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21.05.2006   VfB Germania Halberstadt – ZFC Meuselwitz   4 : 0 (4:0)
VfB Germania Halberstadt: Kischel – Stosch, Gottwald, Wiekert, Heckeroth – Vandreike – Pölzing, Gerlach, Stefke – Reitzig, Binsker
ZFC Meuselwitz: Dix – Bronec, Baumann, Pinder – Kotowski, Terjek, Dimter, Kwiatkowski – Graf (ab 29. Weiß) – Sedlacek (ab 78. Weinert), Miltzow (ab 56. Gerold)
Schiedsrichter: Helmut Bley (Sehmatal)
Tore: 1:0 Stefke (16.), 2:0 Stefke (19.), 3:0 Binsker (33.), 4:0 Stefke (34.)
Torchancen: 8:4 (5:2)
Torschüsse: 14:10 (8:4)
Ecken: 4:7 (1:4)
Gelbe Karten: Sedlacek (76.)
Platzverweise: -
Zuschauer: 444 (ca. 25 Meuselwitz-Fans)
Äußere Bedingungen: sehr gut bespielbarer Rasen, bedeckt, sehr windig, um die 16 Grad.

Zum Spiel

Am Sonntagnachmittag stand nun die letzte Heimpartie an. Wir trafen auf den rückrundenstarken ZFC Meuselwitz. Trainer Thomas Pfannkuch stand abermals nur ein Rumpfaufgebot zur Verfügung. Alex Kopp fehlte mit einer Gelbsperre, Nils Thiele hat seine Verletzung aus dem HFC-Spiel noch nicht überwunden, ebenso stand Tassilo Werner nicht zur Verfügung (krank) und Fait Banser saß erneut mit Krücken auf der Bank. So füllten A-Jugend-Keeper André Helmstedt, Gabriel Lorenz, der angeschlagene René Cunaeus und Coach Pfannkuch höchst persönlich die Ersatzbank auf. Nils Pölzing ersetzte Kopp, ansonsten die Elf vom Pößneck-Sieg. Auch Gästetrainer Damian Halata hatte einige Ausfälle zu verkraften. So musste er auf Matthias Großmann (Grippe) und Miroslav Rada (Knöchel) verzichten, konnte aber nach dreiwöchiger Pause wieder auf Spielführer Holm Pinder zurückgreifen.

1. Halbzeit: Nach elf Spielminuten ein erster Aufreger. Nach schönem Doppelpassspiel zwischen Pölzing und Enrico Gerlach legt Ladislav Stefke im Fünfmeterraum per Seitfallzieher für Felix Binsker auf, aber die Gästeabwehr konnte gerade noch klären. Kurz darauf schon die überraschende 1:0-Führung durch Stefke (16.). Pölzing hatte erneut auf Gerlach gepasst, der mit einem herrlichen Anspiel auf Stefke glänzte und Stefke ließ ZFC-Keeper Oliver Dix mit einem Heber keine Chance. Drei Minuten später bereits das 2:0 durch erneut Stefke (19.). Ingo Vandreike hatte im Mittelfeld den Ball erkämpft, Mirko Kotowski vergeblich auf Foul reklamiert (klare Schwalbe) und abermals gefiel Gerlach mit einem schnellen Pass, diesmal auf Friedrich Reitzig, der sofort auf Stefke weiterspielte, so dass "Lazi" Meuselwitz-Schlussmann Dix ein zweites Mal überwinden konnte.

Auch Pölzing wollte sich in den Torreigen einfügen und hatte dafür zwei gute Möglichkeiten, schoss aber bei einem Solo knapp vorbei (20.), und nach energischem Einsatz verfehlte er aus 17 Metern den Gästekasten abermals (27.). Meuselwitz hatte nach 28 Minuten und einer Ecke die erste gute Chance, jedoch hatte Falk Terjek mit seinem Kopfball nicht genau genug gezielt. Dann ein weiterer Schock für ZFC-Trainer Halata. Mirko Graf musste mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch vom Platz, Mario Weiß kam neu ins Spiel (29.). Und abermals glänzte Gerlach mit einem gut getimten langen Ball auf Reitzig, der zu einem Alleingang ansetzte (Meuselwitz hatte vergeblich auf Abseits gespielt), legte jedoch im letzten Moment auf den völlig frei stehenden Binsker ab, der nur noch ins leere Tor einschieben brauchte (33.).

