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Tag 7 und Abreise
Samstag/Sonntag, 26./27.01.2008
Nun sind wir bereits seit sieben Tagen in Belek und Morgenfrüh geht es schon wieder in die Heimat – so schnell vergeht manchmal die Zeit. Am Vormittag wurde noch einmal auf Rasen trainiert. Für die Spieler gab es zuerst die „Römische X“, ein bestimmtes Laufprogramm, mit und ohne Ball, bevor dann die letzte Runde des Vierer-Turniers anstand. Unsere Oberligakicker hatten diesbezüglich in den diversen Übungseinheiten die komplette Woche zu viert in jeweils vier Teams und dabei fast immer in der gleichen Besetzung gespielt – im tiefen Sand, aber auch auf Klein- und Großfeld. Bemerkenswert, vor der letzten Runde konnte noch jede Mannschaft den Gesamtsieg holen, für den eine kleine Prämie ausgelobt war. Im hochdramatischen und allerletzten Turnierspiel sicherte sich die Besetzung Stefke, Pölzing, Sommermeyer und Saalbach mit einem Dreier und insgesamt 36 Punkten den „Pott“ und verwies damit Gottwald, Riedel, Pfeffing und Binsker (35 Punkte) doch noch auf den zweiten Platz. Aber auch die Teams auf dem dritten und vierten Rang bestätigten mit jeweils 33 Punkten den knappen Endstand und eine gewisse Ausgeglichenheit.

Nach dem Mittagessen hatte dann Coach Petersen allen Akteuren frei gegeben. Ein Teil der Mannschaft nutzte die Zeit für einen Ausflug in die nächste Stadt Antalya. Viele andere schlenderten in Belek durch die Einkaufsstraßen. Am Abend schauten wir noch das Halbfinale der Handball-WM, Deutschland gegen Dänemark, aber alles Mitfiebern und Daumendrücken half nichts, am Ende hatten unsere Jungs äußerst unglücklich verloren. Relativ früh ging es danach in die „Falle“, schließlich war für 3 Uhr Wecken und Aufstehen angesagt. Zwei Stunden später hatten wir im Flughafen alle Kontrollen hinter uns gelassen, das Gepäck war verstaut und nun hieß es warten, bis wir endlich im Flieger saßen. 6.30 Uhr türkischer Zeit (1h voraus) hoben wir dann Richtung Leipzig ab und nach dreistündigem Flug ging es per Bus nach Halberstadt zurück. Mit der Ankunft im Friedensstadion endete für alle Beteiligten das Trainingslager. Es war eine „runde Geschichte“. Mit besten Grüßen, Helge Osterloh.
 
Tag 6
Freitag, 25.01.2008
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen des Testspiels gegen Viertligist VfB Oldenburg. Darauf freuen sich im Prinzip alle – Fußballer wollen vorrangig spielen, von Kondition bolzen ist keiner so wirklich begeistert, auch wenn es natürlich dazu gehört und extrem wichtig ist. Nach dem obligatorischen Frühstück gab es im Hinblick auf die Partie am Nachmittag nur eine kleine Belastung für unsere Jungs – ab 9.30 Uhr war Fußballtennis angesagt. Das Kleinfeldturnier konnte das Team Vandreike, Saalbach, Pfeffing für sich entscheiden. Auf den weiteren Plätzen folgten Gerlach, Gottwald, Kischel vor Kopp, Luck und Sommermeyer. Während dessen fanden auch diverse Gruppengespräche statt, in denen sich Trainer Petersen nach dem Wohlbefinden seiner Spieler erkundigte und dabei ebenso den individuellen aktuellen Leistungsstand vermittelte.

Pünktlich wurde danach zu Mittag gegessen, bevor der gesamte Tross um 14 Uhr in Richtung Arcadia-Sportkomplex aufbrach. Bei heftigem Wind entwickelte sich gegen Oldenburg eine spannende Partie, und am Ende blieb es trotz guter Torchancen bei einem torlosen Remis (Spielbericht, Bilder). Dennoch war Coach Petersen mit der Leistung seiner Jungs durchaus zufrieden und als Belohung wurde der letzte morgendliche Strandlauf gestrichen. Um 19.30 Uhr traf sich die komplette Halberstädter Delegation zum gemütlichen Beisammensein – Mannschaftsabend war angesagt, den die Spieler Luck und Sommermeyer mit einer eleganten Tanzeinlage krönten. Nicht wenige meinten, ein neues „Dirty Dancing-Traumpaar“ sei geboren. Auf jeden Fall wurde am nächsten Tag noch viel darüber gelacht. Pünktlich um 23 Uhr lagen dann alle Akteure in ihren Betten, schließlich war für Samstagvormittag die nächste Trainingseinheit angesetzt. Bis Morgen, Helge Osterloh.
 
