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Hier werden ausschließlich die Presseberichte zur 1. Mannschaft, dem Fußball-Oberliga-Team gepostet. Alle weiteren Berichte zum VfB Germania Halberstadt sind im Fan-Forum nachzulesen.

Oktober 05


Kicker vom 31.10.2005

NOFV-Süd: Germ. Halberstadt - VfB Auerbach 2:0 (0:0)
Bansers Torvorlage per Hinterkopf

Von Bernd Waldow

Beharrlichkeit war beim Gastgeber gefragt. Und sie zahlte sich aus. In die Pause rettete sich Auerbach mit einem 0:0, trotz 10:1 Chancen für Halberstadt. Banser (7., 23., 27,) und Schlitte (6., 37.) vergaben dickste Möglichkeiten oder scheiterten frei am toll parierenden Fröhlich.
Bei Auerbach fehlte Stabenow (Rippenfellentzündung) an allen Ecken und Enden. Müde gespielt mussten die Vogtländer einen Doppelschlag hinnehmen, Binsker brach im dritten Schussversuch mit dem 1:0 den Bann, Stefke machte alles klar, mit einer Vorlage per Hinterkopf von Banser frei gespielt.


Volksstimme vom 29.10.2005

Germania Halberstadt
Alex Kopp erneut in der Anfangsformation?

Von Wolfgang Seibicke

Halberstadt. Der Hit des elften Spieltages in der NOFV-Oberliga Süd findet morgen in Halberstadts Friedensstadion statt. Die Partie trägt durchaus außergewöhnlichen Charakter, denn beide Kontrahenten – Germania Halberstadt und den VfB Auerbach – hatte man zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt derart weit vorn erwartet.
Die auf Platz vier stehenden gastgebenden Germanen empfangen – und das ist die größere Überraschung – mit dem VfB Auerbach den Tabellenzweiten. Der aus Badersleben (Kreis Halberstadt) stammende Trainer der Vogtländer, Volkhardt Kramer, schätzt die sensationelle Platzierung seines Teams realistisch ein: „Wir sind äußerst zufrieden, dass wir schon 20 Punkte geholt haben und so weit oben stehen. Doch dort werden wir nicht bleiben. Wir verlieren auch wieder. Ich freue mich jetzt auf dieses Spiel in meiner alten Heimat.“
Die Auerbacher haben einen Lauf und werden Gastgeber Halberstadt mit Sicherheit ein ganz heißes Spiel liefern. Das war schon in der letzten Saison der Fall, als es ein 2:2 zwischen beiden Teams gab. Die Gäste tragen ein Handicap mit sich, müssen diesmal auf Führungsspieler Gunnar Stabenow verzichten.
Germania-Coach Thomas Pfannkuch weiß natürlich um die Schwierigkeit der Aufgabe: „Auerbach ist harmonisch gewachsen und sehr ausgeglichen besetzt. Wir müssen uns steigern“, betont er mit Blick auf die letzten beiden Spiele (Eilenburg, Bautzen), in denen Germania zwar das Sagen auf dem Platz hatte, jedoch insgesamt nur einen Zähler eroberte. Gut möglich, dass der zuletzt überzeugende Alex Kopp von Beginn an mitspielt und dass entweder Nils Pölzing oder Ladislav Stefke zunächst pausieren.


Volksstimme Halberstadt vom 28.10.2005

Fußball-Oberliga: Germania Halberstadt empfängt am Sonntag um 14 Uhr den VfB Auerbach
Vier sind einer zuviel – wer spielt nicht?

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt. Vier sind einer zu viel. Was für das Skat-Spiel gilt, trifft auch beim Halberstädter Oberligisten zu. Zumindest wenn man das Zahlenspiel auf die Sturmreihe von Germania bezieht. Dort hat Trainer Pfannkuch bisher ausschließlich auf drei Stürmer gesetzt. Doch derzeit hat der Coach vier Stürmer im Angebot, die alle fit sind und auf ihren Einsatz brennen.
Sieben Tore in etwas mehr als acht Spielen sind ein Schnitt, mit dem sich Fait-Florian Banser sehen lassen kann. Ginge es so weiter, am Saisonende wäre ein Banser nur noch schwer in Halberstadt zu halten. Zuletzt war der Magdeburger verletzt, kam gegen Bautzen auch erst die letzten 25 Minuten zum Einsatz. Unter der Bank, auf der er bis zu diesem Zeitpunkt gesessen hatte, war eine tiefe Mulde zu erkennen, so hatte Banser mit den Füßen gescharrt. Der Mann brennt vor Ehrgeiz. Kaum vorstellbar, dass er am Sonntag gegen Auerbach auf der Bank sitzt.
Auch Kevin Schlitte ist bei Germania nicht vom Platz zu denken. Der Rechtsaußen hat nicht die Treffer auf dem Konto wie Banser, dafür sind die meisten Germania-Tore von ihm vorbereitet worden. Rechts durch, Flanke, Tor. Schlitte ist so schnell, dass er trotz allgemeiner Bekanntheit seiner Grundschnelligkeit von seinen Gegenspielern kaum gehalten werden kann. Schlitte am Sonntag auf der Bank? Die Frage beantwortet sich selbst.
Bleiben die beiden Youngster Felix Binsker und Fritze Reitzig. Letzterer hat zuletzt gegen Bautzen überragend gespielt, wenn er auch einige Chancen ungenutzt verstreichen ließ. Dafür zeichnet den kleinen Neinstedter sein Kampfgeist aus. Er gibt nie auf, rackert und rackert. Für die Mannschaft kann er auch im Defensivspiel wichtig sein.
Felix Binsker kommt ähnlich wie Reitzig in dieser Saison erstmals so richtig aus sich raus. Durch zwei Einsätze in der U 21 Landesauswahl fehlte er zuletzt bei Germania-Einsätzen. Auch Binsker: immer bemüht, immer rackernd, manchmal im Abschluss etwas unglücklich – ähnlich wie Reitzig.
Doch vier sind einer zu viel. Das weis auch Pfannkuch. Die Auflösung des Zahlenspiels wird er aber erst am Sonntag in der Mannschaftssitzung vor dem Spiel bekanntgeben. Vorher wollte er nur soviel erzählen: „Ich halte gerne an Bewährtem fest, wenn es erfolgreich war. In Eilenburg und gegen Bautzen waren wir nicht erfolgreich.“ Das Rätselraten kann beginnen.


Vogtland Anzeiger vom 28.10.2005

Fußball-Oberliga / 11. Spieltag
Stabenow fehlt verletzt

Von G. Indlekofer

Das Schlagerspiel der elften Meisterschaftsrunde in der Fußball-Oberliga steigt am Sonntag, 14 Uhr, in Halberstadt. Der Tabellenvierte VfB Germania empfängt den Tabellenzweiten VfB Auerbach.
VfB Germania Halberstadt (4./18/22:10) – VfB Auerbach (2./20/20:10). – Ohne Stefan Chudzik (Achillessehnenriss) und Gunnar Stabenow (Bauchmuskelverletzung) muss Auerbach den schweren Gang nach Halberstadt antreten. Hinter dem Auflaufen von Markus Wieland (Sprunggelenk) steht noch ein Fragezeichen. Das Ziel der Vogtländer ist klar abgesteckt: Ohne Niederlage die Heimfahrt antreten.


Volksstimme Halberstadt vom 27.10.2005

Oberliga: Germania Halberstadt
Nette Geste des Oberligisten

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (mak). Immer mal wieder lädt der VfB Germania Halberstadt zu besonderen Anlässen Ehrengäste zu Punktspielen ein. Ganze Schulklassen waren so schon auf Einladung des Oberligisten bei einem Fußballspiel dabei.
Ganz besondere Ehrengäste waren am vergangenen Sonntag beim Spiel der Halberstädter gegen Budissa Bautzen dabei. Drei Bewohner des Sophienheims in Emersleben saßen auf der Tribüne und konnten so erstmals ein Oberliga-Spiel verfolgen. In der Einrichtung des Cecilienstifts Halberstadt leben taubblinde sowie sinnes- und mehrfachbehinderte Erwachsene. Unter ihnen auch André Lehmann, Steven Rademacher und der blinde Jürgen König, für den die Atmosphäre im mit 1 000 Menschen gefüllten Stadion ein besonderes Erlebnis war, zumal auch noch zwei Halberstädter Tore bejubelt werden konnten.
„Ich bin sehr froh, dass unsere Bewohner einmal die Möglichkeit hatten, kostenlos an einem Heimspiel teilzunehmen. Danke Germania“, sagte Ina Klamroth, Leiterin des Sophienheims in Emersleben.


Volksstimme vom 26.10.2005

Germania Halberstadt
Stürmer Reitzig blüht jetzt richtig auf

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt. Beim Oberligisten Germania Halberstadt sind wieder alle Stürmer fit – und einer ganz besonders. Friedrich Reitzig hat sich aus dem Schatten der Schlittes und Bansers (zuletzt verletzt) in den Focus des Trainers gespielt. „Die letzten Spiele waren riesig. Das hat mir sehr, sehr gut gefallen“, ist Coach Pfannkuch voll des Lobes, wenn es um den jungen Angreifer geht.
Hintergrund für die Leistungssteigerung dürfte Reitzigs freier Kopf sein. Der 20-Jährige hat im Sommer sein Abitur gemacht und absolviert derzeit seinen Zivildienst. „Ich kann mich jetzt ohne Schulstress voll auf Fußball konzentrieren“, erklärt der Stürmer, der in der vergangenen Saison aus der untersten Spielklasse der Neinstedter A-Junioren (Harz-Union) nach Halberstadt geholt worden war. Der damals 18-Jährige hatte gegen Germanias A-Junioren aus der Verbandsliga im Landespokal sage und schreibe sechs Tore erzielt. A-Junioren-Coach Kriese traute seinen Augen nicht, sprach damals mit Trainer Lieberam, und der gab „Fritze“ eine Chance.
Zunächst schien es, dass die Oberliga doch eine Nummer zu groß sei. Guten Spielen folgten immer wieder zahlreiche auf der Bank oder in der zweiten Mannschaft. Erst unter Trainer Pfannkuch scheint dem sympathischen Straßenfußballer der Durchbruch zu gelingen. „Er ist ein Spieler, der nie resigniert, auch nach der dritten und vierten vergebenen Chance noch nachsetzt, wo sich andere schon aufgegeben haben.“ So auch zuletzt gegen Bautzen (2:2). Drei Dinger hatte Reitzig vergeben, ehe er in Kniehöhe durch Bautzens Strafraum segelte und per Knopf die 2:1-Führung erzielte.


Volksstimme Halberstadt vom 26.10.2005

Fußball-Amateuroberliga: Pfannkuch trotz Unentschiedens nicht unzufrieden
Germania-Selbstbewusstsein nach Eilenburg-Tief zurückgekehrt

Von Mathias Kasuptke

Bei Germania geht es voran. Trotz des Unentschiedens am Sonntag gegen Aufsteiger Bautzen war gegenüber dem Eilenburg-Spiel in der Woche zuvor (0:1) eine erhebliche Leistungssteigerung erkennbar. „Wir haben wieder Fußball gespielt. Für die Fans war es sicher ein attraktives Spiel“, resümiert Trainer Pfannkuch.