Folglich stand es bereits 3:0 und nur eine Minute später lag der Ball zum vierten Mal im Meuselwitzer Tornetz, erneut hatte Stefke getroffen, dem somit ein lupenreiner Hattrick gelungen war (34.). Zum wiederholten Mal hatte Gerlach zuvor den Ball auf Reitzig gespielt, der mit seiner dritten Torvorbereitung überzeugte, indem er Stefke erneut frei gespielt hatte und der überragende Linksfuß spitzelte den Ball abermals über den herauslaufenden ZFC-Schlussmann Dix. Somit war die Partie frühzeitig entschieden, auch wenn die Ostthüringer Gäste kurz vor der Halbzeit, nach Freistoß von David Kwiatkowski und folgendem Kopfball von Terjek, fast noch das 4:1 erzielt hätten, aber knapp daneben. Mit der deutlichen und vor allem überraschenden 4:0-Führung ging es zum Pausentee vorerst in die Kabinen.

2. Halbzeit: Erst nach 58 Spielminuten passierte wieder etwas Erwähnenswertes. Kotowski hatte geflankt und in der Folge tauchte vor Keeper Sebastian Kischel der eingewechselte Christian Gerold auf, der sich aber im Fünfmeterraum gegen Sebastian Stosch regelwidrig durchgesetzt hatte. Danach mal wieder eine gefährliche Flanke von Gerlach, aber Reitzig und Binsker verpassten am langen Pfosten um Haaresbreite, zumal der Schuss das Tor nur knapp verfehlt hatte (64.). Nach einem Meuselwitzer Abpraller gefiel dann Vandreike mit einer "27-Meter-Granate", aber Dix war zur Stelle (72.). Kurze Zeit später ein schönes Zusammenspiel von Reitzig und Binsker, der auf Gerlach zurückgelegt hatte, jedoch konnte sich Dix bei dem folgenden Torschuss erneut auszeichnen und der folgende Gerlach-Nachschuss wurde von der ZFC-Abwehr geblockt (78.).

Meuselwitz zeigte sich erst wieder in der 80. Minute. Erst musste Kischel einen gefährlichen 30-Meter-Schuss von René Weinert entschärfen, dann köpfte Mike Baumann die nachkommende Ecke an die Latte. Zwei Minuten später hatte Binsker den Ball verloren (schlechter Pass) und Gerold konnte in der Folge aus 13 Metern aufs Tor schießen, verpasste dies jedoch um Zentimeter. In der Zwischenzeit musste Pölzing außerhalb des Spielfeldes behandelt werden. Wie im Hinspiel war Kwiatkowski mit einem bösen und völlig unnötigen Ellenbogenscheck negativ aufgefallen, so dass Pölzing eine dicke und blutende Nase davon trug. Kurz vor dem Abpfiff versuchte es Kapitän Gerlach im Gästestrafraum mal mit der "Hand Gottes", aber Schiedsrichter Helmut Bley aus Sehmatal hatte aufgepasst. Dann war Schluss.


Fazit

Im letzten Heimspiel der Saison 2005/06 haben uns unsere Oberligakicker noch mal so richtig verwöhnt. Wäre man vor der Partie, aufgrund der Ausgangssituation, mit einem Punkt gegen die eigentlich starken Meuselwitzer schon hochzufrieden gewesen, überraschte uns das Pfannkuch-Team mit einem überragenden 4:0-Sieg, der am Ende jedoch, auch in der Höhe, völlig verdient zustande gekommen war. Das Glück, was uns in den letzten Wochen teilweise gefehlt hat, bekamen wir am Sonntag komplett zurückgezahlt.

In der ersten Halbzeit gelang einfach alles, da wurde Offensivfußball zelebriert, zumal sich die Gäste nach dem 2:0 auch aufgegeben hatten. In der zweiten Spielhälfte schalteten wir einen Gang zurück und so konnten wir für die letzte Oberliga-Begegnung in Leipzig etwas die Kräfte schonen, auch wenn wir noch die eine oder andere Chance erarbeiteten. Die Meuselwitzer waren mit ihren Gedanken wohl schon im Flieger nach Mallorca und hatten es unserer Elf doch ziemlich leicht gemacht.


Stimmen

Trainer Pfannkuch (Germania):
"Wir wollten uns anständig verabschieden. Wir haben alles in allem eine gute Saison gespielt. Heute haben wir noch einmal Freude und Spaß am Fußball gezeigt, alle Chancen genutzt und auch Glück gehabt."


Trainer Halata (Meuselwitz):
"Das ist alles eine Frage der Einstellung. Wenn man in Gedanken schon im Mallorca-Urlaub ist, muss man sich nicht wundern. So darf man sich nicht präsentieren."



 

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