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Hier werden ausschließlich die Presseberichte zur 1. Mannschaft, dem Fußball-Oberliga-Team gepostet. Alle weiteren Berichte zum VfB Germania Halberstadt sind im Fan-Forum nachzulesen.

Juli 06


Volksstimme vom 31.07.2006

Halberstädter 3:6-Niederlage gegen Jena
Als Germania aufkommt, kontert Jena eiskalt

Von Wolfgang Seibicke

Halberstadt. Im letzten Vorbereitungsspiel vor dem Oberliga-Saisonbeginn 2006/2007 erlitt Germania Halberstadt eine 3:6 (1:2)-Heimniederlage gegen Zeitliga-Aufsteiger Carl Zeiss Jena.
Die Thüringer führten nach 15 Minuten bereits mit 2:0. Tobias Werner, zweifacher Torschütze, nutzte teilweise große Fehler der Germania-Hintermannschaft gekonnt aus.
Die Halberstädter kamen mit den sehr aggressiv und konzentriert zu Werke gehenden Jenaern zunächst überhaupt nicht zurecht. Ein guter Schuss von Enrico Gerlach, wobei das Leder nur knapp über den rechten Dreiangel des Gästetores strich (38.), war dann so etwas wie ein Signal für verstärkte Angriffsbemühungen. Nach 38 Minuten schlug der Ball erstmals im Jenaer Kasten ein. Stefke vollendete nach tollem Pass von Kreibich.
Nachdem die Gäste durch den eingewechselten Pagano auf 3:1 erhöhten, markierte Sommermeyer den neuerlichen Halberstädter Anschlusstreffer (67.). Als Germania auf den Ausgleich drängte, konterte Carl Zeiss eiskalt und erhöhte innerhalb von sechs Minuten durch Fröhlich und Helbig (2) auf 6:2. Dem eingewechselten Luck blieb es vorbehalten, den 3:6-Endstand zu makieren.

Halberstadt: Kischel (Helmstedt) - Pölzing, Gottwald, Thiele, Heckeroth - Vandreike - Stefke, Gerlach, Plock, Kreibich - Banser (zudem eingewechselt: Binsker, Klare, Werner, Sommermeyer)

Schiedsrichter: Lemmchen (Meuselwitz), Zuschauer: 678, Tore: 0:1. 0:2 Werner (8., 15.), 1:2 Stefke (38.), 1:3 Pagano (63.), 2:3 Sommermeyer (67.), 2:4 Fröhlich (72.), 2:5, 2:6 Helbig (77., 78.), 3:6 Luck (82.).


Volksstimme Halberstadt vom 31.07.2006

Germania Halberstadt verliert Testspiel gegen Zweitligisten FC Carl Zeiss Jena
Abschied mit neun Toren: "Euch muss nicht Bange sein"

Von Mathias Kasuptke

Mit 6:3 schlägt der Zweitligist FC Carl Zeiss Jena den Oberligisten Germania Halberstadt im Friedensstadion. Es war das Abschiedsspiel von Kevin Schlitte, der im Winter zu den Thüringern gewechselt war. Das Spiel war damals im Rahmen der Ablösemodalitäten vereinbart worden.

Halberstadt (rbh). Es war zwar nur ein Testspiel, aber für Jenas Trainer Heiko Weber ist der 6:3-Sieg dennoch von großer Bedeutung: "Wir haben zum ersten Mal in Halberstadt nicht verloren", erinnert er an ein 1:1 in der Oberliga-Saison 2003/2004 und ein sensationelles 3:0 aus Halberstädter Sicht in der Saison 2004/2005.
An dem 3:0 der Halberstädter hatte auch Kevin Schlitte seine Aktien. Jetzt spielt der wieselflinke Rechtsaußen für den FC Carl Zeiss Jena. Wie schnell Schlitte ist, und wie scharf seine Flanken sind, bekamen die Halberstädter gestern in der fünften Minute der Begegnung zu spüren. Der 24-Jährige leistete die Vorarbeit für das 0:1. Die Flanke des Ex-Halberstädters musste Tobias Werner nur noch über die Linie von Kischels Tor schieben.
In der zweiten Spielhälfte war Schlitte dann nicht mehr dabei, gefragt war er aber dennoch. Germania-Fans musste er eine ganze Reihe von Autogrammen geben. Die dankten es dem sympathischen Stürmer mit Sprechchören wie: "Ohne Schlitte habt ihre keine Chance". Kurz zuvor hatte Sommermeyer den viel umjubelten Anschlusstreffer zum 2:3 erzielt. Das Germania noch drei weitere Gegentore hinnehmen musste, ahnte zu diesem Zeitpunkt niemand.
Auch wenn die Halberstädter insgesamt sechs Gegentoren kassierten und besonders in der Abwehr an diesem Tag erhebliche Schwächen und Abstimmungsprobleme offenbarten, für Kevin Schlitte haben die Halberstädter in der neuen Oberliga-Saison gute Chancen, ganz oben mitzuspielen. "Halberstadt hat wieder eine gute Truppe zusammen, da muss Germania nicht Bange sein. Ich denke mit dieser Mannschaft gehört ihr zu den Staffelfavoriten", schwärmte Schlitte regelrecht von seinem Ex-Verein.
Mit seiner eigenen Mannschaft und der gezeigten Leistung war er gestern aber nicht so ganz zufrieden. "Wir kriegen zu viele Gegentore. Da müssen wir noch einiges tun", meinte Schlitte selbstkritisch.
Damit stand er nicht allein. Auch sein Trainer Heiko Weber war ganz und gar nicht einverstanden mit der Defensivleistung seiner Mannschaft. "Drei Gegentore in Halberstadt sind einfach zu viel", stellte Weber nach dem Spiel unumwunden fest. Die Wut Webers bekam dann in der 85. Minute Ralf Schmidt zu spüren. Per abfälliger Handbewegung schickte Weber den Spieler in Richtung Kabine. Schmidt hatte beim 3:6-Anschlusstreffer von Luck diesen nicht konsequent genug attackiert. Somit spielte Jena nur noch mit zehn Akteuren.


Thüringische Landeszeitung vom 31.07.2006

Jena gewinnt Test in Halberstadt mit 6:3
Vorne top, hinten flop

Von Michael Ulbrich

Halberstadt. (tlz) Eigentlich sollte Holger Hasse als Abwehrchef ran. Doch der Jenaer hat schon seit wenigen Tagen muskuläre Probleme, den Versuch, sich für das gestrige Testspiel bei Germania Halberstadt aufzuwärmen, brach er folglich ab. Für ihn spielte Toni Wachsmuth in der zentralen Position. Die Spieler Kowalik, Kühne und Paul waren gar nicht erst mit nach Halberstadt gereist. "Sie gehören leistungsmäßig derzeit nicht unter die ersten 16", begründete Heiko Weber.
"In den ersten dreißig Minuten haben wir guten Fußball gezeigt", fand der Trainer Heiko Weber. Tobias Werner nutzte zunächst die Vorarbeit Schlittes zum 1:0, wenig später legte Fröhlich für den selben Torschützen zum 2:0 auf. Doch dann ein "dummes Gegentor" (O-Ton Weber), ausgehend durch ein Missverständnis von Wachsmuth und Schmidt, die einen langen Ball in die Mitte passieren ließen, Stefke lief dann allein auf Torwart Daniel Kraus, der kam raus, Lupfer, Tor. Nur fünf Minuten später misslingt Schmidt eine Ballannahme, Halberstadts Sturm stellt sich aber durch einen unnötigen Querpass selbst ins Abseits, das Tor zählte nicht.
"Nach dem Wechsel haben wir dann so gespielt, wie wir uns es vorgestellt haben", sagte Weber. Die Offensivabteilung zeigte sich in der Tat gut in Schuss, Pagano traf nach abgewehrtem Eckball aus der Distanz zum 3:1, später erhöhten Christian Fröhlich und zweimal Sebastian Helbig für den FC Carl Zeiss Jena.
Sommermeyer und Luck konnten den auch in der zweiten Halbzeit das Jenaer Tor hütenden Daniel Kraus überwinden. Kurz vor dem Ende verließ noch Ralf Schmidt das Feld. "Er war leicht angeschlagen", erklärte Weber diese Maßnahme, Jena musste zu zehnt zu Ende spielen, weil das Auswechselkontingent zu diesem Zeitpunkt erschöpft war.

Jena: Kraus - Maul, Wachsmuth, Schmidt - Schlitte (ab 46. Pagano), Günther (64. Holzner), Thielemann (46. Zimmermann), Werner - Ziegner (64. Jelic), Fröhlich - Sykora (46. Helbig).

Schiedsrichter: Gunnar Melms (Osterburg). Zuschauer: 678. Tore: 0:1, 0:2 Tobias Werner (10., 15.), 1:2 Stefke (37.), 1:3 Pagano (63.), 2:3 Sommermeyer (65.), 2:4 Fröhlich (72.), 2:5, 2:6 Helbig (77., 78.), 3:6 Luck (82.).


Thüringer Allgemeine vom 31.07.2006

Drei Gegentore in Halberstadt schmerzten
FC Carl Zeiss: Höchststrafe für den "Nürnberger"

Von Max Poschmann

Zwölf Tage vor dem Saisonstart läuft beim FC Carl Zeiss noch längst nicht alles rund. Beim gestrigen 6:3 in Halberstadt schmerzten vor allem die drei Gegentore.

