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Hier werden ausschließlich die Presseberichte zur 1. Mannschaft, dem Fußball-Oberliga-Team gepostet. Alle weiteren Berichte zum VfB Germania Halberstadt sind im Fan-Forum nachzulesen.

Januar 06


Volksstimme Halberstadt vom 30.01.2006

Oberliga: Germania Halberstadt
Zahlreiche Spielabsagen störten Vorbereitung zur Rückrunde

Von Mathias Kasuptke

Die Vorbereitung auf die Oberliga-R ückrunde neigt sich dem Ende zu. Das letzte Testspiel gewann der VfB Germania Halberstadt gestern gegen Wacker Nordhausen klar mit 6:1. Optimal lief die Vorbereitung, trotz eines sehr "effektiven Trainingslagers", dennoch nicht. Zu viele Spielausfälle ließen den Germania-Motor ins Stottern geraten.

Halberstadt. "Wir haben das Beste daraus gemacht." Halberstadts Trainer Thomas Pfannkuch macht keinen Hehl daraus, dass er sich eine Vorbereitung anders vorstellt. Vier Spiel absagen in den vergangenen 14 Tagen musste der Coach verkraften. Immer wieder machte das Wetter dem Spielbetrieb einen Strich durch die Rechnung. Wäre da nicht das Trainingslager in Osterburg gewesen, hätte man von einer Vorbereitung kaum sprechen können.
Das dreitägige Trainingslager in der Landessportschule in Osterburg lief aber besser, als zunächst von Pfannkuch an genommen. Vereiste Plätze ließen zwar auch in Osterburg kaum ein Freitraining zu, es konnte aber in der Halle gespielt werden. "Wir haben dort sehr effektiv trainieren können. Die ganze Mannschaft hat gut mitgezogen", zeigte sich Pfannkuch trotz des fehlenden Rasenauftritts mit den Trainingsleistungen zufrieden. Ermöglicht hat das Trainingslager in Osterburg der Sponsorenstammtisch von Germania Halberstadt. Die Firmenrunde hat der Oberliga-Mannschaft finanziell unter die Arme gegriffen und den Aufenthalt unterstützt.
Aus Osterburg abreisen musste allerdings Enrico Gerlach. Der Mannschaftskapitän plagt sich mit einer schweren Grippe und konnte auch gestern gegen Nordhausen nicht spielen. Ob er zum Rückrundenstart gegen Völpke wieder spielen kann, ist noch nicht klar. "Ich hoffe ja, aber momentan sieht es noch nicht danach aus", erklärte Gerlach.
Böse erwischt hat es auch Germanias Mannschaftsbetreuer Frank Bergmann: Trümmerbruch im linken Handgelenk beim Alt-Herren-Fußball.


Thüringer Allgemeine vom 30.01.2006

Fußball-Vorbereitungsspiel: VfB Germania Halberstadt - FSV Wacker 90 Nordhausen 6:1 (6:0)
Fußball: Wacker ist erst nach der Pause aufgewacht

Von Günter Beck

Halberstadt (gb). Zu einem Debakel geriet für den Nordhäuser Landesligisten gestern der erste Teil seines Ausfluges in das Halberstädter Friedensstadion. Bevor die Gäste auf hart gefrorenem Untergrund beim gastgebenden Oberligisten das Spiel annahmen, hatte dieser schon für klare Verhältnisse gesorgt. Konnte Wacker-Torhüter Martin Vopel gegen den völlig frei stehenden Kopp noch großartig parieren (3.), war er bald darauf, erneut von seinen Vorderleuten verlassen, gegen Stefke (6. und 8.) sowie Binsker (9.) absolut machtlos. Einen erneute Rettungsaktion des Wacker-Schlussmannes (13.) und der Pfosten (14.) verhinderten zunächst Schlimmeres, bevor Vandreike (29.), Banser (32.) und Reitzig (42.) das Ergebnis weiter in die Höhe schraubten.
Auf der anderen Seite hatten die Hausherren mit den wenigen Angriffen der Gäste keinerlei Mühe, so dass deren Torhüter lediglich bei einem Schuss von Jens Ludwig nach einer Freistoßablage von Torsten Klaus gefordert wurde (19.).
Obwohl die Gastgeber nach dem Wechsel keineswegs das Tempo drosselten, fanden sie nun in ihrem Kontrahenten einen ernsthaften Widerpart. Vopel im Wacker-Gehäuse blieb zwar nicht ohne Beschäftigung, wurde aber dank einer deutlichen Steigerung der gesamten Abwehr nicht mehr vor unlösbare Probleme gestellt. Dafür musste sein Gegenüber bei einem Freistoß von Klaus höllisch auf der Hut sein (56.) und sich nach schöner Vorarbeit von Sven Hellmund durch Dominik Schatz auch geschlagen geben (64.). Von einem Kräfteverschleiß bei den Nordhäusern war angesichts der Partie am Vortag gegen Eisleben in den zweiten 45 Minuten jedenfalls nichts zu spüren.


Volksstimme vom 30.01.2006

Germania Halberstadt
Nach 6:0-Pausenführung abgebaut

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt. Deutlicher Sieg zum Abschluss: Mit einem 6:1 (6:0) über Wacker Nordhausen beendete Germania Halberstadt die Vorbereitungsspiele für die Oberliga-Rückrunde.
Auf vereistem Rasen beherrschte der VfB die Gäste aus Thüringen zumindest in der ersten Spielhälfte nach Belieben. Nordhausen wurde förmlich überrannt. Bereits nach acht Minuten führten die Halberstädter mit 3:0 durch Tore von Stefke (2) und Binsker. Vandreike, Banser und Reitzig erhöhten bis zum Pausenpfiff auf 6:0.
Wacker bekam in der ersten Halbzeit auf dem glatten Untergrund kein Bein auf den Boden. Germania hingegen ließ den Ball souverän über den glatten Rasen schlittern und nutzte jede Chance eiskalt. Der Vierte der Thüringenliga drohte unter die Räder zu kommen.
Doch nach dem Seitenwechsel kam Nordhausen besser ins Spiel, profitierte auch von den Umstellungen bei Germania. Coach Pfannkuch hatte erst Vandreike und dann auch noch Stefke raus genommen. Gerlach fehlte wegen Grippe sowieso. Somit war das gesamte Kreativzentrum nicht mehr mit dabei. Zu zählbarem Erfolg konnte Wacker dies aber nur einmal nutzten – Schatz traf zum 6:1 (68.).
Pfannkuch war angesichts der zwei unterschiedlichen Halbzeiten seiner Mannschaft nicht ganz zufrieden: "Nach dem Seitenwechsel haben wir uns nicht mehr genügend bewegt, bedingt sicher auch durch die Auswechslungen."


Volksstimme Halberstadt vom 27.01.2006

Gegen Schlanstedt und Nordhausen
Heute und Sonntag spielt VfB im Friedensstadion

Von Bernd Kramer

Schlanstedt (bkr). Nach einer Besichtigung des Platzes gestern Vormittag in Schlanstedt entschieden die Verantwortlichen, dass das für heute Abend um 18 Uhr geplante Spiel des SV Olympia Schlanstedt gegen den Oberligisten VfB Germania Halberstadt nicht ausgetragen werden kann. Das Spiel wird heute Abend um 18. 30 Uhr im Friedensstadion angepfiffen.
Wie vom VfB in Osterburg mitgeteilt wurde, ist das Friedensstadion am Sonntag auch Austragungsort eines weiteren Testspiels. Da erwarten die Germanen um 14 Uhr Wacker Nordhausen (Thüringenliga).


Volksstimme vom 27.01.2006

Germania Halberstadt im Trainingslager in der Sportschule Osterburg / Gerlach abgereist
Schnee sorgt für Kapriolen

Von Wolfgang Seibicke

Osterburg. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Diese Weisheit wurde gestern an der Landessportschule in Osterburg des Öfteren bestätigt. Die dort im Trainingslager weilenden Kicker von Fußball-Oberligist VfB Germania Halberstadt hatten mächtig mit den derzeit generell schwierigen Witterungs- und Platzbedingungen zu kämpfen. Klar, dass einige Akteure da beim Auslaufen im Freien mal zu Boden mussten und so für Schadenfreude sorgten.
Ansonsten aber nutzten die Halberstädter ihren dreitätigen Aufenthalt im Osterburger Sportareal intensiv zur Vorbereitung auf die zweite Halbserie, die der derzeitig Rangdritte am nächsten Sonntag mit einem Heimspiel gegen den TSV Völpke beginnt. "Wir haben, weil wir im Freien nicht gut zu trainieren ist, die vielfältigen weiteren Möglichkeiten wie Sporthalle, Kraftraum sowie eisfreie Laufbahn genutzt. Außerdem kam es uns darauf an, mit diesem Trainingslager die Kameradschaft zu fördern. Da sind wir sicher weitergekommen", schätzt Germania-Trainer Thomas Pfannkuch ein. Ein Akteur allerdings musste die Zelte vorzeitig abbrechen und nach Hause reisen: Mittelfeldregisseur und Kapitän Enrico Gerlach schlägt sich derzeit mit einer hartnäckigen Grippe herum.
Natürlich beschäftigt sich Coach Pfannkuch mit dem Thema, wer den nach Jena gewechselten Kevin Schlitte ersetzt: "Fakt ist, dass nicht etwa ein neuer Akteur geholt wird. Wir werden da von Spiel zu Spiel denken und entscheiden, ob wir mit drei oder zwei Angreifern spielen."
Germania testet am Wochenende noch zweimal, heute gegen Schlanstedt und am Sonntag gegen Nordhausen.


Volksstimme Halberstadt vom 25.01.2006

Oberligist VfB Germania Halberstadt im Trainingslager in Osterburg
Wintercamp als Vorbereitung für Rückrunde

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (mak). Fußball-Oberligist Germania Halberstadt ist weiter im Pech. Die Serie der Spielabsagen reißt nicht ab. Auch das für heute im Rahmen des Trainingslagers in Osterburg geplante Testspiel gegen TuS Bismark wurde abgesagt. Die Plätze in der Altmark sind unbespielbar. Dennoch hat die Mannschaft von Trainer Thomas Pfannkuch gestern die Reise nach Osterburg angetreten. In der Landessportschule soll die Mannschaft auf die Rückrunde eingestimmt werden. Mit dabei sind die A-Junioren Mathias Schulze und Mathias Günther.
Die Witterungsverhältnisse machen Pfannkuch immer mehr einen Strich durch die Vorbereitung. Erst ließ Dauerregen die Spiele ausfallen, jetzt ist es der Frost, der ein ordentliches Training fast unmöglich macht. „Wir wollen dennoch nach Osterburg fahren. Die drei gemeinsamen Tage sind für die Mannschaft wichtig“, erklärte der Coach gestern vor der Abreise. Der Aufenthalt dort dürfte somit mehr ein Training für die Psyche sein. Mit Blick auf die Rückrunde ein nicht unwesentlicher Aspekt der Vorbereitung. Dass die Pfannkuch-Truppe Fußball spielen kann, hat sie bereits bewiesen. Doch die Rückrunde hat es in sich. Mit Auerbach, Oberlausitz, Cottbus, Bautzen und Plauen stehen gleich fünf schwere Auswärtsbegegnungen auf dem Programm. Angesichts der vor der Mannschaft liegenden Menge an Autobahnkilometer, ist ein gut funktionierendes Mannschaftsgefüge sehr wichtig. Zudem sind die Rückrunden nicht unbedingt die Stärke der Germanen.
Das Trainingslager geht bis Freitag. Auf der Rückfahrt will der Oberligist bei Olympia Schlanstedt Station machen. Das Spiel ist für 18.30 Uhr angesetzt.


Ostthüringer Zeitung vom 24.01.2006

Wechsel perfekt
Schlitte endgültig beim FC Carl Zeiss

Von unbekannt

Jena (OTZ/bas). Kevin Schlitte spielt nun offiziell beim FC Carl Zeiss. Wie der Fußball-Regionalligist gestern mitteilte, sei der Wechsel von Germania Halberstadt nach Jena vollzogen.
Per Fax ging der Aufhebungsvertrag von Schlittes bisherigem Arbeitgeber ein. Der 24-Jährige, der für eineinhalb Jahre unterschrieb, ist nach Stefan Kühne (Kiel) der zweite Zugang der Jenaer in der Winterpause.


Volksstimme vom 23.01.2006

Hallenfußball: 1. FC Magdeburg gewinnt Kroschke-Cup vor Eintracht Braunschweig II und Germania Halberstadt
Finalsieg durch Kotuljac und Müller

Von Roland Schulz

Durch einen 2:0-Finalsieg über Eintracht Braunschweig II gewann Oberligist 1. FC Magdeburg zum dritten Mal in Folge das von der Volksstimme präsentierte Hallenfußballturnier um den Kroschke-Cup in Magdeburg. Aleksandar Kotuljac und Andy Müller sicherten den Blau-Weißen den Erfolg gegen den Nord-Oberligisten. Auf den weiteren Plätzen kamen NOFV-Oberligist VfB Germania Halberstadt sowie Verbandsligist MSV Börde ein.

Magdeburg. Die Schützlinge von Trainer Dirk Heyne blieben im gesamten Turnierverlauf als einzige unter acht Mannschaften ungeschlagen, setzten sich in ihrer Vorrundengruppe vor dem MSV Börde durch. Westfalen-Oberligist FC Schalke 04 II schied dagegen bereits nach der Vorrunde als Dritter aus, Platz vier ging in dieser Gruppe an den Landesligisten VfB Ottersleben.
In der Gruppe B sicherte sich die Reserve der Braunschweiger Eintracht vor Germania Halberstadt den Sieg. Dritter wurde hier Verbandsligist MSV 90 Preußen vor dem Landesligisten FSV Magdeburg.
Die 1200 Zuschauer bejubelten auch in den Halbfinals spannende Spiele. Da sah die Germania gegen den FCM bis knapp 90 Sekunden vor Ultimo wie der sichere Sieger aus, führte mit 2:0. Dann drehte der FCM auf und gewann noch mit 3:2. Im zweiten Semifinale setzte sich Braunschweig II dank eines umstrittenen Neunmeters gegen den MSV Börde mit 1:0 durch. Halberstadt sicherte sich jedoch im kleinen Finale gegen Börde mit einem 6:5 vom Neunmeterpunkt Platz drei.
Unter dem frenetischen Jubel der FCM-Fans setzte sich der Club im Finale durch Tore von Kotuljac und Müller gegen Braunschweig II mit 2:0 durch, sicherte sich nach dem dritten Sieg in Folge den Wanderpokal.


Volksstimme vom 23.01.2006

Nach 2:0-Finalerfolg über Eintracht Braunschweig II
Wanderpokal steht endgültig im Trophäenschrank des 1. FCM

Von Hans-Joachim Malli

Gastgeber 1. FC Magdeburg blieb bei der sechsten Auflage des Hallenfußballturniers um den Kroschke-Cup als einzige Mannschaft unbesiegt und sicherte sich durch ein 2:0 im Finale über Braunschweigs Zweite den Siegerpokal. Zudem brachte die Heyne-Elf nach dem vierten Turniersieg, dem dritten in Folge, den Wanderpokal endgültig in ihren Besitz.