Tag 5
Donnerstag, 24.01.2008
Was soll man über den fünften Tag in Belek schon groß sagen, der Tagesablauf wiederholt sich in stetiger Regelmäßigkeit und wie es Kapitän Enrico Gerlach bereits im Fanpage-Interview neulich voraussagte, besteht es im Großen und Ganzen aus Trainieren, Essen und Schlafen, so auch am heutigen Donnerstag. Allerdings sind die äußeren Bedingungen hier vor Ort exzellent. Nach dem Frühstück ging es abermals bei bestem Wetter in den Sand – Ballarbeit, Beachsoccer-Turnier und kurze Sprints auf Zeit. So langsam sind die Spieler vom Anblick der Markierungshütchen genervt, aber alle ziehen dennoch vorbildlich mit. Am Nachmittag fuhren wir wieder zum Arcadia-Sportkomplex, Rasenplatz, mit viel Torschuss und diversen Spielformen.

Erstmals konnte auch der zuvor angeschlagene Mario Hosenthien das komplette Programm bestreiten, wenngleich sein linkes Knie noch etwas schmerzt. Leider ist der erste Ausfall zu verzeichnen, Fait Banser hat sich bei den Wendeläufen am Zeh verletzt und kann bei der morgigen Testbegegnung gegen Oldenburg nicht mitwirken. Die Niedersachsen stehen kurz vor dem Rückrundenstart, was eine große Herausforderung für unsere Mannschaft darstellt, schließlich kauen hier nicht wenige Spieler auf dem Zahnfleisch. Nicht nur deswegen geht's heute Abend in die Sauna, ins Dampfbad oder zur Massage, aktive Regeneration steht an. Nachher schauen wir dann noch gemeinsam das Handballspiel, Deutschland gegen Schweden und hoffen auf das Weiterkommen unserer Jungs. Mit besten türkischen Grüßen und bis demnächst, Helge Osterloh.
 
Tag 4
Mittwoch, 23.01.2008
Heute durften wir mal etwas länger schlafen. Aufgrund der guten gestrigen Trainingsarbeit belohnte uns Coach Andreas Petersen mit einer Weckzeit von 7.30 Uhr. Ein weiteres Argument war die notwendige Erholungszeit der Spieler. Nach der morgendlichen Mahlzeit ging dann es zur ersten Einheit, abermals zum Strand – Einlaufen, Ballarbeit, Sprints auf Zeit und ein kleines Turnier (3 gegen 3) standen auf dem Programm, und dies bei bestem Sonnenschein. Beim Fußball im Sand konnten vor allem unsere beiden Routiniers Enrico Gerlach und Ingo Vandreike überzeugen und begeisterten mit kleinen Kabinettstückchen. Aber auch in der anderen Gruppe spielten sich zwei Akteure in den Vordergrund, Stefan Riedel und Martin Ulrich heimsten drei Siege ein und blieben dabei sogar ohne Gegentor. Nach insgesamt 90 harten Minuten waren alle kaputt und jeder hatte sich eine kleine Verschnaufpause redlich verdient. Zuvor sprangen wieder fast alle Akteure zur Abkühlung ins eiskalte Meer. Mannschaftsleiter Frank „Auge“ Bergmann tat dies zur Belustigung der Spieler ziemlich unfreiwillig, aber Spaß muss sein.

Zum Mittag wurden die Nahrungsakkus wieder aufgefüllt und bereits um 14.30 Uhr trainierten unsere Jungs erneut im Arcadia-Sportkomplex, Ballarbeit war angesagt. Nach einem Warm-Up gab es ein Spiel auf Großfeld, Torschusstraining in Dreierteams und ein Kleinfeldturnier. Diesmal war Viertligist VfB Oldenburg, Testgegner vom kommenden Freitag und momentan Tabellenzweiter der Oberliga Nord, auf dem Platz neben uns zu Gast. Nach dem Abendbrot „tobt“ sich die Mannschaft dann erneut im Fitnessstudio aus. Apropos „Austoben“. Das gestrige Pokerturnier konnte überraschend Randy Gottwald für sich entscheiden. Auf den Plätzen folgten Mario Hosenthien, Sebastian Kischel und André „Bär“ Helmstedt. Ich hatte es immerhin an den Finaltisch geschafft, aber das Glück verließ mich zu schnell. Bis bald, Fans. Helge Osterloh.
 
Tag 3
Dienstag, 22.01.2008
Und täglich grüßt das Murmeltier: Frühzeitiges Wecken, mit der aufgehenden Sonne im tiefen Sand den Strand entlang laufen, Frühstück und ab zur zweiten Trainingseinheit, diesmal auf Rasen. Unsere Nachbarn auf dem Nebenplatz sind heute die Fußballer vom Schweizer Erstligisten FC St. Gallen, mit Chefcoach Krassimir Balakov, der seine Jungs von einem Hochsitz aus lautstark dirigiert. Der ehemalige Bundesligastar zeigte in diversen Übungen seine immer noch vorhandene Extraklasse.

Aber auch Andreas Petersen versteht sein Handwerk sehr gut und quälte uns mit der Spielform „Ajax“ (Vier gegen Vier über das komplette Spielfeld und Angriff muss innerhalb von 20 Sek. abgeschlossen werden). Und weil es gestern schon so „schön“ war, durften wir heute Nachmittag natürlich erneut an den Strand, die obligatorischen Wendeläufe standen an und forderten uns Spieler bis zum bitteren Ende. Anschließend ging es zur Abkühlung, aber auch zur Regeneration ins eiskalte Meer. Am Abend messen sich einige Akteure bei einem Pokerturnier, mal schauen, wer die besten „Hände“ hält – auch Fußballer müssen sich mal ablenken. Mit türkischen Grüßen, Sebastian Kischel und Helge Osterloh.
 