HALBERSTADT. Ralf Schmidt war bedient. Jenas Abwehrspieler bat nach dem 6:3-Erfolg im Testspiel beim Oberligisten Germania Halberstadt darum, keinen Kommentar abgeben zu müssen. Der Frust beim 20-Jährigen saß tief. Trainer Heiko Weber hatte das Eigengewächs, das in der nächsten Saison beim 1. FC Nürnberg spielt, sieben Minuten vor Ende vom Feld geholt. Die restliche Spielzeit agierte Jena in Unterzahl.
Eine derartige Höchststrafe hat es beim FC Carl Zeiss im Männerbereich wohl noch nicht gegeben. Heiko Weber kreidete dem stets ruhigen und meist zuverlässigen Youngster eine Mitschuld an allen drei Gegentoren an. "Ralf soll in der nächsten Saison in der ersten Liga spielen. Aber er hat noch keine einzige Zweitligapartie bestritten", meinte Weber einen leichten Realitätsverlust bei seinem Schützling ausmachen zu können. Dem wollte er mit dieser ungewöhnlichen Auszeit und weiteren Maßnahmen in den nächsten Tagen entgegenwirken. Weber: "Dafür bin ich ja als Trainer da."
Ein wenig enttäuscht zeigte sich auch Toni Wachsmuth, der diesmal für den kurzfristig verletzt ausfallenden Holger Hasse (Rücken- und Oberschenkelprobleme) den Abwehrchef mimte. "Wir können nicht zufrieden sein. Das war eine eher mäßige Leistung von uns. Drei Gegentore gegen einen Oberligisten sind einfach zu viel."
In den ersten 25 Minuten und in der Schlussphase konnte Jena bei subtropischen Temperaturen allerdings durchaus mit Spielfreude und ordentlicher Chancenverwertung überzeugen. Der Ex-Dresdener Christian Fröhlich und der zweifache Torschütze Tobias Werner hinterließen dabei einen besonders starken Eindruck.
Kurz vor und nach dem Seitenwechsel setzten die Halberstädter der Zeiss-Elf, bei der Ronny Thielemann mit einer Knieverletzung ausschied, mit einfachen langen Bällen jedoch überraschenderweise mächtig zu. Hier stimmte die Abstimmung vor dem diesmal von Daniel Kraus gehüteten Zeiss-Kasten nicht immer.
Bis zum Zweitligastart bei den Kickers in Offenbach bleibt allerdings noch ein bisschen Zeit. "In puncto Fitness sind wir erst bei 80 Prozent", deutete Heiko Weber Steigerungspotenzial an. Ob die Thüringer noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlagen werden, ist offen. Denn die Verpflichtung von Verteidiger Marcin Adamski (Rapid Wien) hat sich höchstwahrscheinlich zerschlagen. Der 30-Jährige wollte am Samstag noch einmal den bereits ausgehandelten Vertrag zu seinen Gunsten nachbessern. Diesem Feilschen erteilte Zeiss-Präsident Rainer Zipfel jedoch eine klare Absage.


Mitteldeutscher Rundfunk vom 30.07.2006

Fußball / Oberliga Süd
Pfannkuch: "Könnten Aufstieg verkraften"

Von unbekannt

Germania Halberstadt hat in der vergangenen Saison lange Regionalliga-Luft geschnuppert. Erst zum Ende der Spielzeit ging dem Team von Trainer Thomas Pfannkuch die Luft aus, trotzdem kam die Germania auf einem starken sechsen Platz ins Ziel. Im Gespräch mit dem MDR äußert sich der Coach zur neuen Spielzeit, zu seiner Sicht auf die Liga und den Aufstiegsplänen.

Wie hat sich das Gesicht der Mannschaft verändert? Welche Spieler kamen – welche verließen den Verein?

Wir haben mit Kreibich, Sommermeyer und Plock ein Trio vom 1.FC Magdeburg geholt, außerdem Luck von Börde Magdeburg, Klare aus Oschersleben und drei A-Jugendliche hoch geholt. Die Verpflichtungen waren nötige, weil wir uns zum einen sportlich weiter entwickeln wollten. Zum anderen mussten wir den Kader erweitern, weil uns zum Ende der vergangenen Saison die Spieler ausgegangen sind, wir teilweise mit Leuten aus der dritten Mannschaft spielen mussten.

Wie lief die Vorbereitung? Wie haben die neuen Spieler eingeschlagen? Gab es schwerwiegende Verletzungen?

Die Vorbereitung lief bisher reibungslos. Wir haben u.a. den FCM, den ägyptischen Erstligisten Kairo und die Zweite von Wolfsburg besiegt. Die Neuzugänge haben sich bisher sehr gut eingefügt, ich kann wirklich nicht meckern. Der einzige Wermutstropfen ist die Verletzung von Alexander Kopp, der sich gegen Magdeburg einen Mittelfußbruch zugezogen hat. Er wird wohl erst Mitte September wieder fit sein.

Wie schätzen Sie die Oberliga Süd im Vergleich zum Vorjahr ein?

Wir haben in diesem Jahr eine sehr gute Liga. Mit Plauen, Chemnitz, Sachsen Leipzig und dem HFC wird ein Quartett an der Spitze dominieren. Dazu kommen starke Aufsteiger aus Zwickau, Jena und Dessau. Da müssen wir erst mal sehen, wie wir uns etablieren können.

Wer ist Ihrer Meinung nach Staffelfavorit?

Sachsen Leipzig. Die haben eine gute Mannschaft, ein super Umfeld und sich riesig verstärkt. Leipzig ist absoluter Top-Favorit. Insgesamt dürften es aber fünf, sechs Mannschaften sein, die um den Aufstieg spielen.

Wer wird gegen den Abstieg kämpfen?

So wie um den Aufstieg werden auch im Keller fünf, sechs Mannschaften bedroht sein. Ich will aber niemandem zu nahe treten, daher werde ich keine Namen nennen.

Wo sehen Sie Ihre Mannschaft am Saisonende? Welche Ziele hat sich der Verein gesteckt?

Nach Platz sechs aus der Vorsaison ist unser Ziel für die kommende Saison, uns nicht zu verschlechtern. Wir wollen wieder im ersten Tabellendrittel ankommen. Vielleicht gelingt es uns auch mal, den einen oder anderen Großen zu ärgern. Das war in der letzten Saison unser großes Manko. Von den Mannschaften, die vor uns standen, haben wir nur gegen Meuselwitz beide Spiele gewinnen können. Wenn wir das ändern können, ist vielleicht auch eine Überraschung drin.

Sie haben im Winter davon gesprochen, dass selbst bei einem sportlichen Regionalliga-Aufstieg das Umfeld in Halberstadt noch nicht so weit wäre. Hat sich da etwas geändert?

Ja, das wächst. Wir könnten einen Aufstieg mittlerweile verkraften. Wir wollen aber keine Hauruckaktion, sonst fällt bei einem Misserfolg alles auseinander. Wir werden versuchen, die Mannschaft zu stabilisieren und auf solide Füße zu stellen. Dann sehen wir weiter...

Vielen Dank für das Gespräch


Volksstimme vom 29.07.2006

Germania Halberstadt
Schlitte mit Jena in der alten Heimat

Von Wolfgang Seibicke

Halberstadt. Vor dem scharfen Start in die Saison 2006/07, der am 6. August mit einem Heimspiel gegen den Staffelfavoriten FC Sachsen Leipzig erfolgt, tritt der Fußball-Oberligist Germania Halberstadt am morgigen Sonntag noch einmal daheim zu einem Vorbereitungsmatch an.
Kontrahent der Vorharzer ist Zweitliga-Aufsteiger FC Carl Zeiss Jena. Dass die Thüringer, die in den vergangenen beiden Serien den Durchmarsch von der Oberliga bis in die zweithöchste deutsche Spielklasse schafften, nun im Friedensstadion auftreten, hat seinen Hintergrund.
Kevin Schlitte ist es, der sozusagen das Bindeglied zwischen den beiden morgigen Kontrahenten darstellt. Der superschnelle Offensivspieler auf der rechten Außenbahn wechselte in der Winterpause der vergangenen Punktspielserie von Halberstadt in Richtung Thüringen und erfüllte dort die meisten Erwartungen. "Er hat sich recht schnell bei uns integriert und uns auf der rechten Seite sehr geholfen", schätzt Jenas Trainer Heiko Weber ein und ergänzt: "Kevin spielt sehr solide und mannschaftsdienlich. Er ist erst 24, und deshalb kann man ihn durchaus noch als Talent bezeichnen. Besonders im taktischen Bereich muss er allerdings noch dazu lernen."
Morgen wir Kevin Schlitte im Friedensstadion mit viel Beifall empfangen. Bei Germania und seinen Anhängern ist niemand böse, dass es ich aus Halberstadt weg zum Zweiligisten zog.


Volksstimme Halberstadt vom 29.07.2006

Germania Halberstadt empfängt morgen Carl Zeiss Jena
Wiedersehen mit einem Freund

Von Mathias Kasuptke

Eigentlich ist es ein Testspiel. Mehr noch aber ist es ein Abschiedsspiel für Kevin Schlitte. Der sympathische Rechtsaußen war im Winter zum damaligen Regionalligisten und heutigen Zweitligisten gewechselt. Mit Schlitte kehrt morgen noch einmal ein Freund ins Friedensstadion zurück. "Er war auch kulturell ein Riesentyp", sagt Halberstadts Trainer Pfannkuch noch heute.

Halberstadt (rbh). Dass im Fußball Spieler den Verein wechseln, passiert fast täglich. Je nach Spielklasse wird der Vollzug gemeldet, manchmal noch zwei, drei Tage danach berichtet, wie der Jeweilige das neue Trikot überstreift. Kontakte zwischen Spieler und dem Ex-Verein sind eher selten.
Anders bei Kevin Schlitte. Nach seinem Wechsel in der Winterpause zum damaligen Regionalligisten Carl Zeiss Jena tauchte der 25-Jährige immer wieder im Halberstädter Friedensstadion auf, mit Frau und Kind. "Mir war die Zeit in Halberstadt zu wichtig, als dass ich hier einfach nur weggehen könnte", erzählt der wieselflinke Rechtsaußen. Dadurch, dass Jena in der Regionalliga meist am Freitag spielte, blieb die Zeit für die Fahrt nach Halberstadt.
Die enge Verbundenheit der Fans mit "Kev" zeigte auch die Hilfsaktion bei seinem Umzug. Erst in Halberstadt eine kleinen Wohnung bezogen, musste Schlitte nach dem Jena-Transfer schon wieder die Sachen packen. Eine Abordnung vom Germania-Fanclub Harz war zur Stelle, als es darum ging, den Möbelwagen zu beladen. "Das war doch eine Selbstverständlichkeit, dass wir so einem netten Typen beim Umzug helfen", betont Fanclub-Chef Eddi Masannek. Lebensmittelpunkt von Kevin Schlitte ist jetzt Magdeburg, dort studiert seine Freundin Jennifer, und der fast ein Jahr alte Sohn Vincent ist in Großeltern-Nähe. In Jena hat er nur eine kleine Notunterkunft – Fußballerleben.
Zum VfB Germania Halberstadt kam Kevin Schlitte in der Winterpause der ersten Halberstädter Oberliga-Saison 2003/2004. Damals hatte Trainer Frank Lieberam die Fühler beim SV Südharz nach Schlitte ausgestreckt. Es sollte sich als ein Goldgriff herausstellen. Nicht nur sportlich hat er in Halberstadt großen Eindruck hinterlassen. "Er war auch kulturell ein Riesentyp", sagt noch heute Trainer Thomas Pfannkuch. "Kev" habe die Mannschaft geprägt, auf dem Platz und auch daneben.
Auch in Jena weiß man mittlerweile, was man an Schlitte hat. "Da haben wir ja von Euch einen ganz großartigen Typen bekommen", sagte jüngst Carl-Zeiss-Pressesprecher Andreas Trautmann.


