-Weiß Erfurt lädt zum Fußball-Oberligaduell in die Blumenstadt.
Dabei haben sich die Erfurter als Aufsteiger aus der Thüringenliga in dieser Saison sehr ordentlich geschlagen und bereits 40 Punkte auf ihrem Konto. Wenn in irgendeiner Weise Gefahr für die Mannschaft von Albert Krebs ausgeht, dann kommt die aus Richtung Regionalliga Nord. Die Erste der Rot-Weißen steht derzeit nur einen Zähler von einem Abstiegsplatz entfernt. Zwangsabstieg ist also durchaus ein Thema für den morgigen Halberstädter Kontrahenten.
Germania-Coach Thomas Pfannkuch geht davon aus, dass er es mit einem "wohlgeordneten, kompakten Gegner" zu tun hat, bei dem "sich nicht wenige Spieler für die Regionalliga empfehlen wollen".
In seiner Mannschaft fehlt bekanntlich der verletzte Fait-Florian Banser. So stellt sich die Angriffsreihe praktisch von selbst auf. Die jungen Felix Binsker und Friedrich Reitzig müssen sich erneut bewähren.


Volksstimme Halberstadt vom 05.05.2006

Fußball-Oberligist VfB Germania Halberstadt
Leicht gesagt, aber schwer umgesetzt

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (mak). Es ist schnell gesagt: Gegen den Tabellenletzten muss ein Sieg her. Dafür, dass es am Mittwochabend für den VfB Germania Halberstadt in Neugersdorf nur zu einem zittrigen 3:2-Sieg reichte, hat Germanias Trainer Thomas Pfannkuch eine Erklärung. "Der FC Oberlausitz hat sich in der Winterpause erheblich verstärkt und zuletzt Meuselwitz geschlagen. Man darf diese Mannschaft auf keinen Fall am Tabellenplatz messen", unterstreicht Pfannkuch.
In Neugersdorf ist ohnehin ein besonderer Rasen, der am Mittwoch diese Bezeichnung kaum verdient hatte. Der FC Oberlausitz spielt auf dem wohl schlechtesten Platz der gesamten Oberliga. Hinzu kam für die Halberstädter eine strapaziöse Anreise von mehr als fünf Stunden Busfahrt. "Wenn man danach aus dem Bus steigt, ist man krumm und lahm", sagte Pfannkuch. Dennoch hat sich seine Mannschaft gut geschlagen. Noch dazu, wo mit Thiele, Stefke und Banser in allen Mannschaftsteilen Leistungsträger fehlten. "Angesichts dessen, kann ich dem Team wegen der teilweise schwachen Phasen im Spiel keinen Vorwurf machen", so der Trainer.
Einen Rückschlag hat es in Neugersdorf dennoch gegeben. René Cunaeus fällt vorerst aus. Er hat sich am Mittwoch eine Knieverletzung zugezogen.
Am Sonntag muss Germania um 14 Uhr bei der Zweiten vom FC Rot-Weiß Erfurt antreten.


Volksstimme vom 05.05.2006

Germania Halberstadt: Für Stürmer Fait Banser ist die Saison beendet
Pfannkuch: Das war auch ein Sieg für "Fanta"