Halberstadt. Es gab sicher nicht wenige Fans, die geglaubt haben, dass der Aufsteiger aus Bautzen für den Halberstädter Oberligisten kein Hindernis sein dürfte. Doch Budissa tummelt sich nicht ohne Grund ständig im oberen Viertel der Tabelle. Fast die Hälfte des Kaders hat einige Jahre Oberliga-Erfahrung in anderen Mannschaften. Vorgegebenes Ziel der Sachsen ist in zwei oder drei Jahren die Regionalliga.
Vor dem Hintergrund des verlorenen Spiels gegen Eilenburg in der Vorwoche ist die Leistung des VfB Germania am Sonntag somit doppelt zu würdigen. Zum einen hat die Mannschaft von Trainer Pfannkuch wieder zu ihrem eigenen Spiel gefunden und gegen eine mit erfahrenen Spielern gespickte Mannschaft gutklassigen Fußball gezeigt.
Ähnlich sah es auch Trainer Pfannkuch nach dem Spiel: „Wir haben wieder Fußball gespielt und waren Bautzen klar überlegen.“ Dass es am Ende dennoch nicht gereicht habe, sei dem Pech beim Abschluss geschuldet – oder der guten Leistung von Budissa-Keeper Schier, der eine Niederlage seiner Mannschaft verhinderte.
Anders als noch in Eilenburg wurde bei Germania wieder um jede Situation gekämpft, kein Ball verloren gegeben. Auch in Abschnitten, wo Bautzen versuchte, den Spielaufbau der Halberstädter früh zu stören, behielt Germania die Ruhe, nahm das Tempo aus dem Spiel und schob den Ball durch die Vierer-Kette. „Dieses Selbstbewusstsein hat uns in Eilenburg gefehlt. Dort haben wir nur reagiert, nicht aber agiert“, meint Pfannkuch.
Im dritten Oberliga-Jahr hat Germania derzeit die beste Platzierung nach dem zehnten Spieltag (4. Platz, 18 Punkte, 22:10 Tore). In der Vorsaison stand die damals noch von Frank Lieberam trainierte Elf auf Platz sechs – auch mit 18 Punkten und 21:10 Toren. Im ersten Oberliga-Jahr belegte Germania nach dem zehnten Spieltag den neunten Platz mit nur elf Zählern und einem negativen Torverhältnis.


Bild Magdeburg vom 26.10.2005

Wir sind keine FCM-Jäger

Von Olaf Scholz

Nach dem 2:2 gegen Bautzen fiel Germania von Platz 2 der Oberliga Süd auf Platz 4 zurück. Der Rückstand zu Spitzenreiter 1. FC Magdeburg beträgt sieben Punkte. Deshalb stellt Trainer Pfannkuch (35) jetzt klar: „Wir sind noch keine FCM-Jäger.“
Nur ein Trick, damit seine Kicker nicht abheben?
Am Sonntag, 14 Uhr, muss Germania gegen den Zweiten Auerbach ran und könnte bei einem Sieg erneut erster Verfolger des FCM werden. Pfannkuch: „Wir sind noch zu unerfahren und haben bei Spielen, die wir gewinnen müssen, Aussetzer drin.“


Kicker vom 24.10.2005

NOFV-Süd: Germ. Halberstadt - Budissa Bautzen 2:2 (1:0)
Kellig und Wecker nutzen Konter

Von Bernd Waldow

Die Germania-Elf war über 90 Minuten die aktivere Elf, bot das konstruktive Spiel. Schlitte erzielte folgerichtig bis zur Pause nach Freistoß von Gerlach per Kopf das 1:0. Die Überlegenheit der Gastgeber war nach dem Wechsel noch drückender, aber sie vergaben in Serie sträflich Chancen: Gerlach (53.), Binsker (55.), Schlitte (59.). Und so kam es wie es kommen musste: Bautzen nutzte mit zwei Kontern seine einzigen Möglichkeiten durch einen Flachschuss von Kellig und einen Freistoß von Wecker.


Volkstimme vom 24.10.2005

Germania Halberstadt kommt gegen Budissa Bautzen über 2:2 nicht hinaus
Zwei Standards verderben Pfannkuch gute Laune

Von Mathias Kasuptke

Germania verschenkt im Kampf um die Oberliga-Tabellenspitze unglücklich zwei Punkte: Gegen Budissa Bautzen erreichen die Halberstädter nach starker Leistung nur ein 2:2 (1:0). Dabei waren die Schützlinge von Trainer Pfannkuch über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft mit zahlreichen Chancen. Bautzen hingegen traf lediglich nach zwei Standards.

Halberstadt. „Wenn wir heute unser ganzes Pech verbraucht haben, ist mit für den Rest der Saison nicht Bange.“ Halberstadts Trainer Pfannkuch verstand die Welt nicht mehr. Germania hatte den Aufsteiger aus Bautzen über mehr als 60 Minuten klar dominiert, um dann vier Minuten vor dem Abpfiff den Ausgleich zu kassieren.
Lediglich in der Anfangsphase hatten die Sachsen der spielerischen Überlegenheit von Germania etwas entgegenzusetzen. Da sah es so aus, als wenn sich beide Mannschaften durch ihre disziplinierte Spielweise gegenseitig eleminierten. Kaum Torraumszenen, kaum Chancen.
Ein Reitzig-Pass in der 21. Minute auf den frei-, aber im Abseits stehenden Schlitte, eröffnete dann den Chancen-Reigen der Halberstädter. Erfolgreich waren allerdings nur Schlitte per Kopf nach einer Flanke von Gerlach (33.) und Reitzig nach Vorarbeit von Heckeroth (70.).
Im gesamten Spielverlauf stand bei den Gästen vor allem Keeper Schier im Mittelpunkt des Geschehens. Bautzens Schlussmann kratzte zweimal den Ball von der Linie, lenkte einmal den Ball an den Pfosten und verhinderte mit zahlreichen guten Reaktionen das drohende Debakel seiner Mannschaft. Zwei Standards in der 61. und 86. Minute sorgten jeweils für den Ausgleich. „Wir hatten viel Glück, zwei Chancen, zwei Tore.“, räumte auch Bautzens Trainer Hentschel ein.
Germania spielte überlegen, beherrschte die Szenerie, kombinierte sauber, überließ nichts dem Zufall. Die Treffer waren akkurat herausgespielt. Kommentar Pfannkuch: „Vor dem Spiel wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen. Jetzt muss ich sagen, wir haben zwei verschenkt.“


Sächsische Zeitung vom 24.10.2005

Budissa erkämpft Punkt
Die Glanzparaden von Torwart Schier sichern Aufsteiger Bautzen in Halberstadt das 2:2 (1:0)

Von Jürgen Schwarz

Trainer Thomas Hentschel war gestern nach dem Abpfiff bei Germania Halberstadt bester Dinge. „Wir haben zum Schluss verdient einen Punkt geholt, auch wenn wir etwas Glück hatten und spielerisch nicht ganz mithalten konnten“, freute sich Hentschel über das Unentschieden. „Stefan Schier hat heute Riesenparaden gezeigt und uns sozusagen am Leben gehalten“, ergänzte der Coach nach dem gelungenen Coup beim Tabellenzweiten. Andreas Wecker hatte die Halberstädter vier Minuten vor dem Abpfiff aus allen Siegträumen gerissen, als sein 20-Meter-Freistoß unhaltbar im Germania – Gehäuse einschlug.
Vor 982 Zuschauern im Friedensstadion hatten die Gastgeber deutlich mehr Torgelegenheiten und gingen in der 33. Minute per Freistoß auch mit 1:0 in Führung. Budissa hielt jedoch dagegen und Stefan Schier verhinderte mit einigen Glanzparaden einen Vorentscheidenden Rückstand der Gäste. Nach einem Foulspiel kurz vor der Pause musste Rico Glaubitz mit einer Schulterverletzung ins Halberstädter Krankenhaus gebracht werden. Die Diagnose war nach dem Schlusspfiff noch offen.
Nach dem Seitenwechsel vergaben die Gastgeber dann mehrere Großchancen zum 2:0 und wurden umgehend bestraft. Ein Flachschuss von Steffen Kellig brachte den 1:1- Ausgleich (62.). Nur acht Minuten später spielten die Halberstädter Bilderbuchfussball und trafen per Kopf zum 2:1 (70.). Das reichte jedoch nicht an diesem Tag.
Die Bautzener, die nach dem Schlusspfiff auf eine nahezu 100-prozentige Chancenverwertung zurückblicken konnten, erzielten durch Wecker in der 86. Minute noch den Ausgleich und sind damit nun seit sechs Punktspielen in Folge ohne Niederlage.


Volksstimme Halberstadt vom 22.10.2005

Oberliga: Germania empfängt morgen um 14 Uhr Budissa Bautzen
Pfannkuch baut auf die Fans

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (mak). Thomas Pfannkuch kennt die Fans seiner Mannschaft und weiß, dass sich seine Spieler immer auf sie verlassen können. Dennoch baut der Trainer vor: „Wir brauchen gegen Budissa Bautzen die Unterstützung von den Rängen, auch wenn wir nicht gleich nach zwei Minuten ein Tor erzielen.“ Es laufe nicht immer so optimal wie in Sangerhausen. Da ging Germania schon in der 1. Minute des Pokalspiels durch Ladislav Stefke in Führung und der Rest war dann für den VfB ein unerwartetes Kinderspiel.
Ein Kinderspiel wird es morgen ab 14 Uhr gegen den Oberliga-Neuling aus dem tiefen Sachsen bestimmt nicht. Dem Aufsteiger geht es ähnlich wie den Halberstädtern in der ersten Oberliga-Saison. Getragen von der Euphorie des Aufstiegs und von den Gegnern nicht immer richtig ernst genommen, spielt man sich von Erfolg zu Erfolg. Und plötzlich steht man im oberen Tabellendrittel. Budissa hat wie Germania 17 Punkte auf dem Konto. Nur das schlechtere Torverhältnis setzt die Sachsen zwei Plätze hinter die Halberstädter.
Allerdings wird Bautzen morgen von Halberstädtern empfangen, die am vergangenen Sonntag in Eilenburg eine Schmach erleben mussten. Nicht die 0: 1-Niederlage grämt Trainer Pfannkuch. Die Ideen- und Kampflosigkeit, mit der sich seine Mannschaft dem eigenen schlechten Spiel ergeben hat, macht den Coach regelrecht wütend. „Gegen Bautzen muss mehr kommen, das sind wir unseren Fans schuldig.“ Somit kann Aufsteiger Budissa morgen in Halberstadt nicht damit rechnen, nicht ernst genommen zu werden.


Volksstimme vom 21.10.2005

Halberstadt erwartet Budissa Bautzen
Trainer Pfannkuch krempelt Team um

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt. Bei Germania wird es Veränderungen geben. Nach der Niederlage in Eilenburg am vergangenen Sonntag kündigte Trainer Pfannkuch für das Oberliga-Heimspiel am Sonntag (14 Uhr) gegen Budissa Bautzen Korrekturen bei der Mannschaftsaufstellung an.
„In Eilenburg ist nicht alles so gelaufen wie ich mir das vorgestellt habe, also werd ich mir für die Startelf etwas einfallen lassen“, kündigte der Coach an. Was ihm da so im Detail durch den Kopf geht, ließ Pfannkuch allerdings offen. In Eilenburg hatte Germania ohne den verletzten Banser gespielt. Der Drang zum Tor fehlte. Ob Banser gegen Bautzen spielt, ist offen. Pfannkuch: „Mal sehen…“
Viele Alternativen hat er indes nicht. Bisher spielte Germania mit drei Spitzen. Eine Systemumstellung könnte die Stürmerzahl auf zwei reduzieren und das Mittelfeld verstärken. Außerdem wäre die Reaktivierung von Routinier Hartmann eine Alternative. Zuletzt spielte der 30-Jährige nur noch in der zweiten Mannschaft. Im Mittelfeld bietet sich zudem mit der Genesung von Alex Kopp eine weitere Variante an. Nach überstandener Bänderdehnung am Fuß drängt Kopp wieder ins Aufgebot. Unter der Woche hat er voll trainiert.
Egal wie, für Pfannkuch steht fest, dass „gegen Bautzen ein Sieg her muss“. „Eilenburg muss ein Ausrutscher bleiben“, unterstrich der Coach und fordert von seiner Mannschaft eine Bestätigung der bisherigen Heimspielleistungen.


Sächsische Zeitung vom 21.10.2005

Spitzenpartie bei Germania Halberstadt
Nagelprobe für Budissa

Von Jürgen Schwarz

In der Oberliga bestreitet Bautzen am 10. Spieltag die Spitzenpartie bei Germania Halberstadt.