Volksstimme Halberstadt vom 28.07.2006

Germania Halberstadt
Sieg auch gegen Carl Zeiss?

Von Mathias Kasuptke

Oberligist Germania Halberstadt empfängt am Sonntag um 14 Uhr den Zweitliga-Aufsteiger Carl Zeiss Jena zu einem Testspiel. Vereinbart wurde die Begegnung bereits im Winter im Zusammenhang mit dem Wechsel von Kevin Schlitte zum damaligen Regionalligisten.

Halberstadt (rbh). Sieht man einmal von einem Unentschieden beim TSG Bad Harzburg (2:2) ab, hat der Oberligist alle Spiele gewonnen. Unter anderem auch gegen Gegner wie den 1. FC Magdeburg (2:1) oder Enppi Kairo (3:2) und jüngst die Amateure des VfL Wolfsburg (3:2).
Die Mannschaft von Trainer Thomas Pfannkuch brennt vor Ehrgeiz vor dem Spiel gegen den Zweitliga-Aufsteiger aus Jena. "Wir wollen alle Spiele gewinnen, auch das gegen Jena", gibt der Coach die Linie vor.
Pfannkuch ließ zuletzt zwar immer nur eine Spitze auflaufen, doch man weiß von ihm, dass er ein Freund von drei Stürmern ist. Wer also spielt neben Binsker? Wie teilt sich dann das Mittelfeld auf? Die Antwort gibt es am Sonntag, Vermutungen schon heute: Stefke links neben Binsker, auf rechts kommt Sommermeyer, weil Reitzig wegen einer Platzwunde am Auge aus dem Bad-Harzburg-Spiel zuletzt nicht oder nur eingeschränkt trainieren konnte.
Im Mittelfeld spielt Gerlach dicht hinter den drei Spitzen, versetzt dahinter Plock, dann "Staubsauger" Vandreike. Die Vier aus der Kette stehen fest wie das Amen in der Kirche: Pölzing, Thiele, Gottwald und Heckeroth. Das könnte am Sonntag Spaß bringen, wenn sich Jena ärgern lässt. Spaß wird es auf jeden Fall bereiten, Kevin Schlitte wieder zu sehen. Der wieselflinke Rechtsaußen wird dann zwar in die falsche Richtung laufen, aber Germanias Fans werden es dem einstigen Sympathieträger sicher verzeihen.


Volksstimme Halberstadt vom 28.07.2006

Neuverpflichtung: Eike Engel
Spezielle Position braucht auch spezielles Training

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (rbh). Germania hat lange einen Torwarttrainer gesucht. Nach dem sich die Erwartungen mit Alt-Keeper Jens Neumann nicht erfüllt hatten, waren Trainer Thomas Pfannkuch und dessen Co-Trainer Frank Lindemann auf der Suche nach einem erfahrenen Mann, der die Torwartausbildung bei Germania Halberstadt übernimmt. Fündig wurde man bei Fortuna Halberstadt. Eike Engel ist der neue Torwarttrainer beim Halberstädter Oberligisten.
Die Suche dauerte zwar mehrere Monate, aber dann ging alles ganz schnell. "Es waren zwei Gespräche von zehn Minuten erforderlich. Dann waren wir uns über die Aufgaben und die Verantwortung einig", erklärt Eike Engel, der zuletzt acht Jahre beim Halberstädter Lokalrivalen Fortuna im Einsatz war und als absoluter Fuchs zwischen den Pfosten gilt. Der 41-J ährige traut sich heute noch zu, im Tor auszuhelfen. "Auszuschließen ist nichts", sagt Eike Engel.
Doch sein Hauptaugenmerk liegt auf Kischel und Co. Bisher wurden sie von Co-Trainer Frank Lindemann betreut. Doch Torhüter benötigen ein besonderes Training, sie müssten aus dem Massentraining raus. "Der Torwart hat eine spezielle Position inne, die auch ein spezielles Training erfordert", ist Eike Engel überzeugt. Er muss es wissen. Erfahrung hat Engel auf der Position genug. Jetzt will er bei Germania eine Torhüter-Schule aufbauen. "Dafür bedarf es noch einiger Gespräche, aber mein Wunsch wäre eine kontinuierliche Ausbildung für die Position", sagt Eike Engel.
Das Trainergespann Pfannkuch/Lindemann scheint sich langfristig erweitert zu haben.


Volksstimme Halberstadt vom 28.07.2006

Pfannkuch lobt Quedlinburger SV
Nach dem Wolfsburg-Spiel

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (rbh). Germania ist in den vergangenen Jahren häufig über Dörfer gegangen, um in der Vorbereitung Werbung in eigener Sache zu machen, um Zuschauer zu den Punktspielen in das Halberstädter Friedensstadion zu locken. Allerdings waren das meist weniger hochkarätige Begegnungen.
Um so bemerkenswerter war der Gang nach Quedlinburg, um dort gegen die Amateure des Bundesligisten VfL Wolfsburg zu spielen. Bei mehreren hundert Zuschauern sind das schon zählbare Einnahmenverluste für Germania. Dennoch hörte man aus Germania-Kreisen nach dem Spiel nur Lob für die Veranstalter vom Quedlinburger SV.
"Das war schon toll, wie sie alles vobereitet hatten und auch im Anschluss für uns und die Wolfsburger noch den Grill angeworfen haben", erklärte Halberstadts Trainer Thomas Pfannkuch und richtete ein "dickes Kompliment nach Quedliburg". Ein Wiedersehen in der Welterbestadt scheint somit nicht ausgeschlossen.


Wolfsburger Nachrichten vom 28.07.2006

Testspiel bei Germania Halberstadt 2:3 verloren
Erkenbrecher schaut aufs Zweikampfverhalten

Von Christian Buchler

Auszug

Graue Haare nehmen zu

...Im jüngsten Testspiel bei Germania Halberstadt (Endstand 2:3) vermisste der Coach einiges davon. "Das ist der Fluch der Jugend", ärgerte sich Erkenbrecher über die bisweilen fehlende Reife und Kontinuität seines Teams. "An einem Tag klappt bei den Jungs alles, am nächsten gar nichts." Bei Ausbildungsmannschaften wie dem VfL II sei das jedoch normal, schließlich erfolge fast jedes Jahr ein großer Umbruch. "An grauen Haaren habe ich trotzdem reichlich zugelegt."
Zulegen sollen seine Akteure vor allem im Zweikampfverhalten. Gegen körperbetont spielende Gegner tue sich die technisch beschlagene VfL-Truppe regelmäßig schwer. "Dafür ist das Koblenz-Spiel der geeignete Test. Wir müssen uns Ecken und Freistöße erkämpfen. Die Bilanz stimmte in Halberstadt nicht."
Ein Grund dafür: Manchmal sei sein Team einfach zu verspielt. "Das 2:3 haben die Jungs mit einem super Freistoßtrick erzielt. Wie der geht, haben die Halberstädter bis heute nicht verstanden. Darüber freuen sich meine Spieler immer noch." Eine Mannschaft vom Kaliber Koblenz’ jedoch werde sich von Kabinettstückchen allein nicht beeindrucken lassen....


Volksstimme Halberstadt vom 27.07.2006

Fußball-Oberliga
Dauerkarten liegen aus

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (rbh). Die Dauerkarten für die neue Oberliga-Saison des VfB Germania Halberstadt sind ab sofort erhältlich. Die Karten können nach Auskunft von Team-Manager René Cuneaus in den beiden Germania-Fanshops in der Klusstraße und im Gewerbegebiet Am Sülzegraben erworben werden. Außerdem sind ab heute die Karten für das Abschiedsspiel von Kevin Schlitte gegen Zweitliga-Aufsteiger Carl Zeiss Jena erhältlich. Das Spiel findet am Sonntag, dem 30. Juli, ab 14 Uhr im Friedensstadion statt. Ab morgen liegen die Karten für das erste Heimspiel gegen Sachsen Leipzig am 6. August in den Fanshops.


Volksstimme Halberstadt vom 27.07.2006

Neuverpflichtung: Thomas Klare
Lernen und sich einen Platz im Team erarbeiten

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (rbh). Aufgefallen ist er Trainer Thomas Pfannkuch schon im vergangenen Winter. Beim Hallenturnier des VfB Germania Halberstadt in der Sporthalle "Völkerfreundschaft" wurde Thomas Klare zum besten Spieler des Turniers gekürt. Damals noch im Trikot des Oschersleber SC.
Trainer Pfannkuch und Team-Manager Cunaeus tuschelten damals auffallend häufig, wenn Klare mit einer guten Aktion ins Rampenlicht rückte. Ein gutes halbes Jahr später trägt der 24-Jährige das Germania-Trikot.
Selbst daran geglaubt, noch einmal so eine Chance zu bekommen, hatte er nicht mehr. "Vor zwei Jahren hatte ich einen schweren Kreuzbandriss, danach war ich froh, überhaupt noch Fußballspielen zu können. Der Anruf von Germania war schon eine große Überraschung", erzählt der Mittelfeldakteur. In seinem Fußballerleben hat er schon einige Stationen absolviert. Angefangen hatte alles in Krottorf im Alter von sechs Jahren. Über Schwanebeck, Gröningen, Völpke und den SV Südharz war er in Oschersleben gelandet. Bei Germania will er "lernen und sich einen Platz im Team erarbeiten".