Stadtfeld. Freudestrahlend nahm FCM-Kapitän Mario Kallnik den Pott bei der Siegerehrung entgegen, erklärte nicht ohne Stolz: "Das war ein schöner Abschluss der Hallensaison, um den wir uns lange bemüht haben. Jetzt konzentrieren wir uns auf die Freiluftsaison."
In der Tat war es der einzige Erfolg der Blau-Weißen Kicker unterm Hallendach in der Winterpause 2006, nachdem sie zuvor bei verschiedenen Auftritten in der Halle mehrfach kurz davor standen, letztendlich aber stets scheiterten. Das sah auch Coach Dirk Heyne so:" Wir hatten uns auch bei den Turnieren zuvor immer für die Endrunden qualifiziert, dann aber teilweise unglücklich verloren".
Am Freitagabend stand den Blau-Weißen vor 1 200 Zuschauern in der Hermann-Gieseler-Halle aber zumindest zweimal Glücksgöttin Fortuna sehr zur Seite, denn sowohl im Gruppenspiel gegen Schalke 04 II (1:1) als auch im Halbfinale gegen Ligakonkurrent Germania Halberstadt (3:2) trafen Neumann bzw. Kotuljac jeweils erst mit der Schlusssirene.
Auch diesmal bot der Kroschke-Cup wieder beste Unterhaltung und teilweise tollen Hallenfußball mit sehenswerten Toren, etwa den beiden Treffern des Otterslebers Maik Zentrich beim 2:4 gegen Schalke, oder des Preussen Michael Staufenbiel zum zwischenzeitlichen 1:1 gegen Germania Halberstadt.
Ansonsten konnten weder der MSV 90 Preussen mit nur einem Sieg als Dritter der Vorrundengruppe A, noch er VfB Ottersleben nach drei Vorrunden-Niederlagen in die Turnierentscheidung eingreifen. Vom Fermersleber SV ganz zu schweigen, der mit 2:15 Toren ohne jede Chance blieb.
Einzig der MSV Börde hielt sich von den unterklassigen Teilnehmern mehr als wacker, schockte gleich im zweiten Turnierspiel des Abends durch ein Sohmann-Tor die Schalker Reserve und stand bereits vor dem abschließenden Gruppenspiel gegen den FCM, das die Blau-Weißen durch ein Kotuljac-Tor mit 1:0 gewannen, als Halbfinalist fest.
Die Ottersleber hatten das Handicap, in diesem Jahr noch keine Minute in der Halle gespielt oder trainiert zu haben, verzichteten zudem auf ihren Routinier Reinhard Rother, der eine Woche zuvor noch mit der FCM-Traditionsmannschaft in Senftenberg siegte und mit acht Treffern Turnier-Torjäger wurde."Der Reinhard soll in der Rückrunde die nötigen Treffer zum Klassenerhalt beisteuern, das ist wichtiger", erklärte VfB-Coach Rolf Döbbelin die Maßnahme.
Turnierleiter Heiner Laugisch hatte sich wieder einige neue Programmpunkte für die Pausen des mit über fünf Stunden doch recht langen Abends einfallen lassen, so unter anderem eine nicht gerade billige Lasershow, musste aber konstatieren, dass trotz vermeintlich attraktiveren Teilnehmerfeldes 400 Fans weniger in die Halle strömten als noch vor Jahresfrist. Gründe dafür könnten das Fehlen weiterer einheimischer Mannschaften und deren Fans (zum Beispiel Handwerk oder TuS Neustadt) sowie die angehobenen Eintrittspreise gewesen sein.
Zumeist sicher im Griff hatten auch die Referees Agte, Eggert und Schramm das Geschehen, auch wenn die Schalker Trainer Büskens und Kmetsch beim 1:1 gegen den späteren Sieger FCM sich über die Zeitnahme aufregten. Für die Mehrzahl der Zuschauer und 450 VIP-G äste, unter ihnen OB Lutz Trümper und dessen Vorgänger Willi Polte sowie IHK-Präsident Klaus Hieckmann, gewann am Ende die "richtige" Mannschaft, wurden mit Andreas Luck (MSV Börde) als besten Spieler, Daniel Löffke (VfB Halberstadt) als besten Torwart und dem Braunschweiger Hasim Gökden (4 Treffer) als Torjäger auch die besten Einzelkönner geehrt.


Volksstimme vom 23.01.2006

Germania Halberstadt
Vorbereitung gerät ins Stocken

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt. Germania Halberstadts Vorbereitung gerät ins Stocken. Erst fiel am Sonnabend die Begegnung gegen den MTV Gifhorn buchstäblich ins Wasser, dann wurde auch noch das Testspiel gegen den BFC Dynamo Berlin wegen angeblich geplanter Ausschreitungen non BFC-Fans abgesagt.
In Gifhorn wurden am Samstag alle Flächen, die in irgendeiner Form zum Fußballspielen geeignet gewesen wären, gesperrt. Grund: Starker Regen hatte sämtliche Rasenflächen so sehr aufgeweicht, dass jedes Fußballspiel zur Schlammschlacht entgleist wäre. Die dafür in Halberstadt angesetzte Trainingseinheit fiel ebenfalls Dauerregen zum Opfer.
Der für Sonntag geplante Oberliga-Vergleich mit dem Nordligisten BFC Dynamo Berlin wurde ebenfalls abgesagt. Angeblich soll es nach Polizeiangaben im Vorfeld Hinweise gegeben haben, wonach BFC-Fans in Halberstadt Ausschreitungen geplant hätten. Germania sagte die Begegnung deshalb ab, aus Berlin hagelte es Proteste. Der Fanbeauftragte des BFC, Rainer Lüdtke, wies alle Vorwürfe zurück und bedauerte die Absage.
Trainer Pfannkuch fehlen jetzt höherklassige Testgegner. Morgen geht es ins Trainingslager nach Osterburg, wo gegen TuS Bismark (Landesliga) gespielt werden soll, am Freitag ist ein Test gegen Olympia Schlanstedt (Landesklasse) geplant. Der letzte Test vor dem Oberliga-Rückrundenstart ist am nächsten Sonntag gegen Wacker Nordhausen angesetzt – immerhin aus der Thüringenliga.


Volksstimme Halberstadt vom 21.01.2006

Kurzinterview mit Germania-Coach Pfannkuch
Schlitte-Wechsel als Lob für Arbeit bei Germania

Von Mathias Kasuptke

Volksstimme: Der Weggang von Kevin Schlitte ist besiegelt. Wie groß ist der Verlust für die Mannschaft?

Thomas Pfannkuch: Sicher war Kevin einer unserer Leistungsträger. Er war an den meisten Toren beteiligt und auch menschlich ein toller Typ, der die Mannschaft bereicherte. Aber er war auch nur EINER der Leistungsträger. Die gute Hinrunde war der Leistung der Mannschaft. Deshalb werden wir auch weiterhin guten Fußball spielen.

Volksstimme: Die guten Ergebnisse machen andere Vereine aufmerksam. Droht der Weggang weiterer Spieler?

Thomas Pfannkuch: Derzeit ist mir nichts bekannt. Es ist aber das Los unterklassiger Mannschaften, immer mit dem Abwerben von Spielern rechnen zu müssen. Wir haben nicht das Geld, um uns fertige Spieler kaufen zu können, deshalb müssen wir Talente ausbilden. Es ist dann eine tolle Anerkennung unserer Arbeit, wenn höherklassige Vereine diese Spieler als Verstärkung ansehen.

Volksstimme: Zuletzt in Staßfurt haben Sie nur mit zwei Spitzen gespielt. Mit Schlitte fehlt ein Stürmer. Hat sein Weggang Auswirkungen auf das Spielsystem?

Thomas Pfannkuch: Wir haben noch mehr Stürmer, dennoch könnte ich mir vorstellen, künftig mit einem anderen System zu spielen. Gegen Staßfurt ist es mit 4-4-2 sehr gut gelaufen. Ob es so bleibt, weiß ich noch nicht.

Volksstimme: Beim Training oder bei Testspielen tauchen immer mal wieder neue Gesichter auf. Sind in der Winterpause Neuverpflichtungen geplant?

Thomas Pfannkuch: Auch wir sehen uns, wie Carl Zeiss Jena, bei unterklassigen Mannschaften um. Es gibt einige gute Talente in unserem unmittelbaren Umfeld, die ich mir gerne mal unter Belastungen ansehe. Bisher ist keine Neuverpflichtung geplant.


Volksstimme vom 21.01.2006

VfB Germania
Heute droht Spielabsage

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (mak). Das heutige Testspiel des VfB Germania Halberstadt beim MTV Gifhorn steht auf wackligen Füßen. Je nach Wetterlage kann das Spiel kurzfristig abgesagt werden. Die Mannschaft von Trainer Pfannkuch trifft sich heute um 11 Uhr im Friedensstadion. Erst dann wird sich erst entscheiden, ob in Gifhorn gespielt werden kann. Anstoß wäre um 14 Uhr. Fällt das Spiel aus, wird der Oberligist im Halberstädter Friedensstadion trainieren.


Volksstimme vom 20.01.2006

Germania Halberstadt
Schlitte-Wechsel nach Jena perfekt

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt. Eine Überraschung war es nicht mehr: Der Wechsel von Kevin Schlitte ist perfekt. Der 24-jährige Stürmer vom Fußball-Oberligisten Germania Halberstadt spielt ab sofort für den Regionalligisten FC Carl Zeiss Jena.
Die beiden Vereinspräsidenten Olaf Herbst (Germania) und Rainer Zipfel (Jena) hatten sich am Mittwoch bei einem zuvor geheimgehaltenen Treffen im Leipziger Flughafen-Restaurant über die Modalitäten geeinigt.
Für Schlitte endet damit ein langes Geduldsspiel. Seit Wochen trainierte der Stürmer in Jena, ebenso lange wird zwischen beiden Vereinen verhandelt. Halberstadt wollte eine Ablöse für den noch bis Juli unter Vertrag stehenden Spieler. Jena wollte nicht zahlen. Über die Hintergründe der jetzt nun doch erzielten Einigung und deren Einzelheiten wurde nichts bekannt. Es habe ein "sehr positives Gespräch" stattgefunden, in dessen Rahmen "wir uns auf eine längerfristige Zusammenarbeit zwischen beiden Vereinen geeinigt haben", erklärte Herbst.
Schlitte erhält bei Carl Zeiss Jena einen Vertrag bis 2007.


Bild Jena vom 20.01.2006

FC Carl Zeiss
Schlitte fast in Jena

Von Ulrich Klemm

Heute soll der Wechsel von Stürmer Kevin Schlitte (24, Halberstadt) zu Regionalligist Jena perfekt gemacht werden. Statt Ablöse ist im Sommer ein Freundschaftsspiel des FC Carl Zeiss in Halberstadt geplant.


Volksstimme Magdeburg vom 20.01.2006

Alle acht teilnehmenden Teams sind gerüstet
Wanderpokal soll heute Abend für immer in blau-weißer Vitrine stehen

Von Roland Schulz

Mit insgesamt vier Oberligisten sowie je zwei Verbands- und Landesligisten hat das Fußball-Hallenturnier um den VI. Kroschke-Cup eine gute Beteiligung gefunden. Ab 17 Uhr werden die acht Teams heute Abend in zwei Gruppen die vier Halbfinalisten ermitteln. Rund um den Sport bieten die Organisatoren einen bunten Show-Mix, bei dem jeder Besucher auf seine Kosten kommen wird.

Stadtfeld. Die Ausrichter vom 1. FC Magdeburg um Nachwuchsleiter Lutz Weiß sowie vom Namensgeber Kroschke sign point um den ehemaligen Geschäftsführer und heutigen Firmenrepräsentanten Heiner Laugisch haben für die sechste Auflage des nun schon traditionellen Turnieres erneut ein illusteres Feld eingeladen. Neben dem gastgebenden Oberligisten 1. FC Magdeburg sind dies NOFV-Oberligist VfB Germania Halberstadt, Westfalen-Oberligist FC Schalke 04 II, Nord-Oberligist Eintracht Braunschweig II, die beiden Verbandsligisten MSV 90 Preussen und MSV Börde sowie die Landesligisten VfB Ottersleben und FSV 1895 Magdeburg.
In den bisher ausgetragenen fünf Turnieren trugen sich mit dem TSV Völpke (2001), den Amateuren des VfL Wolfsburg (2003) sowie dem 1. FC Magdeburg (2002, 2004, 2005) erst drei Vereine in die Siegerliste ein. Sollte der 1. FCM in diesem Jahr erneut gewinnen, dann kann er den Wanderpokal endgültig in Besitz nehmen.
Traditionell wird das Turnier durch den Inhaber des Namensgebers, Klaus Kroschke, pünktlich um 17 Uhr eröffnet. Danach werden die zweite Mannschaft der Braunschweiger Eintracht und der MSV 90 Preussen den sportlichen Auftakt vollziehen.
Sportlich gesehen sind die vier Oberligisten in ihren Staffeln, jeweils zwei Viertligisten sind in einer Gruppe vertreten, die Favoriten. In der Gruppe A fällt diese Rolle der Eintracht-Reserve und Germania Halberstadt zu. Allerdings dürften die Preussen ein nicht zu unterschätzender Kontrahent sein. Zuletzt setzten sich die Sudenburger beim Hallenturnier in Gardelegen durch, heimsten dabei 500 Euro für die Mannschaftskasse ein. Vor allem Stürmer Mario Lau bewies in diesem Turnier wieder alten Torriecher, holte sich mit neun Treffern auch die Torjägerkanone. Mit dabei dürfte dann auch wieder Neuzugang Michael Buschke sein. Der Defensivmann kam vom Landesklasse-Vertreter Schönebecker SC zu den Preussen. Dagegen konnte Abteilungsleiter Jörg Vaupel den Zugang des Burgers Danny Schalla noch nicht bestätigen.
Dagegen sollte Landesligist FSV 1895 nicht über seine Rolle als Underdog hinauskommen. "Wir werden auch in diesem Jahr mit einer sehr jungen Mannschaft antreten. Trotzdem wollen wir uns achtbar aus der Affäre ziehen und zum guten Gelingen des Traditionsturnieres beitragen", war von Co-Trainer Oliver Haß zu erfahren.
In der Gruppe B trägt der 1. FC Magdeburg die Favoritenbürde. Die Blau-Weißen, die mit dem derzeit stärksten Aufgebot am Turnier teilnehmen, wollen die Trophäe zum vierten Mal gewinnen. Der zweite Oberligist FC Schalke 04, der von "Eurofighter" Mike Büskens gecoacht wird, kommt mit einer ganz jungen Mannschaft an die Elbe. Zwar läuft es derzeitig noch nicht in der Meisterschaft, die Mannschaft belegt zur Winterpause in der Oberliga Westfalen Rang acht, doch auf dem Hallenparkett können die jungen Knappen ihre gute technische Ausbildung demonstrieren. Außenseiterchancen besitzt aber auch der MSV Börde. In den bisherigen Hallenauftritten wechselten bei den Stadtfeldern zwar auch Licht und Schatten, doch konnte man in Sandersdorf bereits zwei Oberligisten bezwingen. Und auch in dieser Gruppe ist der Landesligist klarer Außenseiter. Zumal der VfB Ottersleben in dieser Winterpause noch kein Hallenturnier bestritten hat.
Chancen hin, Chancen her. Eines dürfte gewiss sein, heute Abend wird die altehrwürdige Hermann-Gieseler-Halle wieder beben.