Nach diesem Wochenende wird eine Zwischenbilanz gezogen. Dann ist ein Drittel der Oberligaserie gespielt. Bei Neuling Budissa Bautzen werden die positiven Aspekte überwiegen – egal wie die Sonntagspartie (14 Uhr) beim VfB Germania Halberstadt ausgeht. Bereits 17 Punkte hat sich die Mannschaft von Trainer Thomas Hentschel gutschreiben lassen und damit die „Vorgabe“ weit übererfüllt. „30 Punkte“ , so Hentschel „sollten für den Klassenerhalt reichen“. Worte, die der Coach vor dem Punktspielstart im August wählte. Und heuer? „Ja, wir liegen gut im Rennen“, bestätigt Hentschel, aber: „Wir haben noch nichts erreicht.“ Am Sonntag steht für Budissa eine so genannte Nagelprobe an. Allein die Tatsache, dass es sich dabei um das Spitzenspiel Zweiter gegen Vierter handelt, macht schon den Reiz aus.
Die Entwicklung bei Germania könnte durchaus als Vorbild für die Bautzener gelten. Viele Jahre lang hatte Ex-Bundesligaprofi Frank Lieberam (jetzt Trainer bei Union Berlin) die Mannschaft aus der siebenten Liga systematisch nach oben geführt. Gleichzeitig wuchs das wirtschaftliche Umfeld des Vereins mit. Ich glaube, sie trainieren inzwischen unter Halbprofi-Bedingungen“ sagt Hentschel.

Perfekter Start der Anhaltiner
Vor zwei Jahren waren die Halberstädter in die vierte Liga aufgestiegen. Nach Rang zwölf belegte Germania in der Saison 2004/05 in der Endabrechnung einen guten neunten Platz. Und mit fünf Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen legten die Anhaltiner in diesem Spieljahr einen nahezu perfekten Start hin. Verstecken muss sich Budissa angesichts der gleichen (Punkt-) Ausbeute natürlich nicht.
Auch der Testspielsieg der Halberstädter gegen Bundesligist VfL Wolfsburg am 11. Oktober (2:1) sollte kein Grund sein, mit wackligen Beinen ins „Friedensstadion“ zu fahren. Freilich sollten auch keine unnötigen Überkreuzvergleiche angestellt werden, denn: Halberstadt verlor zuletzt in Eilenburg mit 0:1, aber Budissa gewann dort mit 3:1. „Wir bereiten uns konzentriert vor, die Zahlenspielerei überlassen wir den Medien“, so Hentschel, der mit einem Punkt gut leben könnte.


Volksstimme Halberstadt vom 21.10.2005

Oberliga: Germania Halberstadt vor schwerem Heimspiel gegen Bautzen
Tag der Wende: Weiter Top oder Mittelmaß

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (mak). Der VfB Germania Halberstadt steht vor einer schweren Heimspiel-Aufgabe. Die Halberstädter empfangen am Sonntag um 14 Uhr im Friedensstadion den Aufsteiger aus Bautzen.
Der Oberliga-Neuling hat bisher eine furiose Saison hingelegt und schwimmt derzeit ganz oben auf der Aufsteiger-Euphoriewelle. Nach dem 9. Spieltag belegen die Sachsen mit 17 Punkten den 4. Tabellenplatz, punktgleich mit Halberstadt, Plauen und Auerbach. Nur das bessere Torverhältnis hält den VfB Germania noch auf Rang zwei hinter dem FC Magdeburg. Mit 16 Punkten liegt der Hallesche FC auf Platz sechs bereits auf der Lauer. Nach dem 10. Spieltag kann sich in der Tabelle einiges verschieben, Germania ohne Sieg mächtig abrutschen und die Halberstädter Erfolgsserie nur noch Makulatur sein.
Für zusätzlichen Druck bei den Halberstädtern sorgt nach mäßigem Spiel die Eilenburg-Pleite in der Vorwoche. Waren die Erfolge zuvor, unter anderem über Wolfsburg, nur Zufall oder doch tatsächlich das Ergebnis einer neuen fußballerischen Qualität bei Germania? Gegen Budissa Bautzen muss die Mannschaft von Trainer Thomas Pfannkuch am Sonntag beweisen, dass Eilenburg nur ein Ausrutscher war. Ob Halberstadts Torjäger Fait-Florian Banser dabei mithelfen wird, ist eher fraglich. Der Stürmer laboriert immer noch an einer Knieverletzung aus dem Wolfsburg-Spiel. Möglicher erster Einsatztermin: ungewiss.


Volksstimme vom 20.10.2005

Germania Halberstadt
Pfannkuch: Noch fehlt die Konstanz

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt. Germania steht auf Platz zwei in der Fußball-Oberliga, aber keiner redet in Halberstadt über die Regionalliga. Will man nicht, kann man nicht, darf man nicht? „Wir sind noch nicht so weit“, unterstreicht Trainer Thomas Pfannkuch und verweist auf die „noch“ mangelnde Konstanz seiner Mannschaft. „Was haben wir davon, wenn wir aufsteigen und in jedem Spiel eine „Reise“ kriegen?“
In der fehlenden Konstanz der Leistung sieht Pfannkuch auch den Unterschied zwischen seiner Mannschaft und dem FCM. „Wir spielen erfrischenden Fußball, aber es fehlt uns noch an der nötigen Cleverness und Abgezocktheit, auch ein schlechtes Spiel zu gewinnen“, erklärt Pfannkuch. Der FCM hingegen besitze diese Eigenschaften.
Pfannkuch vergleicht den FCM mit Bayern – nur in einer anderen Liga. „Die Bayern spielen derzeit nicht den besten Fußball, gewinnen aber ihre Spiele. Ähnlich ist es beim FCM“, meinte Pfannkuch, der für seine Mannschaft gerne eine Parallele zu Bremen zieht. „Bremen spielt den tollsten Fußball, gewinnt Spiele haushoch, um dann auch wieder unerklärliche Niederlagen einzustecken. Wie wir am Sonntag in Eilenburg.“
Was ist die Ursache für diesen Unterschied? Im Einzelnen betrachtet verfügt Germania vielleicht sogar über die besseren Individualisten. Doch nach Auffassung von Pfannkuch habe der FCM sich über Jahre eine Mannschaft mit festen Größen, einem sicheren Korsett aufgebaut. Das zahle sich jetzt aus.
„Bei uns kannte sich die Hälfte der Spieler, die auf dem Platz stehen, vor der Saison noch nicht“, erklärte Pfannkuch. Diesen Unterschied auszugleichen, gebe Germania auch die Zeit, das wirtschaftliche und finanzielle Umfeld für die Regionalliga aufzubauen. Pfannkuch: „Bis dahin gewinnen wir erst einmal den Landespokal, und ich lasse mich von meiner Mannschaft gerne noch einige Mal überraschen…“


Volksstimme vom 19.10.2005

1. FC Magdeburg
Konkurrenz hat fast schon resigniert

Von Uwe Tiedemann

Magdeburg. Mit stattlichen acht Punkten Vorsprung führt der 1. FC Magdeburg die Tabelle der Fußball-Oberliga an. Dennoch sind die Elbestädter bemüht, sich nicht in die Favoritenrolle drängen zu lassen. Auf der anderen Seite hat die Konkurrenz das Rennen um die Regionalliga fast schon aufgegeben. Ja, will denn niemand aufsteigen?

Besonders drastisch formulierte es Sachsens Leipzigs Präsident Rolf Heller: „An die dritte Liga müssen wir keinen Gedanken mehr verschwenden.“ Der selbsternannte Titelanwärter, der nach neun Spieltagen im grauen Mittelmaß versunken ist, zog jetzt die Reißleine und beurlaubte Cheftrainer Wolfgang Frank. Heller hat „unerklärliche Defizite und eine Häufung von Fehlleistungen, auf die wir reagieren mussten“, ausgemacht.
Der Hallesche FC tat gut daran, vor Saisonbeginn die eigenen Zielstellungen nicht zu hoch zu schrauben. Deswegen hält sich die Enttäuschung über die vielen Unentschieden jetzt auch in Grenzen, wenngleich die Saalestädter, wo HFC-Denkmal Klaus Urbanczyk (65) nach 11 Jahren zurückkehrt und eine Funktion im Scoutingbereich übernehmen soll, das einzige neben dem FCM noch ungeschlagene Team (vier Siege, vier Remis) sind.
HFC-Präsident Michael Schädlich sprach jetzt im „Kicker“ von einem überdurchschnittlichen Trainer René Müller und einer durchschnittlichen Mannschaft: „Es hat sich am Saisonziel nichts geändert. Wir wollen uns in der Spitzengruppe festsetzen und das Jahr nutzen, um eine schlagkräftige Truppe für die Zukunft zu formen.“ Müller forderte vor allem Geduld: „Viele meiner Spieler können mit dem enormen Druck von außen noch nicht umgehen.“
Ähnlich die Aussagen in Plauen. „Wir sind bemüht, vorne mitzumischen und den Abstand auf Magdeburg zu verringern, müssen aber leider immer wieder mit Rückschlägen wie beim 0:3 in Meuselwitz rechnen. Vor allem im Defensivverhalten muss besser gearbeitet werden“, monierte Coach Tino Vogel. Von echter Aufbruchsstimmung wie zu Beginn mit dem Balakow-Coup ist gegenwärtig beim Vizemeister der Vorsaison nichts mehr zu spüren.
Bei Germania Halberstadt ist die Regionalliga erst recht kein Thema. Die Vorharzer genießen es zwar, so weit oben zu stehen und die vermeintlich „Großen“ ärgern zu können. Die volle Konzentration gilt jedoch diesmal dem Landespokal. Der Pott soll her.
Bleibt also doch nur der FCM übrig. Auch, oder gerade weil man die Probleme der anderen nicht hat? Nach dem 9. Oberliga-Spieltag hieß es bei MDR-Online: „Sie sind nicht elegant, begeistern nicht über 90 Minuten, aber gewinnen, wenn sie gewinnen müssen ... Der FCM als Einäugiger unter Blinden ... Die Verfolger verdienten die drei Punkte allenfalls auf gelben Armbinden ...“


Volksstimme Halberstadt vom 18.10.2005

Oberliga: Ursachenforschung nach dem 0: 1 in Eilenburg
„Wolfsburg hätte eigentlich längst aus den Köpfen sein müssen“

Von Mathias Kasuptke

Es war erst die zweite Niederlage in dieser Saison. Das 0: 1 in Eilenburg sorgt bei Trainer Pfannkuch angesichts der bisherigen Leistungen seiner Mannschaft aber nicht für Unruhe: „Wir werden das Spiel auswerten und die nötigen Schlussfolgerungen daraus ziehen.“ Der Blick ist bereits wieder nach vorne gerichtet, auf das nächste Heimspiel gegen Bautzen.

Halberstadt. Die Einsicht ist da: „Wir haben die ersten 20 Minuten total verpennt“, blickt Ingo Vandreike zurück. Mit dieser Analyse steht er nicht allein. Nur die Ursachen für diesen Fehlstart sind schwer zu finden. „Wolfsburg hätte eigentlich längst aus den Köpfen sein müssen“, meinte Vandreike.
Von Schuldzuweisungen der Kategorie „Schlechter Platz, schlechter Schiedsrichter“, wie jüngst Wolfsburgs Trainer Fach die Niederlage seiner Mannschaft in Halberstadt zu erklären versuchte, will Thomas Pfannkuch allerdings nichts wissen. „Wir werden das Spiel auswerten und die nötigen Schlussfolgerungen ziehen“, betonte der Coach. Seine Mannschaft habe in Eilenburg bis auf die ersten 20 Minuten grundsätzlich auch nicht schlecht gespielt, es aber an Ideen fehlen lassen, mit denen man den Abwehrriegel der Eilenburger hätte knacken können.
Angesichts der bisherigen Leistungen seiner Mannschaft sieht Pfannkuch keinen Grund zur Sorge. „Es glaubt doch wohl keiner, dass wir ohne Niederlage durch die Serie gehen. Jetzt ist es passiert und ich glaube, von der Mannschaft ist damit eine Last genommen.“ Wichtiger sei der Sonntag. Gegen Bautzen müssten die Leistungen aus den Spielen gegen Sangerhausen und Wolfsburg bestätigt werden. „Mit der entsprechenden Unterstützung der Fans sollte uns das auch gelingen“, so Pfannkuch.