Volksstimme Halberstadt vom 27.07.2006

Germania Halberstadt
Oberligist setzt ein Achtungszeichen

Von Mathias Kasuptke

Mit 3:2 gewinnt Halberstadts Oberligist ein Testspiel gegen die Amateure des VfL Wolfsburg in Quedlinburg. Nach einem 0:1-R ückstand schoss Gerlach im Alleingang die Halberstädter auf die Erfolgsstraße. Insgesamt präsentierte sich Germania mit einer soliden Leistung und einer besseren zweiten Halbzeit. Die Startelf, so Pfannkuch, "waren die derzeit besten Spieler".
Halberstadt (rbh). Das war ein Achtungszeichen. Auch wenn Halberstadts Team-Manager Cunaeus vor dem Spiel noch frotzelte, "wo wir stehen, wissen wir erst nach dem fünften Spieltag", so ist der 3:2-Erfolg über die Amateure des VfL Wolfsburg doch ein Fingerzeig. Schließlich ist die Mannschaft von Trainer Erkenbrecher in der vergangenen Saison nur knapp am Regionalliga-Aufstieg vorbei geschrammt.
Auffallend auf Halberstädter Seite, die Vierer-Kette mit Pölzing, Thiele, Gottwald und Heckeroth stand sehr sicher. Erst als Trainer Pfannkuch in der zweiten Hälfte außer Thiele alle Glieder auswechselte, war die Kette nicht gespannt. Bis dahin hatte Wolfsburg kaum nennenswerte Aktionen im Germania-Strafraum, sieht man einmal vom Gegentor in der ersten Halbzeit ab. Allerdings war dem Gegentor ein Foul an Stefke im Wolfsburger Strafraum vorausgegangen, das Schiedsrichter Schramm (Zielitz) nicht ahndete. Während es von Germania-Seite noch Proteste hagelte, war auch schon Adel Guemari durch und schoss zur Führung ein.
Dass es trotz guter Chancen und Ansätze vor dem Seitenwechsel nicht mehr zum Ausgleich reichte, lag vor allem an der fehlenden Konsequenz im Abschluss. Gerlach und Stefke hätten schon vor dem Pausenpfi ff die Führung erzielen können, hatten aber den Ball meist einen Schlenker zu viel am Fuß. Außerdem agierte Germania zu wenig. "Wir haben uns in der ersten Halbzeit versteckt, uns das Spiel der Wolfsburger aufdrängen lassen", meinte auch Trainer Pfannkuch.
Nach dem Wechsel hatte sich Germania besser auf die technisch sehr versierten Wolfsburger eingestellt. Der schnelle Ausgleich von Gerlach, dem er noch zwei Tore folgen ließ, sorgte für das nötige Selbstbewusstsein. Der Ball lief besser, die Aktionen waren aggressiver. Binsker als einzige Spitze agierte mannschaftsdienlich und fing sich so ein Lob ein. "Von dem, was er gezeigt hat, war ich sehr angetan", erklärte Pfannkuch.
Die Startelf, so Pfannkuch, "waren die derzeit besten Spieler". Ob die allerdings auch gegen Carl Zeiss Jena am Sonntag ( 14 Uhr ) aufl aufen werden, ließ Pfannkuch offen. "Wir sind flexibel, müssen nicht nur mit einer Spitze spielen. Davon hängt ab, wer zur Startelf gehört", erklärte der Trainer.

Halberstadt:
Kischel - Pölzing (82. Günther), Thiele, Gottwald (82. Ramme), Heckeroth (82. Schulz), Vandreike (76. Banser), Plock (65. Klare), Kreibich (76. Werner), Gerlach, Stefke (65. Sommermeyer), Binsker (60. Luck).


Volksstimme vom 26.07.2006

Fußball-Testspiel
Germania besteht ersten Härtetest

Von Mathias Kasuptke

Quedlinburg. Der VfB Germania Halberstadt hat gestern Abend in Quedlinburg den ersten echten Härtetest in der Vorbereitung auf den Saisonauftakt am 6. August gewonnen. Der Fußball-Oberligist konnte die Amateure des VfL Wolfsburg (ebenfalls Oberliga) dank einer Steigerung in der zweiten Halbzeit mit 3:2 (0:1) in die Schranken weisen. Alle drei Tore für den Gastgeber schoss Gerlach.
Die Germanen agierten erneut nur mit einer Sturmspitze (Felix Binsker). Das Spiel nach vorn funktionierte gegen die Wolfsburger auch ganz gut, jedoch sündigten Gerlach und Stefke im Abschluss. Die Gäste spielten dagegn ihre Stärke im Tempogegenstoß aus. So auch in der 40. Minute, als ein Foul an Steffke im Strafraum nicht geahndet wurde, der VfL im Gegenzug durch Guemari in Führung ging.
Nach dem Seitenwechsel sorgte Gerlach beim Gastgeber für einen Start nach Maß: Der Ball war keine drei Minuten im Spiel, da zappelte er schon im Netz des Wolfsburger Tors. In der 59. Minute legte der VfB-Kapitän mit einem verwandelten Foulelfmeter nach, bevor er in der 73. Minute einen Freistoß direkt aus zentraler Position aus 20 Metern ins Tor zirkelte. Mehr als der Anschlusstreffer durch Fischer in der 77. Minute war für Wolfsburg nicht mehr drin.


Volksstimme Halberstadt vom 26.07.2006

Germania Halberstadt
Banser meldet sich vorzeitig im Team zurück

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (rbh). Es gibt ein neues Synonym für Ehrgeiz: Banser. Zwölf Wochen nach seiner schweren Verletzung stand Fait-Florian Banser am Sonntag gegen Gerwisch die ersten fünf Minuten wieder auf dem Platz. Es waren zwar nur fünf Minuten, aber irgendwie hat man es der Mannschaft und dem Betreuerstab auf der Bank angesehen, dass ihnen ein Stein vom Herzen gefallen ist.
Am 8. April hatte sich Fait-Florian Banser beim Punktspiel in Bautzen einen Riss des rechten Syndesmosebandes zugezogen und im rechten Knie den Meniskus angerissen.
Es folgte eine Operation in Vogelsang und der Ausfall für den Rest der Saison. "Wenn er zur Vorbereitung der nächsten Saison zurück ist, können wir zufrieden sein", hatte damals Halberstadts Trainer Thomas Pfannkuch prognostiziert. Physiotherapeutin Sabine Wiedemann sah Banser sogar vor September auf keinem Fußballplatz. Banser selbst wollte das nie wahr haben. "Das hat mir überhaupt nicht gefallen", kommentierte er damals die Zeitungsmeldungen über sein langes Ausscheiden. Dann wurde er lange nicht gesehen, und plötzlich stand er in Gerwisch wieder auf dem Platz. "Er hat in Magdeburg sein Reha-Training gemacht, offensichtlich sehr intensiv. Dass er so schnell zurück ist, hätte ich nicht für möglich gehalten", betont Trainer Pfannkuch.
Banser brennt vor Ehrgeiz. Er hatte sich in der vergangenen Saison viel vorgenommen. Mindestens 20 Tore wollte er schießen. Bis zum Bautzen-Spiel waren es 17.
Doch Banser ist nicht nur mit seinen Toren für die Mannschaft wichtig. Der Torjäger hat sich mittlerweile auch als Entertainer einen Namen gemacht. Nach erfolgreichen Auswärtsspielen unterhält er schon mal den ganzen Bus auf der Heimreise. "Er ist wichtig für das Team", sagt auch Pfannkuch. "Fantas" Ehrgeiz und Emotionalität reiße die gesamte Mannschaft mit.


Volksstimme Halberstadt vom 26.07.2006

Neuverpflichtung: Andreas Luck
Zu den ersten Elf gehören und gesund bleiben

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (rbh). Dass Halberstadts Oberliga-Trainer Thomas Pfannkuch neben Fait-Florian Banser noch einen zweiten Knippser im Sturm haben wollte, ist lange bekannt gewesen. Als dann die Verpflichtung von Andreas Luck vom MSV Börde Magdeburg für die neue Saison bekannt gegeben wurde, war die Überraschung doch perfekt. Der 20-Jährige hatte in der Verbandsliga in der vergangenen Serie acht Tore erzielt. Für die Oberliga ist das kein Aushängeschild.
Doch Pfannkuch schwört auf Luck und ist fest davon überzeugt, für den Sturm den richtigen Mann geholt zu haben. "Für ihn ist es eine große Umstellung, wenn er sie gemeistert hat, wird er uns viel Freude machen", betont Pfannkuch.
Schon vor einem Jahr hat es zwischen Andreas Luck und Germania Kontakte gegeben. Aber irgendwie war damals die Zeit noch nicht reif. Ein Wechsel nach Halberstadt habe ihn schon immer gereizt. "Der Verein wird solide geführt, hier wird keiner verheizt", lobt Andreas Luck die Vereinsführung von Germania Halberstadt. Dass die Erwartungen an ihn groß sind, ist dem Zwei-Meter-Mann durchaus bewusst: Er soll Tore schießen. Bis auf kleine Ladehemmungen klappt das in den Testspielen schon ganz gut. Für seine erste Oberliga-Saison hat Andreas Luck klare Vorstellungen: "Ich möchte zu den ersten Elf gehören, gesund bleiben und das eine oder andere wichtige Tor schießen."


Volksstimme Halberstadt vom 26.07.2006

Spiel-Versteigerung für guten Zweck
Fans überreichen Scheck für Nachwuchs

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (rbh). Den Fans des Halberstädter Oberligisten war es eine ganze Menge Geld wert, einmal gegen "ihre" Mannschaft spielen zu können. Wer in die Fanauswahl wollte, musste sich einen Platz ersteigern. Insgesamt 1020 Euro sind dabei zusammen gekommen. Ein entsprechender Scheck wurde kürzlich von Eddi Masannek an Trainer Thomas Pfannkuch und Alex Kopp übergeben. Das Geld soll für die Fußball-Nachwuchsabteilung des VfB Germania Halberstadt genutzt werden.
"Dort ist das Geld gut angelegt, damit aus unserem Verein immer genügend Nachwuchs für die Oberliga heranwächst", betont der Fanclub-Chef.
Vor der Saisonabschlussfeier hatte Eddi Masannek die ungewöhnliche Versteigerung ins Leben gerufen. Zum Saisonende sollte ein Spiel zwischen Oberliga-Team und Fans stattfinden. "Das Interesse unter den Fans war groß, also mussten wir uns etwas einfallen lassen, damit die Auswahl möglichst fair ablief", erklärte Masannek. Da sei den Fans die Idee mit der Versteigerung zu Gunsten der Nachwuchskicker gekommen. Super Idee, tolle Sache - der Nachwuchs wird es den Fans danken.


Volksstimme Halberstadt vom 25.07.2006

Germania Halberstadt
In der Offensive noch nicht alles geklärt

Von Mathias Kasuptke

Auch nach den Testspielerfolgen der vergangenen Wochen ist bei Oberligist Germania Halberstadt die Grundformation für die Startelf zum Auftakt gegen Sachsen Leipzig (6. August) immer noch nicht richtig zu erkennen. Während die Vierer-Kette personell als gesetzt gilt, ist in der Offensive noch relativ viel offen.