Volksstimme vom 20.01.2006

Kroschke-Cup
FCM-Fußballer peilen Hattrick an

Von Roland Schulz

Magdeburg (rsc). Bereits seine sechste Auflage erlebt heute Abend ab 17 Uhr das traditionelle Hallen-Fußballturnier um den Kroschke-Cup in der Magdeburger Hermann-Gieseler-Halle. Gastgeber 1. FC Magdeburg – der Oberligist richtet das von der Volksstimme präsentierte Turnier zum zweiten Mal aus – hat sich dazu illustre Gäste eingeladen.
Der Magdeburger Club spielt in der Gruppe B gemeinsam mit dem westfälischen Oberligisten FC Schalke 04 II, dem Verbandsligisten MSV Börde sowie dem Landesligisten VfB Ottersleben. In der Gruppe B treffen NOFV-Oberligist VfB Germania Halberstadt, Nord-Oberligist Eintracht Braunschweig II, Verbandsligist MSV 90 Preussen und Landesligist FSV 1895 Magdeburg aufeinander.
Titelverteidiger ist der FCM, der in den vergangenen zwei Jahren jeweils gewann. Sollten die Blau-Weißen erneut triumphieren, dürfen sie den von der Firma Kroschke sign point gestifteten Wanderpokal behalten.


Volksstimme Halberstadt vom 20.01.2006

Sicherheitsprobleme
Testspiel gegen BFC abgesagt

Von Mathias Kasuptke

Das Testspiel von Germania Halberstadt gegen den BFC Dynamo Berlin (DDR-Meister 1979-1988, DDR-Pokalsieger 1988-1989) wurde abgesagt. Die Germania-Vereinsführung sah nach Hinweisen der Polizei für das Spiel, das am Sonntag im Friedensstadion stattfinden sollte, ein zu großes Sicherheitsrisiko. Nach Polizeiinformationen hätten mehr als 100 BFC-Fans in Halberstadt Ausschreitungen geplant. Diesen Hinweisen habe man Rechnung getragen, erklärte Germania-Präsident Olaf Herbst.


Volksstimme Halberstadt vom 19.01.2006

VfB Germania
Morgen Turnier in Magdeburg

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (mak). Morgen startet Germania Halberstadt beim Kroschke-Cup. Beginn ist 17 Uhr in der Gieseler-Halle in Magdeburg (Liebknechtstraße). In der Gruppe A spielen Eintracht Braunschwieg II, MSV Preußen, Germania Halberstadt und der Fermersleber SV. In der Gruppe B treffen Schalke 04 II, MSV Börde, VfB Ottersleben und Cup-Verteidiger 1. FC Magdeburg aufeinander.
Am Sonabend steht dann für die Germanen um 14 Uhr ein Testspiel beim MTV Gifhorn auf dem Programm.


Südthüringer Zeitung vom 19.01.2006

Drei Fragen an: Kevin Schlitte, neu beim FC Carl Zeiss Jena
Von außen kann man auch Tore schießen

Von unbekannt

JENA (schi). Der 1,82 m große Mittelfeldspieler Kevin Schlitte (24) spielte bisher nur beim Oberligisten Germania Halberstadt. Nun bemüht sich der FC Carl Zeiss um seine Verpflichtung.

Um Sie hatten sich einige Vereine beworben, u. a. Rostock – warum die Entscheidung für Jena?

Schlitte: Weil es der einzige Bewerber war, der wirklich bessere Aussichten auf sportliches Weiterentwickeln bietet. Auch Jens Gerlach, der von Halberstadt stammte und hier spielte, hat Gutes über Jena erzählt. Den Ausschlag gab ein Gespräch mit Präsident und Trainer.

Sie spielten in Halberstadt im offensiven Mittelfeld, sollen in Jena aber auf rechtsaußen agieren.

Schlitte: Das ist kein größerer Unterschied. Torgefährlich kann ich auch auf dieser Position bleiben. Ich habe gegen Lilleström und Magdeburg gesehen, dass mir die Außenbahn nicht fremd sein muss.

Was trauen Sie sich und Ihrem neuen Team zu?

Schlitte: Was ich bisher von Jena sah, zeigt mir, dass es eine offensiv orientierte Mannschaft ist, die auch auswärts kreativ spielt. Das kommt meiner Auffassung entgegen. Doch zunächst muss ich erst einmal Anschluss an die Leistungen des Kaders finden. Zumindest dieser gute Platz im vorderen Mittelfeld sollte gefestigt werden.


Volksstimme Halberstadt vom 19.01.2006

Fußball: Halberstadt schlug Staßfurt deutlich mit 6:0 Toren
Germania ließ Pokalfinalist keine Chance

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (mak). Siege sind schön. Der gegen den SV Staßfurt müsste Germania jedoch wurmen. Grund: Staßfurt ist Gegner des 1. FC Magdeburg im Landespokalfinale. Dort wollte Halberstadts Trainer Thomas Pfannkuch eigentlich mit seiner Mannschaft stehen. Der 6:0-Testspiel-Sieg gegen die Landesliga-Nord Tabellenführer aus Staßfurt verdeutlichte nochmals die vergebene Chance.
Es war ein souveräner Auftritt der Germanen am Dienstagabend. Sie bestimmten auf dem Kunstrasen, bei Dauerschneefall, zu jeder Zeit das Geschehen und ließen in keiner Phase der Begegnung die Vermutung aufkommen, sie könnten das Spiel trotz der widrigen Witterungsverhältnisse nicht mit der nötigen Konsequenz betreiben.
Überragender Mann auf Halberstädter Seite war Vandreike. Stark ebenfalls René Heckeroth. Fait-Florian Banser war wieder in Torlaune und erzielte drei Tore. Außer Banser trafen noch Ingo Vandreike (2) und Ladislav Stefke. Bei besseren Chancenverwertung hätten es auch zehn Tore sein können. Trainer Pfannkuch zeigte sich nach dem Spiel dann auch hoch erfreut. "Wir konnten endlich mal wieder Fußball spielen. Der Platz war hervorragend, da sprang kein Ball weg", lobte Pfannkuch die Qualität des Kunstrasens in Staßfurt.


Volksstimme Staßfurt vom 19.01.2006

Fußball-Freundschaftsspiel: SV 09 Staßfurt (Landesliga) – VfB Germania Halberstadt (Oberliga) 0:6 (0:2)
Gelungene Standortbestimmung trotz Kälte und ständigen Flockenwirbels

Von unbekannt

Trotz der Kälte und des teilweise heftigen Flockenwirbels kamen vorgestern Abend rund 120 Zuschauer ins Stadion der Einheit. Sie mussten nicht frieren, weil das Spiel des Oberligisten aus Halberstadt und der 09 er Landesliga-Elf sie regelrecht erwärmte. Beide Mannschaften boten von der ersten bis zur letzten Minute eine unterhaltsame Partie, bei der der VfB Germania Halberstadt seiner Favoritenrolle stets gerecht wurde.

Staßfurt (ls). Vom Anpfiff weg zogen beide Mannschaften ein abwechslungsreiches, aber auch jederzeit faires Spiel auf. Da es kein taktische Geplänkel gab, war die Belastung für die Spieler entsprechend hoch.
Die Germanen zeigten den 09ern unverblümt ihre Grenzen auf. Jeder VfBler hatte Grundschnelligkeitsvorteile und dies wirkte sich auf ihr offensiv ausgelegtes Spiel stets positiv aus. Sie waren auch deshalb stets schneller am Ball, weil sie auch gedanklich ihr modernes Konzept konsequent umzusetzen verstanden. Dies wurde über die gesamte Spielzeit deutlich. Die 09er standen zu oft viel zu weit von ihren Gegenspielern weg und konnten somit nur in Ansätzen den Spielrhythmus der Halberstädter stören.
Auch das Pass-Spiel war zu ungenau und der Abwehrbereich sowie das Mittelfeld konnten den Angriff nicht in gewohnter Weise Impulse geben, sodass die Staßfurter Offensivaktionen selten zur echten Torgefahr wurden. Das Ergebnis fiel deshalb so hoch aus, weil die 09er die Bälle dem Gegner aufgelegten.
Nach dem Spiel ist ja bekanntlich immer auch vor dem Spiel und so haben die Gastgeber genügend Stoff, um die doch vorhandenen Defizite in der Physis sowie im taktischen Bereich abzubauen.
Dieser Vergleich mit den Halberstädtern war aber dennoch eine willkommene Standortbestimmung für die Mannschaft und das Trainergespann. Beide sollten nun das Training in der verbleibenden Vorbereitungszeit noch stärker auf die kommenden Aufgaben ausrichten.
Die Tore für Germania Halberstadt schossen: 16. Minute Banser, 31. Minute Reitzig, 37. Minute Steffke, 45. Minute Vandreike, 53. Minute Pölzing und 78. Minute Banser.

SV 09 spielten:
Stümpel (46. Minute Witte), Schöne (46. Minute Binnebößel), Czeh (46. Minute), Guntsch, Liensdorf, Kaczur, Dobritz, Härtel (46. Minute Krull), Maadaoni, Stary, Niks, Trensinger (46. Minute Höppner).

Das nächste Spiel in der Vorbereitung findet schon am Samstag, dem 21. Januar 2006 um 15 Uhr im Stadion der Einheit gegen den SV Südharz Walkenried -Niedersachsenliga- statt.


Volksstimme Magdeburg vom 18.01.2006

6. Kroschke-Cup im Hallenfußball
OB Trümper gibt Ball zum ersten Spiel frei

Von Hans-Joachim Malli

Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper wird am Freitag um 17 Uhr in der Hermann-Gieseler-Halle den Ball zum 6. Kroschke-Cup freigeben. Dann stehen sich im ersten Spiel der Gruppe A Eintracht Braunschweig II und der MSV Preussen gegenüber. Danach greifen auch Schalke 04 II, der MSV Börde, Germania Halberstadt, der Fermersleber SV, der VfB Ottersleben und Pokalverteidiger 1. FC Magdeburg in das Turniergeschehen ein, ehe gegen 22 Uhr das diesjährige Finale angepfiffen wird.
Für das Hallenspektakel mit nachweislich guter Besetzung und einem tollen Rahmenprogramm, unter anderem einer 20-minütigen Lasershow, gibt es noch Karten für 7 bzw. 5 Euro im Volksstimme-Service-Center und im FCM-Fanshop.


Bild Jena vom 17.01.2006

Carl Zeiss
Schlitte: Lieber Jena als Hansa

Von Ulrich Klemm

Da soll noch mal einer sagen, Fußballer sind nur scharf aufs Geld. Stürmertalent Kevin Schlitte (24) vom Oberligisten Halberstadt (9 Tore in der Hinrunde), schlägt das Angebot von Zweitligist Hansa Rostock aus und wechselt lieber zu Carl Zeiss Jena.
"Klar war Rostock verlockend", sagt der Torjäger. "Aber ich wollte unbedingt nach Jena. Da bekomme ich sicherlich längere Einsatzzeiten. Bei Hansa hätte ich wohl nur auf der Bank gesessen."
Diese Woche will Kevin bei Zeiss unterschreiben. Zuvor muß er noch den Vertrag in Halberstadt auflösen, der bis 30. Juni läuft. Jenas Sportdirektor Olaf Holetschek: "Ich gehe schwer davon aus, daß sich alle an die getroffenen Abmachungen halten." In Jena ist Schlitte jedenfalls schon fest für die rechte Seite eingeplant.


Volksstimme Halberstadt vom 16.01.2006

Germania-Testspiele
Gerlach erzielt Siegtor gegen BSV

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (mak). Zwei Testspiele standen am Wochenende auf dem Programm von Halberstadts Oberligisten VfB Germania. Am Freitagabend siegte Germania gegen den BSV Ölper 2000 im Friedensstadion knapp mit 1:0. Den Siegtreffer erzielte Kapitän Enrico Gerlach (12.). Im Verlauf der ersten Hälfte wurden zahlreiche Chancen zur Resultatsverbesserung vergeben. Nach dem Seitenwechsel lief es bei den Halberstädtern nicht mehr so gut. Viele Auswechslungen zerstörten den Spielfluss. Zudem kamen die Braunschweiger mit dem hartgefrorenen Boden immer besser klar.
Gestern endete das Testspiel gegen den Kreisligisten Germania Gernrode 12:0 (10:0). Die Tore erzielten Ingo Vandreike (3), Felix Binsker (2), Fait-Florian Banser (2), Friedrich Reitzig (2), Ladislav Stefke, Enrico Gerlach, und Nils Pölzing. Binsker musste nach einem Zusammenprall mit einer Platzwunde am Kopf ins Krankenhaus, Thiele erlitt eine Beckenprellung.


Volksstimme Halberstadt vom 16.01.2006

Oberliga-R ückrunde
Spieltermine stehen fest

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (mak). Die Termine für die Rückrunde der Oberliga Süd stehen fest. Auf der Staffeltagung am vergangenen Freitagabend wurden die Termine festgeleget. Für Halberstadts Oberligisten haben sich kaum Veränderungen ergeben. Die weiten Auswärtsfahrten nach Neugersdorf und Bautzen fallen auf einen Sonnabend, die Begegnung gegen Auerbach wurde auf Grün-Donnerstag verschoben. Der vorletzte Spieltag wurde einheitlich auf Sonnabend, den 13. Mai, vorverlegt. Bis auf diesen Spieltag finden Germanias Heimspiele alle Sonntags statt. Die Termine im einzelnen:

05.02., So., Germania - Völpke, 14 Uhr
12.02., So., Grimma - Germania, 14 Uhr
19.02. So., Germania - HFC, 14 Uhr
26.02., So., Plauen - Germania, 14 Uhr
05.03., So., Germania- Pößneck, 14 Uhr
11.03., Sa., Cottbus - Germania, 14 Uhr
19.03., So., Germania - FCM, 14 Uhr
25.03., Sa., Oberlausitz - Germania, 14 Uhr
02.04., So., Germania - Eilenburg, 14 Uhr
08.04., Sa., Bautzen - Germania, 14 Uhr
13.04., Do., Auerbach - Germania, 18. 30 Uhr
30.04., So., Germania - Dresden, 14 Uhr
07.05., So., Erfurt - Germania, 14 Uhr
13.05., Sa., Germania - Meuselwitz, 14 Uhr
21.05., So., Leipzig - Germania, 14 Uhr



Thüringische Landeszeitung vom 16.01.2006

Schlitte-Wechsel perfekt?
Jena sündigt mit Chancen

Von Siegfried Otto

Magdeburg. (tlz) Der FC Carl Zeiss Jena unterlag in einem Vorbereitungsspiel beim Tabellenführer der Oberliga Süd, dem 1.FC Magdeburg, vor 400 Zuschauern mit 1:2 (0:1). Die Treffer der Magdeburger erzielten Kubis (6.) und Kallnik mit einem direkt verwandelten Freistoß (52.), während das Tor der Jenaer der eingewechselte Bochtler erst zwei Minuten vor dem Abpfiff schoss.
Das gleiche Ergebnis hatte es im Vorjahr im Kampf um Oberligapunkte gegeben. Doch damals erarbeiteten sich die Jenaer bei weitem nicht so viele Chancen wie am Sonnabend. Noch ehe Holger Hasse seine Abwehr auf Gegner und hartgefrorenen Boden eingestellt hatte, führten die Gastgeber. Der routinierte Kubis nutzte Stellungsfehler von Hasse und Toni Wachsmuth, so dass die Hausherren eine schnelle Führung erreichten. Es folgte eine Offensive der Jenaer. Den beiden Chancen der Magdeburger durch Kubis ( 41./freistehend über die Querlatte) und Kallnik (43./ Kopfball über das Tor nach Eckball) standen eine Handvoll der Jenaer gegenüber. Doch Sebastian Hähnges Kopfball (11./nach Ecke Ziegners), Freistoß Ziegner (19.), 22-Meter-Schuß Ronny Thielemanns (24.), Rothes tolle Robinsonade gegen Andreas Keil (31.) und Scharfschuss von Fiete Sykora aus der Drehung (38.) brachten nichts ein.
Das änderte sich auch nicht nach der Pause. Im Gegenteil. Als der eingewechselte Marko Riemer Sven Kubis freistoßreif stoppte, setzte dieser das Leder an der Mauer vorbei in die Maschen. Christian Person reagierte zu spät (52.). Auch danach folgte eine Feldüberlegenheit der Jenaer, an der auch die beiden Neuzugänge Kevin Schlitte (bisher VfB Germania Halberstadt) und Stefen Kühne (Holstein Kiel) ihren Anteil hatten.