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt. Er hatte sich viel vorgenommen. Mindestens 20 Tore (derzeit 17)wollte er schießen, am Ende der Saison mit Germania Halberstadt auf Platz drei der Oberliga stehen. Doch für Fait-Florian Banser ist die Saison bereits beendet: Riss des rechten Syndesmosebandes, Meniskus rechts angerissen. Die Verletzungen hatte er sich im Bautzen-Spiel zugezogen. Germanias Stürmer-Star wurde am Mittwoch in Vogelsang operiert, muss jetzt zwölf Wochen eine Schiene tragen. "Wenn er zur Vorbereitung der nächsten Saison zurück ist, können wir zufrieden sein", erklärte Halberstadts Trainer Thomas Pfannkuch.
Doch der Ausfall von Banser weckt bei Germania offensichtlich ungeahnte Kräfte. Obwohl am Mittwochabend gegen den FC Oberlausitz stark ersatzgeschwächt - ohne Banser, Stefke und Thiele - und mit Spielern der zweiten Mannschaft in Neugersdorf angetreten, siegte das Team von Pfannkuch mit 3:2. "Das war auch ein Sieg für 'Fanta' (Bansers Spitzname), damit er schneller wieder fit wird", betonte Pfannkuch. Die Mannschaft wisse, wem sie es zu verdanken hat, dass sie in der Liga oben mitspielt und wolle "Fanta" mit guten Leistungen bei der Genesung helfen. Damit sein Wunsch vom dritten Platz noch in Erfüllung geht.
Dass Banser in dieser Saison seine 20 Tore gemacht hätte, davon ist der Coach überzeugt. "Der war in einer bestechenden Form." Aber aufgeschoben, ist nicht aufgehoben. "Dann macht er die 20 Tore halt in der nächsten Serie", meint Pfannkuch. Germania hatte Banser rechtzeitig an sich gebunden.


Volksstimme vom 04.05.2006

Fußball, Oberliga: FCO Neugersdorf - Germania Halberstadt 2:3 (0:2)
Kischel rettet drei Punkte

Von Mathias Kasuptke

ACHTUNG! Der Autor war kein Augenzeuge. Der MDR-Liveticker diente für diesen Artikel als Grundlage, deshalb ist er mit Vorsicht zu genießen.

Neugersdorf. Arbeitssieg in Neugersdorf. Germania Halberstadt erkämpft sich beim Tabellenletzten FC Oberlausitz einen 3:2-Sieg. Die ersatzgeschwächten Halberstädter - ohne den verletzten Banser und Stefke (fünfte Gelbe) - verpassten zu Beginn der zweiten Halbzeit den Anschluss ans Spiel und machten so die Begegnung zu einer Zitterpartie. Binsker und Reistig schossen Germania in der ersten Halbzeit in Führung. Die zuletzt in die Kritik geraten Jungspunte im Germania-Sturm spielten in Neugersdorf etwas glücklicher.
Trotz der Führung zur Halbzeit hätte Germania gewarnt sein müssen. Keeper Kischel musste einige Male eingreifen. Germania kam dennoch wieder mit den gewohnten Startschwierigkeiten aus der Halbzeitpause und in den ersten Minuten der zweiten Spielhälfte nicht aus den Puschen. Es haperte an allen Ecken und Enden.
Folgerichtig kassierten die Halberstädter dann auch in der 50. Minute nicht unverdient den Anschlusstreffer durch Uhlig. Als wenn das nicht noch nicht reichte, drosch Thomas fünf Minuten später den Ball auch noch zum Ausgleich ins Germania-Tor.
Erst Mitte der zweiten Halbzeit fing sich Germania und spielte wieder konzentriert. Die Platzherren hatten sich nach dem Ausgleich aber gefestigt. Doch Gottwald nutzte eine Lücke zum 3:2-Siegtreffer. Am Ende wechselte sich Pfannkuch sogar noch selbst ein. "Ich wollte diese drei Punkte, der Wechsel brachte wertvolle Sekunden", erklärte der Trainer.