Halberstadt (rbh). Die Temperaturen sind mörderisch. Während Ärzte derzeit vor körperlichen Belastungen im Freien warnen, herrscht bei Germania auf den Testspielplätzen Hochbetrieb. Es geht um Einiges. Während die Vierer-Kette mit Heckeroth, Thiele, Gottwald und Pölzing zu stehen scheint, experimentiert Trainer Thomas Pfannkuch im Mittelfeld und im Sturm.
Zuletzt in Gerwisch (4:0) ließ der Coach seine Mannschaft wieder im Franzosen-System spielen: Binsker einzige Spitze, dahinter mit Kreibich, Stefke, Sommermeyer und Schulze vier offensive Mittelfeldakteure. Klare als Defensivakteur. Und das funktionierte trotz der extremen Hitze ziemlich gut. Die Angriffe flutschten, und bei Gerwisch lief der Schweiß.
Dennoch hält sich Pfannkuch mit Festlegungen für seine Wunschformation für den 6. August zurück. Deutliche Aussagen sind bei ihm diesbezüglich kaum zu hören. Pfannkuch lobt seine Akteure in der Öffentlichkeit lieber, nimmt sie in Schutz, hat Erklärungen für fehlende Leistungen.
So auch zur zweiten Hälfte in Gerwisch, die Wünsche offen ließ. Vorne fehlte es an Torgefährlichkeit, während die Abwehr sicher stand. "Der Ball ist besonders in den ersten 45 Minuten gut gelaufen. Insgesamt konnte man bei den äußeren Umständen nicht mehr erwarten. Meine Mannschaft hat in den letzten Wochen hart trainiert, war nicht so frisch, das hat man nach dem Wechsel gesehen. Besonders die jüngeren Neuzugänge müssen sich noch an den neuen Rhythmus gewöhnen", meint Pfannkuch, dessen Vorliebe eindeutig dem 4-3-3-System gehört. "So schießen wir die meisten Tore, so beschäftigen wir unsere Gegner", ist Pfannkuch überzeugt.
Heute geht es ab 18. 30 Uhr gleich weiter. In Quedlinburg trifft Germania Halberstadt auf die Amateure des VfL Wolfsburg – Oberligist aus Niedersachsen. Ein echter Test.


Volksstimme Halberstadt vom 25.07.2006

Neuverpflichtung: Andreas Sommermeyer
Stammplatz, Pokalsieg und oben mitspielen

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (rbh). Beim 1. FC Magdeburg hatte ihn keiner mehr auf der Liste. Der Vertrag von Andreas Sommermeyer war ausgelaufen, neue Gespräche für die Regionalliga hatte es nicht gegeben.
Dafür hatte man den 21-jährigen Mittelfeldakteur bei Germania Halberstadt schon lange im Visier. Besonders seine Lauffreudigkeit und die offensive Ausstrahlung machten ihn für Trainer Pfannkuch und Team-Manager Cuaneus interessant. Dass die beiden Mannschaftsgestalter erneut richtig gelegen haben, zeigen die Ergebnisse der Vorbereitung. Sommermeyer ist immer mit einem Tor dabei.
Neu sind die Kontakte nach Halberstadt dennoch nicht. Schon Trainer Lieberam hatte vor zwei Jahren mit Andreas Sommermeyer erste Gespräche geführt. Damals hatte er noch einen Vertrag beim FCM. Die Zeiten ändern sich. Heute will Sommermeyer bei Pfannkuch einen Stammplatz. Seine sportlichen Ziele sind eindeutig: "Ich will in der Oberliga oben mitspielen und den Landespokal holen", unterstreicht der 21-J ährige. Da dürfte der Trainer nichts dagegen haben.


Volksstimme vom 24.07.2006

Germania Halberstadt
Banser meldet sich zurück

Von Mathias Kasuptke und Uwe Tiedemann

Halberstadt (mka/ut). Mit weiteren 17 Toren schoss sich Oberligist Germania Halberstadt am Wochenende auf die neue Fußball-Oberliga-Saison ein.
Am Freitagabend gab’s ein 13:0 (7:0) beim TSV Schackensleben (Landesklasse). Je dreimal trafen Sommermeyer und Luck, zweimal Stefke, je ein Tor erzielten Gerlach, Binsker, Gottwald, Ramme und Plock.
Gestern wurde der VfB beim 4:0 (3:0) bei Landesliga-Aufsteiger BW Gerwisch schon weitaus mehr gefordert. Und es zeigte sich auch, dass, wenn Germania unter Druck gerät, noch zu viele Fehler unterlaufen. In der zweiten Halbzeit wechselte Trainer Pfannkuch, der insgesamt nicht zufrieden war, zudem verstärkt jungte Leute ein, wodurch der Spielfluss doch mitunter ins Stocken geriet. Für die Treffer sorgten erneut Sommermeyer (2), Binsker und Luck.
Erfreulich aus Halberstädter Sicht das gelungene Comeback in der Schlussphase von Stürmer Banser nach dessen langer Verletzungspause (Meniskus- und Kreuzbandoperation).
Morgen (18.30 Uhr) tritt der VfB in Quedlinburg an, sagt im ersten echten Härtetest gegen die Amateure des VfL Wolfsburg (ebenfalls Oberliga) Dankeschön für die jahrelange Treue der Quedlinburger Fans.


Volksstimme Genthin vom 24.07.2006

Fußball
Gerwisch zum Auftakt 0:4 gegen die Halberstädter

Von Peter Skubowius

Gerwisch (psk). Die Voraussetzungen konnten ungleicher nicht sein. Der zwei Klassen über Gerwisch spielende Oberligist Germania Halberstadt steht seit drei Wochen im Training, während Blau-Weiß gerade sechs Tage Kondition gebolzt hat. Dennoch war es für den Aufsteiger ein reizvoller Vergleich, der sich mit dem 0:4 auch noch in Grenzen hielt. Andersherum gesagt, die Gerwischer, die zunächst mit ihren Youngstern begannen, verkauften sich ordentlich.
Gut eine Viertelstunde hielt Blau-Weiß sehr gut mit, hatte zwei, drei gute Möglichkeiten. Dabei versagte Schiedsrichter Agte den Gastgebern auch noch einen Elfmeter. Dann erhöhten die favorisierten Halberstädter das Tempo, spielten geradliniger und hatten erste gute Möglichkeiten. Sommermeyer eröffnete in der 18. Minute den Torreigen für die Gäste, als für einen Bruchteil von Sekunden die Zuordnung in der Gerwischer Abwehr vor Neu-Libero Thomas Sauer nicht stimmte. Nach 22 Minuten erhöhte Binsker für die Halberstädter, die in 14 Tagen bereits in die Punktspiele einsteigen, auf 2:0. Nach gut einer halben Stunde war erneut Sommermeyer zur Stelle und erzielte das 3:0.
In der zweiten Halbzeit brachte Trainer Michael Steffen seine Routiniers Schmidt, Schmuck, Hoppe und F. Reichert. Norman Kristen machte im Tor für Neuzugang Sascha Krüger Platz. Nun mühten sich die Gastgeber, um zum Torerfolg zu kommen. Chancen dazu bestanden, doch es fehlte die Konzentration.
Stattdessen erhöhte vor 150 Zuschauern Luck noch auf 4:0 für Germania. Der Ehrentreffer wollte indes den Gerwischern nicht mehr gelingen. Markus Kristen handelte sich in der 85. Minute noch die gelb-rote Karte ein, als er zu ungestüm in einen Zweikampf ging.
Die Gerwischer bestreiten ihr nächstes Vorbereitungsspiel am Mittwoch um 18. 30 bei Empor Klein Wanzleben.

Gerwisch:
N. Kristen; Sauer, M. Kristen, Gädke, Philipp, Eschner, Köthnig, Zimmer, Baumgartel, Schönfeld, Tietz (S. Krüger, Schmidt, Schmuck, Hoppe, F. Reichert)


Volksstimme Halberstadt vom 24.07.2006

Germania Halberstadt
Oberligist siegt zweimal gegen Landesklasse-Teams

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (rbh). Oberligist Germania Halberstadt hat seine Testspiele am Wochenende gewonnen. Gegen den TSV Schackensleben am Freitagabend spielten die Halberstädter 13:0. gegen den Landesklässler erzielten Sommermeyer (3), Luck (3), Binsker, Gerlach, Stefke (2), Plock, Ramme und Gottwald die Tore.
Gestern spielte Germania gegen das Landesklasse-Team des SV Gerwisch 4:0. Die Tore für Halberstadt erzielten Sommermeyer (2), Binsker und Luck.
Das nächste Testspiel des Halberstädter Oberligisten findet morgen in Quedlinburg statt. Auf der Anlage des Quedlinburger SV trifft Germania Halberstadt auf die Amateure des VfL Wolfsburg. Anstoß auf dem Sportplatz in der Quedlinburger Lindenstraße ist um 18.30 Uhr.
Der VfB Germania Halberstadt will mit diesem Spiel in Quedlinburg Werbung in eigener Sache machen und sich bei den dortigen Fans für die bisherige Unterstützung bedanken, begründet Team-Manager René Cunaeus den Gang nach Quedlinburg. "Wir haben in Quedlinburg viele Fans, in den vergangenen Jahren sind sie zu uns gekommen, jetzt kommen wir mal nach Quedlinburg", erklärt Cunaeus die Wahl des Spielortes.


Volksstimme Halberstadt vom 24.07.2006

Germania-Neuverpflichtung: Timm Kreibich
Ich will spielen und nicht auf der Bank sitzen

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (rbh). Er war die letzte Neuverpflichtung, die der Halberstädter Oberligist für die neue Saison meldete. Erst am Tag des Trainingsauftakts kam Timm Kreibich mit dem unterschriebenen Vertrag in der Tasche nach Halberstadt.
Es war eine späte Entscheidung. Kreibich musste erst seinen Vertrag mit dem 1. FC Magdeburg auflösen, bei dem er noch für ein Jahr unter Vertrag stand. Diese Entscheidung ist um so bemerkenswerter, weil der 26-J ährige damit freiwillig auf die Chance verzichtet, in der Regionalliga und im neuen Magdeburger Stadion zu spielen. "Ich hätte beim FCM bleiben können", betont auch Kreibich.
Dass der Mittelfeld-Akteur mit offensiver Ausrichtung dennoch nach Halberstadt wechselte, erklärt sich mit dem unbedingten Willen Kreibichs, Fußball spielen zu wollen. "Ich will spielen und nicht nur auf der Bank sitzen und auf einen Einsatz hoffen, weil sich ein anderer verletzt hat. Magdeburg hat sich auf meiner Position verstärkt. Ich sah kaum Chancen, mich in die Stammelf zu spielen", erklärt Timm Kreibich.
Mit sechs Jahren hat er angefangen, Fußball zu spielen – zunächst beim ZAB Dessau, später dann beim FC Anhalt Dessau. Sein Talent blieb nicht lange verborgen. Der 1. FC Magdeburg holte ihn relativ schnell an die Elbe. Dort blieb er bis zur letzten Saison, spielte zwischenzeitlich aber auch mal bei Fortuna Magdeburg.
In Halberstadt sieht er gute Chancen für die Zukunft. "Es hat sich in der Oberliga rumgesprochen, wie bei Germania gearbeitet wird. Hier sehe ich gute sportliche Perspektiven", erklärt Kreibich. Kaum ein anderer Spitzenclub der Oberliga sei in den vergangenen Jahren so frei von Skandalen gewesen wie Germania Halberstadt.


