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02.04.2006   VfB Germania Halberstadt - FC Eilenburg   1 : 1 (1:1)
VfB Germania Halberstadt: Kischel – Lorenz (ab 46. Alex Kopp), Thiele, Wiekert (ab 46. Binsker) – Pölzing, Vandreike, Heckeroth – Gerlach (ab 65. Stosch), Stefke – Banser, Reitzig
FC Eilenburg: Schöne – Schmidt, Knaubel, Kühnast – Heyde, Korb, Moritz, Bernhardt (ab 88. Karau) – Petzold – Fischer, Hönemann (ab 80. Bergfeld)
Schiedsrichter: Martin Hofmann (Dachwig)
Tore: 1:0 Banser (3.), 1:1 Petzold (40.)
Torchancen: 9:8 (4:5)
Torschüsse: 14:16 (6:11)
Ecken: 3:6 (0:4)
Gelbe Karten: Kischel (40.), Binsker (83.) – Korb (32.), Knaubel (34.), Petzold (57.), Schmidt (79.)
Platzverweise: -
Zuschauer: 661 (ca. 15 Eilenburg-Fans)
Äußere Bedingungen: gut bespielbarer Rasen, stellenweise etwas rutschig, Aprilwetter, Wolken, Sonne, windig, kurzzeitig minimaler Regen, um die 12 Grad.

Zum Spiel

Nach dem 4:0-Heimsieg vom Mittwoch stand am Sonntagnachmittag schon das nächste Heimspiel auf dem Programm, diesmal kamen die Gäste aus Eilenburg. Trainer Thomas Pfannkuch schenkte der gleichen Elf das Vertrauen, wie zuletzt gegen Völpke. Randy Gottwald fehlte erneut verletzt, aber Alex Kopp war wieder spielbereit, saß aber vorerst nur auf der Bank. Gästecoach Wolfgang Letzian musste kurz vor Spielbeginn seine Startelf nochmals umstellen, David Ackermann war beim Einlaufen der Teams umgeknickt (Bänderverletzung), wurde sofort von unserem Mannschaftsarzt Dr. Wolfgang Bartel behandelt und musste aber letztendlich ins Krankenhaus. So kam dann FCE-Torjäger Thomas Hönemann doch von Beginn an zum Einsatz.

1. Halbzeit: Aufgrund der Verletzung von Ackermann begann die Partie mit ein wenig Verspätung und bereits nach 35 Sekunden köpfte Hönemann, nach Freistoß von Abwehrchef Nico Knaubel, das erste Mal auf unser Tor, aber Keeper Sebastian Kischel parierte ohne Mühe. Kaum war die dritte Spielminute angebrochen, konnte Fait Banser mit seinem 13. Saisontreffer die überraschende Führung erzielen. Enrico Gerlach hatte einen Freistoß Richtung Strafraum geflankt und Banser war unwiderstehlich per Kopf zur Stelle. Aber schon fünf Minuten später, nachdem wir den Ball nicht schnell genug aus der Abwehr bekamen, zeigten sich die Kicker von der Mulde von beiden Schocks (Ackermann, Gegentreffer) gut erholt, als FCE-Kapitän Sven Moritz knapp neben unser Tor schoss (8.). Ob Kischel den gehabt hätte? Danach ein genialer Pass von Ladislav Stefke auf Friedrich Reitzig, so dass wir eine 2:1-Überzahl herstellen konnten, aber Reitzig zögerte zu lange mit dem Abspiel auf den freien und einschussbereiten Banser (14.).

Kurz darauf griff Gabriel Lorenz nicht energisch ein, so dass Daniel Bernhardt zu einem guten Torschuss kam, aber knapp daneben (18.). Folgend erkämpfte sich Banser den Ball und zog sofort ab, da fehlten nur Zentimeter (19.). Nach 25 Minuten verpasste Reitzig ein Banser-Anspiel, aber Stefke kam noch an den Ball, vertändelte ihn aber leichfertig. Dann lenkte Kischel einen gefährlichen Kopfball von Hönemann über die Latte und auch die folgende Ecke köpfte Torsten Kühnast knapp neben den Pfosten unseres Gehäuses. (27.). Und noch mal die Gäste, die per Lupfer vom agilen Hönemann unseren Kasten abermals nur um Zentimeter verpassten (38.). Wir bettelten regelrecht um den Ausgleich, der dann auch logischer Weise durch den Schützen des goldenen Hinspieltores, Patrick Petzold, markiert wurde (40.). Völlig frei vor Kischel auftauchend, hatte Petzold überlegt den verdienten Ausgleich erzielt. Damit ging’s in die Pause...