Bild Magdeburg vom 18.10.2005

Halberstadt
Donnerwetter statt Wolke 7

Von Olaf Scholz

Manch einer hatte es befürchtet. Nach Halberstadts 2:1 über Bundesligist Wolfsburg gab es die Punktspielpleite – 0:1 in Eilenburg.
Nach dem Aufenthalt auf Wolke 7 folgt jetzt das Donnerwetter. Germanias Trainer Thomas Pfannkuch (35): „Über das Warum und Weshalb müssen wir reden. Wir sind ja kein Kindergarten.“
Fakt: Zweimal hat Halberstadt in dieser Saison kein Tor geschossen. Zweimal ging man als Verlierer vom Platz. Pfannkuch: „Wir waren nicht in der Lage, Ideen zu produzieren und torgefährlich zu werden. Drei Chancen in 90 Minuten sind für unsere Ansprüche zu wenig.“
Der Coach erwartet Sonntag einen Sieg von Germania (2.) gegen Bautzen (4.). Pfannkuch weiß aber, dass es nicht einfach wird: „Nach dem 0:1 in Magdeburg hat die Mannschaft mit 5:1 gegen Oberlausitz reagiert…“


Volksstimme vom 17.10.2005

Germania Halberstadt verliert 0:1 in Eilenburg
Böses Erwachen nach Höhenflug von Wolfsburg

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt. Gelungene Kür, verpatzte Pflicht. Nach dem Sieg über den VfL Wolfsburg in der Vorwoche (2:1) kam Germania gestern beim FC Eilenburg wieder im rauhen Oberliga-Alltag an - 0:1. Bei den Sachsen bewahrheitete sich das. was Trainer Pfannkuch nach dem WolfsburgHöhenflug prophezeit hatte: "70 oder 80 Prozent Leistung reichen gegen Eilenburg nicht. Da muss jeder 100 Prozent abrufen.
Doch davon waren alle Halberstädter weit entfernt. Die ersten 20 Minuten wurden völlig verschlafen. Da stimmte nichts. Der Ball hoppelte durch die Reihen, Abspielfehler folgte auf Abspielfehler, und von einem Spielaufbau war nichts zusehen. "Inder Folge haben wir nicht ganz unberechtigt das Gegentor kassiert", resümierte Pfannkuch. Petzold hatte mit einem "Sonntagssehuss" aus 20 Metern die Führung erzielt. Erst danach wurde Halberstadt wacher, von einer Leistung wie gegen Wolfsburg war man abei meilenweit entfernt. Germania ließ in Eilenburg alle Tugenden vermissen, die sie in den vergangenen Wochen so stark gemacht hatte. Halberstadt spielte ohne Biss, nahm die Zweikämpfe nur zögerlich an und zeigte keinen richtigen Drang zum Tor. Die Grundschnelligkeit tendierte gegen Null.
Auch wenn sich die Halberstädter nach dem Rückstand etwas an ihre Stärk-en erinnerten, die Zeit lief ihnen davon. Trotz größerer Spielanteile, an hochkarätigen Chancen mangelte es. Nach dein Seitenwechsel tuminelte sich Germania zwar nur noch in der Eilenburger Hälfte. Doch im Abschluss blieb man zu harmlos. Eilenburg beließ es dabei, sich hinten reinztistellen und die Bälle mit langen Pässen nach vorne zu dreschen. Konter ergaben sieh daraus nicht, weil Germanias Vierer-Kette wieder auf dem Posten war: Ausreden, dass vielleicht das Wolfsburg-Spiel zu kräftezehrend war, ließ Pfannkuch nicht gellen: "Wir hatten genügend Zeit. Ich halte nichts davon, die Ursache für die schwache Leistung woanders zu suchen. Wir müssen uns an unsere eigene Nase fassen.


Volkstimme vom 15.10.2005

Germania Halberstadt
Voll konzentriert

Von Katharina Richter

Halberstadt (kr). Das 2:1 von Germanias Oberliga-Kickern gegen den VfL Wolfsburg lässt in Halberstadt das Stimmungsbarometer weiter steigen. Trainer Thomas Pfannkuch fordert angesichts des morgigen Auswärtsspiels in Eilenburg zu Recht, „mit vollster Konzentration, möglichst fehlerfrei und mit einer hundertprozentigen Leistung“ einen vollen Erfolg seiner Elf. In der Überschrift unseres gestrigen Beitrages war versehentlich dem Coach eine Aussage des Eilenburger Trainers („Froh, wenn wir einen Punkt holen“) in den Mund gelegt worden. Wir bitten um Entschuldigung.


Volksstimme Halberstadt vom 15.10.2005

Germania Halberstadt erreicht morgen wieder der Oberliga-Alltag
Nach der schönen Wolfsburg-Kür folgt die schwere Eilenburg-Pflicht

Von Mathias Kasuptke

Germania steht vor einer schweren Aufgabe: Das Problem ist weniger der Gegner. Halberstadts Oberligist muss vom Hoch des 2: 1-Sieges über den Bundesligisten VfL Wolfsburg wieder runter in den tiefen Oberliga-Alltag. Morgen um 14 Uhr trifft die Mannschaft von Trainer Pfannkuch auf den FC Eilenburg. Für den Coach bedeutet dies psychologische Schwerstarbeit.

Halberstadt. Es ist wohl die schwerste Aufgabe für Thomas Pfannkuch in seiner noch jungen Trainerlaufbahn. Morgen muss er seine Mannschaft wieder von Wolke sieben nach dem Wolfsburg-Spiel auf den Rasen des Eilenburger Sportplatzes herunter holen. Germania wäre nicht die erste Mansnchaft, die nach überragenden Spielen unter der Woche am Wochen ende gegen vermeintlich leichte Gegner scheitert. „Wer glaubt, mit 60 oder 80 Prozent spielen zu können, liegt falsch. Das reicht gegen Eilenburg nicht“, unterstreicht auch Pfannkuch und tritt damit energisch eventuellen Lockerheiten entgegen: „Ich erwarte 100 Prozent Leistung“. Für ihn zähle in Eilenburg nur ein Sieg.
Beim FC Eilenburg ist schwer zu bespielen. Das Stadion gleicht eher einem Sportplatz mit freiem Blick in Feld und Flur. Die Mannschaft ist bissig und will nach der 1: 3-Heimpleite gegen Bautzen am letzten Spieltag zu Hause wieder punkten.
Auch Germanias Vize-Präsident Uwe-Karsten Heimbürger hat sofort nach dem Wolfsburg-Sieg an die Pflicht im Oberliga-Alltag erinnert. „Die Leistung gegen Wolfsburg war gut, sie muss aber am Sonntag gegen Eilenburg bestätigt werden. Das 2: 1 gegen Wolfsburg war Kür, Eilenburg ist aber die Pflicht“, unterstrich Heimbürger.
Auf reichlich Unterstützung können sich die Germanen morgen freuen. Der Germania-Fan-Club „Harz“ hat einen großen Bus gemietet.


Leipziger Volkszeitung vom 14.10.2005

Sonntag kommt der Tabellenzweite Halberstadt / Zuletzt Wolfsburg besiegt
FC Eilenburg empfängt Erstliga-Bezwinger

Von Susan Stephan

Germania Halberstadt hat sicher noch nicht so einen ruhmreichen Namen wie der FC Sachsen Leipzig, der Hallesche FC oder VFC Plauen. Fußball spielen tun die Jungs aus Sachsen-Anhalt aber momentan erfolgreicher als die Traditionsklubs. Hinter dem 1. FC Magdeburg rangieren die Schützlinge von Trainer Thomas Pfannkuch auf Platz zwei in der Oberliga Süd.
„Wenn meine Spieler 100 Prozent geben, werden wir auch in Eilenburg gewinnen“, gibt sich der Coach siegessicher. Sein gesundes Selbstbewusstsein ist nachvollziehbar. In der Meisterschaft läuft es glänzend; im Pokal zog man durch ein 6:0 gegen Sangerhausen locker ins Viertelfinale und in einem Testspiel gelang am Dienstag der ganz große Coup. Bundesligist VfL Wolfsburg wurde mit 2:1 (1:0) vom Rasen gefegt! Die Tore dabei keine Glückstreffer, auch die Vermutung, Wolfsburg sei mit der Zweiten angetreten, ist falsch. Die „Wölfe“ kamen in Bestbesetzung und erlebten ihr blaues Wunder.
„Momentan läuft es. Ich hoffe, es geht noch lange so weiter“, meint Pfannkuch. Wenn es nach seinem Trainerkollegen Frank Pohl geht, wird der Höhenflug schon am Sonntag gestoppt. Im eigenen Stadion wollen sich die Eilenburger für den schwachen Auftritt beim 1:3 gegen Budissa Bautzen rehabilitierten. „Wir werden beißen“, verspricht Verteidiger Daniel Ackermann. Mit seinen Teamkollegen hat er sich vorgenommen „hinten zu null zu spielen und vorn die Chancen optimal zu nutzen“. Den heimischen Fans sei man ein gutes und erfolgreiches Spiel schuldig, so „Acki“. Im Training machte Pohl seine Jungs mit acht Sprints über 100 Meter heiß und hoffentlich auch schnell… Noch nicht wieder dabei ist Daniel Bernhardt, dessen Wadenverletzung entpuppte sich als Muskelfaserriss. Auch die Routiniers Andre Hund (Rücken) und Sven Grubitzsch (Knie) fehlen; Youngster Christian Bettfür (Knöchel) muss ebenfalls passen.


Volksstimme vom 14.10.2005

Germania Halberstadt
Pfannkuch: „Froh, wenn wir einen Punkt holen“

Von Wolfgang Seibicke

Völpke. So erfreulich das Freundschaftsspiel gegen Erstbundesligisten VfL Wolfsburg auch für die Kicker von Germania Halberstadt am Dienstag auch verlief und vor allem endete, nämlich 2:1 – die Partie ist abgehakt.
Der Punktspielalltag hat die Vorharzer wieder und beschert ihnen am Sonntag mit Gastgeber Eilenburg einen Kontrahenten, den man keineswegs auf die leichte Schulter nehmen darf. „Ich erwarte von meiner Mannschaft eine hundertprozentige Leistung, sonst ist dieser Gegner nicht zu schlagen. In Eilenburg dürfen wir uns keine Fehler erlauben“, fordert Germania-Coach Thomas Pfannkuch volle Konzentration von Beginn an.
Kontrahent Eilenburg hat viele seiner Partien knapp gestaltet. Mit den bislang eroberten acht Punkten ist Trainer Pohl allerdings nur bedingt zufrieden. „Speziell in unserem letzten Heimspiel gegen Bautzen hätte ich mir einen Dreier gewünscht. Doch das geriet mit einem 1:3 völlig daneben. Unvermögen war auch noch dabei, denn unser Torwart kassierte einen Treffer aus 70 Meter Entfernung, indem er einen Befreiungsschlag unterlief.“ Vor Germania hat Pohl großen Respekt: „Die Mannschaft habe ich in Halle und Sangerhausen beobachtet. Danach bin ich froh, wenn wir am Sonntag einen Punkt holen.“
Sein Halberstädter Pendant Pfannkuch will einen Auswärtssieg haben. Die personelle Situation bei Germania sieht gut aus. Keeper Sebastian Kischel, der in der Begegnung gegen Wolfsburg geschont wurde, ist nach Fußverletzung wieder fit und kann in Eilenburg wieder in den Kasten zurückkehren. Einziges „Sorgenkind“ bleibt Alex Kopp, dessen Kniebeschwerden nicht abklingen wollen.