FC Carl Zeiss Jena: Person, Wachsmuth (46. Riemer), Hasse, Maul Schlitte, Thielemann, Kühne (46. Bochtler) Ziegner Hähnge (46. Juraschek), Sykora (46. Zimmermann), Keil (46. Werner).



Volksstimme vom 16.01.2006

Germania Halberstadt
Schlitte-Wechsel wird festgeklopft

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt. Der Wechsel wird immer wahrscheinlicher. Seit fast einer Woche trainiert und spielt Kevin Schlitte von Germania Halberstadt beim Regionalligisten FC Carl Zeiss Jena. In dieser Woche wollen sich die Spitzen beider Vereine über die Modalitäten eines Wechsels unterhalten.
Nach Aussage von Kevin Schlitte, der am Sonnabend auch im Testspiel der Jenaer gegen den FCM für die Thüringer zum Einsatz kam, habe er sich bereits mit Jena geeinigt. Es liege jetzt nur noch an den Vereinen. Zeiss-Trainer Heiko Weber: "Jetzt geht es nur noch um die Formalitäten."
Schlitte hat beim Halberstädter Oberligisten, für den er in der laufenden Saison bereits neun Tore erzielt hat, einen Vertrag bis zum Saisonende. Jena will ihn aber bereits jetzt verpflichten. Schlitte soll einen Vertrag bis zum Saisonende 2007 erhalten.
VfB-Testspiele am Wochenende: 12:0 gegen Kreisligist Germania Gernrode, 1:0 gegen Niedersachsen-Ligist BSV Ölper.


Volksstimme Staßfurt vom 16.01.2006

Vorschau: SV 09 Staßfurt – Germania Halberstadt
09 er morgen Abend gegen Oberliga-Elf

Von unbekannt

Staßfurt (ls). Im Rahmen der Vorbereitung auf die Rückrunde des Spieljahres 2005 / 06 findet morgen im Staßfurter Stadion der Einheit um 18:30 Uhr die Begegnung zwischen dem Oberligisten VfB Germania Halberstadt und dem SV 09 Staßfurt statt.
Die Halberstädter Germanen sind im Spitzenfeld der Oberliga Süd und damit ein ernstzunehmender Gegner für den Spitzenreiter, dem 1. FC Magdeburg. Spiel- und kampfstark, so wie die Randharzer bekannt sind, werden sie sich auch unter Leitung ihres Trainers Pfannkuch morgen Abend in der Hecklinger Straße im Freundschaftsspiel gegen den 09 er repräsentieren. Die Oberligamannschaft wird mit allen bekannten Spielern auflaufen und es wird sicherlich wieder für alle Zuschauer eine Werbung für den Fußballsport geboten.
Auch der Reiz des Flutlichtspieles sollte an viele vorherige Spiele in der Vergangenheit erinnern und die Wirkung als Zuschauermagnet nicht verfehlen.


Volksstimme vom 14.01.2006

Volksstimme verlost zehnmal zwei Karten
Bunter Mix aus Sport und Show beim Kroschke-Cup

Von Hans-Joachim Malli

Magdeburg. Ein glückliches Händchen bewiesen Stefanie Cierpka, Linda Drenkmann, Angelique Hinz und Cheforganisator Heiner Laugisch, die kürzlich die Gruppenauslosung für den 6. Kroschke-Cup, der am 20. Januar in der Gieselerhalle ausgespielt wird, vornahmen.
So spielen in der Gruppe A Eintracht Braunschweig II, MSV Preussen, Germania Halberstadt und der Fermersleber SV, während sich in der Gruppe B Schalke 04 II, MSV Börde, VfB Ottersleben und Cupverteidiger 1. FC Magdeburg gegenüber- stehen.
Neben den sicherlich attraktiven Spielen gibt es beim schon traditionellen Hallenturnier weitere echte Hingucker, so die Tanzgruppe Flash aus Niederndodeleben um Ellen Schöndube oder eine große Lasershow. Für Stimmung sorgen sicherlich auch eine 40-köpfige Schalmeien-Kapelle sowie eine große Tombola, bei der unter anderem ein DFB-Trikot mit den Autogrammen der deutschen Nationalmannschaft als Preis winkt. "Wir wollen wieder eine bunte Mischung aus Sport und Show bieten, haben uns einiges einfallen lassen", so Laugisch, Bevollmächtigter der Geschäftsleitung des Namensgebers Kroschke.
Karten zum Preis von 7 Euro (ermäßigt 5) gibt es im Volksstimme-Service-Center, im FCM-Fanshop und im Kroschke-Haus.
Für Volksstimme-Leser verlosen wir zehnmal zwei Eintrittskarten. Interessenten senden bitte bis zum 16. Dezember (Poststempel) eine Postkarte mit dem Stichwort 6. Kroschke-Cup an: Magdeburger Volksstimme, Lokalsport, Bahnhofstraße 17, 39104 Magdeburg.


Volksstimme Halberstadt vom 13.01.2006

Germania Halberstadt
Heute Abend Testspiel gegen BSV Ölper 2000

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (mak). Heute steht für den VfB Germania Halberstadt das nächste Testspiel in der Vorbereitung auf die Rückrunde auf dem Programm. Der Oberligist empfängt um 18.30 Uhr den BSV Ölper 2000 aus Braunschweig. Die Gäste spielen gemeinsam mit dem MTV Wolfenbüttel, dem SV Südharz, dem Goslarer SC und dem MTV Gifhorn in der Niedersachsenliga Ost, die etwa mit der Verbandsliga in Sachsen-Anhalt vergleichbar ist. Der BSV Ölper steht dort allerdings derzeit nur auf dem vorletzten Tabellenplatz.
Tabellenerster in dieser Liga ist zur Zeit der MTV Gifhorn. Der ehemalige Verein von Ingo Vandreike ist der Testspielgegner der Halberstädter am 21. Januar in Gifhorn.
Wenn es das Wetter zulässt, muss Germania Halberstadt am Sonntag zum nächsten Test, in Neinstedt gegen die dortige Germania. Der Anpfiff ist für 14 Uhr geplant. Allerdings haben beide Trainer vereinbart, die Wettersituation abzuwarten. Sollten wider Erwarten die Platzverhältnisse zu schlecht sein, kann das Spiel kurzfristig abgesagt werden.


Südthüringer Zeitung vom 12.01.2006

Fußball: Jena
Kühne und Schlitte sind heiß auf Carl Zeiss

Von unbekannt

Die fußballfreie Zeit auf dem Rasen ist nun endlich auch für den Regionalligisten FC Carl Zeiss Jena vorbei. Am vergangenen Dienstag bestritt die Weber-Elf beim 1:0-Sieg gegen den norwegischen Erstligisten Lilleström SK ihr erstes Freiluftspiel in diesem Jahr.

JENA (wind). Mit dabei waren auch die beiden Neuzugänge Stefan Kühne (25) von Holstein Kiel und Kevin Schlitte (24) vom Oberligisten Germania Halberstadt. Beide sollen den Thüringern in der schweren Rückrunde die nötige Stabilität verleihen. Schlitte, den FCC-Trainer Heiko Weber als Rohdiamant bezeichnet, zeigte gleich in seinem ersten Spiel gute Ansätze und vor allem seine enorme Antrittsschnelligkeit. Das fiel auch seinem neuen Mannschaftskapitän Torsten Ziegner auf: "Der Junge ist sauschnell! Er wird uns viel Spaß bereiten."
Doch bis Schlitte zu den Jenensern gehört, müssen noch einige Details seitens der Verantwortlichen geklärt werden. Zwar gab Jenas Trainer den Wechsel schon bekannt. Allerdings bat Zeiss-Präsident Rainer Zipfel diesbezüglich noch um etwas Geduld. "Wir sind uns mit Kevin einig, aber mit Halberstadt müssen noch ein paar Sachen geklärt werden." Jenas Sportdirektor Olaf Holetschek hält die Vertragsauflösung in Halberstadt nur noch für eine "reine Formsache". Schlitte wird ablösefrei an die Saale wechseln und im Gegenzug wird der FCC im Sommer ein Freundschaftsspiel gegen den Oberligisten austragen. "Ich freue mich auf die Herausforderung in Jena. Hier habe ich die Möglichkeit, Regionalliga zu spielen, und das ist das Beste, was mir passieren konnte", sagte Schlitte auf stz-Anfrage.
Für den anderen Neuzugang, Stefan Kühne, geht ein Traum in Erfüllung und ein Trauma zu Ende. In Kiel war er bei seinem Trainer in Ungnade gefallen und suchte fortan eine neue sportliche Herausforderung. Diese glaubt der Schwarzschopf in Jena gefunden zu haben: "Ich bin glücklich, hier zu sein, und möchte mich mit guten Leistungen für die Startelf empfehlen", so die Hoffnungen des Mittelfeldstrategen.
Bereits am Samstag können die FCC-Fans wieder ihre Mannschaft unterstützen. Dann spielt der Tabellensechste der Regionalliga Nord gegen den Tabellenführer der Oberliga Süd 1. FC Magdeburg um 14 Uhr im altehrwürdigen Heinrich-Germer-Stadion.


Volksstimme Halberstadt vom 12.01.2006

Oberligist gewann Testspiel gegen VfB Oschersleben mit 10:0 (5:0)
Pfannkuch bereits auf der Suche nach einem Schlitte-Double?

Von Mathias Kasuptke

Mit 10:0 beendete Halberstadts Oberligist am Dienstagabend ein Testspiel beim VfB Oschersleben. Auf schlechten Bodenverhältnissen und bei eisigen Temperaturen testete Trainer Thomas Pfannkuch unter anderem auch Ronny Manegold vom TSV Hadmersleben – auf der Schlitte-Position.

Halberstadt. Ist die Nach-Schlitte-Ära bereits angebrochen? Der Wechsel von Halberstadts Rechtsaußen Kevin Schlitte zum Regionalligisten FC Carl Zeiss Jena ist zwar noch nicht perfekt, dennoch scheint sich Trainer Thomas Pfannkuch bereits auf die Möglichkeit einzustellen, künftig ohne den wieselflinken Stürmer auskommen zu müssen. Beim Testspiel gegen den VfB Oschersleben am Dienstagabend spielte zumindest schon einmal Ronny Manegold vom TSV Hadmersleben über 90 Minuten auf der Schlitte-Position und erzielte auch ein Tor.
Bei schlechten Lichtverhältnissen und klirrender Kälte war zumindest optisch aus der Ferne kaum ein Unterschied zu Schlitte festzustellen – groß, schnell und dunkelhaarig. Manegold wirkte wie ein Schlitte-Double. Ob es denn benötigt wird, steht noch nicht fest. "Noch ist alles offen, Kevin trainiert in Jena, alles andere ist die Sache der Vereinsführung und nicht die des Trainers", erklärte Pfannkuch.
Grundsätzlich war dem Testspiel gegen den Bördeligisten kaum etwas Bemerkenswertes zu entnehmen. Pölzing, Heckeroth, Gerlach, Cunaeus und Vandreike kamen mit dem hart gefrorenen Boden und den widrigen Lichtverhältnissen am besten zurecht. Wie schon gegen Eintracht Braunschweig gab Pfannkuch dem 18-jährigen Emrullah Kaya eine Chance. Mit dem Treffer zum 10:0 in der 90. Minute dankte es Kaya dem Trainer. "Er ist ein Talent, aber es hängt davon ab, wie er sich entwickelt. Er hat es selbst in der Hand. Binsker und Reitzig haben auch einmal so angefangen", beschreibt Pfannkuch die Möglichkeiten von Kaya, der aus der A-Junioren-Schule von Trainer Uwe Gabler stammt.
Das nächste Germania-Testspiel findet morgen gegen den BSV Ölper Braunschweig (Niedersachsenliga) im Friedensstadion statt. Darauf haben sich beide Vereine geeinigt. Anstoß ist um 18.30 Uhr.

Germania Halberstadt – 1. Halbzeit:
Kischel – Heckeroth, Cunaeus, Lorenz, Pölzing – Stosch, Gerlach, Stefke – Manegold, Banser, Binsker.

2. Halbzeit:
Helmstedt – Lorenz, Cunaeus, Thiele, Heckeroth - Vandreike, Kopp, Gerlach – Manegold, Binsker, Kaya.

Tore: 1:0 Banser (6.), 2:0 Manegold (15.), 3:0 Gerlach (33.), 4:0 Eigentor (41.), 5:0 Binsker (42.), 6:0 Vandreike (54.), 7:0 Binsker (67.), 8:0 Cunaeus (79.), 9:0 Vandreike (84.), 10:0 Kaya (90.).