Volksstimme Halberstadt vom 22.07.2006

Fußball-Oberliga
Reibungsloser Fantransport

Von Mathias Kasuptke

Die Fans von Halberstadts Oberligisten Germania Halberstadt müssen sich keine Gedanken machen, wie sie zu den Auswärtsspielen ihrer Mannschaft kommen. Fanclub-Chef Eddi Masannek und Fanshop-Betreiber Bernd Waldow haben Wolf-Reisen-Inhaber Andreas Wolf in die Mitte genommen, auf ihn eingeredet, mit ihm ein Paket geschnürt, das allen Fans eine sichere Fahrt zu allen Auswärtsspielen garantiert.


Volksstimme Halberstadt vom 22.07.2006

Neuverpflichtung : Steffen Plock
Plock will Fußball, Beruf und Familie vereinen

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (rbh). Er ist ein alter Bekannter. Als Steffen Plock vor zwei Jahren von Germania zum FCM wechselte, haben das viele Halberstädter bedauert. Auch ihm selbst ist damals der Gang in seine Heimatstadt nicht leichtgefallen. Aber schon als kleiner Junge hatte er immer davon geträumt, einmal für den 1. FC Magdeburg spielen zu können.
Als also vor zwei Jahren die Anfrage kam, war klar, das Steffen Plock zum Halberstädter Oberliga-Konkurrenten wechselt. Ganz abgerissen ist der Kontakt nach Halberstadt allerdings nie. Er habe sich bei Germania, in der Mannschaft und mit dem Umfeld immer sehr wohlgefühlt, betont der 30-Jährige Mittelfeldspieler.
So war es auch nicht verwunderlich, dass Steffen Plock nach dem für ihn "unakzebtablen Vertrags-Angebot des FCM " für die Regionalliga wieder nach Halberstadt wechselt. "Ich muss auch an meine Zukunft denken. Das neue Stadion in Magdeburg und die Regionalliga sind nicht alles", erklärt der Familienvater. Tochert Mia Nike ist ein Jahr alt, und er steht kurz vor dem Abschluss seines Hochschulstudiums.
Zur Ruhe setzen will er sich in Halberstadt deshalb noch lange nicht. Er würde gerne noch einmal Regionalliga spielen. Ein Ziel, dass er mit Germania Halberstadt in den nächsten Jahren anstreben will. "Hier wurde in den vergangenen Jahren immer kontinuierlich gearbeitet. Das schätze ich an diesem Verein", betont Steffen Plock. Die Regionalliga sei somit der logische nächste Schritt. Seine beruflichen Perspektiven wolle er dabei aber nicht aus dem Blick verlieren.


Volksstimme Halberstadt vom 22.07.2006

Germania Halberstadt – Testspiel gegen Bad Harzburg endet 2:2
Wenn die Beine voller Krämpfe stecken, läuft eben nicht alles

Von Mathias Kasuptke

Halberstadts Oberligist musste bei der TSG Bad Harzburg erstmals Federn lassen. Nach sechs Testspielsiegen in Folge kam die Mannschaft von Trainer Thomas Pfannkuch gegen den Bezirksligisten aus Niedersachsen über ein 2:2 nicht hinaus. Unzufrieden war Pfannkuch dennoch nicht. "Ich weiß, warum wir nicht gewonnen haben. Die Jungs haben hart trainiert, da läuft eben nicht alles wie gewollt."

Halberstadt (rbh). Die tropischen Temperaturen fordern ihren Tribut. Ohne Abstriche müssen Halberstadts Oberliga-Kicker derzeit ihren Trainingsalltag absolvieren. Trainer Thomas Pfannkuch kennt keine Gnade, sieht man einmal davon ab, dass die Trainingszeiten in die frühen Morgen- und späten Abendstunden verlegt wurden. Dennoch, gegen die TSG Bad Harzburg lief es am Donnerstagabend nicht so rund. Tore von Ladislav Stefke und Timm Kreibich sicherten den Halberstädtern beim niedersächsischen Bezirksligisten ein 2:2.
Für Coach Pfannkuch ist die "Punkteteilung" aber kein Problem. "Ich weiß, warum wir nicht gewonnen haben", betont der Trainer. Seine Spieler seien "kaputt". Die Hitze und das harte Aufbautraining in der Vorbereitung gehe eben auch an seinen Spielern nicht spurlos vorbei. "Wenn die Beine voller Krämpfe stecken, dann läuft eben nicht alles wie gewollt", unterstreicht Pfannkuch. Es fehle dann schon Mal in entscheidenden Situationen die nötige Konzentration, um den Ball doch noch über die Linie zu schieben. Ein Vorwurf könne er seinem Team nicht machen. "Die Jungs sind gut drauf und eine gute Truppe. Ich kann keinen Spieler hervorheben – weder positiv noch negativ. Alle sind bemüht, auf dem Platz ihr Bestes zu geben."
Einer fällt dennoch zur Zeit bei Germania auf: Ladislav Stefke. Der ruhige Slowake hat derzeit die Torgarantie gepachtet. Kaum ein Spiel ohne Stefke-Tor. Ihm gelingt alles – trotz Hitze und Aufbautraining. Wo soll das noch hinführen ?


Volksstimme Halberstadt vom 20.07.2006

Germania Halberstadt gewinnt Testspiel beim FSV 20 Sargstedt mit 19:0 (7:0)
Schützenfest zum sechsten Sieg in Folge

Von Mathias Kasuptke

Oberligist Germania Halberstadt gewinnt auch das sechste Testspiel in Folge. Mit einem 19:0 sorgt die Mannschaft von Trainer Thomas Pfannkuch beim Kreisligisten FSV Sargstedt für ein Schützenfest. Die Platzherren kämpften wacker, waren aber den Gästen in allen Belangen unterlegen.

Halberstadt (rbh). Es dauerte schon einige Sekunden, bis Roland Kullmann registriert hatte, dass sein Tor nicht zählte. Schiedsrichter Sparwasser hatte in der 85. Minute auf Abseits erkannt. Es wäre der Ehrentreffer der Sargstedter zum 1:19 gewesen. Gejubelt wurde trotzdem, die Zuschauer hatten ihren Spaß.
Bei hochsommerlichen Temperaturen war an Spaß bei den Spielern kaum zu denken. "Ich verlange Laufbereitschaft, Kampfgeist und eine hohe Moral", hatte Sargstedts Trainer Andreas Kose vor dem Spiel die Linie vorgegeben.
Die Platzherren mühten sich denn auch redlich, gegen den Oberligisten waren die Sargstedter aber fast immer zwei Schritte zu langsam. Besonders im Abschluss machten sich die FSV-Kicker das Leben schwer. Sie schlugen immer einen Haken zu viel, so das der Ball sich dann in den Beinen der Germania-Vierer-Kette verfing. Unzufrieden war Trainer Kose dennoch nicht. "Den Jungs kann man keinen Vorwurf machen, zumal in meiner Mannschaft einige Spieler arbeits- oder urlaubsbedingt gefehlt haben. Für uns war es eine gute Trainingseinheit, wir sind richtig ins Schwitzen gekommen. Nur das Ergebnis hört sich nicht so schön an", erklärte der Coach.
Auf der anderen Seite funktionierte das wie erwartet wesentlich besser, auch wenn dort ebenfalls Schwächen deutlich wurden. So blieb Neuverpflichtung und Sturmhoffnung Andras Luck gegen den Kreisligisten ohne Treffer. Besser machte es Ladislav Stefke, der mit vier Toren die meisten Treffer erzielte. Die weiteren Tore erzielten Ingo Vandreike (3), Tassilo Werner (3), Friedrich Reitzig (3), Andreas Sommermeyer (2), Felix Binsker (2), Steffen Plock und Nils "Holger" Thiele. Insgesamt zeigte sich Germania in sehr guter Verfassung und selbstbewusst. Trainer Pfannkuch: "Wir wollen immer gewinnen, egal gegen wen wir spielen, auch gegen Jena am 30. Juli."
Heute Abend spielt Germania ab 18.30 Uhr bei der TSG Bad Harzburg.


Volksstimme Halberstadt vom 17.07.2006

3:2-Sieg über Arab Champions League-Finalist
Germania präsentierte sich gegen Kairo in Top-Form

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (rbh). Das hätte keiner für möglich gehalten. Der Oberligist VfB Germania Halberstadt gewinnt gegen den Arab Champions League-Finalisten Enppi Kairo mit 3:2. "Das sie sich noch einmal so reinhängen, hätte ich nicht gedacht", meinte Halberstadts Co-Trainer Frank Lindemann nach dem Spiel und lobte die Einstellung seiner Spieler.
Die Mannschaft hatte eigentlich eine schwere Woche hinter sich. Nach dem FCM-Spiel vom Mittwoch (2:1) stand vor dem Freitagtest gegen Kairo am Donnerstag noch ein doppeltes Kraftraining auf dem Programm. Und das bei der Hitze. "Wenn wir gegen Kairo klar verloren hätten, hätte man der Mannschaft keinen Vorwurf machen können", meinte Lindemann.
Kairo bot klassischen arabischen Fußball - viel Technik, noch mehr Taktik, aber wenig Fouls. Das lag den Germanen offensichtlich. Die Halberstädter spielten munter mit und dominierten sogar streckenweise das Spiel. Mit den Worten von Trainer Pfannkuch heißt das: "Es ist ganz gut gelaufen, wir haben uns gut verkauft."
Dennoch ging Enppi in der 25. Minute durch El Shaib zunächst in Führung. Gerlach (43. FE ), Stefke (61.) und Reitzig (77.) sorgten für die Halberstädter Führung, am Ende sogar verdient. Den zweiten Treffer für Kairo erzielte wiederum El Shaib (79.).
Nur knapp 300 Zuschauer haben am Freitag das Spiel im Friedensstadion gesehen. Schade – für Germania und die Gäste.