Volksstimme Staßfurt vom 14.10.2005

Viertelfinale Landespokal
Auslosung in der Halbzeitpause

Von unbekannt

Staßfurt (ls). Am 15. Oktober wird in der Halbzeitpause des Spiels SV 09 Staßfurt gegen den Burger BC das Viertelfinale des Fußball-Landespokals von Sachsen-Anhalt ausgelost.
Die Partien aus den noch fälligen Paarungen zwischen dem SV 09 Staßfurt und dem 1. FC Magdeburg II und dem 1. FC Lok Stendal gegen MSV Börde werden am 31. Oktober um 13. 30 Uhr ausgetragen.
Die Sieger dieser Pokalbegegnungen sind dann mit den bereits qualifizierten Mannschaften der Oberliga 1. FC Magdeburg, VfB Germania Halberstadt und der Verbandsliga Magdeburger SV 90 Preußen, Grün-Weiß Piesteritz, Naumburger SV 05 und BSV Ammendorf am 12. November im Viertelfinale des Landeswettbewerbs.
In diesem starken Feld ist dann neben der Oberliga und Verbandsliga noch ein Vertreter der Landesliga - der SV 09 Staßfurt oder der 1. FC Magdeburg II - vertreten.


Bild Magdeburg vom 13.10.2005

1. FC Magdeburg
FCM im Pokal - Finale gegen Germania?

Von Olaf Scholz

Der 1. FC Magdeburg und der VfB Germania Halberstadt sind die einzigen Oberligisten im Sachsen-Anhalt-Pokal. Und damit auch die Favoriten auf den Pott. Magdeburgs Kapitän Mario Kallnik: "Es wäre schön, wenn es ein Finale gegen Halberstadt gäbe." Die Weichen für dieses Endspiel könnten schon am Sonnabend gelegt werden. Da wird in Staßfurt das Viertelfinale (12. November) ausgelost.
Nachsitzen im Achtelfinale müssen am 31. Oktober (13.30 Uhr) Lok Stendal gegen MSV Börde und Staßfurt gegen FCM II.


Volksstimme Halberstadt vom 13.10.2005

Fußball: Der VfB Germania schlug den VfL Wolfsburg und erntete viel Lob
„Es sind gute Jungs, ich bin stolz auf diese Mannschaft“

Von Mathias Kasuptke

Begeisterung ohne Grenzen. Halberstadts Oberligist erntete nach dem Sieg über den Bundesligisten VfL Wolfsburg viel Lob – von Prominenz aus Politik und Wirtschaft, vom Vereinspräsidium und von Sponsoren. Halberstadts Oberbürgermeister Dr. Hausmann meinte: „Dieser Verein und diese Mannschaft sind ein tolles Aushängeschild.“

Halberstadt. Da konnte man schon ins Schwärmen kommen. Mit einer konzentrierten und disziplinierten Leistung schlug Halberstadts Oberligist den Bundesligisten aus Wolfsburg mit 2: 1. Selbst die 1 200 Zuschauer im Friedensstadion hielt es nach dem Spiel nicht mehr auf den Plätzen. Nach dem Abpfiff gab es Standing Ovations.
Das war kein glücklicher Sieg. Da haben sich nicht zehn Halberstädter hinten rein gestellt und nur die Wolfsburger Angriffe abgewehrt. Da gab es keine spielerische Überlegenheit der Bundesligaprofis, die zu Hauf Torchancen hatten, aber Pech am Fuß. Germania hat Fußball gespielt, selbstbewusst und mit sichtbarer Freude. „Sie sollten das Spiel genießen und ihren Spaß haben“, erklärte Trainer Thomas Pfannkuch nach der Begegnung.
Das Wort Spaß taucht bei Pfannkuch auffallend regelmäßig auf, als wäre es das Geheimrezept des Erfolges dieser „neuen Germania“. Von „geheim“ will Pfannkuch allerdings nichts wissen. „Wir haben eine gute Mannschaft. Jeder kann sich auf jeden verlassen und jeder kann auch mal einen Fehler machen, ohne dass er gleich verdammt oder beschimpft wird. Vielleicht ist das unser Geheimnis. Es sind gute Jungs, ich bin stolz auf diese Mannschaft“, erklärte Pfannkuch.
Die Qualität der Mannschaft wird auch außerhalb des Platzes gewürdigt. Germania-Präsident Olaf Herbst war rundum begeistert. „Da weiß man gar nicht, was man sagen soll. Auf diese Mannschaft kann Halberstadt wirklich stolz sein“. Vize-Präsident Uwe-Karsten Heimbürger sah in der Leistung der Mannschaft und dem Ergebnis „die Früchte der jahrelangen systematischen Arbeit“ von Verein und Sponsorenstammtisch. Ziel müsse es sein, diese Leistung konstant zu halten. Halberstadts Oberbürgermeister Dr. Hausmann meinte: „Siege, aber triumphiere nicht. Lasst uns in Bescheidenheit üben. Halberstadt hat viele kulturelle Aushängeschilder. Dieser Verein, diese Mannschaft gehören mit Sicherheit dazu.“
Selbst die Politik- und Wirtschaftsprominenz, die extra aus Magdeburg angereist war, war voll des Lobes. Unter anderem zeigten sich Bau- und Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre, IHK-Präsident Klaus Hieckmann und Investitionsbankchef Manfred Maas „beeindruckt von der Geschlossenheit der Mannschaft und des Sponsorenumfeldes“ beim Halberstädter Oberligisten. Daehre: „Das kann sich sehen lassen.“


Volksstimme vom 12.10.2005

Überraschung: Halberstadt schlägt VfL Wolfsburg 2:1 (1:0)
Germania düpiert Bundesligisten

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt. Wer hätte das gedacht? Nach dem souveränen Pokalauftritt am Sonntag schickte Germania Halberstadt gestern mit einer 1:2-Niederlage nach Hause. Und dazu noch verdient.
Vor 1200 Zuschauern war von einem Dreiklasse-Unterschied im Friedenstadion nichts zu sehen. Über weite Strecken war Germania die spielbestimmende Mannschaft, lies den Ball ruhig laufen und behielt in jeder Situation die Übersicht. Ganz anders Wolfsburg. Der Bundesligist kam überhaupt nicht ins Spiel. Germania störte früh, ließ den Wolfsburgern keinen Raum für den Spielaufbau, was zu zahlreichen Fehlpässen führte. Der VfL hatte in der ersten Halbzeit zwei Chancen: In der 25. Minute köpfte Klimowicz an die Latte, Marlet später einen Meter drüber. Das wars.
Germania hatte nicht wesentlich mehr Chancen, traf aber. In der 44. Minute tummelte sich bei einer Ecke von Stefke alles im Wolfsburger Strafraum, nur Gerlach beachtete keiner. Germanias Kapitän zog freistehend aus 22 Metern ab und erzielte angesichts der größeren Spielanteile die verdiente Führung. Nach dem Wechsel kein verändertes Bild. Germania spielte auf Augenhöhe. Nur in der 61. Minute ließ man Thiam im eigenen Strafraum zu vie Platz – 1:1. die Antwort kam sechs Minuten später: D’Alessandro wusste sich nicht zu helfen, foulte Reitzig. Schiedsrichter Simon zeigte auf den Punkt, Banser verwandelte locker. Die Überraschung war perfekt, der Sieg verdient. Und es hätte für Wolfsburg noch dicker kommen können: Stefke vergab in der 87. Minute freistehend.


Volksstimme Halberstadt vom 12.10.2005

Riesenjubel nach 2: 1-Sieg gegen den VfL Wolfsburg

Von Mathias Kasuptke

Einen hoch verdienten 2: 1-Sieg feierten gestern Abend die Oberliga-Fußballer des VfB Germania Halberstadt im Freundschaftsspiel gegen die Bundesligaprofis vom VfL Wolfsburg. Im heimischen Friedensstadion zeigten die Germanen vor 1 200 Zuschauern gegen enttäuschende Wolfsburger herzerfrischenden Fußball. Das 1: 0 erzielte Enrico Gerlach, dessen 22-Meter-Schuss unhaltbar abgefälscht wurde (44.). Pablo Thiam sorgte nach der Pause mit einem Solo für den Ausgleich (61.). Doch schon sechs Minuten später löste Fait-Florian Banser bei den VfB-Fans erneut einen Jubelschrei aus. Er verwandelte einen Foulstrafstoß zum 2: 1, nach dem zuvor Friedrich Reitzig von Alessandro gefoult worden war.


MDR Online vom 12.10.2005

Fußball / Testspiel
Wolfsburg blamiert sich in Halberstadt

Von unbekannt

Überraschung in Halberstadt: Die Oberliga-Fußballer der hiesigen Germania haben ein Freundschaftsspiel gegen die Bundesliga-Stars vom VfL Wolfsburg mit 2:1 (1:0) gewonnen. "Ich hatte nicht gedacht, dass wir so gut mithalten würden. Ich habe gute Jungs und bin stolz auf sie", freute sich Halberstadts Coach Thomas Pfannkuch.

Erstliga-Stars enttäuschen
Wolfsburg, mit allen Stars angereist, enttäuschte vor 1.200 Zuschauern auf der ganzen Linie. Der Bundesligist wirkte unkonzentriert und leistete sich erschreckend viele Abspielfehler. Bitter endete der Auftritt besonders für Mike Franz. Der Verteidiger spielte im Nachwuchs für Halberstadt und kam über Magdeburg nach Wolfsburg. Er lieferte eine enttäuschende Leistung ab und wurde nach 45 Minuten ausgetauscht.

Zur Pause führte der Außenseiter durch den Treffer von Gerlach (44.) mit 1:0. VfL-Kapitän Thiam gelang der Ausgleich (60.), ehe Banser (67.) für den Endstand sorgte. Stefke hatte drei Minuten vor dem Ende sogar das 3:1 auf dem Fuß. "Das sind Spiele, die einfach passieren", nahm Wolfsburg Chefcoach Holger Fach die Niederlage gelassen.
Fach spielte übrigens in der Saison 1990/1991 gemeinsam mit Germania-Trainer Pfannkuch bei Borussia Mönchengladbach.


Kicker vom 12.10.2005

Wolfsburg: 1:2 im Test gegen den Oberligisten
"Wölfe" blamieren sich in Halberstadt

Von unbekannt

Bundesligist VfL Wolfsburg hat ein Testspiel am Dienstagabend beim Oberligisten Germania Halberstadt überraschend mit 1:2 verloren.
Die Elf von Trainer Holger Fach blamierte sich vor 800 Zuschauern gegen die Amateure des Viertligisten, kam lediglich durch Kapitän Pablo Thiam zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Die Tore für den Außenseiter erzielten Gerlach (44.) und Banser per Foulelfmeter (67.).
"Es war ein normales Testspiel. Ergebnisse wie diese werden immer wieder passieren", hakte Fach die Niederlage schnell ab. Der VfL brachte insgesamt 18 Akteure zum Einsatz.


Wolfsburger Allgemeine vom 12.10.2005

Blamage in Halberstadt

Von unbekannt

Huch, das war nichts, VfL. Der Wolfsburger Fußball-Bundesligist verlor gestern beim Oberligisten Germania Halberstadt mit 1:2 (0:1). Pablo Thiam glich zum zwischenzeitlichen 1:1 aus.
Doch am Ende mussten sich die Profis von rund 800 Zuschauern verhöhnen lassen („Erste Liga – und keiner weiß, warum“). Enrico Gerlach und Veit-Florian Banser mit einem von Stefan Schnoor verursachten Foulelfmeter trafen für Halberstadt. Von einer Blamage wollte VfL-Coach Holger Fach nichts wissen: „Eine normale Testspiel-Pleite, wie sie immer mal passieren kann, bei der auch der schlechte Schiri und der furchtbare Platz mitgeholfen haben.“



Wolfsburger Nachrichten vom 12.10.2005

VfL Wolfsburg verliert Testspiel beim Oberligisten Germania Halberstadt mit 1:2
Eine ganz normale Pleite

Von Matthias Kasuptke und Thomas Kruse

Halberstadt. Diese Pleite trägt peinliche Züge. Mit 1:2 (0:1) verlor der VfL gestern das Testspiel beim Oberligisten Germania Halberstadt – und das nicht einmal unverdient.