Thüringische Landeszeitung vom 11.01.2006

Carl Zeiss Jena
Freiluft-Auftakt geglückt

Von Thomas Czekalla

Jena. (tlz) Der Freiluftauftakt 2006 ist für Jena mit dem gestrigen 1:0 gegen Norwegens Erstligist Lilleström SK gelungen. Das goldene Tor gelang Nachwuchstalent Toni Juraschek nach 71 Minuten. Ein Resultat, das so recht nach dem Geschmack von Trainer Heiko Weber war. "Wir haben gezeigt, was wir uns für die Regionalliga-Rückrunde vorgenommen haben", erklärte der 40-Jährige später beim Neujahrsempfang des Vereines.
Der Aufsteiger gibt sich selbstbewusst, aber nicht überheblich. Und auch wenn bis zum Start in die Frühjahrsrunde am 4. Februar mit dem Spiel gegen Hertha BSC/A. noch eine Menge Training und Tests (am 14. Januar beim FC Magdeburg, am 17. Januar in Eilenburg und am 29. Januar bei Darmstadt 98) anstehen, Heiko Weber ist dennoch schon jetzt heiß auf das Hertha-Spiel: "Dort wollen wir ein Feuerwerk abziehen." Fast klingen diese Worte so, als wolle Jena bis zum Saisonende mit aller Macht um den Zweitliga-Aufstieg kämpfen, auch wenn Präsident Rainer Zipfel in der Beziehung in diesen Tagen den Ball flach hält: "Mit sechs Punkten Rückstand müssen wir noch nicht aufsteigen. Das ist unser Ziel innerhalb der nächsten drei Jahre."
Nicht zu übersehen ist aber jetzt schon, dass Jenas Kader in der Winterpause qualitätsmäßig weiter aufgerüstet wird. Neuzugang Stefan Kühne aus Kiel spielte gestern als einziger Akteur 90 Minuten durch, und das auf eisigem Untergrund sehr ordentlich. Und auch der mit Gastspielgenehmigung in der ersten Halbzeit mitwirkende Kevin Schlitte zeigte 45 Minuten lang auf der rechten Seite seine Schnelligkeit.
Der 24-Jährige, an dem im Herbst neben der halben Oberliga auch Hansa Rostock Interesse zeigte, will unbedingt nach Jena: "Ich bin sehr ehrgeizig und möchte mich hier reinknien", sagt der Schwarzschopf. Das wird er sicher auch bald können, denn Jenas Sportlicher Leiter Olaf Holetschek meint: "Seine Verpflichtung ist nur noch Formalität."
Für die beiden Zugänge hat man sich von Manuel Endres (Hallescher FC) und Carsten Paulick (zurück nach Plauen) getrennt, so das der Kader bei 22 Akteuren geblieben ist. Zusätzlich absolvieren mit Marko Riemer und Tim Wuttke aber zwei Talente die Vorbereitung mit.
Sportlich ist der FC Carl Zeiss auf gutem Wege. Das soll auch wirtschaftlich so werden. Rainer Zipfel und seine Mitstreiter sind weiter auf Sponsorensuche und hoffen für die Zukunft auch, dass Jenas Namensgeber bald wieder mit im Vereins-Boot sitzt.


Thüringer Allgemeine vom 11.01.2006

Carl Zeiss Jena
Gewandeltes Gesicht

Von Michael Voss

Lilleströms Coach Uwe Rösler dirigierte sein Team aufgeregt vom provisorischen Hochsitz aus. Jenas Trainer Heiko Weber blieb trotz des 1:0-Testspielsieges gegen die Norweger auf dem Boden.

JENA. "Zum Glück sind die Hallenturniere vorbei. Wir sind bei glattem Geläuf als Einheit aufgetreten. Wenn es so weiter geht, ist ein Feuerwerk in den Punktspielen möglich - dann holen wir die Zähler der letzten beiden Niederlagen zurück", sagte Weber mit gewohnt zuversichtlichem Mienenspiel. Das Gesicht seiner Mannschaft wandelt sich jedoch: Gestern unterschrieb der ausgemusterte Stürmer Manuel Endres bei Oberligist Halle, Carsten Paulick geht zurück nach Plauen. Der wegen seines Trainingskopfstoßes aus dem Team verbannte Faruk Hujdurovic kickt künftig für Süd-Regionalligist Eschborn, Fehleinkauf Visar Rushiti bereits in Bayreuth.
Platz für Neue: Zwei waren gestern schon da. Stefan Kühne musste gegen den Vierten der norwegischen Liga als Einziger überhaupt 90 Minuten durchspielen. Das tat der 25-Jährige im defensiven Mittelfeld solide. "Er ist ein Super-Typ, dürfte gut in unsere Truppe passen", weiß Torsten Ziegner, der Kühne noch aus seiner Mainzer Zeit kennt und der immer Kontakt zu dem 1,85-Meter-Mann hielt.
Mit Gastspielgenehmigung ließ Kevin Schlitte auf seiner Lieblingsposition, der rechten Außenbahn, seine Stärke aufblitzen - extreme Antrittsschnelligkeit. Für eine Verpflichtung des Torjägers liegen "keine Steine mehr im Weg. Halberstadt muss nur noch seinen Vertrag auflösen - nur Formsache", sagt der Sportliche Leiter Olaf Holetschek, der mit noch einem weiteren Neuzugang plant.
Das Tor erzielte mit Stürmer Toni Jurascheck (19) ausgerechnet einer aus dem Junioren-Trio, das sich bei Weber für den Regionalliga-Kader anbieten soll. Dazu gehören die 18-Jährigen Tim Wuttke (Abwehr) und Marko Riemer (Mittelfeld).
Aggressiv ein Aufstiegsziel ausgeben will Präsident Rainer Zipfel beim Regionalliga-Sechsten dennoch nicht. "Platz fünf oder sechs liegen immer noch klar über den Erwartungen. Wenn mehr kommt, bitte." Ein "Siegverbot" werde es nicht geben. Auch wenn die üppigen Prämien schon jetzt mächtig ins Kontor schlagen. Jedoch mittelfristig, in drei Jahren, möchte der Club Zweitliga-Fußball bieten. Und rüstet dafür in puncto Infrastruktur auf. So soll Eisenachs Ex-Handball-Manager Thomas Dröge im Frühjahr als Externer in die Sponsorengewinnung einsteigen - mit seinen Kontakten nach Westthüringen und Erfurt wäre dies sicher ein Gewinn. Zipfel: "In vielen Fragen sind wir uns einig."
Innerhalb des Sponsorenpools hat sich zudem ein Förderverein "FC Carl Zeiss" gegründet. Der spendierte gestern 2700 Euro. "Die 2. Liga ist greifbar nah - die Kräfte bündeln!", wagt sich der Vorsitzende Jens Förster an die Zielvorgabe-Front.

Carl Zeiss Jena:
Person - Riemer, Hasse, Kowalik - Schlitte, Thielemann, Kühne, Werner - Ziegner - Zimmermann, Hähnge (ab 46. Wohlfeld - Wachsmuth, Bochtler, Schmidt, Maul, Wuttke, Holzner, Sykora, Jurascheck, Keil).

Sch.: Lupp (Zossen), Z.: 350, Tor: 1:0 Jurascheck (71.).

Vorbereitungs-Testspiele:
Magdeburg - Jena (Samstag 14 Uhr), Eilenburg - Jena (17. Januar, 18 Uhr), Darmstadt - Jena (29. Januar, 14 Uhr), Rückrundenstart: Jena - Hertha II (4. Februar, 14 Uhr).


Ostthüringer Zeitung vom 11.01.2006

FC Carl Zeiss Jena - Lilleström SK 1:0 (0:0)
Revanche für Niederlage aus dem Jahr 1988

Von Peter Palitzsch

Jena (OTZ/P. Palitzsch). Fußball-Regionalligist FC Carl Zeiss Jena gewann gestern gegen Norwegens Meisterschafts-Vierten und Pokalfinalisten Lilleström SK das erste Freiluftspiel des Jahres mit 1:0 (0:0). Auf gefrorenem Geläuf des Platzes 2 im Ernst-Abbe-Sportfeld erzielte der 19-jährige Toni Jurascheck nach präziser Eingabe Keils trotz Bedrängnis und im Fallen das entscheidende Tor nach 70 Minuten.

Schon in der fünften Minute deutete Kevin Schlitte, der mit Gastspielgenehmigung auflief, mit schnellem Antritt über den rechten Flügel an, dass er zu einer Verstärkung werden könnte.

Doch die bei Minusgraden frierenden 300 Zuschauer - unter ihnen der im Dezember an der Bandscheibe operierte Kais Manai und Maik Kunze, der nach seiner Kreuzbandoperation bereits wieder mittrainiert - mussten auf das entscheidende Tor lange warten. Es gelang einer von Trainer Heiko Weber im zweiten Durchgang bis auf Kühne personell neu formierten Mannschaft erst Mitte der zweiten Halbzeit. Jena dominierte das Spiel, zeigte zum Teil sehenswerte Direktkombinationen.
Gefahr drohte dem Zeiss-Tor durch Lilleström nur nach zwei Eckbällen (76., 79.) mit Myklebasts scharfem Distanzschuss und bei Susdgots Kopfball aus Nahdistanz, den Wohlfeld meisterte (88.). Eine ähnliche Kopfballchance hatte zuvor auch Sykora nach Keils Freistoß gehabt (61.). Lilleström SK, das heute nach Norwegen zurückfliegt, hatte 1988 übrigens schon einmal in Jena gastiert und 2:0 gewonnen. Wenn man so will, also eine verspätete Jenaer Revanche.

Jena: 1. Halbzeit: Person - Thielemann, Hasse, Kowalik, Riemer, Kühne, Ziegner, Schlitte, Zimmermann, Hähnge, Werner.

2. Halbzeit: Wohlfeld - Bochtler, Wachsmuth, Erfen, Maul, Kühne, Holzner, Schmidt, Keil, Sykora, Jurascheck.

Schiedsrichter: Lupp (Zossen). Zuschauer: 300. Tor: 1:0 Jurascheck (70.).


Volksstimme Halberstadt vom 10.01.2006

Weitere Testspiele
Morgen beim VfB Oschersleben

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (mak). Beim VfB Germania Halberstadt geht es bei der Vorbereitung auf die Oberliga-Rückrunde Schlag auf Schlag weiter. Heute Abend tritt der Oberligist zu einem Testspiel beim VfB Oschersleben an. Anstoß ist um 19 Uhr. Der Tabellenzweite der Bördeliga gilt als unbequemer Gegner, mit kampfstarken Spielern.
Am Freitag, dem 13. Januar ist dann das nächste Testspiel der Halberstädter geplant. Gegner ist der BSV Ölper Braunschweig. Wo dieses Spiel ausgetragen wird, steht noch nicht fest. Wie Germanias Coach Thomas Pfannkuch erklärte, habe man sich mit den Braunschweigern darauf geeinigt, erst zwei Tage vor der Begegnung, je nach Wetterlage, den Spielort zu bestimmen. Der Anstoß ist für 18.30 Uhr vorgesehen. Der BSV Ölper spielt in der Niedersachsenliga Staffel Ost, steht dort allerdings auf einem Abstiegsplatz. Tabellenführer ist dort derzeit der MTV Gifhorn - auch ein Testspielgegner der Halberstädter. Diese Begegnung wird am 21. Januar um 14 Uhr in Gifhorn ausgetragen.


Volksstimme Halberstadt vom 10.01.2006

Testspiel gegen Braunschweig stand auf der Kippe
Spielverlegung galt Sicherheit von Spielern und Zuschauern

Von Mathias Kasuptke

Testspiele sind, wie der Name schon sagt, zum Testen da. Die Mannschaft von Eintracht Braunschweig wurde getestet, die von Germania Halberstadt und die der Stadtverwaltung als Betreiber des Friedensstadions. Gefordert wurden alle drei Beteiligten.

Halberstadt. Testspiele werden nicht selten in Frage gestellt, besonders wenn die Klassenunterschiede zwischen den beteiligten Mannschaften extrem groß sind. Beim Treffen zwischen Eintracht Braunschweig gegen Germania Halberstadt hielt sich der Unterschied in Grenzen. Auf dem Platz war er eigentlich nicht zu erkennen. Die Gäste siegten dennoch, aber die knapp 700 Zuschauer sahen ein unterhaltsames Spiel.
Die beiden Trainer äußerten sich dann auch zufrieden nach der Begegnung. "Wir haben gut gespielt, den Ball gut laufen lassen. Ich konnte sehen, dass bei meinen Spielern die Einstellung gestimmt hat. Wenn auch nicht alles gelungen ist, auf diesem Platz war an diesem Tag nicht mehr möglich", erklärte Halberstadt Trainer Thomas Pfannkuch. Ähnlich sah es sein Braunschweiger Amtskollege. "Trotz der schlechten Bedingungen haben wir ein sehr ordentliches Spiel gemacht und vor allem vor der Pause auch guten Fußball gespielt", meinte Michael Krüger.
Knackpunkt war an diesem Tag die Spielfläche. Vereiste Zuschauertribünen hatten die Halberstädter Stadtverwaltung veranlasst, das Spiel vom wesentlich besseren Hauptplatz auf einen Nebenplatz zu verlegen. Der war aber in einem so schlechten Zustand, dass die Eintracht wieder abreisen wollte. Erst wenige Minuten vor Anpfiff hatten sich die Braunschweiger zum Bleiben entschieden. Eintracht-Manager Wolfgang Loos hatte mit Blick auf die zahlreichen auch aus Braunschweig angereisten Zuschauer die Entscheidung getroffen. Nach Aussage von Detlev Büchner, bei der Stadt Halberstadt Leiter der Abteilung Hallen und Plätze, sei im Interesse der Spieler die Begegnung auf den Nebenplatz verlegt worden. Die Laufbahn im Stadion habe einer Eisfläche geglichen. "Die Bahn darf nicht abgestreut werden, da sonst der Belag beschädigt wird", betonte Büchner. Die Verletzungsgefahr für Spieler und Zuschauer auf den Nebenanlagen sei zu groß gewesen.


Volksstimme Halberstadt vom 10.01.2006

Oberligist gewann "Hoppe & Müller Consulting" -Cup in Calbe
Felix Binsker schoss Germania zum Sieg

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt (mak). Einen Tag nach der Pleite in eigener Halle machte es die vermeintlich zweite Reihe des VfB Germania Halberstadt deutlich besser. Während Halberstadts Oberligist beim Neujahrsturnier am Freitag in der Sporthalle "Völkerfreundschaft" mit Platz vier sportlich enttäuschte, gewannen die Halberstädter am vergangenen Sonnabend in anderer Besetzung den "Hoppe & Müller Consulting"-Cup der TSG Calbe.
In der Saale-Stadt gab Halberstadts Trainer Thomas Pfannkuch einigen Spielern aus der zweiten Reihe eine Chance. So kamen neben Alex Kopp, Nils Pölzing, Felix Binsker und Friedrich Reitzig noch André Kopp, Sebastian Stosch, Emrullah Kaya und Gabriel Lorenz zum Einsatz.
Und sie machten ihre Sache ausgesprochen gut und fielen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung auf. Lobende Worte fand Co-Trainer Frank Lindemann für Nils Pölzing, Alex Kopp, der am Tag zuvor noch zu lässig zwei Neunmeter verschossen hatte, und Felix Binsker, der in Calbe mit insgesamt acht Toren auch als Torschützen könig des Turniers ausgezeichnet wurde.
Der VfB Germania Halberstadt spielte in der ersten Staffel gegen die A-Junioren des 1. FC Magdeburg (1:2), den TSV Kleinmühlingen/Zens (5:0) und den Schönebecker SC (5:0). Als Staffelzweiter spielten die Halberstädter dann im Halbfinale gegen den Ersten der Staffel 2, den TSV Völpke. Germania siegte souverän und ungefährdet mit 6:1. Im anderen Halbfinale trennten sich die Magdeburger A-Junioren und die gastgebende TSG Calbe 4:0. Im Finale konnten sich die Halberstädter dann für die Vorrundenniederlage gegen die FCM-Junioren revanchieren. Felix Binsker erzielte für die Halberstädter den entscheidenden Siegtreffer. Den dritten Platz belegte der TSV Völpke, der sich gegen die TSG Calbe mit 4:1 durchsetzte.