Tag 2
Montag, 21.01.2008
Auch heute klingelt der Wecker frühzeitig. Um 6.25 Uhr heißt es raus aus den Federn, denn jedes Zuspätkommen erfreut die Mannschaftskasse, dies gilt natürlich für alle Mitfahrer. So laufen wir, inkl. des kleinen dicken Reporters, also meiner Wenigkeit :-) für 30 Minuten am Strand, was trotz einer geschätzten Außentemperatur von 3 Grad über Null, aber auch bei aufgehender Sonne, Leib und Seele doch irgendwie gut tut. So haben sich alle ein ausgewogenes Frühstück verdient, dem eine kurze Ruhepause folgt, denn um 10 Uhr geht es schon wieder auf den Fußballplatz. Dort wird bei herrlichem Sonnenschein und bei ca. 17 Grad hart gearbeitet und ausreichend geschwitzt. Alle erfüllen die Vorgaben von Coach Petersen recht ordentlich, einzig Mario Hosenthien musste leider im Hotel zurück bleiben und wird ausgiebig von unserer Physiotherapeutin behandelt. Das linke Knie zwickt ein wenig, sehr zum Missfallen des 32-jährigen Mittelfeldakteurs.

Nach dem Mittagessen geht es für ein paar Jungs zur kurzen Innenstadtvisite, andere erholen sich. Um 15.30 Uhr ist erneut der Strand unser Aufenthaltsort, jedoch nicht zur Erholung – Wendeläufe stehen an, die Spieler „lieben“ es. Am Ende hatten alle Akteure mehr als 2,5 km in den Knochen, und das im tiefen Sand – absolut KEIN Zuckerschlecken, aber irgendwie auch notwendig. Le Chefè Petersen zeigte sich vor allem von Ladislav Stefke begeistert, jedoch hatten alle verbissen gekämpft. Nach 90 intensiven Trainingsminuten sprang der komplette Kader ins eiskalte Meer (16 Grad), nicht nur zur Erfrischung, auch zur Regeneration soll dies sehr gut sein. Wer jetzt dachte, nach dem folgenden Abendbrot, ist Feierabend, lag komplett daneben. Um 20.30 Uhr war für unsere Jungs Fitnesscenter angesagt, Zeit für mich, diese Zeilen zu tippen, auch sehr wichtig. Zwei Stunden später erhörte uns das Sandmännchen. Sobald die Zeit es zulässt, melden wir uns wieder aus Belek. Mit besten Grüßen, Helge Osterloh

 
Tag 1
Sonntag, 20.01.2008
Heute Morgen geht es nun für eine Woche ins Trainings-
lager. Im türkischen Belek soll ausreichend Kraft für die Rückrunde getankt werden, vor allem jedoch steht eine optimale Nutzung bester Trainingsmöglichkeiten im Vordergrund. Der Sonntag startet mit einem frühzeitigen Wecken, schließlich ist für 6 Uhr die Abfahrt vom Friedensstadion geplant. Die Mannschaft ist komplett pünktlich vertreten und inkl. aller Trainer und Betreuer macht sich eine Gruppe von 25 Personen auf zum Flughafen Leipzig/Halle, dann weiter mit einer Boeing 757 ins türkische Antalya und per Bustransfer nach Belek. Der dreistündige Flug verläuft ohne Probleme, auch die beiden „Noch-niemals-Flieger“ Martin Ulrich und André Helmstedt können der Tour hoch über den Wolken so einiges abgewinnen.

Mit reichlich Gepäck, aber auch sehr viel Sonne landen wir gegen 13.30 Uhr in Antalya, umgehend geht’s weiter nach Belek. Urlaubsstimmung ist jedoch völlig fehl am Platz, und bereits um 16 Uhr bittet Trainer Andreas Petersen zur ersten Trainingseinheit. Unsere Oberligakicker verfolgen hier nur ein Ziel, alles dafür zu tun, eine geile Rückrunde zu spielen, vor allem jedoch am 10. Februar im Landespokalviertelfinale gegen Magdeburg vielleicht für eine Überraschung zu sorgen und ebenso ein gutes Resultat im ersten Rückrundenspiel gegen Chemnitz zu erreichen. Nach der 90 minütigen Einheit heißt es dann irgendwann Koffer auspacken und ab zum Abendbrot. Für viele Spieler ging es an diesem Tag sehr frühzeitig ins Bett, alle waren von der neunstündigen Anreise und vom Training geschafft. Außerdem stehen Morgen drei bis vier Einheiten auf dem Programm und zum Strandlauf starten wir um 7 Uhr. Da ist ausreichend Schlaf extrem wichtig. Bis dahin mit besten Grüßen. Sebastian Kischel und Helge Osterloh


 

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