2. Halbzeit: Alex Kopp und Felix Binsker kamen neu ins Spiel, Steffen Wiekert und Lorenz waren in der Kabine geblieben, was einige taktische Wechsel nach sich zog. Trainer Pfannkuch hatte wieder auf das gewohnte 4-3-3 umgestellt, Pölzing jetzt in der Innenverteidigung, Kopp und René Heckeroth auf den defensiven Außenpositionen und Binsker als dritte Spitze. Eilenburg spielte weiter locker mit und hatte durch Moritz die nächste gute Torchance, aber sein gefährlicher Schuss aus Nahdistanz wurde zum Glück noch abgefälscht, so dass Kischel keine Mühe hatte zu klären (50.). Kurze Zeit später schickte Heckeroth Stefke auf Linksaußen, Pass in den Strafraum, aber Reitzig und Banser behinderten sich gegenseitig (51.). Und noch mal die Gäste. Diesmal war es Christian Fischer, der zu lange gezögert hatte und dessen abgefälschten Schuss Kischel nicht festhalten konnte, aber der aufmerksame Pölzing hatte zur Ecke geklärt, die dann aber für die Muldestädter nichts einbrachte (54.). Dann ein Klasse-Zusammenspiel von Kopp und Binsker, aber FCE-Keeper Schöne ließ sich von Banser, nach Binsker-Flanke, nicht noch ein zweites Mal überwinden (60.).

Eilenburg war dann wieder an der Reihe, weil unsere Abwehr nicht energisch eingriff, so dass Petzold sich die Ecke aussuchen konnte, aber zu genau zielte und knapp vorbei schoss (61.). Dann musste Gerlach angeschlagen vom Platz und Sebastian Stosch kam neu ins Spiel. Kopp rückte dafür in die Zentrale, Stosch hinten rechts. Kurz darauf ein gefährlicher Torschuss der Gäste von der Strafraumgrenze, weil Heckeroth den Ball nicht heraus geschlagen hatte, aber Kischel blieb wachsam (67.). Und noch mal stand Kischel im Brennpunkt, als er den 16er verließ, den Ball aber nicht bekam, Eilenburg dies jedoch nicht nutzen konnte (68.). Dann mal ein Kopfball von Banser, aber auch Schöne hatte stark gehalten (70.). Folgend startete Banser einen Flankenlauf, passte auf Binsker, der den Ball allerdings nicht unter Kontrolle bringen konnte, Glück für den FCE (74.). Banser gab trotzdem nicht auf und nach Heckeroth-Flanke lenkte Schöne den guten Kopfball vom 13-Tore-Mann um den Pfosten (75.). Dann passierte nicht mehr viel Erwähnenswertes. Kurz vor Schluss hatten wir zwar noch zwei gute Möglichkeiten, jeweils Kopfbälle von Banser (89.) und Nils Thiele (90.) nach Freistößen von Vandreike, aber am Ende blieb es beim gerechten Unentschieden.


Fazit

Obwohl wir gegen Eilenburg gut begannen und auch durchaus mit zwei oder drei Toren in Führung hätten gehen können, eventuell sogar müssen, war unsere Darbietung selten ansehnlich. Eilenburg reagierte nach dem Ausfall eines wichtigen Spielers und dem frühen Gegentor erst geschockt, erholte sich aber schnell und wurde immer besser und mutiger, weil wir auch in der ersten Halbzeit im Defensivverbund selten energisch genug agiert hatten. Außerdem prägte eine viel zu hohe Fehlerquote unser gesamtes Spiel und wir leisteten uns einige einfache Ballverluste.

Nachdem Coach Pfannkuch zur zweiten Hälfte wieder auf die gewohnte Viererkette umgestellt hatte, ließen wir auch nicht mehr allzu viele Torchancen des Gegners zu, weil wir dann auch kompakter auftraten. Einzig darauf lässt sich aufbauen. Unser Offensivspiel blieb aber weiterhin oft nur Stückwerk, hier gingen viele Bälle verloren oder erreichten erst gar nicht den Adressaten.

Panikmache ist jedoch noch nicht angesagt. Auch wenn einige Spieler nach wie vor ihre gute Form der Hinrunde suchen und nicht alles so läuft, wie sich das die Fans, Mannschaft und Trainer vorgestellt haben, darf man eines nicht vergessen, dass wir in der ersten Halbserie teilweise über unserem Limit gespielt haben und jetzt nach drei Heimspielen mit einer Niederlage, einem Sieg und einem Unentschieden trotzdem immer noch auf dem vierten Tabellenplatz rangieren und im gesamten Saisonverlauf nie schlechter als Rang fünf platziert waren.

Jetzt beginnt erst mal der Auswärtsmarathon mit fünf Gastspielen in Folge (Grimma, Bautzen, Plauen, Auerbach, Cottbus). Vor allem am kommenden Mittwoch in Grimma sollte die Mannschaft beweisen, dass sie das Fußballspielen nicht verlernt hat. Dort gilt es, die guten Leistungen der Hinrunde mal wieder abzurufen, um mit einem Erfolgerlebnis die nächsten schweren Auswärtspartien angehen zu können.


Stimmen

Trainer Pfannkuch (Germania):
"Wir kriegen unser Spiel nicht auf den Platz. Nach dem 4:0 gegen Völpke hätten wir mit Selbstvertrauen auftreten können. Doch wir wackeln in der Abwehr und spielen schlecht nach vorn. Unser Spiel ist unerklärlich."

Trainer Letzian (Eilenburg):
"Nach dem Ausfall von Ackermann und dem frühen Gegentor bist du normalerweise tot. Wir haben 20 Minuten gebraucht, um das im Kopf zu verarbeiten. Danach muss ich der Mannschaft ein Kompliment machen. Sie hat sich ins Spiel gebissen. Es war keine hochklassige Begegnung, aber für uns ein wichtiger Punkt."



 

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