Bild Jena vom 10.01.2006

Kevin Schlitte im Anmarsch
Dröge wird Jenas neuer Geldsucher

Von Ulrich Klemm

Bei Carl Zeiss Jena ist ein bekanntes Gesicht aufgetaucht. Der frühere Handball-Manager Thomas Dröge (43) soll für den Regionalligisten auf Sponsorenjagd gehen.
Zehn Jahre führte Dröge die Geschäfte bei Ex-Bundesligist Eisenach. Nach der Insolvenz des ThSV 2003 ging er, arbeitet seitdem freiberuflich im Sportmarketing. Er kümmert sich u.a. um die Vermarktung der WM-Serie der Seitenwagen-Motorräder. Jetzt ist Dröge mit Jena im Gespräch. „Im November gab es den ersten Kontakt“, verrät Präsident Rainer Zipfel (45). "Wenn alles klappt, ist er künftig für uns auf Provisionsbasis tätig." Schon klar: Ein Schreibtisch-Job in der Jenaer Geschäftsstelle ist nicht geplant. Dennoch hat sich Dröge vorbereitet: "Ich war zum Ende der Hinrunde bei mehreren Spielen dabei. Es wäre schön, wenn ich einem Verein mit solch großer Tradition helfen könnte."
Sportlich hat Jena heute einen harten Brocken vor der Brust. Um 14.30 Uhr testen die Thüringer im Ernst-Abbe-Sportfeld gegen Norwegens Erstligist Lilleström SK. Geplant ist, daß Mittelfeld-Neuzugang Stefan Kühne (25, aus Kiel) sein Debüt im Zeiss-Trikot gibt. Auch Kevin Schlitte (24, Halberstadt) soll zum Einsatz kommen. Der Stürmer, den Jena diese Woche unter Vertrag nehmen will, soll eine Gastspielgenehmigung erhalten.


Braunschweiger Zeitung vom 09.01.2006

Stadion gesperrt – Eintracht besiegt Oberligisten Halberstadt auf Nebenplatz
2:1-Sieg auf eisigem Grund

Von Thomas Fröhlich

HALBERSTADT. Unter irregulären Bedingungen, auf knüppelhart gefrorenem Boden, kam Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig im Testspiel beim Oberligisten Germania Halberstadt zu einem 2:1 (2:1)-Erfolg.
Die Partie war aus dem Friedensstadion auf einen Nebenplatz verlegt worden, weil die Zuschauerränge im Stadion vereist waren, und dieses deshalb von der Stadt gesperrt worden war.
"Trotz der schlechten Bedingungen haben wir ein sehr ordentliches Spiel gemacht und vor allem vor der Pause auch guten Fußball", gespielt", sagte Trainer Michael Krüger.
Dustin Heun hatte Eintracht vor 800 Zuschauern in Führung gebracht, als er nach 14 Minuten einen Schuss von Jan Tauer mit der Hacke ins Tor lenkte. Nach einem Abwehrfehler glückte Enrico Gerlach freistehend der Ausgleich (33.). Den Siegtreffer markierte Ahmet Kuru nur fünf Minuten später. Der Stürmer nahm einen Pass von Lars Fuchs an, umspielte einen Verteidiger und den Torhüter und schob dann den Ball über die Linie. In der nach der Pause phasenweise zerfahrenen Partie vergab Eintracht einige gute Möglichkeiten, das Resultat auszubauen. Hinzu kam Pech, als Martin Hauswalds Freistoß (62.) nur am Pfosten landete.
Verzichten musste Krüger auf die angeschlagenen Dennis Brinkmann, Daniel Graf, Michal Janicki, Jürgen Rische und René Wegner.

Eintracht: Stuckmann – Siegert, Amedick (46. Jülich), Grimm, Tauer (46. Rodrigues) – Holsing (46. Sümnich), Lieberknecht, Bick (46. Celikovic), Fuchs (46. Caruso) – Kuru, Heun (46. Hauswald).


Volksstimme vom 09.01.2006

Germania Halberstadt bietet Eintracht Braunschweig beim 1:2 voll Paroli
Starke Leistung gegen Zweitligisten

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt. Germania "liegen" die Bundesligisten: Im Sommer hatten die Halberstädter den VfL Wolfsburg mit einer Niederlage nach Hause geschickt und gestern beim 1:2 (1:2) gegen Eintracht Braunschweig erneut stark aufgespielt.
Der Zweitligist ging in der 16. Minute in Führung, die Gerlach nach Vorarbeit von Alex Kopp ausglich (36.). Kurz vorm Pausenpfiff erzielte Kuru den zweiten Treffer für Braunschweig. Kurz vor dem Spielende hatten André Kopp und Fait-Florian Banser den Ausgleich noch auf den Füßen. Eintracht-Schlussmann Stuckmann konnte allerdings parieren.
Den fast 1000 Zuschauern bot sich auf einem vereisten Nebenplatz im Friedensstadion ein munteres Spiel, in dem sich beide ohne Klassenunterschied begegneten. Die Gäste hatten zwar den besseren Start und durch Kuru und Heun Chancen, Germania wurde aber mit zunehmender Spielzeit immer sicherer, spielte offensiv mit.
Auch als Trainer Pfannkuch in der zweiten Hälfte der vermeintlich zweiten Reihe den Vorzug gab, tat dies dem Spielverlauf keinen Abbruch. Kaya, Stosch, Lorenz und André Kopp ersetzten Gerlach, Vandreike, Stefke und Gottwald ansatzlos.
Dass dieses Testspiel aber überhaupt zu stande kam, hatten die Halberstädter einer fairen Geste der Braunschweiger zu verdanken. Auf Grund von vereisten Zuschauerrängen war das Spiel von der Halberstädter Verwaltung, dem Betreiber des Friedensstadions, vom bespielbaren Hauptplatz auf einen Nebenplatz verlegt worden, der wiederum vereist und eigentlich unbespielbar war. Eintracht entschied sich, dennoch zu bleiben. Ganz zur Freude der Zuschauer.
Für Germania endete damit ein abwechslungsreiches Wochenende. Beim eigenen Hallenturnier belegte der Oberligist am Freitag nach enttäuschender Leistung hinter Stahl Thale, Oscherslebener SC und Goslarer SC nur den 4. Platz. Einen Tag später gewann man bei der TSG Calbe den Hallen-Cup vor den FCM-A-Junioren und TSV Völpke.


Volksstimme Schönebeck vom 09.01.2006

2. Hoppe & Müller Cup der TSG Calbe
Oberligisten sind Gewinn für das Turnier

Von Oliver Kramer

Calbe. VfB Germania Halberstadt heißt der Gewinner des 2. Hoppe & Müller Consulting Cup der TSG Calbe. Der Oberligist setzte sich im Finale gegen den Titelverteidiger, die A-Junioren des 1. FC Magdeburg, mit 1:0 durch.
Rund 350 Zuschauer erlebten am Sonnabend in der Hegersporthalle ein Hallenturnier, das zweifelsohne zu den fußballerischen Höhepunkten im Landkreis zählt. Wie im Vorjahr, gelang es dem Ausrichter TSG Calbe, namhafte Vereine, darunter die Oberligisten Germania Halberstadt und TSV Völpke, an die Saale zu locken. Weitere Spitzenteams der Region (A-Jugend FCM, TSG Calbe, SSC, Kleinmühlingen/Z.) komplettierten das Teilnehmerfeld und garantierten "Budenzauber" vom Feinsten.
Die Favoriten, die mit einem Großteil ihrer Stammkader anreisten, ließen von Beginn an keine Zweifel aufkommen, wer auf dem Parkett das Sagen hat.
In der Gruppe A ließen Halberstadt und der FCM den Landesklasse-Vertretern keine Chance. Immerhin erkämpfte sich der Schönebecker SC gegen die "Club" Junioren ein 3:3, lag hier zwischenzeitlich gar in Führung. Für das Halbfinale sollte es aber nicht reichen. Der TSV Kleinmühlingen/Zens ging gar ganz leer aus.
Weitaus spannender gestalteten sich die Spiele der Gruppe B. Gastgeber TSG Calbe traf nach dem 3:0-Auftakterfolg gegen den BSV Eickendorf auf Völpke und erreichte ein 1:1. Trotzdem musste das Team im letzten Gruppenspiel noch einmal bangen. Der FSV Biere, der im Turnier ungeschlagen blieb (3 Remis) ging mit 1:0 in Front und besaß auch mehr Torchancen. Aber der Verbandsligist kam noch zum Ausgleich und löste damit das Endrundenticket.
Im Halbfinale blieben Überraschungen aus. Dafür erlebten die Zuschauer noch einmal blitzsauberen Hallenfußball und spektakuläre Treffer. Im Duell der Oberligisten machte Halberstadt mit den Bördekickern aus Völpke kurzen Prozess (6:1). Auch die TSG Calbe hatte gegen den technisch versierten FCM-Nachwuchs keine Chance (0:4). Im Finale wurden die A-Junioren dann aber doch an ihre Grenzen gebracht. Die Germania-Kicker, bei denen besonders Felix Binsker und Alex Kopp glänzten, spielten ihre ganze Erfahrung aus und gewannen mit 1:0.
"Auch wenn unserer Mannschaft diesmal nur Platz vier blieb, war die Teilnahme von Halberstadt und Völpke ein Gewinn für das Turnier", zog Calbes Abteilungsleiter Rainer Schulze ein positives Fazit.


Volksstimme Halberstadt vom 09.01.2006

Fußball : Hallenturnier des VfB Germania Halberstadt
Stahl Thale siegte souverän – Gastgeber erlebte eine Pleite

Von Mathias Kasuptke

Stahl Thale gewann das Neujahrsturnier des VfB Germania Halberstadt. Ohne Niederlage marschierten die Harzer souverän durch das Turnier. Halberstadts Oberligist erlebte hingegen eine Pleite, enttäuschte und wurde am Ende nur Vierter. Vermeintliche Germania-Fans gaben dem sonst guten Hallenturnier einen faden Beigeschmack.

Halberstadt (mak). Das ging mächtig in die Hose. Der erste öffentliche Auftritt von Halberstadts Oberligisten nach der Winterpause endete mit einer Pleite. Die Gastgeber nahmen das Hallenturnier offensichtlich etwas zu locker und landeten am Ende nur auf Platz vier. In zwei der drei Gruppenspielen liefen sie immer einem 0:1 hinter her, dann versagten sie kläglich im Neunmeter-Schießen gegen den Quedlinburger SC und im Ausscheid um den dritten Platz gegen den Goslarer SC. Fast schon bezeichnend, dass in beiden Neunmeter-Schießen jeweils Banser und Kopp kläglich vergaben. "Das wir ausgeschieden sind, ist nicht tragisch. Nur wie, das ist sehr ärgerlich", kommentierte Germania-Coach Thomas Pfannkuch das Abschneiden seiner Mannschaft.
Für Lichtblicke sorgten andere. So zum Beispiel Stahl Thale. Die Harzer marschierten ohne Punktverlust und nur zwei Gegentoren souverän durch das Turnier. Mit Gunnar Blum stellten sie auch den besten Torschützen. Für Aufmerksamkeit sorgte außerdem Christoph Moser. Eigentlich Keeper in Germanias 3. Mannschaft, stand Moser diesmal für den ausgefallenen Torhüter des Goslarer SC bei den Niedersachsen im Tor. Die wurden Turnierdritter, auch dank Moser, der als bester Keeper geehrt wurde. Beim Neunmeter-Schießen um Platz drei war es Moser, der mit guten Reaktionen den Oberliga-Schützen den Schneid abkaufte.
Die beiden Finalisten des Vortages, Olympia Schlanstedt und Grün-Gelb Ströbeck, mussten Lehrgeld zahlen. Ohne Punkt und mit nur einem Tor (Ströbecks Grümmer traf gegen Staßfurt) belegten sie in ihren Staffeln den letzten Platz.
Das gut organisierte Turnier hatte durch einige vermeintliche Germania-Fans auch Schattenseiten. Tätliche Angriffe gegen OSC-Spieler, peinliche Zwischenrufe und aufs Feld geworfene Böller sorgten für Spielunterbrechungen und Hallenverweise.
Die zweite Reihe des Oberligisten machte es am Sonnabend bei einem Hallenturnier der TSG Calbe besser. Dort siegte Germania im Finale gegen die A-Junioren des FCM (2:1), die als Cupverteidiger angetreten waren. Dritter wurde der TSV Völpke, der sich im Spiel um Platz drei gegen die heimische TSG mit 4:1 durchsetzte.


Kicker vom 09.01.2006

Halberstadts Torwart Kischel noch verletzt
Schlitte auf dem Sprung nach Jena?

Von Wolfgang Seibicke

Ohne größere personelle Probleme packt der Überraschungsdritte der Staffel Süd, die Mannschaft von Germania Halberstadt, die Vorbereitung auf die mit einem Nachbarschaftsduell gegen den TSV Völpke beginnende Rückserie an.
Lediglich Stammtorhüter Sebastian Kischel (23) laboriert immer noch an einer Schleimbeutelentzündung im Ellenbogen. Er wird deshalb insbesondere bei Hallenturnieren, bei denen Germania sich kürzlich als Gastgeber gehörig blamierte und gegen zumeist Landesligisten nur den vierten Platz belegte, geschont und durch Daniel Löffke (21) ersetzt.
Die große Ausnahme in Bezug auf Neuerungen im Halberstädter Spielerkader könnte Kevin Schlitte darstellen. Der ungemein schnelle Angreifer weilt gegenwärtig zu einem einwöchigen Probetraining beim Regionalligisten Carl Zeiss Jena. Der 24-jährige Schlitte zählt zu den zuverlässigsten und auch torgefährlichsten Akteuren der Vorharzer. In der Hinserie markierte er neun Treffer, wurde im gefährlichsten Angriff der Süd-Staffel (33 Tore) lediglich von seinem Teamgefährten Fait-Florian Banser (10 Tore) übertroffen. "Sollte Kevin nach Jena wechseln wollen, so würden wir ihm gewiss keine Steine in den Weg legen. Wir begreifen uns sowieso eher als Ausbildungsmannschaft", betont der 35-jährige Trainer Thomas Pfannkuch.
Auch was die Saisonzielstellung angeht, zeigt er sich völlig entkrampft: "Wir wollen vor allem Spaß am Fußball haben. Am Ende soll ein einstelliger Tabellenplatz herausspringen."