Sächsische Zeitung vom 04.05.2006

Plauen, Magdeburg und Halberstadt mit knappen Siegen
Schock in der Nachspielzeit

Von Jürgen Schwarz

Die beiden Titelanwärter 1. FC Magdeburg und der VFC Plauen konnten sich gestern mit knappen Siegen in den Nachholspielen behaupten.
In Bautzen sahen 1850 Zuschauer einen abgezockt aufspielenden Spitzenreiter. Wieder einmal war es Sven Kubis der für Magdeburg das entscheidende Tor markierte (17.). Budissa enttäuschte aber nicht, lieferte vor allem im zweiten Abschnitt dem Titelfavoriten einen großen Kampf.
In Plauen erzielte Sascha Pfeffer nach schöner Einzelleistung schon nach sieben Minuten die Dresdner Pausenführung. In der Folgezeit hatte der FV Nord, der ohne den gesperrten Kapitän Mario Scholze antrat, aber Mühe, den Vorsprung zu behaupten - zumal die Gäste ab der 20. Minute in Unterzahl spielten (Rot für Klippel). Erst in der 77. Minute glich der VFC aus (Risch), nachdem sieben Minuten zuvor Noll einen Elfmeter neben das Tor gesetzt hatte. Bis zur vierten (!) Nachspielminute hielten die Dresdner das Unentschieden, ehe Reimann für die Plauener zum 2:1 traf. Nord war zuvor in zwölf Puktspielen in Folge ungeschlagen geblieben.
In Neugersdorf machten die Gastgeber eine halbe Stunde lang mächtig Dampf, aber Sebastian Uhlig und Max Küttner konnten ihre Möglichkeiten nicht nutzen. Ganz anders die Halberstädter, die vor der Pause durch Binsker (32.) und Reitzig (40.) ihre Chancen eiskalt verwerteten. Nach dem Wechsel glichen Sebastian Uhlig und Falko Tomas bis zur 57. Minute aus. Den folgenden Schlagabtausch entschieden die Anhaltiner durch Gottwald (84./2:3) für sich.


Dresdner Neueste Nachrichten vom 04.05.2006

Kubis sorgte für Magdeburger "Dreier" in Bautzen
Oberliga: Neugersdorf kämpft und verliert

Von Jürgen Schwarz

Titelanwärter 1. FC Magdeburg gewann gestrn Abend das Nachholespiel in Bautzen mit 1:0 (1:0). 1850 Zuschauer sahen einen abgezockt aufspielenden Spitzenreiter. Wieder einmal war es Sven Kubis, der für Magdeburg das entscheidende Tor markierte (17.). Budissa enttäuschte aber nicht, lieferte vor allem im zweiten Abschnitt dem Titelfavoriten einen großen Kampf. Ex-DSC-Keeper Beer musste im FCM-Gehäuse mehrfach sein Können demonstrieren.
In Neugersdorf machten die Gastgeber eine halbe Stunde lang mächtig Dampf, aber Sebastian Uhlig und Max Küttner konnten ihre Möglichkeiten nicht nutzen. Ganz anders die Halberstädter, die vor der Pause durch Binsker (32.) und Reitzig (40.) ihre Chancen eiskalt verwerteten. Nach dem Wechsel glichen Sebastian Uhlig (51.) und Falko Thomas vor 131 Besuchern bis zur 57. Minute aus. Den folgenden Schlagabtausch entschieden die Anhaltiner durch Gottwald (84./2:3) für sich.


Volksstimme vom 03.05.2006

Germania Halberstadt in Neugersdorf
Bansers Einsatz ist weiter ungewiss

Von Wolfgang Seibicke

Halberstadt. Englische Wochen für Germania Halberstadt in der Fußball-Oberliga. Die Mannschaft um Trainer Thomas Pfannkuch hat heute ab 18.30 Uhr das Nachholspiel beim FC Oberlausitz Neugersdorf auszutragen.
Das gastgebende Tabellenschlusslicht ist angesichts von sieben Zählern Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz kaum mehr in der Lage, den Gang in die Sachsenliga abzuwenden. Auch die letzten Ergebnisse (drei Niederlagen, ein Remis) deuten nicht darauf hin, dass da noch ein "Quantensprung" zu erwarten ist. Germania reist also als eindeutiger Favorit in die Oberlausitz. Die Vorharzer wollen das auch unterstreichen - mit einem vollen Erfolg. Dadurch würden sie eine Remisserie abreißen lassen. Dreimal in Folge wurde nämlich zuletzt 1:1 gespielt.
Wieder mit von der Partie ist der zuvor gesperrte Ingo Vandreike, bekanntlich "Staubsauger" vor der Abwehr. Dagegen fehlt Nils Thiele, der sich zuletzt gegen Dresden Nord Gelb/Rot einhandelte. Da der Einsatz des am Fuß verletzten Fait-Florian Banser weiter ungewiss ist, dürfte wieder das "Jungspund"-Duo Binkser/Reitzig im Angriff zum EInsatz kommen.