„Spiele wie diese passieren immer mal wider. Es war ein ganz normales Testspiel“, versuchte VfL-Trainer Holger Fach hinterher, das Ergebnis zu relativieren. Doch der Chefcoach hatte sich zuvor an der Seitenlinie mächtig aufgeregt. Zwar traf Fachs Zorn den Linienrichter und einen Balljungen – doch gemeint waren seine Kicker, die am Samstag beim Tabellenzweiten Hamburger SV antreten müssen (15.30 Uhr). Die Partie wäre wohl der erwartete Selbstgänger geworden, wenn Diego Klimowicz in der 25. Minute nicht per Kopf nur die Latte des Halberstädter Tores getroffen hätte. Die zweite Chance in der ersten Halbzeit vergab Steve Marlet ebenfalls per Kopf (43).
Besser machten es die vom Ex-Wolfsburger Ingo Vandreike gut in Szene gesetzten Gastgeber. Enrico Gerlach sorgte mit einem abgefälschten Schuss aus 20 Metern für die Führung (44.), Vait Florian Banser erzielte per Foulelfmeter den Siegtreffer. Das Foul hatte der eingewechselte Stefan Schoor verursacht. Für den zwischenzeitlichen Ausgleich sorgte Kapitän Pablo nach einer Stunde. Richtig dicke Ausgleichschancen hatte der haushohe Favorit gegen Ende der Partie nicht mehr. Im Gegenteil: Steffke scheiterte für den Tabellenzweiten der Oberliga-Nordost (Südstaffel) in der 87. Minute am glänzend reagierenden Andre Lenz im Wolfsburger Tor.
Der Bundesligist wirkte über weite Strecken unorganisiert und anfällig in der Deckung. Fehlerhafte Abspiele sorgten für zusätzliche Verwirrung in den eigenen Reihen. Für Gefahr vor dem Halberstädter Tor sorgten Standard-Situationen der Wolfburger. Bis auf Miroslav Karhan sowie die angeschlagenen Kevin Hofland und Levan Tskitishivili traten die „Wölfe“ in Bestbesetzung an. Halberstadt erlaubte sich den Luxus, mit dem Reservekeeper und später mit dem Torhüter der A-Jugend-Mannschaft zu spielen.


Wolfsburger Allgemeine vom 12.10.2005

Rund um den VfL
Hofland pausiert im Testspiel

Von unbekannt

Gefahr auf der VfL-Bank
Beim Test in Halberstadt wurde Coach Holger Fach beim Versuch eines Balljungen, das Leder zurück ins Spiel zu bringen, am Ohr getroffen. Kurz darauf wollte Betreuer Heinz Mies einen Ball fangen – und wäre fast von der Bank geplumpst.

Hofland pausiert im Testspiel
VfL-Abwehrchef Kevin Hofland brach das Warmmachen in Halberstadt ab – wegen seiner altbekannten Probleme mit dem Sprunggelenk. „Der Platz ist hart, da wollte ich kein Risiko eingehen“, so der Holländer.




Wolfsburger Nachrichten vom 12.10.2005

Waldlauf sorgte für müde Beine
Maik Franz in Harzer Heimat

Von Thomas Kruse

Halberstadt. Die Rückkehr in seine Harzer Heimat hatte sich Maik Franz ganz anders vorgestellt. In Langenstein lebt die Familie des VfL-Verteidigers, bei Germania Halberstadt war er selbst aktiv.
„Halberstadt war griffig, die haben nicht schlecht gespielt. Wir hatten unsere Chancen, aber die haben wir nicht genutzt. Der erste Gegentreffer war unglücklich, und der Elfmeter für Halberstadt war wohl keiner. Solche Spiele gibt es“, hakt Franz die Pleite beim gegnerischen Viertligisten schnell ab. „Mir ist lieber, wir verlieren in Halberstadt und gewinnen am Samstag in Hamburg“, sagte der Reservist Franz nach der Niederlage.
Eine Erklärung für den Ausrutscher gibt es allerdings. Nach drei freien Tagen hatte Chefcoach Holger Fach gestern Vormittag einen intensiven Waldlauf angesetzt. Der steckte einigen Wolfsburgern dann aber ordentlich in den Knochen. Mit diesem Handicap ist am Samstag nicht zu rechnen.


Volksstimme vom 11.10.2005

Germania Halberstadt
Reizvoller Test gegen Wolfsburg

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (mka). Zu einem Testspiel empfangen die Oberligakicker von Germania Halberstadt heute (Anpfiff im Friedensstadion 16 Uhr) den Bundesligisten VfL Wolfsburg. VfL-Manager Thomas Strunz versprach, dass die Gäste bis auf Mike Hanke alle Asse an Board haben werden, darunter auch den Ex-FCM-Spieler Maik Franz. Der gebürtige Langensteiner brennt darauf, sich wieder ins Bundesligateam zu spielen.
Am Rande der Begegnung treffen sich auch zwei alte Freunde wieder: Wolfsburg Trainer Holger Fach und Thomas Pfannkuch, der Coach von Germania, jagten 1990/91 gemeinsam bei Borussia Mönchengaldbach dem Fußball hinterher.


Mitteldeutsche Zeitung vom 11.10.2005

Enttäuschung nach dem Pokal-Aus
Es tut mir leid für die Fans

Von Ralf Kandel

Sangerhausen/MZ. Die Enttäuschung steckt noch immer tief. Ein Tag nach der derben 0:6-Pleite im DFB-Landespokal gegen Germania Halberstadt ärgert sich Trainer Eberhard Vogel über das sang- und klanglose Aus seiner Verbandsliga-Elf vom VfB Sangerhausen. Mit dem Ex-Nationalspieler sprach unser Mitarbeiter Ralf Kandel.

War der VfB so schwach oder war Halberstadt so stark?

Eberhard Vogel: Wir hatten kaum eine Chance gegen den Tabellenzweiten der Oberliga. Klipp und klar: Die Halberstädter waren einfach eine Klasse besser. Ich bin darüber enttäuscht, dass wir nicht mithalten konnten. Für unsere Zuschauer tut es mir leid, ich habe mich selbst über die Leistung der Mannschaft geärgert.

Was war die Ursache für das am Ende doch deutliche 0:6-Debakel?

Vogel: Kein einziger unserer Spieler hat Normalform erreicht. Nach dem schnellen Gegentreffer waren wir total von der Rolle. Wir waren gedanklich viel zu langsam. Die Halberstädter hatten Schnelligkeitsvorteile und waren uns auch in den Zweikämpfen überlegen. Wir konnten uns nie entscheidend durchsetzen.

Hat die Niederlage Auswirkungen auf die Punktspiele?

Vogel: Ich hoffe und denke nicht. Wir werden das Halberstadt-Spiel auswerten, dann schnell schnell abhaken und uns auf das Sonntagsspiel gegen Amsdorf konzentrieren. Ich bin sicher, die Niederlage gegen Halberstadt wird uns nicht umwerfen.


Mitteldeutsche Zeitung vom 10.10.2005

Sangerhausen verliert gegen Germania Halberstadt mit 0:6
Oberligist eine Klasse besser

Von Ralf Kandel

Sangerhausen/MZ. Der DFB-Landespokal Sachsen-Anhalt ist für den VfB Sangerhausen Geschichte. Nach der zweiten Mannschaft am Sonnabend verabschiedete sich der VfB I am Sonntag aus dem Wettbewerb. Vor rund 1 000 Fans verloren die Sangerhäuser gegen den Oberligisten Germania Halberstadt mit 0:6 Toren.
Dabei war der Optimismus bei den Gastgebern groß. "Ich kann mich nicht erinnern, dass wir ein Heimspiel gegen Halberstadt verloren haben", so VfB-Präsident Günter Brötzmann. Von einer Fortsetzung der Erfolgsserie waren die Sangerhäuser am Sonntag so weit entfernt, wie das Rosarium vom Nordpol. Schon nach einer knappen Minute war Maik Völkner im VfB-Tor zum ersten Mal geschlagen. Ladislav Stefke entwischte seinem Bewacher Sergej Maherovych und traf mit trockenem Schuss. Nach weiteren guten Chancen für den Gast und einem nicht gegebenen Elfmeter war es Nils Thiele in der 42. Minute, der mit einem Kopfball zum 2:0 die Weichen endgültig zum Weiterkommen stellte. Als dann auch noch Maherovych in der 50. Minute von Schiedsrichter Schweinefuß mit gelb-rot vom Feld geschickt wurde, schlitterte der Gastgeber in ein Debakel. Augenfällig dabei die Schnelligkeitsvorteile der Halberstädter, die ihren Gegenspielern immer wieder davon liefen. Erneut Stefke (54.), Fait Florian Banser (55.), Ingo Vandreike (79.) und Friedrich Reitzig (80.) machten die Pokal-Schlappe des VfB mit weiteren Treffern perfekt. "Wir haben von den Halberstädtern unsere Grenzen aufgezeigt bekommen", lautete das Fazit des VfB-Präsidenten.


Volksstimme vom 10.10.2005

Halberstadt gewinnt im Fußball-Landespokal-Achtelfinale überlegen mit 6:0
Germania fegt Sangerhausen weg

Von Mathias Kasuptke

Germania Halberstadt steht im Viertelfinale des Fußball-Landespokals. Der Oberligist erteilte gestern beim 6:0 (2:0)-Sieg dem Verbandsligisten VfB Sangerhausen eine Lehrstunde. Für die Halberstädter trafen zweimal Stefke, Banser, Thiele, Vandreike und Reitzig zum in keiner Phase der Begegnung gefährdeten Erfolg.

Halberstadt. Besser geht es nicht mehr. Anstoß Germania, erster Angriff, Gerlach flankt auf Stefke, und der drischt den Ball volley aus etwas sechs Metern und spitzem Winkel ins Tor. „Danach waren wir völlig gelähmt“, konstatierte Sangerhausens Trainer Eberhard Vogel nach dem Spiel.
Germania Halberstadt war an diesem Tag für den Verbandsligisten einfach zu schnell, in jeder Beziehung. Ehe sich die Platzherren versahen, war der Ball durch ihre Reihen gespielt. „Diese Schnelligkeit sind wir aus der Verbandsliga einfach nicht gewöhnt“, räumte Vogel ein. Die Halberstädter ließen den Ball nach Belieben rollen, kombinierten souverän und zeigten ein überlegenes Spiel. Das 2:0 durch einen Kopfball von Thiele (41.), nach Flanke von Gerlach war nur eine Frage der Zeit. Zuvor hatten Reitzig und Schlitte – der in der 35. Minute im Strafraum rüde von den Beinen geholt wurde, ohne dass dieses Vergehen vom Schiedsrichter geahndet wurde – bereits Chancen.
Nach dem Seitenwechsel ging es Schlag auf Schlag. Erst holte sich Sangerhausens Maherovych nach wiederholtem Foul an Reitzig die Gelb-Rote-Karte ab (48.), dann trafen Stefke (52.) und Banser (53.) zum 4:0-Zwischenstand. Germania spielte Sangerhausen schwindelig.
Von einem Aufbäumen war beim ambitionierten Verbandsligisten – die Oberliga wird nach Aussage von Trainer Vogel anvisiert – nichts zu spüren. Die Platzherren waren stehend k. o. Germania schaltete drei Gänge zurück, schob den Ball in den eigene Reihen fast ohne Gegenwehr hin und her und traf noch zweimal – in der 76. Minute durch Vandreike und in der 79. Minute durch Reitzig. Überragender Germania-Spieler war erneut Kapitän Gerlach, der souverän das Spiel diktierte. Halberstadts Trainer Pfannkuch zeigte sich nach dem Spiel zufrieden. „Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung“, meinte der Coach und fand bei Kollege Vogel Zustimmung: „Halberstadt hat uns klar beherrscht.“


Volksstimme Halberstadt vom 10.10.2005

Morgen um 16 Uhr: VfB Germania Halberstadt gegen VfL Wolfsburg
Kein lockerer Trainingskick: "Wölfe" mit der Bestbesetzung