Volksstimme Halberstadt vom 14.07.2006

Germania Halberstadt
Zurückhaltung nach Sieg über FCM

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (mak). Das sah schon ganz vernünftig aus. Germania Halberstadt präsentierte sich im ersten Heimtestspiel ausgerechnet gegen den Erzrivalen und Regionalliga-Aufsteiger 1. FC Magdeburg in blendender Verfassung und sorgte so für einen verdienten 2:1-Sieg. Bleibt die Antwort auf die Frage von Halberstadts Keeper Kischel: "Warum geht das nicht auch einmal unter Druck?" Es war der erste Germania-Sieg über den FCM überhaupt.
Germania setzte die meisten spielerischen Akzente. Selbst nach zahlreichen Auswechslungen in der zweiten Halbzeit der Begegnung riss bei den Platzherren der Faden nicht. Bis auf eine FCM-Druckphase von zehn Minuten nach dem Seitenwechsel dominierte die Mannschaft von Trainer Thomas Pfannkuch das Spiel mit sehenwertem Offensivfußball.
Auffallend war, dass alle Neuzugänge sich reibungslos in die Mannschaft integrierten. Was von erfahrenen Spielern wie Plock, Kreibich und Sommermeyer zu erwarten war, ist bei den Nachrückern aus dem A-Juniorenkader ein Zeichen für ihre Qualität. Auch Luck und Klare ließen kaum Schwächen erkennen und machten insgesamt Hoffnung auf die neue Oberliga-Saison. Trainer Pfannkuch hatte gemeinsam mit Teammanager Cunaeus offensichtlich wieder ein goldenes Händchen bei den Neuverpflichtungen.
Trainer Pfannkuch wollte noch nicht so richtig jubeln. "Wir haben ganz ordentlich bis ganz gut Fußball gespielt und vielleicht auch mit ein bisschen Glück gewonnen", meinte der Coach. Einen Hinweis hatte Keeper Kischel nach dem Sieg dann doch noch parat: "Nur nicht überbewerten." Heute empfängt Germania um 18.30 Uhr den ägyptischen Erstligisten Enppi Kairo.


Volksstimme Halberstadt vom 13.07.2006

Germania empfängt Weltklasseteam
Championsleague-Finalist morgen in Halberstadt

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (mak). Mit 20:1 gewann Halberstadts Oberligist am Dienstagabend bei Eintracht Gröningen ein weiteres Testspiel. Die Bördekicker hatten Germania nur wenig entgegenzusetzen. Ein Freistoßtor sicherte den ersatzgeschwächten Gröningern den Ehrentreffer.
Schwerer dürfte es für die Halberstädter morgen werden. Dann läuft um 18.30 Uhr der ägyptische Erstligist Enppi Kairo im Friedensstadion auf. Anstoß ist um 18.30 Uhr. Die Ägypter haben die Saison auf dem dritten Tabellenplatz beendet. Bei der "Arab Champions League 2005/06" unterlagen die Kairoer erst im Finale Egy Raja Casablanca mit 1:2 und 0:1. Trainiert werden die Ägypter derzeit von Rainer Zobel, der einst u. a. bei Eintracht Braunschweig Trainer war. In Braunschweig absolviert Enppi Kairo derzeit ein Trainingslager.


Volksstimme vom 13.07.2006

Fußball-Testspiel vor knapp 1000 Zuschauern im Friedensstadion
Zwei Gerlach-Treffer sichern Halberstadt 2:1-Sieg über den FCM

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt. Für beide war es der erste Härtetest: Fußball-Oberligist VfB Germania Halberstadt bezwang gestern abend Regionalliga-Aufsteiger 1. FC Magdeburg vor knapp 1000 Zuschauern im Friedensstadion mit 2:1 (0:0)-Toren.
Im ersten Abschnitt lagen die klareren Möglichkeiten auf Seiten der Gastgeber, bei denen neben Gerlach vor allem die Ex-Magdeburger Plock und Kreibich herausragten. Die größte Chance vergab nach 27 Minuten Luck, der nach Vorlage von Plock am glänzend reagierenden FCM-Keeper Beer scheiterte. Bei den Elbestädtern waren besonders zwischen Mittelfeld und Angriff eklatante Abstimmungsprobleme zu verzeichnen. Ein Treffer kurz vor der Pause durch Kubis fand wegen Abseitsstellung keine Anerkennung.
Nach der Pause legte der Club mit viel Elan los, störte vor allem die Platzherren sehr früh, geriet dann aber überraschend in Rückstand. Gerlach, der zuvor von Wejsfelt gefoult worden war, trat selber zum Elfmeter an und verwandelte zur 1:0-Führung (57.). Den Ausgleich besorgte der agile Kullmann nach Vorarbeit von Manai (70.). Acht Minuten später war es dann erneut Gerlach, der Germanias 2:1-Erfolg sicherstellte. Gegen seinen 20-m-Freistoß hatte Beer das Nachsehen.
Unterm Strich ging der Sieg des Oberligisten in Ordnung. Stärkster Mannschaftsteil auf beiden Seiten waren die Abwehrreihen, die nicht viel zuließen. FCM-Coach Heyne zeigte sich dennoch nicht unzufrieden, lobte vor allem seine jungen Spieler.


Volksstimme Halberstadt vom 11.07.2006

Germania Halberstadt
FCM zu Gast im Friedensstadion

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (mak). Germania Halberstadt steht vor dem ersten Test der Vorbereitung. Morgen empfängt der Oberligist im Friedensstadion den Regionalliga-Aufsteiger 1. FC Magdeburg.
Nach den zuletzt eher lockeren Testspielen gegen unterklassige Mannschaften sind die Magdeburger ein erster Maßstab für Trainer Thomas Pfannkuch und dessen neue Mannschaft, zu der mit Steffen Plock, Andreas Sommermeier, Tim Kreibich gleich drei ehemalige FCM-Spieler gehören. In den vergangenen drei Oberliga-Jahren konnte Germania Halberstadt gegen den FCM bisher kein Tor erzielen und nie gewinnen. Vielleicht ändert sich das morgen. Anstoß ist um 18.30 Uhr.


Volksstimme Halberstadt vom 10.07.2006

Germania Halberstadt erwartet am Mittwoch den 1. FC Magdeburg zu einem Vorbereitungsspiel
Hartes Training, lockeres Testspiel: 11:1 in Meuchen

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (mak). Das Training des Oberligisten hat es derzeit in sich. Hitze, Hitze, Hitze und laufen, laufen, laufen. Aufbautraining ist kein Spaß. Nils Pölzing, sonst eher einer der Spieler beim Halberstädter Oberligisten, der sich Schwäche oder Schmerzen nicht anmerken lässt, hat sich nach dem jüngsten Testspiel gegen den SV Meuchen bei Trainer Thomas Pfannkuch gemeldet und erklärte, völlig kaputt zu sein. "Wenn Nils so etwas sagt, dann kann man sich vorstellen, was in den Beinen der Spieler los ist", erklärte Pfannkuch.
Gegen den Kreisligisten SV Meuchen lief es bei Germania wieder runder. Mit 11:1 besiegten die Germanen das Team aus dem Landkreis Weißenfels. "Das war ganz ordentlich. Die Jungs haben sich gut bewegt und es haben diejenigen Spieler Tore erzielt, von denen ich es sehen wollte", erklärte der Trainer. Dazu gehörte unter anderem Andreas Luck, der gegen Meuchen seine ersten vier Treffer für Halberstadt erzielte. Die weiteren schossen Thomas Klare (2), Enrico Gerlach (2), Andreas Sommermeier (2) und Tassilo Werner.
Abzusehen ist bei Germania bereits jetzt, dass es im Mittelfeld mächtig eng wird. Mit Plock, Sommermeier, Klare und Kreibich sind gleich vier neue Spieler ins Team gerückt, die mit Sicherheit im Mittelfeld Ansprüche anmelden werden. "Das wollte ich auch so. Sie haben jetzt alle vier Wochen Zeit, sich für die Startelf gegen Sachsen Leipzig am 6. August zu bewerben", betonte Trainer Pfannkuch.
Dass der Coach allen Spielern eine Chance gibt, zeigen die Aufstellungen bei den jüngsten Testspielen. Es kommt so ziemlich jeder zum Einsatz. Eine feste Formation ist noch nicht abzulesen, auch nicht, welches System Pfannkuch even tuell bevorzugt. Mal scheint er vom Spiel der Franzosen bei der WM begeistert zu sein und lässt seine Mannschaft im 4-5-1-System spielen. Dann wieder greift er auch auf das klassische 4-4-2 zurück. Ein 4-3-3 hat es aber auch schon gegeben. "Es ist noch viel zu früh, um etwas über das Spielsystem zu sagen. Ich werde alles testen, um zu sehen, wie sich die einzelnen Spieler auf ihren Positionen bewegen. Momentan kann ich mir noch alles vorstellen," erklärt Thomas Pfannkuch.
Den ersten Härtetest erlebt Germania am Mittwoch gegen den 1. FC Magdeburg. Anstoß im Friedensstadion ist um 18.30 Uhr. Morgen treten die Halberstädter aber erstmal bei Eintracht Gröningen an.

Die weiteren Testspieltermine:

11. Juli (18.30 ) Eintracht Gröningen (A)
12. Juli (18.30) 1. FC Magdeburg (H)
14. Juli (18.30) Enppi Kairo (H)
18. Juli (18.30) FSV Sargstedt (A)
20. Juli TSG Bad Harzburg (A)
21. Juli TSV Schackensleben (A)
23. Juli SV Gerwisch (A)
25. Juli VfL Wolfsburg/A (A)
30. Juli Carl Zeiss Jena (H)


Mitteldeutsche Zeitung, Ausgabe Weißenfels vom 10.07.2006

Meuchen unterliegt Germania Halberstadt mit 1:11
Staude markiert den Ehrentreffer

Von unbekannt

Meuchen/MZ/vol. Im Spiel des Meuchener SV (Kreisliga) gegen den Oberligisten VfB Germania Halberstadt gab es am Sonnabend ein 1:11 (0:5). Die Partie fand anlässlich des 55-jährigen Bestehens des MSV statt. Die Gäste begannen stark und gingen schnell mit zwei Kopfballtoren von Andreas Luck in Führung (7., 13.). Enrico Gerlach (24., 36.) sowie abermals Luck (34.) sorgten noch vor der Pause für eine verdiente 5:0-Führung der Nordharzer.
Der MSV kämpfte verbissen, doch die Übermacht der Germania war einfach nicht zu knacken. Halberstadt trat mit seiner kompletten 1. Mannschaft an und agierte auch im weiteren Verlauf schneller und effektiver. Tassilo Werner (47.), Andreas Sommermeyer (57., 68.), Thomas Klare (64., 73.) und Luck (83.) schraubten das Ergebnis noch zum 11:0 in die Höhe.
Markus Urban hatte zwischenzeitlich eine Großchance zum Ehrentreffer, scheiterte jedoch an der Latte (79.). Jens Staude machte es fünf Minuten später besser und erzielte das von den Fans umjubelte 1:11.
Nach dem Abpfiff fand noch ein Elfmeter-Schießen zwischen den beiden Mannschaften statt, welches ebenfalls die Gäste aus Halberstadt mit 5:4 für sich entschieden. Einzig Steve Herrmann verschoss für den MSV vom Punkt. Insgesamt sahen die zahlreichen Zuschauer ein faires und ansehnliches Fußballspiel, wobei natürlich der Klassenunterschied jederzeit deutlich erkennbar war.