Volksstimme vom 02.05.2006

Halberstadt - Dresden Nord 1:1 (0:0)
Ohne Banser fehlt der Druck: Germania verschenkt Punkt

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt. Da war mehr drin: Durch ein Gerlach-Tor in der 67. Minute erreichte Fußball-Oberligist Germania Halberstadt gegen Dresden-Nord auf eigenem Platz nur ein Unentschieden. Zuvor hatte Hanke die Gäste in der 61. Minute in Führung geköpft.
Die Personaldecke von Germania ist dünn. Am Sonntag stand sogar Trainer Pfannkuch mit auf dem Spielformular. Im defensiven Mittelfeld fehlte Vandreike (fünfte Gelbe), dessen Position übernahm Gottwald, für den Cunaeus in die Innenverteidigung rückte. Das klappte ganz gut, brauchte aber Zeit zum Einschleifen. In den ersten 30 Minuten holperte das Germania-Spiel, Torraumszenen waren Mangelware. Dresden glänzte aber auch nicht mit Torgefährlichkeit - in der ersten Halbzeit keine Chance.
Bei Germania fehlte besonders Banser (Fußverletzung). Ohne den 17-fachen Torschützen mangelte es im Spiel der Halberstädter an Druck und Drang zum Tor. Die Sturm-Jungspunte Binsker und Reitzig mühten sich redlich, entwickelten aber keine Torgefährlichkeit.
Chancen hatte Halberstadt dennoch. Vor allem Stefke und Gerlach waren auffällig. Wenn in der Germania-Offensive etwas lief, waren immer die beiden Routiniers beteiligt. Nicht nur, dass Gerlach mit einem Kunstfreistoß (67.) den Ausgleich erzielte, zuvor hatte er aus 20 Metern volley das Tor nur um Zentimeter verfehlt. Stefke traf in der 25. Minute nur den Pfosten. Außerdem drosch Pölzing in der 65. Minute den Ball an die Querlatte.
Dresden meldete sich erst in der Schlussphase wieder zu Wort. Allerdings hatte Germania da nur noch zehn Mann auf dem Platz. Thiele hatte Gelb-Rot gesehen, weil er seiner Gelben Karte (Ball mitnehmen) Zustimmung signalisiert hatte. Schiedsrichter Hammer verteilte in einer in keiner Phase hart oder hektischen Begegnung zehn Gelbe Karten.


Sächsische Zeitung vom 02.05.2006

Oberliga: Germania Halberstadt - FV Dresden Nord 1:1 (0:0)
Das Dutzend ist voll

Von Jürgen Schwarz

Dresden-Nord spielt 1:1 in Halberstadt und ist in der Rückrunde ungeschlagen.

Halberstadt (js). "Mit dem 1:1 kann man schon zufrieden sein", war Dresdens Trainer Thomas Baron mit dem Remis einverstanden. Immerhin blieb seine Mannschaft im zwölften Spiel in Folge ohne Niederlage und reist nun am Mittwoch keineswegs chancenlos zum Nachholespiel ins Plauener Vogtlandstadion.
Rico Hanke brachte die Nordlichter, die vor der Pause Glück bei Stefkes Schuss an den Innenpfosten Glück hatten (25.), nach 61 Minuten mit einem Kopfballtor in Führung. Die Freude der Gäste währte aber nicht lange, denn Gerlach glich per Freistoß schnell wieder aus (66.). Kurz zuvor hatte Pölzing die Querlatte des Dresdner Tores getroffen.
In der Endphase wurde es ein offener Schlagabtausch, beim dem Elvir Jugo den Siegtreffer für Nord (82.) knapp verpasste. Seinen Freistoß meisterte Halberstadts Torhüter Kischel mit einer Glanztat.




 

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