Von Mathias Kasuptke

Das Spiel der Fußball-Nationalmannschaft am Sonnabend gegen die Türkei machte es möglich: Die Bundesliga hat spielfrei und die Teams suchen Testspielgegner. Einer davon ist morgen der VfB Germania Halberstadt. Der Oberligist empfängt um 16 Uhr im Halberstädter Friedensstadion den Bundesligisten VfL Wolfsburg - in Bestbesetzung. Halberstadt. Oberligist trifft Bundesligist. Der VfB Germania hat mitten in der Saison einen Coup gelandet. Im Rahmen der von VfB-Trainer Thomas Pfannkuch bereits vor Wochen angeschobenen Testspielserie unter der Woche - die den Oberligisten bisher aufs Land geführt hat - wurde jetzt der Bundesligist VfL Wolfsburg verpflichtet. Morgen uni 16 Uhr wird die Begegnung im Halberstädter Friedensstadion angepfiffen. Wie es gelungen ist, den Wolfsburger Erstligisten nach Halberstadt zu locken, darüber hüllen sich Germanias Spielermanager René Cunaeus und Thomas Pfannkuch allerdings in Schweigen. Allerdings dürfte der Sponsoren-Stammtisch des Halberstädter Oberligisten, der die geballte Wirtschaftskraft des Nordharzes repräsentiert, sein ganzes Gewicht mit in die Waagschale der Entscheidung geworfen haben. Dass es morgen nicht nur einen lockeren Kick zu sehen geben wird, hat Wolfsburgs Manager Thomas Strunz bereits zugesichert und den Testspielcharakter der Begegnung unterstrichen. "Wir werden in voller Besetzung anreisen. Es ist ein Test und es geht um Stammplätze", hatte der Wölfe-Manager ausdrücklich erklärt. Fehlen wird aber wahrscheinlich Nationalspieler Mike Hanke, der am Mittwoch in Hamburg gegen China spielen wird. In Halberstadt wird es morgen zu einem Wiedersehen mit einem alten und guten Bekannten kommen. Der gebürtige Langensteiner Mike Franz, der seit fünf Jahren für Wolfsburg spielt und über den SV Langenstein, Germania Halberstadt und den FCM nach Wolfsburg kam, wird an alter Wirkungsstätte dabei sein. Der 24-Jährige will gegen seinen alten Verein die Chance nutzen, sich in die Stamminformation des VfL spielen, zu der er an den letzten Spieltagen nicht gehört hatte. "Sicher bin ich nicht glücklich über die Situation, aber ich werde schon noch auf meine Spiele kommen. Ich bin dran an der Mannschaft und hoffe auf meine Chance", erklärte Mike Franz kürzlich vor Wolfsburger Fans. Ebenfalls ein Wiedersehen wird es für VfL-Coach Holger Fach und Halberstadts Trainer Thomas Pfannkuch geben. Beide verbindet eine seit Jahren währende Freundschaft. Sie haben während ihrer aktiven Zeit gemeinsam bei Borussia Mönchengladbach die Fußballschuhe geschnürt und sich danach auch nie ganz aus den Augen verloren.


Volksstimme Halberstadt vom 10.10.2005

VfL Wolfsburg morgen im Friedensstadion
Bundesligateam zu Gast

Von Sabine Scholz

Halberstadt (sc). Die Partnerschaft zwischen Halberstadt und Wolfsburg trägt starke sportliche Züge. Neben dem Tennis ist es der Fußball, der beide Städte des Öfteren zusammenführt. Morgen gibt es nun ein besonderes Spiel - um 16 Uhr wird im Friedensstadion ein Match zwischen dem VfB Germania und dem VfL Wolfsburg angepfiffen. Mal sehen, wie sich der Oberligist gegen den Tabellensiebten der Bundesliga schlägt.
Zu dem Spiel sind nicht nur die Stadtratsfraktionen eingeladen, sondern alle interessierten Halberstädter und Fußballfreunde.


Volksstimme vom 08.10.2005

Landespokal: Halberstadt in Sangerhausen
Trainer weicht in Zielstellung nicht ab

Von Wolfgang Seibicke

Halberstadt. „Wir wollen in dieser Saison Landespokalsieger werden“, weicht Thomas Pfannkuch, Trainer von Fußball-Oberligist Germania Halberstadt, keinen Schritt von der im Sommer formulierten Zielstellung für seine Mannschaft ab. Die hat im morgigen Achtelfinalspiel (Anstoß 14 Uhr) beim VfB Sangerhausen anzutreten. Der Gastgeber ist derzeit Tabellenzweiter der Verbandsliga.
Mit Mannschaften aus dieser Klasse haben die Halberstädter in den letzten beiden Jahren allerdings unangenehme Erfahrungen gesammelt, denn 2003/04 flogen sie bei GW Piesteritz aus dem Wettbewerb, ein Jahr später beim späteren Cupsieger Preußen Magdeburg.
Pfannkuch aber lässt diesmal nicht einmal den Ansatz von Ausflüchten zu. „Wir spielen so konzentriert, dass wir im Wettbewerb weiter durchmarschieren“. Aus Verletzungsgründen kann allerdings Alex Kopp (Prellung rechter Fuß) in Sangerhausen nicht mitspielen.
Halberstadts erfolgreichem Coach wurde in diesen Tagen übrigens signalisiert, dass man weiterhin mit ihm zusammenarbeiten möchte. Ein unterschriebener Vertrag zwischen Pfannkuch und dem Verein existiert jedoch noch nicht.
Zwei Tage nach der Pokalpartie in Sangerhausen, konkret am Dienstag um 16 Uhr, folgt der Auftritt von Erstbundesligist VfL Wolfsburg im Halberstädter Friedensstadion. Im Gegensatz zu manchem „0815“-Match mit Volksfestcharakter , das zu ähnlichen Anlässen auch über die Bühne geht, wollen der gastgebende Viertligist und die „Wölfe“ für ein rassiges Testspiel sorgen. Thomas Strunz, Manager des VfL, kündigte an, dass sein Team „mit voller Kapelle“ nach Halberstadt komme.


Bild Magdeburg vom 08.10.2005

Germania Halberstadt
Pokal-Spezi Vandreike, übernehmen Sie!

Von Olaf Scholz

Das Ziel ist klar: Germania will den Pott! Doch morgen muß Halberstadt im Pokal erst einmal den nächsten Schritt machen und beim VfB Sangerhausen (5.Liga) gewinnen. Oberliga-Rivale 1.FC Magdeburg steht schon im Viertelfinale, TSV Völpke flog bereits raus. Dafür hat Germania einen echten Pokal-Spezi im Team. Ingo Vandreike, Defensiv-Chef im Mittelfeld. Sein großer Tag: Am 25.8.01 ballerte er die Dortmunder Profis raus. Vandreike schoß das “Goldene Tor" zum 1:0 der Wolfsburg-Amateure im DFB-Pokal gegen den BVB. Trainer Thomas Pfannkuch hofft, dass Ingo den Jungs schmackhaft macht, wie geil es ist, als Pokalsieger gegen einen Bundesligisten zu spielen. Pech für Germania: Außenflitzer Alex Kopp fällt mit Knieverletzung vorerst aus.


Volksstimme Halberstadt vom 08.10.2005

Sponsorenvertrag unterschrieben
WGH erhöht Engagement beim VfB Germania

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (mak). Der Erfolg des Oberligisten beflügelt auch die Sponsoren. Die Wohnungsbaugenossenschaft Halberstadt (WGH) hat ihren Sponsorenvertrag mit dem VfB Germania Halberstadt jetzt erneuert und zugleich erhöht. „Die Oberliga-Fußballer sind ein Aushängeschild unserer Stadt, das den Wirtschaftsstandort bekannter macht und somit den Menschen hier zugute kommt“, begründet WGHChef Karl-Heinz Schönfeld das Engagement seines Unternehmens.
Davon ist auch Germanias Spielermanager René Cunaeus überzeugt. „Im ersten Oberligajahr waren wir noch die Underdocks. Mittlerweile haben wir einen Namen, der für Halberstadt wirbt. Hier wird gemeinsam mit kleinen Schritten etwas solides aufgebaut“, betonte Cunaeus, der anders als bei anderen Fußballclubs, sein Amt neben dem Beruf und dem Training für die Oberliga-Mannschaft ausübt. Die WGH gehört seit Jahren zum engen Kreis des Sponsoren-Stammtisches des VfB Germania. Daran versammelt sind zahlreiche Unternehmen aus der Region, die den größten Verein der Region unterstützen.


Mitteldeutsche Zeitung vom 07.10.2005

Vier Spiele im Achtelfinale - Sangerhausen empfängt Halberstadt
Finalist hofft auf einen neuen Coup

Von Karl Ebert

Halle/MZ. Die Jubelszenen aus dem Frühsommer sind in Sangerhausen noch nicht vergessen. Mit einem Erfolg über den Halleschen FC schossen sich die Schützlinge von Trainer Eberhard Vogel ins Landespokal-Finale. Am Sonntag (14 Uhr) geht es im neuen Wettbewerb zwar erst um den Viertelfinal-Einzug, doch mit dem Oberligisten Germania Halberstadt ist der Gegner nicht weniger prominent als seinerzeit. "Im Gegenteil, nach den Verstärkungen zu Saisonbeginn ist Halberstadt stärker als der HFC. Aber das Wochenende hat es gezeigt, im Pokal haben die Kleinen immer ihre Chance", sagt Vogel.
Bereits am Sonnabend (14 Uhr) kämpft die Sangerhäuser Reserve gegen Grün-Weiß Piesteritz um das Weiterkommen. Pokalverteidiger Preussen Magdeburg muss bei Askania Bernburg Farbe bekennen. Und Romonta Stedten will den BSV Ammendorf überraschen. Die Partien Staßfurt gegen 1. FC Magdeburg II und Lok Stendal gegen Börde Magdeburg wurden wegen des DFB-Länderpokals in Duisburg verlegt.


Volksstimme Halberstadt vom 06.10.2005

Germania Halberstadt vor dem Pokalspiel gegen Sangerhausen
Germanen wollen den Pokal und sich nicht überraschen lassen

Von Mathias Kasuptke

Am kommenden Wochenende steht für Germania Halberstadt zwar kein Oberligaspieltag auf dem Programm, dennoch verspricht der Sonntag einige Spannung. Im Achtelfinale des Landespokalwettbewerbes trifft Halberstadts Oberligist auf den Verbandsligisten VfB 06 Sangerhausen. Anstoß ist in Sangerhausen um 14 Uhr.

Halberstadt. Für Trainer Thomas Pfannkuch gibt es keine Diskussionen. Der Fußball-Landespokal geht diesmal nach Halberstadt. „Wir wollen den Pokal gewinnen“, machte der Coach unmissverständlich deutlich. Somit muss auch das Spiel am Sonntag in Sangerhausen gewonnen werden.Doch einfach wird es gegen den Tabellenzweiten der Verbandsliga Sachsen-Anhalts nicht. Die Mannschaft von Trainer Eberhard Vogel hat am vergangenen Sonntag bei Lok Stendal mit 1: 0 gewonnen und will im nächsten Jahr in die Oberliga aufsteigen. „Wir können eine Überraschung schaffen“, ist Sangerhausens Trainer Vogel mit Blick auf das Pokalspiel gegen Halberstadt überzeugt.Dass Sangerhausen am Sonntag seine Chance nutzen will, weiß auch der VfB-Coach. „Das ist im Pokal immer so. Eine Mannschaft, die eine Klasse tiefer spielt, will natürlich für eine Überraschung sorgen. Wir lassen uns nur nicht überraschen. Es ist uns alles bekannt. Die wollen in die Oberliga und haben eine gute Mannschaft“, betonte er.
Ein Fan-Bus nach Sangerhausen ist offiziell nicht geplant. Dennoch würde sich die Mannschaft über Fan-Unterstützung aus Halberstadt sehr freuen. „Es hat die letzten Spiele im Friedensstadion viel Spaß gemacht mit dieser Fankulisse. Wenn in Sangerhausen heimische Klänge von Rängen kämen, wäre das schön“, so Pfannkuch. Dass die Fans hinter ihrer Mannschaft stehen, erfuhr am Sonntag „Basti“ Kischel. Germanias Keeper wurde von den Fans mit einem Spruchband empfangen. Darauf betonen sie ausdrücklich, dass sie den Patzer des Keepers, durch den der 1: 0-Erfolg des FCM erst möglich wurde, verzeihen.