Meuchen:
Bergner, Schumann, Kretzschmar, Franke, Küster, Schweitzer, Amme, Staude, Sack, Urban, Winter, Beyer, Gärtner, Herrmann, Blanke, Vogel.

Halberstadt:
Kischel, Plock, Vandreike, Gerlach, Stefke, Thiele, Kreibich, Luck, Ramme, Binsker, Kopp, Helmstedt, Gottwald, Heckeroth, Klare, Pölzing, Sommermeyer, Werner.


Volksstimme Halberstadt vom 08.07.2006

Oberliga-Team kann in kommender Saison auf neue Unterstützung bauen
Neue Sponsoren unterstützen VfB Germania

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (mak). Regionale Wirtschaft unterstützt regionalen Sport. Der Harz-Elbe-Express (HEX) und Salzlandbus gehören in der kommenden Oberliga-Saison zum Sponsorenpool des VfB Germania Halberstadt. Beide Unternehmen gehören zu Veolia Verkehr (ehemals Connex).
Als sportliches Aushängeschild ist Germania ein interessanter Werbeträger. "Wir stehen für diese Region und unterstützen sie auch. Das wollen wir unter anderem durch die Zusammenarbeit mit dem Oberliga-Team von Germania Halberstadt zum Ausdruck bringen", erklärte HEX-Pressesprecherin Sandra Pampus. Für Germanias Team-Manager René Cunaeus ist die Zusammenarbeit mit HEX und Salzlandbus ein weiterer Schritt nach vorne. "Wir haben klare sportliche Ziele, für die wir starke Partner benötigen", unterstrich Cunaeus.
Unter dessen ist Germania weiter in der Region unterwegs. Am Donnerstag beim Testspiel gegen den Oschersleber SC (Landesliga) lief es nicht so gut. Zweimal lag Germania zurück, siegte am Ende knapp mit 3:2. Heute tritt die Mannschaft um 15 Uhr beim Meuchener SV (Kreisliga) an.


Volksstimme Bördekreis vom 08.07.2006

Fußball: Oscherslebener SC - Germania Halberstadt 2:3 (1:1)
OSC mit guter erster Halbzeit

Von Stefanie Brandt

Das erste Testspiel in Vorbereitung auf die Saison 2006 / 07 bestritt am Donnerstagabend der Oscherslebener SC. Gegen die zwei Klassen höher angesiedelten Kicker von Germania Halberstadt verkaufte sich der Landesligist nicht schlecht, unterlag nach einem 1:1-Halbzeitstand aber noch mit 2:3.

Oschersleben. Mit neuem Coach, Roland Zahn, auf der Bank und einem Neuzugang auf dem Platz starteten die Oschersleber in das erste Spiel. Der Neuen, André Linzert, feierte auch gleich einen Einstand nach Maß, als er den OSC in der 29. Minute in Führung brachte. Zwar schafften die Germanen noch vor der Pause bei einem Foulelfmeter den Ausgleich, bis dato waren die Gastgeber aber durchaus gleichwertig. Auch Roland Zahn war mit Hälfte eins zufrieden: "Das war ganz ordentlich. Für unsere Verhältnisse gut."
In Durchgang zwei war die Leistung der Kowall und Co. dann nicht mehr ganz so überzeugend. Gleich zu Beginn verbuchten die Germanen einen Lattentreffer durch Felix Binsker. In anderen Situationen war OSC-Keeper Jörg Conradi stets mit guten Paraden zur Stelle. Auf der anderen Seite hatte aber auch die Heimelf ihre Chancen. Vor allem Sebastian Huth sorgte für Action im Halberstädter Strafraum und wurde von seinen Mitstreitern immer wieder gesucht. Ein Distanzschuss von Sascha Gruber flog zudem knapp über den Kasten. Erst ein Freistoß, den Sven Lehmann gekonnt über die Sechs-Mann-Mauer und ins linke, obere Eck zirkelte, brachte die erneute Führung für den Landesligisten (63.).
Der zweite Neuzugang, der Ukrainer Wadym Pawlow, wurde von Zahn auf allen offensiven Positionen durchgetestet. Zahn: "Er muss erst noch beweisen, was er kann. Dazu bekommt er seine Chance in den Testspielen." Auch andere Spieler wollte der Coach auf verschiedenen Positionen sehen. Ganz unbekannt ist das Team für Zahn aber nicht: "Ich habe die Mannschaft schon in zwei oder drei Pflichtspielen gesehen. Manche Spieler kenne ich noch aus dem Nachwuchs. Ein Lob verdiente sich von ihm Youngster Christian Schütze. Matthias Zahn, der vom TSV Völpke in die Bodestadt wechselte, fehlte in diesem Test noch arbeitsbedingt. Die Halberstädter, die selbst auch viel wechselten und neun neue Spieler nach der Pause brachten, sorgten in der 85. und 90. Minute durch Steffen Ramme und Felix Pitzner für den 2:3-Endstand.

Oscherslebener SC:
Conradi - Kowall, Schwabe, Zydorek, Stich (75. Schmidt), Krügel, Gruber, Zabel (46. Pawlow), Lehmann, Schütze (46. Juderjahn), Linzert (46. Huth, 85. Linzert).

Germania Halberstadt:
Kischel ( Helmstedt ) - Gottwald, Heckeroth, Plock, Klave, Gerlach, Stefke, Thiele, Kreibich, Luck, Pölzing (Wechsel 46. Minute: Vandreike, Kopp, Binsker, Sommermeyer, Ramme, Tassilo, Günther, Schulze ).

Schiedsrichter: Marco Schramm (Zielitz).


Volksstimme Halberstadt vom 04.07.2006

Germania Halberstadt
Torwandschießen mit Oberligisten

Von Jörg Endries

Halberstadt (je). Schnell ist man beim Meckern, wenn der Stürmer beim Fußballspiel die sichere Chance nicht zum Tor verwandelt. Wie schwer das ist, könne alle Freunde des runden Leders heute ab 19.30 Uhr am Volksstimme-Stand neben der Liebfrauenkirche selbst beim Torwandschießen ausprobieren.
Mit Rat stehen dabei Spieler des Oberligisten VfB Germania Halberstadt den Schützen zur Seite. Außerdem kann man sich im Tipp-Gewinnspiel zum Ausgang des WM-Spiels Deutschland gegen Italien beteiligen. Die Gewinner können sich auf Eintrittskarten für die Heimspiele des VfB Germania freuen. Von der Oberliga-Mannschaft gibt es am Volksstimme-Stand die ersten offiziellen Mannschaftsfotos der neuen Saison.


Volksstimme Halberstadt vom 03.07.2006

Germania Halberstadt
Oberligist mit 7:1-Sieg in Vorbereitung gestartet

Von Mathias Kasuptke

Germania Halberstadt ist in die Oberliga-Vorbereitung gestartet. 22 Spieler zählen zum Kader, acht neue Gesichter sind darunter. Nach dem Trainingsauftakt am Freitag folgte am Sonnabend ein Testspiel gegen den SV Arnstedt (Landesliga), das die Halberstädter mit 7:1 gewannen.

Halberstadt (mak). Eine Überraschung gab es zum Auftakt. Als sich Halberstadts Oberliga-Team am Freitag zum Trainings auftakt traf, war auch Tim Kreibich dabei. Der Mittelfeldakteur vom 1. FC Magdeburg hatte am Tag zuvor seinen Vertrag mit den Magdeburgern aufgelöst und beim VfB Germania unterschrieben. Er ist der achte neue Spieler im Kader von Trainer Thomas Pfannkuch.
Neben den Neuverpflichtungen Steffen Plock, Andreas Sommermeier, Andreas Luck und Thomas Klare stoßen noch die A-Junioren Stefan Ramme, Mathias Günther und Mathias Schulze zum Oberliga-Team. Glaubt man den Worten von Team-Manager René Cunaeus, dann ist "noch einer im Rohr". Wer das ist, das ließ Cunaeus allerdings offen.
Der erste Test gegen den SV Arnstedt verlief nach den Worten von Trainer Pfannkuch "ganz ordentlich". 7:1 gewannen die Halberstädter auf dem Sportplatz in Arnstedt. Die Treffer erzielten Friedrich Reitzig (2), Enrico Gerlach, Ladislav Stefke, Mathias Schulze, André Helmstedt und Nils Thiele. Das Spiel gegen den Landesliga-Aufsteiger wertete Pfannkuch als Bewegungseinheit. Einige der Neuverpflichtungen hatten noch keine Spielberechtigung.
Beim Trainingsauftakt am Freitag dankte Germanias Präsident Olaf Herbst mit Blick auf dieVerpflichtung von Hasseröder als neuem Hauptsponsor Germania-Vize-Präsident Uwe-Karsten Heimbürger und Aufsichtsrats-Chef Manfred Lindemann. "Der Vertrag mit Hasseröder war eine Meisterleistung", unterstrich Herbst. Lindemann sieht in der Kooperation mit der Wernigeröder Brauerei ein "sicheres Fundament", auf dem in Richtung Regionalliga aufgebaut werden könne. "Der Weg ist aber noch lang", betonte der Vorsitzende des Aufsichtsrates, der bei den Spielern zugleich die neue Verantwortung einforderte: "Hasseröder ist nicht irgendwer. Die verlangen Leistung."

Die weiteren vorläufigen Testspieltermine der Oberliga-Vorbereitung:

6. Juli Oschersleber SC (A)
8. Juli SV Meuchen (A)
11. Juli FSV Sargstedt (A)
12. Juli (18.30) 1. FC Magdeburg (H)
14. Juli (18.30) Enppi Kairo (H)
20. Juli TSG Bad Harzburg (A)
21. Juli TSV Schackensleben (A)
23. Juli SV Gerwisch (A)
25. Juli VfL Wolfsburg/A (A)
30. Juli Carl Zeiss Jena (H)




 

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