Neue Braunschweiger am Sonntag vom 08.01.2006

Fußball-Zweitligist Eintracht spielt heute beim Oberligisten – Rische, Graf, Janicki, Brinkmann und Wegner fehlen
Germania Halberstadt besonders motiviert

Von Elmar von Cramon

Braunschweig. Zum zweiten Testspiel des neuen Jahres treten die Zweitligafußballer von Eintracht heute um 14 Uhr beim Oberligisten Germania Halberstadt an. Nach dem ungefährdeten 14:0 Erfolg beim Kreisligisten SV Süd erwartet die Blau-Gelben im Harz ein deutlich besserer Gegner.
"Die Freundschaftsspiele werden überbewertet", findet Eintracht-Coach Michael Krüger, dem es bei den Testspielen eher darum geht „in den Spielrhythmus zu kommen“, denn wichtig sei einzig und allein die erste Rückrundenpartie zu Hause gegen Energie Cottbus am 23. Januar.
Zufrieden war der Eintracht-Coach mit dem Auftritt beim SV Süd dennoch: "Wir haben uns unseren Fans zum ersten Mal im neuen Jahr präsentiert, außerdem hat Süd den Platz wirklich sehr gut hergerichtet."
Germania Halberstadt erwartet Krüger sowohl fußballerisch als auch konditionell wesentlich stärker, außerdem werden die Ex-Einträchtler im Kader des Teams aus Sachsen-Anhalt gegen ihren alten Verein besonders motiviert sein. Neben Trainer Thomas Pfannkuch, der von 1992 bis 2000 für Eintracht in der zweiten und dritten Liga am Ball war, stehen mit Ingo Vandreike und Enrico Gerlach zwei weitere Ex-Profis der Blau-Gelben im Kader der Germanen. Auf eine blau-gelbe Vergangenheit können außerdem Niels Thiele, Fait Florian Banser und Emrullah Kaya zurückblicken, die in den Jugendmannschaften beziehungsweise der Zweitvertretung Eintrachts am Ball waren. Die Halberstädter belegen momentan hinter dem 1. FC Magdeburg und Sachsen Leipzig den dritten Rang in der NOFV-Oberliga Süd.
Fehlen werden Michael Krüger in Halberstadt insgesamt fünf Akteure. Jürgen Rische zog sich beim Testspiel gegen Süd eine Gehirnerschütterung zu, wird aber nächste Woche ebenso wie die ebenfalls pausierenden Dennis Brinkmann (Achillessehnenreizung), Michal Janicki (Fußprobleme) und René Wegner (Schleimbeutelentzündung) mit ins Trainingslager nach Marienfelde reisen. Daniel Graf wird die Reise nach Westfalen aller Voraussicht nach nicht antreten können. Der Kapitän absolviert nach seiner Leisten-Operation zwar ohne Probleme sein Reha-Programm, an eine Trainingsteilnahme ist im Moment aber noch nicht zu denken: "Daniel wird nicht mit ins Trainingslager fahren und wahrscheinlich auch für die Auftaktpartie gegen Energie Cottbus ausfallen", bedauert Trainer Michael Krüger.
Erfreulicheres gibt es dagegen von Jan Tauer zu berichten. Der Linksverteidiger verlängerte seinen bis zum Saisonende laufenden Vertrag bis zum 30. Juni 2008. „Das ist ein weiterer Schritt für eine gesicherte Zukunftsplanung“, zeigt sich der Eintracht-Trainer über die dritte Vertragsverlängerung nach Benjamin Siegert und Ahmet Kuru höchst erfreut.


Volksstimme Halberstadt vom 07.01.2006

Germania Halberstadt empfängt morgen um 14 Uhr Eintracht Braunschweig zum Testspiel
Spiel der Erinnerungen: Gäste schrieben Fußball-Geschichte

Von Mathias Kasuptke

Da werden Erinnerungen wach, wenn Eintracht Braunschweig morgen gegen Germania Halberstadt im Friedensstadion aufläuft. Zum einen sind die Gäste ein Schwergewicht deutscher Fußball-Geschichte. Zum anderen sind neben Germania-Coach Thomas Pfannkuch auch Ingo Vandreike, Enrico Gerlach und Nils Thiele so genannte Ex-Einträchtler.

Halberstadt. Mehr als 220 Pflichtspiele hat Thomas Pfannkuch in seinen sieben Jahren bei Eintracht für die Braunschweiger bestritten. Ganz emotionslos sieht Halberstadts Trainer deshalb der morgigen Begegnung gegen seinen Ex-Verein nicht entgegen. "Ich freue mich riesig auf das Spiel. Es ist schon etwas Besonderes", meint der Trainer mit vornehmer Zurückhaltung.
Nicht viel anders wird es einigen Spielern seiner derzeitigen Mannschaft gehen. Ingo Vandreike hat einst das Eintracht-Trikot übergestreift, Enrico Gerlach spielte bereits in den Eintracht-Farben und Nils Thiele hatte ebenfalls schon den Löwen im Herzen. Somit dürfte es morgen auch auf dem Platz nicht ganz ohne Emotionen zu gehen.
Mit Eintracht Braunschweig läuft morgen deutsche Fußball-Geschichte auf. 1963 war Braunschweig mit dem bis dahin unbekannten Trainer Helmut Johannsen in die Bundesliga gestartet. Die Eintracht-Mannschaft, als krasser Außenseiter eingestuft, belegte am Ende nach dem ersten Bundesligajahr einen guten elften Platz. In Abstiegsgefahr war die Eintracht nie, die vereinseigenen Talente wurden von Trainer Johannsen gehegt und gepflegt. Diese kontinuierliche Arbeit sollte im Jahr 1967 einen krönenden Abschluss mit dem Deutschen Meistertitel finden.
Doch dem Hoch folgte das Tief. Schlechte sportliche Leistungen bescherten dem Verein arge finanzielle Probleme. Die Lösung fanden sie in Form des Wolfenbüttler Likörproduzenten Günter Mast, der eine revolutionäre Idee hatte. Auf das Trikot der Mannschaft wollte er das Emblem seiner Marke "Jägermeister" platzieren. Die Zeit der Trikotwerbung in Deutschland war angebrochen! Am 24. März 1973 lief die Eintracht erstmals mit dem "Hirschkopf" auf. Doch die finanzielle Sicherheit stoppt die sportliche Talfahrt zunächst nicht. Eintracht fand sich in der Regionalliga Nord wieder.
Ein Jahr später gelingt allerdings der Wiederaufstieg. Es folgten sechs Jahre in der Bundesliga. Da es dem Verein finanziell durch seinen Sponsor sehr gut ging, konnte sich die Mannschaft auch sportlich wieder zu einem Spitzenteam entwickeln. In der Saison 1976/77 klopfte die Eintracht unter Trainer Branco Zebec wieder an das Tor zur Deutschen Meisterschaft. Mehrfach sicherte man sich die Teilnahme am UEFA-Cup.
Sponsor Mast lies sich nicht lumpen und griff tief in die Tasche. Für 1,5 Millionen Mark (der damaligen Rekordsumme für einen Spielertransfer in Deutschland) wurde 1977 Paul Breitner für eine Saison von Real Madrid nach Braunschweig geholt.
Sportlich absolvierte Eintracht Braunschweig in den vergangenen Jahren eine Berg- und Talfahrt. Die Mannschaft pendelt fast schon jährlich zwischen Bundes- und Regionalliga. Seit dem erneuten Aufstieg in die 2. Bundesliga im vergangenen Jahr macht die Mannschaft von Trainer Michael Krüger einen soliden Eindruck. Derzeit steht Eintracht auf Platz neun der 2. Bundesliga.


Braunschweiger Zeitung vom 07.01.2006

Eintracht-Stürmer prallte im Testspiel mit Gegenspieler zusammen und muss in Halberstadt pausieren
Jürgen Rische erlitt Gehirnerschütterung

Von Thomas Fröhlich

BRAUNSCHWEIG. Jürgen Rische brummte der Schädel. Bei seinem Kopfballtreffer zum 12:0 (Endstand 14:0) gegen den Fußball-Kreisligisten SV Süd Braunschweig waren der Stürmer des Zweitligisten Eintracht Braunschweig und ein Gegenspieler mit den Köpfen gegeneinander geprallt.
Dass der Ball im Tor gelandet war, und dass er dann noch die zehn Minuten bis zum Abpfiff weitergespielt hatte, daran erinnerte sich der 35-Jährige nicht mehr. Ebensowenig, dass er nach der Partie fast 45 Minuten in der Kabine auf einer Liege gelegen und sich mit einigen Mitspielern unterhalten hatte.
Im Krankenhaus Holwedestraße diagnostizierten die Ärzte am späten Donnerstagabend nach einer Röntgenuntersuchung eine Gehirnerschütterung, rieten zu einer Trainingspause. "Ich verspüre noch Druckschmerz, aber sonst geht es mir gut", sagte Rische gestern Nachmittag.
Ob er am Sonntag (14 Uhr) im Testspiel bei Germania Halberstadt mitwirken wird, konnte der Routinier nicht sagen. Wahrscheinlich ist jedoch, dass ihn Trainer Michael Krüger schonen wird. Fehlen werden dann auch Dennis Brinkmann (Achillessehnenreizung) sowie René Wegner und Michal Janicki, die beide über Schmerzen in den Füßen klagen. Janicki war deshalb gestern Nachmittag zur Kernspintomographie, die jedoch keine neuen Erkenntnisse brachte.
Im Halberstädter Friedensstadion erwartet Eintracht eine ungleich schwerere Aufgabe als beim SV Süd. Bei Germania, derzeit Tabellendritter der Oberliga, wird es zudem ein Wiedersehen mit einigen früheren Eintracht-Spielern geben. In Enrico Gerlach, Ingo Vandreike, Fait-Florian Banser und Nils Thiele sowie Trainer Thomas Pfannkuch sind fünf frühere Braunschweiger nunmehr in Halberstadt aktiv.
Pfannkuch, der von 1992 bis 1999 bei Eintracht in der zweiten Liga und der Regionalliga spielte, freut sich auf das Treffen. "Wir wollen versuchen, Eintracht einen guten Test zu bieten", stellte der 36-Jährige fest, der seit Beginn dieser Saison hauptberuflich als Trainer in Halberstadt tätig ist.


Volksstimme Halberstadt vom 05.01.2006

Hallenturniere des VfB Germania Halberstadt
Beim Top-Turnier sind zwei Plätze reserviert

Von Mathias Kasuptke

Halberstadt. Budenzauber in Halberstadt. Heute und morgen kommen Hallenfußball-Fans auf ihre Kosten. Der VfB Germania Halberstadt hat zum Neujahrsturnier eingeladen. Jeweils ab 18 Uhr treten in der Sporthalle " Völkerfreundschaft " insgesamt 14 Mannschaften an. Tickets für beide Turniere können bereits im Vorverkauf im Germania-Fanshop im Fahrzeughaus Klus in der Klusstraße 76 in Halberstadt erworben werden. Die Karten für das heutige Turnier kosten vier Euro, ermäßigt drei Euro. Für das morgige Hauptturnier müssen dann fünf Euro beziehungsweise vier Euro gezahlt werden.
Heute wird die Vorrunde ausgespielt. Die beiden Finalisten nehmen dann morgen am Hauptturnier teil, bei dem auch Halberstadts Oberligist mit voller Besetzung vertreten sein wird.
Bereits das heutige Turnier verspricht einiges an Spannung und Brisanz. In der Staffel I trifft die 2. Mannschaft des VfB Germania Halberstadt auf den SV Langenstein, Eintracht Osterwieck und den FSV Sargstedt. In Staffel II spielen die 3. Germania-Mannschaft, Olympia Schlanstedt, Grün-Gelb Ströbeck und der Harsleber SV Germania.
Die Sieger der beiden Gruppen haben sich dann für das morgige Top-Turnier qualifiziert, bei dem sie auf die Oberliga-Mannschaft des VFB Germania Halberstadt, den SV Staßfurt 09, Goslarer SC, Stahl Thale, Quedlinburger SV und Oscherslebener SC treffen. Gespielt wird einmal 12 Minuten.
Die Erstplatzierten des morgigen Hauptturniers erhalten Siegprämien : Platz eins 300 Euro, Platz zwei 200 Euro und Platz drei 100 Euro.


Volksstimme vom 05.01.2006

Germania Halberstadt
Stürmer Schlitte wechselt nach Jena

Von Mathias Kasuptke

Es war die Überraschung beim gestrigen Trainingsauftakt von Fußball-Oberligist Germania Halberstadt: Stürmer Kevin Schlitte fehlte, trainiert derzeit bei Carl Zeiss Jena. Ein Wechsel zum Regionalligisten gilt als wahrscheinlich. Dabei schien der Transfer vor Weihnachten bereits geplatzt.

Halberstadt. In den vergangenen Wochen wurde im Umfeld von Germania viel gemunkelt. Im Zentrum der Spekulation stand immer wieder Kevin Schlitte. Der 24-Jährige wurde von zahlreichen Vereinen beobachtet. Neben einem Probetraining bei Hansa Rostock und Scoutbesuchen von Borussia Mönchengladbach hing auch Carl Zeiss Jena bereits seit Wochen an den Fersen des weiselflinken Angreifers.
Kurz vor Weihnachten überschlugen sich dann die Ereignisse, es gab zahlreiche Telefonate mit den Thüringern und dann die Nachricht aus Jena: "Kurzfristig wird es nichts, weil Halberstadt Ablöse will. Und die zahlen wir nicht", lies Zeiss-Boss Rainer Zipfel verlauten. Aufgeschoben sei aber nicht aufgehoben. Im Sommer werde Jena wieder aktiv. Dann ist Schlitte ablösefrei. Gestern die Wende im Schlitte-Hickhack. Telefonat aus Jena, Verabredung zum Probetraining, Freistellung von Germania. "Wir legen Kevin keine Steine in den Weg, allerdings hat es bisher keinen offiziellen Kontakt zwischen den Vereinen gegeben", erklärte Spielermanager René Cunaeus. Halberstadts Präsident Olaf Herbst weilt derzeit im Winterurlaub im verschneiten Österreich.
In Jena ist man unterdessen zuversichtlich. "Ich bin mir sicher, dass er kommt", erklärte Trainer Heiko Weber und überschüttet seinen möglichen Neuzugang schon einmal mit Vorschusslorbeeren. "Er ist ein Rohdiamant. "
Gestern wurde noch verhandelt. Mit dem Spieler sei man sich aber einig, so Weber. Es gehe noch um die Ablösesumme. Dazu Cunaeus: "Kein Kommentar. "
Unterdessen übt sich Thomas Pfannkuch in Gelassenheit. "Ich gönne es jedem Spieler, wen er in eine höhere Klasse wechseln kann. Ich würde ihm viel Glück und alles Gute wünschen", sagt der Coach, der immer betont hat, seine Mannschaft als Ausbildungsstätte zu sehen.
Schlitte kam in der Winterpause der Saison 2003/2004 vom SV Südharz nach Halberstadt. Trainer Lieberam hatte ihn damals zu Germania geholt. Der gebürtige Haldensleber wohnt seit einigen Monaten mit Freundin Jennifer und seinem fünf Monate alten Sohn Vincent in Halberstadt. Für Germania hat Schlitte in der laufenden Saison neun Tore erzielt.


Bild Magdeburg vom 05.01.2006

Fußball-Oberliga
Schlitte fast schon weg von Germania Halberstadt

Von Ronny Hartmann

Wird Halberstadts tolles Sturm-Duo gesprengt? Fait-Florian Banser (10 Treffer) und Kevin Schlitte (9) machten für den Oberliga-Dritten Germania in der Hinrunde 19 von 33 Toren.
Jetzt baggert Regionalligist Jena an Schlitte (24). Der Angreifer ist für eine Woche zum Probetraining bei Carl Zeiss, hat ein Angebot bis Saisonende plus Option.
"Ich könnte ihn gut gebrauchen, drücke ihm aber die Daumen", sagt Halberstadts Trainer Thomas Pfannkuch. "Immerhin hat er uns geholfen, dort zu stehen, wo wir jetzt sind." Jenas Trainer Heiko Weber sagt: "Ich gehe davon aus, daß er kommt."
Jetzt müssen sich die Vereine über eine Ablöse einigen. BILD weiß: Es steht eine Sume von 15 000 Euro im Raum. Germania-Geschäftsführer René Cunaeus: "Es gab noch kein offizielles Gespräch."