Volksstimme vom 05.10.2005

Germania Halberstadt
Punktlandung: Fünf Neue = fünf Stammspieler

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt. Fünf Neuverpflichtungen, fünf neue Stammspieler. Germania hat eine Punktlandung absolviert. Banser, Gottwald, Heckeroth, Stefke und Vandreike sind beim Halberstädter Oberligisten unumstritten. „Wir haben uns gezielt verstärkt und keine Überflieger im Team, alle haben Bodenhaftung und wollen Spaß. Das tut dem Teamgeist ausgesprochen gut“, meint auch Kapitän Gerlach. Das hat man auch am vergangenen Sonntag beim 5:1 gegen Oberlausitz gesehen. Von der Papierform überraschte das Ergebnis weniger. Von der Art und Weise, wie es zustande kam, schon. Germania erteilte dem Tabellenletzten eine Lehrunterweisung in Sachen Spielaufbau und Stellungsspiel. Der Grund für das Hoch bei den Halberstädtern sieht Kapitän Gerlach vor allem in der konsequenten Arbeit. „Wir trainieren kontinuierlich, hatten eine gute Vorbereitung, und das zahlt sich jetzt aus. Jeder sieht und spürt es, dass es einen Schritt weiter geht“, erklärt Gerlach auch die gute Stimmung im Team. Denn: Leistungsträger der letzten Saison sitzen auf der Bank. Von Stunk ist bei Germania dennoch nichts zu spüren. Grund: Auch außerhalb des Platzes sind die fünf Neuen längst angekommen. Gerlach: „Welche Neuen eigentlich?“


Volksstimme vom 04.10.2005

Fußball-Oberliga: Halberstadt beim 5:1 über Neugersdorf ungefährdet
Germania gewinnt mit dem Spaß-Faktor

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt. Mit 5:1 (3:0) schlug Fußball-Oberligist Germania Halberstadt den Tabellenletzten FCO Neugersdorf und bestätigte damit den zweiten Tabellenplatz. Je zweinial Banser und Binsker sowie Gerlach schossen die überforderten Oberlausitzer vom Platz. Ein Eigentor von Thiele verhalf den Gästen zum Ehrentreffer.
Vor dem Spiel malte Trainer Pfannkuch noch schwarz: "Wenn wir nicht gleich ein Tor schießen, kann es schwer werden. Die stellen sich hinten rein." Doch dazu kam es am Sonntag gar nicht erst. Bereits in der 3. Minute schob Banser das Leder zum ersten Mal über die Linie. Als in der 16. Minute Banser zu Gerlach flankte und dieser per Kopf das 2:0 erzielte, meldete sich Neugersdorf bereits ab. Ein Abwehrbollwerk, wie von Pfannkuch befürchtet, war bei den Gästen nicht erkennbar. "Wir waren in allen Belangen unterlegen". resümierte auch FCO-Coach Bernd.
Germania kombinierte nach Belieben, ließ den Ball laufen und hatte an diesem Tag offensichtlich richtigen Spaß. -Arbeit macht nur Sinn, wenn sie Spaß macht", meinte auch Trainer Pfannkuch und verriet damit sein Erfolgsrezept: Spaß. "Der Trainer nimmt uns jeden Druck, so dass wir locker aufspielen können", erklärte Kapitän Gerlach die starke Saison seiner Mannschaft. Diese Lockerheit war auch dem 3:0 anzusehen. Banser, Stefke, Binsker - Tor (39.). Der Ball rollte durch die Germania-Reihen, als gebe es keinen Gegner, Der FCO schaute zu, leistete kaurn Widerstand. "Auch wenn wir viele Verletzte haben und fünf Spieler noch unter 20 sind - von den Leistungsträgern kann ich mehr Widerstand erwarten". zürnte der Oberlausitzer Coach.
Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Germania spielte locker weiter, schaltete zwar einen Gang zurück, traf aber trotzdem. Erst war Banser, dann per Kopf Binsker zur Stelle' als der Ball nach einem Gerlach-Freistoß durch die FCO-Mauer trudelte (61.) bzw. Schlitte den FCO-Keeper zur Faustabwehr gezwungen hatte (81.). Neugersdorf schoss nur einmal auf Halberstadts Tor - in der 70. Minute. Hubeny war's. Thiele stand im Weg und fälschte den Ball unhaltbar ab. Pfannkuchs Angst,(, vor dein Spiel erwiesen sieh letztlich als unbegründet. ..Endlich haben wir unsere Chance früh genutzt. So hatten wir die nötige Ruhe. unser Spiel aufzubauen", freute sich der Coach.


Bild Magdeburg vom 04.10.2005

Germania Halberstadt
5:1! So macht Germania Spaß

Von Olaf Scholz

Es bleibt spannend! Germania Halberstadt bleibt nach dem 5:1 gegen den FC Oberlausitz erster Verfolger des 1.FC Magdeburg. Der Spitzenreiter spielte in Auerbach 0:0 Germania-Trainer Thomas Pfannkuch strahlte mit den 1000 Fans: “Wir haben endlich mal gleich zu Beginn unsere Chancen genutzt, die nötige Ruhe ins Spiel bekommen. Danach haben wir den Ball laufen lassen und Spaß gehabt. Das ist unser Erfolgsgeheimnis” Die Tore erzielten Fait-Florian Banser (3. und 61.), Felix Binsker (39., 81.) und Enrico Gerlach (16.). Für Banser war es das sechste und siebte Saisontor: “Die Mannschaft vertraut mir. Es macht Riesenspass” Den hatte auch Torwart Sebastian Kischel. Sein Patzer beim 0:1 in Magdeburg ist abgehakt. Die Fans feierten ihn mit “Basti, unsere Nr.1”-Sprechchören.


Bild Magdeburg vom 01.10.2005

Germania Halberstadt
Wolfsburg testet bei Germania

Von Olaf Scholz

Holger Fach und Thomas Pfannkuch kickten in der Saison 1991/92 in der Abwehrkette von Borussia Mönchengladbach. Jetzt treffen sie erstmals als Trainer aufeinander. Am 11.Oktober (16.00 Uhr) komt Fach mit seinem VfL Wolfsburg zum Freundschaftsspiel nach Halberstadt. Germania-Coach Pfannkuch: “Eine super Herausforderung für mein Team und eine hoffentlich attraktive Partie für unsere Fans” Morgen steht der Oberliga-Alltag auf dem Programm. Der Tabellenzweite Germania empfängt 14 Uhr Schlußlicht Oberlausitz.


Volksstimme Halberstadt vom 01.10.2005

Oberliga-Alltag gegen FC Oberlausitz und Testspiel-Kür gegen VfL Wolfsburg
Germania empfängt Bundesligisten

Von Mathias Kasuptke

Halberstadts Fußballfans wird es freuen: Germania holt den VfL Wolfsburg nach Halberstadt. Am 11. Oktober werden die Bundesliga-Profis um 16 Uhr im Friedensstadion antreten. Doch vorher muss Germania noch den Oberliga-Alltag bewältigen: Morgen empfängt die Pfannkuch-Mannschaft den FC Oberlausitz. Anstoß ist um 14 Uhr.

Halberstadt. Es wird ein Testspiel der ganz besonderen Art: Bundes- gegen Oberligist. VfL Wolfsburg gegen VfB Germania Halberstadt. Am Dienstag, dem 11. Oktober, treffen beide Mannschaften um 16 Uhr im Friedensstadion aufeinander. Den Coup gelandet haben Spielermanager René Cunaeus und Trainer Thomas Pfannkuch. Beide verfügen mitt lerweile über sehr gute Kontakte zum Bundesligisten in Halberstadts Partnerstadt. Mit Wolfsburgs Trainer Holger Fach hat Pfannkuch einst bei Borussia Mönchengladbach die Fußballschuhe geschnürt und pflegt auch sonst mit ihm privaten Kontakt. Cunaeus zieht die Fäden mit VfL-Manager Strunz, der erst kürzlich in Halberstadt war, um weitere Pläne zu schmieden.
Anlässlich dieses sport lichen Highlights hat auch Halberstadts Oberbürgermeister Dr. Harald Hausmann seinen Amtskollegen in Wolfsburg, Oberbürgermeister Rolf Schnellecke, in die Domstadt eingeladen. Germania-Präsident Olaf Herbst hat zudem Halberstadts Landtagsabgeordnete und die Fraktions vorsitzenden des Stadtrates eine Einladung ausgesprochen. Doch ehe sich der Halberstädter Oberligist auch dieser hohen Gäste erfreuen kann, muss der Punktspiel-Alltag gemeistert werden. Der heißt FC Oberlausitz und tritt morgen um 14 Uhr im Friedensstadion an. Die Papierform liest sich leicht, Tabellenzweiter gegen Tabellenletzter. Doch Germanias Trainer Thomas Pfannkuch warnt davor, die Gäste aus Neugersdorf zu unterschätzen. „Die können Fußball spielen, hatten aber in der Vergangenheit großes Verletzungspech“, erklärte der Coach. Das haben die Halberstädter derzeit allerdings auch. Die Einsätze morgen von Alex Kopp (Prellung), René Heckeroth (Zerrung), Kevin Schlitte (Erkältung), Randy Gottwald (Erkältung) und Sebastian Kischel (Schleimbeutelentzündung im rechten Arm) sind alle fraglich. Zwar hofft Pfannkuch noch darauf, dass der eine oder andere zum Spiel rechtzeitig fit wird, doch es bleibt beim Hoffen. Nicht zuletzt deshalb baut der Trainer auf die Fans. „Sie dürfen nicht nervös werden, wenn nicht gleich ein Tor fällt. Wir werden Tore schießen, wir brauchen aber die Unterstützung der Fans“, betonte Pfannkuch. Das dürfte kein Problem sein, gemessen an der Unterstützung im FCM-Spiel und dem Schulterschluss zwischen Team und Fans beim Fan-Abend.


Volksstimme vom 30.09.2005

Germania Halberstadt
Kommt Löffke zum ersten Oberligaeinsatz?

Von Wolfgang Seibicke

Halberstadt: „Wir erwarten, dass die Halberstädter – nach ihrem tollen Saisonstart und noch dazu im heimischen Stadion – gegen uns mit breiter Brust auflaufen werden“, ist sich Peter Berndt, Trainer des FC Oberlausitz Neugersdorf, bewusst, dass seine Mannschaft am Sonntag (14 Uhr) beim Oberligaspiel im Friedensstadion krasser Außenseiter ist. Hauptgrund für diese Einschätzung ist die Tatsache, dass die Oberlausitzer in den bisherigen sieben Saisonspielen noch nicht einen Punkt einheimsen konnten. „Uns fehlen derzeit, und das wird bei der Begegnung in Halberstadt mit Sicherheit nicht anders sein, nicht weniger als fünf Stammspieler. Ich hoffe, dass der eine oder andere in den nächsten Wochen zurückkommt“, ist der FCO-Coach, der das „R“ tatsächlich so herrlich rollt wie man es von einem Neugersdorfer erwartet, um die Personalsituation seiner Mannschaft wahrlich nicht zu beneiden.
In Halberstadt wird das Team sicher ähnlich defensiv operieren, wie bei der Partie beim Spitzenreiter 1. FC Magdeburg, als man recht lange ein 0:0 hielt, am Ende allerdings verdientermaßen noch mit 0:2 unterlag. Beim Kontrahenten Germania Halberstadt sind einige Verletzungen zu registrieren. Immer noch schlägt sich Keeper Sebastian Kischel mit einem lädierten Arm herum. Durchaus möglich, dass diesmal an seiner Stelle Daniel Löffke den Germania-Kasten hütet und sein erstes Oberligamatch bestreitet. Aus dem FCM-Spiel ging Alexander Kopp mit einem dicken Fuß heraus. Ob er am Sonntag wieder spielen kann, ist im höchsten Maße fraglich. Das trifft auch auf Kevin Schlitte zu, dessen schwere Grippe ihn immer noch belastet. Erkältet hat sich inzwischen auch Abwehrspieler Randy Gottwald. In seinem Fall ist aber ein kleineres Fragezeichen zu setzen. test




 

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