Bild Jena vom 04.01.2006

Carl Zeiss Jena
Jena legte los – zwei Neue waren dabei

Von Ulrich Klemm

Trainingsauftakt gestern bei Carl Zeiss Jena. Zwei neue Gesichter waren beim Regionalligisten zu sehen. Stefan Kühne (25) von Holstein Kiel und Kevin Schlitte (24) aus Halberstadt. Allerdings haben beide noch nicht unterschrieben.

Kühne muß noch zur ärztlichen Untersuchung. Dem Mittelfeldmann liegt ein Vertrag bis Saisonende vor, plus Option auf ein weites Jahr. Trainer Heiko Weber: "Er ist ein guter Mann, zweikampfstark, paßt in unser Profil." Stürmer Schlitte schoß in der Oberliga-Hinrunde schon 10 Tore. "Er ist ein Rohdiamant", sagt Weber. "Ich bin mir sicher, daß er kommt." Gestern wurde verhandelt. Mit dem Spieler ist man sich finanziell auch einig. Es geht noch um die Ablösesumme. Jena (6. Platz) rüstet jetzt nochmal auf. Der Aufstieg ist bestimmt noch nicht abgeschrieben.


Thüringer Allgemeine vom 04.01.2006

Carl Zeiss Jena
Kühne vor Unterschrift

Von Michael Voss

JENA (TA/mv). Zwei neue Gesichter beim gestrigen Trainingsauftakt des FC Carl Zeiss Jena. Und zumindest Stefan Kühne steht heute vor der Verpflichtung als Neuzugang. "Die Unterschrift ist nur noch eine Formalität", sagte Olaf Holetschek, der den aus Kiel kommenden Mittelfeldmann gestern zum Gesundheits-Check bat. Die Holsteiner legen einem Wechsel des 25-jährigen Rechtsbeiners keine Steine in den Weg. Der 1,85-Meter-Mann, der einst mit Mainz den Aufstieg in die 1. Liga schaffte, sei laut Holetschek vielseitig einsetzbar und könnte einen Vertrag bis Juni 2006 erhalten, der sich verlängert, wenn Kühne eine bestimmte Zahl an Punktspielen absolviert. Coach Heiko Weber sucht nun noch einen Abwehrmann und einen Stürmer.
Oberliga-Torjäger Kevin Schlitte trainierte gestern zwar bei den Jenaern mit. Aber Halberstadt verlangt für den 24-Jährigen Ablöse, die Carl Zeiss nicht zahlen will. Neben den Langzeitverletzten Maik Kunze und Daniel Kraus fehlte zum Auftakt Kais Manai, dessen Rücken-OP problemlos verlaufen ist. Der ausgemusterte Stürmer Visar Rushiti hat den Verein Richtung Bayreuth verlassen.


Volksstimme Halberstadt vom 04.01.2006

Fußball-Oberliga: Heute Trainingsauftakt im Friedensstadion
Festtagspfunde müssen auf die Waage

Von Mathias Kasuptke

Muss bei Germania nach dem Feiertagsurlaub gezittert werden? Auch Trainer Thomas Pfannkuch wird zur Begrüßung heute die Waage in die Kabine stellen. Übergewicht nach Weihnachtsschmaus und Sylvestervöllerei wird beim Oberligisten sehr wohl zur Kenntnis genommen. Allerdings sind die Sanktionen lange nicht so hart wie beim Bundesligisten Eintracht Braunschweig – Germanias Testspielgegner vom Sonntag. 200 Euro für je 1000 Gramm Mehrgewicht, 100 Euro für jedes weitere angefangene Kilo, hatte Eintracht-Coach Michael Krüger als Strafe für überflüssige Feiertagspfunde angekündigt. Lediglich Finn Holsing und Benjamin Siegert hatten mehr als ein Kilogramm mehr auf den Rippen als am letzten Trainingstag im vergangen Jahr.
Auch wenn Halberstadts Trainer Pfannkuch als ein "alter" Braunschweiger mit viel Sympathien für Eintracht gilt, derlei „Fett“-Sanktionen wird es in Halberstadt nicht geben. "Auf keinen Fall. Wir werden sicher auch wiegen, aber nach einem anderen Prinzip. Von Geldstrafen kann zudem gar keine Rede sein. Eintracht spielt in einer anderen Liga, auch finanziell. Das gilt auch für den Strafenkatalog", betont Thomas Pfannkuch.
Veränderungen im Halberstädter Spielerkader wird es nicht geben. Neuverpflichtungen wie Abgänge sind nach Auskunft von Pfannkuch nicht zu verzeichnen. "Vielleicht werden wir im Laufe der Vorbereitung den einen oder anderen Spieler mal zu einem Testspiel einladen, aber grundsätzlich sind keine Ausgaben für neue Spieler geplant", unterstreicht der Trainer. Muss auch nicht. Bisher hat die Mannschaft überzeugt.
Das Programm für die erste Trainingseinheit wird von den Platzverhältnissen im Halberstädter Friedensstadion abhängen. Nach dem Tauwetter der letzten Tage sind die Plätze aufgeweicht. "Ich werde mich mit Stadionchef Büchner absprechen und dann entscheiden, was wir machen", so Pfannkuch. Zumindest steht aber eine Laufeinheit auf dem Programm. Wenn möglich, wird es im Anschluss noch einen lockeren Kick geben.


Volksstimme vom 03.01.2006

Fußball-Oberligisten bereiten sich auf die Rückrunde vor
FCM, Germania, Völpke: Zum Aufgalopp geht's in die Halle

Von Uwe Tiedemann

Magdeburg/Völpke/Halberstadt. Als erster der drei nördlichen Fußball-Oberligisten Sachsen-Anhalts startete gestern der 1. FC Magdeburg in die Rückrunde (Auftakt am 5. Februar 2006). Die Mannen von Dirk Heyne trainierten zunächst am Vormittag in der Halle und nachmittags auf Kunstrasen.
18 Spieler waren anwesend, unter ihnen auch der mögliche Neuzugang Michael Habryka (23/Werder Bremen). "Er trainiert ja schon länger mit und hat durchaus überzeugt, trotzdem wollen wir ihn gegen Dynamo Dresden noch einmal testen", sagte Heyne, der daraufhin wies, dass die Partie beim Zweitligisten kurzfristig von Sonntag auf Sonnabend (14 Uhr) vorverlegt wurde. Habryka soll zentral vor der Abwehr spielen und die Rolle von Sören Holz (1. FC Saarbrücken) einnehmen, der bekanntlich verletzungsbedingt vorerst nicht zum Club wechseln kann. Heute fährt Heyne mit seiner Truppe zunächst nach Chemnitz, wo ab 17.30 Uhr (Chemnitz Arena) das Hallenturnier um den Casino-Cup stattfindet.

Trainer Thomas Pfannkuch legt bei Germania Halberstadt mit der ersten Übungseinheit morgen wieder los – und hat gleich ein proppevolles Wochenendprogramm zu bieten. Am Freitag ist der VfB Gastgeber beim eigenen Hallenturnier mit überwiegend Teams aus der Harzregion (18 Uhr, Halle der Völkerfreundschaft), tags darauf geht‘s zum "Budenzauber" nach Calbe, und am Sonntag (14 Uhr) steigt dann im Friedensstadion der reizvolle Test gegen Zweitligist Eintracht Braunschweig.

Der TSV Völpke startet heute das Unternehmen Klassenerhalt und begibt sich dann ebenfalls unters Hallendach – morgen ab 18 Uhr Turnier in Bernburg. Besonders interessant ist beim Aufsteiger die Frage nach weiteren Verstärkungen. Manager Bernd Lindner versprach nach bislang drei Neuen: "Wir schauen uns weiter intensiv um und sind sicherlich noch nicht am Ende..."


Volksstimme Halberstadt vom 03.01.2006

Hallenturniere und Testspiel
Eintrittskarten gibt es ab sofort im Vorverkauf

Von Mathias Kasuptke

Der Vorverkauf läuft bereits. Eintrittskarten für die Fußball-Hallenturniere am Donnerstag, dem 5. Januar und am Freitag, dem 6. Januar, können ab sofort im Germania-Fanshop in der Klusstraße erworben werden. Die Karten für das Turnier am 5. Januar kosten vier Euro (ermäßigt drei Euro) und die für den 6. Januar fünf Euro (ermäßigt vier Euro). Außerdem können im Fanshop auch Eintrittskarten für das Testspiel des VfB Germania Halberstadt gegen Eintracht Braunschweig am Sonntag, dem 8. Januar, erworben werden. Anstoß ist im Friedensstadion um 14 Uhr.


Ostthüringer Zeitung vom 03.01.2006

Carl Zeiss Jena
Große ärgern und weniger verlieren

Von Sebastian Helbing

Die Vorsätze von Zeiss-Trainer Heiko Weber sind nicht die eines Regionalliga-Aufsteigers.
Jena. Das Wetter passt so gar nicht zum Gemütszustand von Jenas Trainer Heiko Weber. Tristes scheint ein Fremdwort für den Coach des FC Carl Zeiss Jena zu sein. Gestern beim Trainingsauftakt des Regionalliga-Neulings wusste er genau, dass inzwischen "der Tabellenplatz keine Rolle mehr spielt". Oben dran bleiben heißt ab sofort die Devise, denn es hätte Spaß gemacht in der Hinrunde, die Großen zu ärgern.
Ausruhen das kennt Weber nicht. "Ich will mich jeden Tag verbessern", sagt der 39-Jährige. Das fordert er auch von seinen Spielern. "Wir wollen vor allem an der Zahl der Gegentore arbeiten", meint der Coach, der ansonsten seinem Co-Trainer freie Hand gewährt. Marco Kämpfe soll in der kurzen Vorbereitung mit sechs Hallenturnieren und drei bereits geplanten Testspielen - gegen Eilenburg, Lilleström und Darmstadt 98 - für die nötige Fitness sorgen. "Wir fangen ja nicht bei Null an", meint derweil der Cheftrainer. 39 Punkte haben die Jenaer in der Hinrunde gesammelt - beinahe schon so viele wie in der gesamten Saison geplant waren. "Jetzt müssen wir erst einmal mit dem Lob fertig werden", hat Weber festgestellt. Übermütig zu sein, gehöre nicht ins Jenaer Paradies. Stattdessen baut er anderen Druck auf: Die Zahl von vier Niederlagen in der Hinrunde will er weiter senken. "Wenn es schlecht läuft, müssen wir in der Lage sein, wenigstens einen Punkt mitzunehmen", fordert Weber.
Dabei soll nun Stefan Kühne helfen, der gestern erst einmal beim ärztlichen Check war. "Er ist einer, der muss bei uns spielen". Der Allrounder fürs Mittelfeld kommt von Holstein Kiel und sei von dem ehemaligen Jenaer Michael Molata "wärmstens empfohlen worden". Außerdem habe Jenas Mannschaftskapitän Torsten Ziegner während seiner Zeit bei Mainz 05 mit dem 25-Jährigen zusammengespielt und konnte nur bestes berichten. Unterschrieben ist aber noch nichts. "Es hängt lediglich daran", sagt der Sportliche Leiter Olaf Holetschek, "dass der Vertrag noch nicht aufgesetzt worden ist."

Ähnlich sieht es auch bei Kevin Schlitte aus, den Heiko Weber als Rohdiamant gern im Jenaer Trikot sehen würde. "Ich gehe auch davon aus, dass er in der Rückrunde für uns spielt." Gestern saß Schlitte, der im rechten Mittelfeld zum Einsatz kommen soll, mit den Jenaer Verantwortlichen zusammen. Holetschek: "Wir sind konkret geworden. Jetzt muss er nur noch zustimmen." Mit seinem bisherigen Arbeitgeber, dem Oberligisten Halberstadt, sei man sich indes einig geworden. "Materielles gibt es nicht", sagt Holetschek und bestätigt damit, dass Jena weder Ablösesumme noch Ausbildungsentschädigung zahlt.

Auch Weber ist damit zufrieden, denn prinzipiell gilt: "Wir müssen den Kader nicht auf Teufel komm´ raus aufblähen." Wer keine Chance in Jena mehr sieht, darf wechseln. Neben Manuel Endres, der mehrere Angebote vorliegen hat, verhandelt auch Carsten Paulick über eine Rückkehr zum VFC Plauen. Zuvor hatte schon Visar Rushiti (SpVgg Bayreuth) und Faruk Hujdurovic den FC Carl Zeiss verlassen


Volksstimme Schönebeck vom 03.01.2006

Hallenturniere der Abteilung Fußball
Höhepunkte der Hallensaison

Von Oliver Kramer

Calbe (okr). Die Abteilung Fußball der TSG Calbe richtet am Sonnabend, dem 7. Januar, den 2. Hoppe & Müller Consulting GbR Cup aus. Beginn des hochkarätig besetzten Männerturniers ist um 14 Uhr in der Hegersporthalle.

Es wird in zwei Staffeln gespielt. In der Staffel A treten Oberligist VfB Germania Halberstadt, 1. FC Magdeburg-A-Jugend (Titelverteidiger), Schönebecker SC und der TSV Kleinmühlingen / Zens gegeneinander an. Für die Staffel B wurden Oberligist TSV Völpke, TSG Calbe, FSV Biere und der BSV Eickendorf zugelost.
Im Rahmen dieses Turnieres findet auch wieder die traditionelle Tombola statt. Auch in diesem Jahr gibt es wieder super Preise von vielen Bundesligavereinen und internationalen Klubs zu gewinnen, die von FIFA-Schiedsrichterassistenten Markus Scheibel zur Verfügung gestellt wurden. Außerdem konnten vom Abteilungsleiter Rainer Schulze und Manager Markus Scheibel sowie den vielen fleißigen Helfern weitere attraktive Preise der Sponsoren und Förderer des Fußballs organisiert werden. Fußball-Anhänger des Kreises sollten sich dieses Höhepunkt der Hallensaison nicht entgehen lassen.


Volksstimme Halberstadt vom 02.01.2006

Hallenturnier des VfB Germania
Zwei Finalisten sind beim Top-Turnier dabei

Von Bernd Kramer

Halberstadt (bkr). In der Sporthalle " Völkerfreundschaft " veranstaltet der VfB Germania Halberstadt am kommenden Donnerstag ein Neujahrsturnier im Hallenfußball. Dabei spielen mit der 2. und 3. Mannschaft des VfB Germania, dem SV Langenstein, Olympia Schlanstedt, Eintracht Osterwieck, Grün-Gelb Ströbeck, dem FSV Sargstedt und dem Harsleber SV Germania acht Mannschaften um den Turniersieg. Die Teams treffen sich um 17. 15 Uhr in der Sporthalle, das Turnier beginnt um 18 Uhr.
Bei dieser Veranstaltung geht es aber nicht nur um den Turniersieg. Der VfB Germania hat einen zusätzlichen Anreiz geschaffen. Die beiden am besten platzierten Mannschaften des Turniers können einen Tag später in der "Völkerfreundschaft" am Top-Turnier des VfB Germania teilnehmen. Hier sind die Oberliga-Fußballer des VfB Gast geber. Die weiteren Mannschaften sind der Goslarer SC, der für den SV Südharz einspringt, der Quedlinburger SV, Stahl Thale, SV Staßfurt und der Oscherslebener SC. Das Teilnehmerfeld komplet tieren die beiden besten Teams vom Turnier am Vortag.
Am Freitag beginnt das Turnier ebenfalls um 18 Uhr.




 

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